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Jahrgangsstufe 10:
Menschen und BÜrgerrechte der Nationalversammlung
Die FranzÖsische Revolution
KreuzzÜge
Quelleninterpretation
Wiege dreier Weltreligionen von PalÄstina zu Israel
Jahrgangsstufe 11:
Bismarck und die Einigungskriege
Deutsches Kaiserreich
Deutschland um 1840
Friedens kongress
Imperalismus
Das Jahr 1806
Die KarlsbaderbeschlÜsse von 1819
Hambacherfest 1830
Koalitionskriege
Das KÖnigreichwestfalen
MÄrz Revolution 1848
Napoleon
Nationalismus/Liberalismus in Deutschland
PersÖnlichkeiten der Nationalliberalen Bewegung
Der Staat Preußen
Wiender Friedenskongress
Wilhelmische Kaiserreich
Jahrgangsstufe 12:
Erster Weltkrieg
Weimarere Republik
NS Staat und Zweiter Weltkrieg

Methodik
Eine Analyse schreiben
Klausuraufbau
Eine Bildquelle analysieren

Eine Quelleninterpretation schreiben

I Analyse
1. Autor
2. Verfassungsdatum/Ort
3. PrimÄr oder SekundÄrquelle / Textsorte
4. Adressat
5. Thema
6. Intention des Verfassers
7. Inhalt ( mit Zeilenangaben)
8. ObjektivitÄt und sprachliche Mittel

II Einordnen in den Historischen Kontext
1. Zeitangabe
2. Kurze Übersicht was zu dieser Zeit Wichtig war
3. Eventuelle Einfluss Schilderung der Quelle auf die Zeit

III
1. Beurteilen auf Grundlage der Fakten
2. GlaubwÜrdigkeit

Darstellung zur Einordnung der Quelle:
Grafik zur Darstellung zum Einordnen der Quelle

KreuzzÜge

Definition: Von der Idee her ein ReligiÖs motivierter Kriegszug christlicher Ritter mit dem Ziel, die heiligen StÄtte in PalÄstina (Jerusalem, Bethlehem, und Nazareth), die in der SpÄtantiken unter der Herrschaft christlicher Kaiser gestanden hatten und spÄter von islamitischen Herrschern erobert worden waren, zurÜck zu erobern. ("Heiliger Krieg"). In Wirklichkