Abispicker - PÄdagogik

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Jahrgangsstufe 10:
anthropologischen Befunden
Ängste
Behaviorismus
Bindungsverhalten
Erziehungsdefinition
Erziehungsstile
Ein Fallbeispiel analysieren
Das GedÄchtnis Interkulturelle Erziehung
Kognitive Lerntheorie
Kommunikative Aspekte
Lern- und Erarbeitungsmethoden
Lernen / Konitionierung
Lernen durch verschiedene Mittel/ Operante Konditionierung
Modelllernen
Zusammenhang zwischen Individium und Gesellschaft

Lern- und Erarbeitungsmethoden

Debatte:
Eine Gruppe erarbeitet eine These und stÜtzt diese mit genÜgend aussagekrÄftigen Argumenten
Nach der Erarbeitungszeit debattieren/Diskutieren jeweils ein Mitglied der Gruppe gegen die anderen Kandidaten der anderen Gruppe. Das Ziel ist es eine Diskussion möglichst ohne Konflikte zu ende zu bringen und entweder zu einer gemeinsamen Meinung zu kommen oder jeden in seinem Standpunkt zu belassen.

Lerntempoduett:
Partner finden sich dem individuellem Lerntempo entsprechend.

Think-pair-share:
Thema wird in Einzelarbeit erarbeitet. In Partnerarbeit wird sich danach ausgetauscht (event. Lerntempoduett) und am ende wird das Ergebnis dem Kurs vorgetragen.

SchreibgesprÄch:
Gedanken im Aufgeteilten vermerken und weiter drehen. Die anderen Notzitzen lesen und seinen Kommentar dazu aufschreiben. -> ohne Worte, nur schreiben!

Visualisiern:
Veranschaulichte/bildliche Darstellung um Inhalte von Texten besser verstehen zusammenfassen und wiedergeben zu können.

Bilderbuffet:
Viele Bilder werden ausgelegt zum Thema passende Erinnerungen oder Gedanken die mit einem Bild verbunden werden, werden kundgetan.

Kartenabfrage:
SchÜler schreiben Stichworte zum Thema auf Karten die allen prÄsentiert werden.

Concept Map:
- Ähnelt einer Mind map
- allerdings sind Entwicklungen oder SchlÜsse zu erkennen (dinge die sich aus dingen ergeben)

Beispiel Conceptmap

Ein Fallbeispiel analysieren

Ein Fallbeispiel Analysieren:
1. Wer? Wann? Wo? Wie? Warum? WorÜber? Thema?
→ Kurze einleitung worum es Überhaupt geht!
Auch anmerken wenn bestimmte aspekte eventuell nicht genannt aber zu erahnen sind (alter, allein erziehend = getrennt)
2. Kommentieren/erlÄutern: GrÜnde herausfinden und schildern und perspektiven Sicht einbringen.
3. Ist Der Fall klar und eindeutig, unÜbersichtlich, rÄtselhaft… usw ?
4. Bewertung Realistisch/unrealistisch

Erziehungsdefinition

Erziehung ist ein Prozess der sozialen Interaktion zwischen mindestens 2 Personen, die dem die erziehende Person bewusst versucht die Normen und Werte so wie Lebenspraktische Kompetenzen der gegebenen Kultur zu vermitteln, mit dem Ziel, den Zögling möglichst zur Autonomie zu befÄhigen.

Grundlage und Älteste Methode der Erziehung ist das Zeigen. Dazu zÄhlt auch vor machen erklÄren oder erzÄhlen. Das Zeigen beschleunigt die Erziehung und findet innerhalb des Didaktischen Dreiecks statt.
Das Didaktische Dreieck ist eine "dreieckige Verbindung" zwischen Zögling Erzieher und dem Thema das gezeigt wird.

anthropologischen Befunden

Die anthropologischen Befunden bezeichnen den Menschen heut zu Tage als MÄngelwesen. Dem Menschen fehlen die Instinkte und seine Sinne bringen deutlich weniger Leistung im vergleich zu denen der Tiere. Dies gleicht der Mensch mit seiner Intelligenz und seinem Kulturwesen wieder aus. Tiere erziehen nicht sie wissen aus dem Instinkt heraus wie sie sich zu verhalten haben. Menschen muss das Verhalten in der Umwelt und Gesellschaft erst erlernen dies bezÜglich bezeichnet man ihn auch als Physiologische FrÜhgeburt.

Zusammenhang zwischen Individium und Gesellschaft

Um diesen genauer darzustellen betrachtet man die Entwicklung der Erziehung Heute und im 18 Jahrhundert.
Heute

18. Jahrhundert
Im 18 Jahrhundert hÄngt die Erziehung von Stand und Geld ab.
 Adel:   			Schulbildung, wenig Elternkontakt, MilitÄr oder frÜhe Heirat, Disziplin 
 GroßbÜrger:   	KinderverstÄndnis → Spielzeug, Kleidungsabgrenzung, Rollenfixierung, festgelegter Lebenslauf 
 Arbeiter:   		Kinder = Belastung, kurze Kindheit frÜhe Arbeit, keine Aufstiegsmöglichkeit, festgelegter Lebensweg 
 Bauern:   		Kinder fÜr Arbeit, Feldarbeit vor Schulbildung, frÜhes arbeiten, Geldheirat, festgelegtes Leben 

Erziehungsstile

Autokratisch:
Erzieher verhÄlt sich Distanziert, Befiehlt, lobt und kritisiert, beurteilt nicht unbedingt nach Leistung. Außerdem Übergeht er de Ideen und Meinungen des Zöglings. Die AtmosphÄre ist gereizt, der Zögling reagiert entweder apatisch (unterwÜrfig) oder aggressiv (wehrt sich). Ergebnis QuantitÄt aber meine QualitÄt
Gegenargumente:

Demokratisch:
Erzieher verhÄlt sich motivierend, greift nur sparsam ein und verhÄlt sich Partnerschaftlich. Die AtmosphÄre ist freundlich und die Ergebnisse sind Qualitativ wenig Quantitativ.

Laissez-fair:
Erzieher hÄlt sich zurÜck und hilft nur auf anfrage, er greift nirgends ein ist trotzdem immer freundlich. Zöglinge reagieren enttÄuscht und Aggressiv auf Grund von ausbleibenden Ergebnissen. Oft wird gestritten und Ergebnisse kommen deshalb nicht zu Stande.
→ Also weder Quantitativ noch Qualitativ.
Gegenargumente:

Kommunikative Aspekte

Eine Nachricht besteht aus 4 Ebenen:
1. Sachebene: Information
2. Selbstkundgabe: Sendermeinung zu der Situation
3. Beziehungsseite: Was der Sender vom EmpfÄnger hÄlt
4. Apell: Ziel des Senders
Sender und EmpfÄnger haben jeweils 4 Ohren oder SchnÄbel mit denen sie einer Nachricht unterschiedliche Bedeutung nahe legen können durch unterschiedliche Interpretation von Nachrichten kommt es zu MissverstÄndnissen

Bindungsverhalten

 Explorationsbereit:   			(wissbegierig oder Neugierig) 
 Desorganisierter Bindungstyp:  	Fehlende Bindung 
 Unsicherer Bindungstyp:  		Ineffektive Emotionsregelung -> Abweisung 
 Sicherer Bindungstyp:  			Gute Bindung, effektive Emotionsregelung 

AutoritÄt haben und AutoritÄr sein. Ein entscheidender Unterschied:
AutoritÄr sein bedeutet fÜr den Erzieher seine Ziele durch zu setzten und nicht großartig auf das „Psyschiche Wohl“ seines Zöglings einzugehen, das was vom Erzieher als gut empfunden wir wird gemacht und auf Kompromisse wird niemals eingegangen.
AutoritÄt haben bedeutet, dass man im Fall der Erziehung von seinem Zögling als „Leitfaden“ und UnterstÜtzung angenommen worden ist und als AutoritÄtsperson anerkannt wird. Dies erreicht man nicht in dem man AutoritÄt ist sondern auch auf Kompromisse und das Wohlbefinden des Zöglings eingeht. Als AutoritÄr wird man auch anerkannt wenn man zeigt das man mehr weiß ls der Zögling, aber bereit ist dieses Wissen weiter zu geben.
Rationale AutoritÄt: AutoritÄt wird rationiert und nur in dem Maße wie es notwendig ist angewandt um das Lernen zu fördern und zu unterstÜtzen
Irrationale AutoritÄt: Erzieher spielt seine machtrolle aus und missbraucht diese. Er wird AutoritÄr.

Interkulturelle Erziehung

Die Erziehung hat ebenfalls zum Ziel dem Zögling Interkulturelle Kompetenz zu vermitteln.
Unter den Begriff Interkulturelle Kompetenz fallen Begriffe wie mit Vorurteilen richtig um zu gehen, andere Kulturen zu respektieren und zumindest ansatzweise zu kennen oder kennen zu lernen, außerdem eine gewisse Bereitschaft sich auf diese Kultur in gewisser Weise ein zu lassen und gegebenenfalls die Sprachen zu lernen. In der Erziehung kann dieses Ziel durch vormachen gut erreicht werden. Man zeigt dem Zögling deutlich, dass Leute von z.B. anderen Nationen oder mit anderer Hautfarbe auch normale Menschen sind und ihre Lebensweise gar nicht so anders ist. Man legt Wert darauf Gemeinsamkeiten zwischen den Kulturen zu finden.

Lernen / Konditionierung

Definition: Lernen ist ein immer andauernder, individueller, nicht beobachtbarer, Vorgang, in dem man seine eigenen Kompetenzen durch Vorbilder, positive und negative Erfahrungen so wie unterschiedliche Lebenssituationen, weiter entwickelt und sich Verhaltensmuster aneignet.
Konditionierung: =bedingen; lernen; ausbilden einer Reaktion → Klassische Konditionierung
In der Klassischen Konditionierung wirken die unten genannten Reize auf den Zögling wiederholt so ein, dass sein Verhalten beeinflusst wird. Der Erzieher beabsichtigt diese VerhaltensÄnderung meist auch sehr bewusst.

NS /Neutraler Reiz:
Beispiel Hundepfeife. Ein Reiz der zu keiner bestimmten Reaktion fÜhrt
NR/Neutrale Reaktion:
Reaktion auf den NS im Prinzip keine, höchsten Neugierde also ein Blick.
UCS/Unbedingter Reiz:
( angeboren) Reiz der die UCR hervorruft weil der Körper nach verlangt (Hunger, Bewegung)
UCR/Unbedingte Reaktion:
( angeboren)Reaktion auf den Unbedingten Reiz
CS /Bedingter Reiz:
UrsprÜnglich Neutraler Reiz der aber durch die Kopplung mit dem UCS eine gelernt Bedingung bewirkt
CR/ Bedingte Reaktion:
erlernte Reaktion die durch den CS ausgelöst wird
Beispielschaubild aus dem Hundespeichel-Experiment von Iwan P. Pawlow
Glockenton (NS) → keine spezifische Reaktion beim Hund (NR)
Futter (UCS) → Hund beginnt zu Speicheln (UCR)
Glockenton (NS) + Futter (UCS) → Hund beginnt zu Speicheln (UCR)
Nach einigen Wiederholungen:
Glockenton (CS) → Hund beginnt zu Speicheln (CR)
Reizgeneralisierung:
Man spricht von Reizgeneralisierung wenn, ein Reit mit dem bedingten Reiz Ähnlichkeit hat, und ebenfalls die bedingte Reaktion auslöst.
Extinktion:
(Löschung) Man spricht von Extinktion wenn man wenn nach einer Konditionierung der bedingte Reiz lÄngere Zeit nicht mehr mit dem unbedingtem Reiz gekoppelt wird und daraufhin schließlich die bedingte Reaktion nicht mehr erfolgt.
Gegenkonditionierung:
Man spricht von Gegenkonditionierung, wenn man mehrmals zeitlich und rÄumlich gleichzeitig den Reiz, der der eine unangenehme bzw nicht erwÜnschte emotionale Reaktion zur Folge hat, mit einem Reit koppelt, dessen Reaktion mit dieser unangenehmen bzw. nicht erwÜnschten Verhaltensweis unvereinbar ist.

Ängste

Angst allgemein:
-angeborene Ängste: Tief im Gehirn veranlagte Ängste (Angst vor Dunkelheit)
Entwickelte Ängste:
Ängste die durch Konditionierung oder negative Erlebnisse also Trauma ausgelöst werden.
Allgemein sind Ängste eine Schutzfunktion und die Reaktion und die KrÄfte zu steigern um zu Überleben.
→ Ängste zu bestrafen fÜhrt zu Physischen Schwierigkeiten
Grund fÜr Ängste:

Phobien:
Eine Phobie ist der Äußere Ausdruck einer inneren Furcht, die von sehr starken Angst machenden GefÜhlen begleitet wird, die außerhalb der Kontrolle des betroffenen liegen und die durch Situationen oder Objekte ausgelöst werden.

Reziproken Hemmung:
Neben dem Angst hervorrufenden Objekt oder der Situation wird ein positives Objekt oder ein positives Ereignis verbunden. Ein Mensch kann nicht gleichzeitig
Ängstlich und glÜcklich sein, das dominante GefÜhl setzt sich durch und man hofft auf das positive GefÜhl.

Lernen durch verschiedene Mittel (Operante Konditionierung)

VerstÄrker:

Darbietung von VerstÄrkern:
Darbietung eines angenehmen Reizes: Zögling erhÄlt Eis, weil er sein Zimmer aufgerÄumt hat.
Darbietung eines unangenehmen Reizes: Zögling erhÄlt einen Klaps/Tadel weil er sein Zimmer nicht aufgerÄumt hat.
Entzug von VerstÄrkern:
Darbietung eines angenehmen Reizes: Zögling erhÄlt kein Tadel mehr, da sein Zimmer von ihm aufgerÄumt wurde.
Darbietung eines Unangenehmen Reizes: Zögling wird Spielzeug genommen weil er nicht aufrÄumte.
Lernen und nachahmen:
Beispielpositiv: Zögling gewöhnt sich eine gebildete Redensart der Eltern an.
Beispielnegativ: Zögling gewöhnt sich eine weniger gebildete Redensart der Freunde an.
Nachahmung ist ein Prozess der mit dem Beobachten bei zum Beispiel Familie, Freunden oder Vorbildern wie Stars beginnt und durch eigene Wiederholung oder auch Übung gelernt wird. So können zum Beispiel Verhalten, Ausdruck in der Sprache, Bewegungen (im Sport), Aussehen oder Rituale und der Glaube vom Zögling von anderen ihm umgebende und beeinflussende Personen abgeguckt werden. Oft spielt hierbei der Soziale Status der Erfolg und die Kompensation von eigenen MÄngeln eine Rolle.

Darbietung Entzug
Angenehmer Reiz Positive VerstÄrkung;
Verhalten wachsend
Bestarfung Typ II;
Verhalten sinkend
Unangenehmer Reiz Bestrafung Typ I;
Verhalten sinkend
Negative VerstÄrkung;
Verhalten wachsend

Kognitive Lerntheorie

Behaviorismus

GrÜnder: Broadus Watson

Modelllernen

Das Modelllernen ist in 2 Phasen eingeteilt, die Aneignungsphase und die AusfÜhrungsphase. Diese wiederrum sind in 4 verschiedene Prozesse unterteilt.
1. Den Aufmerksamkeitsprozess.
In diesem der Zögling seine Aufmerksamkeit auf ein Modell lenkt. DafÜr mÜssen Modell und Beobachter sowie Situative Merkmale und ReizqualitÄt in bestimmter Form gegeben sein. Unter die Merkmale des Modells fallen z.B. Selbstsicherheit, AttraktivitÄt fÜr den Beobachter, hoher sozialer Status und Verhaltensweisen wie Offenheit. Der Beobachter hingegen muss die FÄhigkeit der selektiven Aufmerksamkeit haben, sowie Individuelle Interessen, AnerkennungsbedÜrfnis und Unsicherheit/Orientierungslosigkeit.
Unter die Situativen Merkmale fallen Merkmale wie die Beziehung zwischen Modell und Beobachter, die AtmosphÄre und die Umgebung.
Die ReizqualitÄt geht auf den Reiz des Modelles ein, wie hÄufig, wie deutlich oder wie komplex genauso wie der Funktionelle Wert oder wie Darbietungsform und die Affektive Valenz (emotionaler Anspruch) vorliegen.
2. Den Behaltensprozess.
In dem der Beobachter sich das beobachtete Verhalten des Modells merkt und behÄlt um es abrufen zu können. Hierzu muss der Beobachter die FÄhigkeit der selektiven Aufmerksamkeit und die FÄhigkeit zur symbolischen codierung haben, auch die GedÄchtniskapazitÄt spielt eine Rolle.
3. Den Motorischen Reproduktionsprozess.
In dem sich der Beobachter ein Verhalten aussucht und versucht dies nach zu ahmen. Der Beobachter muss damit ihm dies gelingt eine realistische VerfÜgbarkeit der erforderlichen Teilreaktionen haben, also z.B. die Körperlichen FÄhigkeiten sowie die Bereitschaft und die FÄhigkeit zur Selbstbeobachtung fÜr Korrekturen.
4. Den Motivationsprozess.
In dem Konsequenzerwartung (FremdverstÄrkung, SelbstverstÄrkung), Kompetenzerwartung (eigene Handlungserfahrung), Situationserwartungen (Interessen, Persönlichkeit, Befinden, Vorerfahrungen, KompetenzeinschÄtzungen) und Ergebniserwartung ((selbst)Überzeugung, Beeinflussung, Schwierigkeitsgrad, VerstÄrkung) eine Rolle spielen.
Aufmerksamkeits- und Behaltens Prozess sind in der Aneignungsphase ein zu ordnen, wÄhrend der Motorische Reproduktionsprozess und der Motivationsprozess in der AusfÜhrungsphase ein zu ordnen sind.

Warum das Modellernen so gut Funktioniert?
FÜr die Funktion des Modellernens sind unteranderem so genannte Spiegelneuronen im Gehirn zustÄndig. Sieht eine Person eine andere bei einer bestimmte Aktion z.B. Nießen spiegeln die Spiegelneuronen das verhalten und der Beobachter muss automatisch auch nießen. Auch zurÜck lÄcheln oder zurÜck grÜßen funktioniert durch diese Spiegelneuronen. Die Spiegelneuronen sorgen dafÜr, dass wir mitfÜhlende Menschen sind, das sie die Aktionen, der Person die gerade beobachtet wird, auch abwickeln. Schneidet sich jemand an einem Messer, empfinden wir dank der Spiegelneuronen Mitleid da wir quasi mit Erinnerung miterleben was die andere Person gerade durch macht. UnterdrÜcken wir jedoch eine Zeit lang dieses Spiegelverhalten, welches im Grunde sehr wichtig fÜr die Menschliche Kommunikation ist, können wir die Arbeit der Spiegelneuronen nicht mehr nutzen, dies gilt fÜr alle Nervenzellsyteme.

Das GedÄchtnis

Ultra-KurzzeitgedÄchtnis:
Das Gehirn nimmt jeden Tag tausende von SinneseindrÜcken wahr. Zu viele, als das wir sie alle behalten und verarbeiten könnten. Im UltrakurzzeitgedÄchtnis werden diese SinneseindrÜcke fÜr höchstens 20 Sekunden wahrgenommen bevor sie wieder vergessen werden. BeschÄftigt man sich mit einem der SinneseindrÜcke gelangt dieser in das KurzzeitgedÄchtnis.
Das Ultra KurzzeitgedÄchtnis ist extrem StöranfÄllig. Schocks oder SchmerzeindrÜcke können die Zeit, die eine elektrische Schwingung (der Reiz) im Gehirn verbleibt stark verkÜrzen.

KurzzeitgedÄchtnis
Gelangt eine Information in das KurzzeitgedÄchtnis wird die elektrische Schwingung in einem Chemischen Prozess zu Proteinen umgewandelt um spÄter fixiert und fest in die Struktur des Gehirns aufgenommen werden zu können. Im KurzzeitgedÄchtnis wird eine Information fÜr ungefÄhr 20 Minuten behalten.

LangzeitgedÄchtnis
Das LangzeitgedÄchtnis ist in deklarativ und Prozedural unterteilt, wobei der deklarative Teil wiederum in semantisch und episodisch eingeteilt ist.
Im semantischen Teil werden Fakten und Ereignisse abgespeichert, im episodischem Biografische- und Geschichtliche Daten. – allgemein Informationen Über die man nachdenken muss.
Im Prozeduralem Teil werden dagegen motorische Bewegungen Über die man nicht mehr nachdenken muss wie zu Beispiel Laufen oder Radfahren abgespeichert.
Das Langzeit GedÄchtnis speichert Informationen dauerhaft ab. Dies ist die Einspeicherung auch Enkodierung. Das Bewahren von Informationen auf Grund regelmÄßiger Wiederholungen bezeichnet man als Konsolidierung und findet auch hier im LangzeitgedÄchtnis statt.
Das Abrufen von solchen eingespeicherten Informationen bezeichnet man als Reproduktion.
Vergessen kann das LangzeitgedÄchtnis nichts mehr, weiß man etwas nicht mehr oder kann sich nicht mehr erinnern wurde die Information entweder nicht im LangzeitgedÄchtnis eingespeichert (Enkodiert) oder sie wurde von einer anderen, vom Gehirn als wichtiger angenommenen Information, Überdeckt und ist deshalb nicht mehr auf zu finden. Dies nennt man Interferenz.
Eingespeichert werden Informationen im LangzeitgedÄchtnis in dem er Chemische Prozess der im KurzzeitgedÄchtnis beginnt ungestört fortgefÜhrt wird. Die Proteine die aus den Elektrischen Schwingungen entstanden sind werden nun von der sogenannten RNA-Matrize kopiert und fixiert, also in die Struktur des Gehirns eingebracht.
→ Lernen bedeutet StrukturverÄnderung
Desto stÄrker die Synapsen Verbindung ist, desto leichter ist die Information auf find- und abrufbar und desto besser funktioniert das LangzeitgedÄchtnis an dieser Stelle.

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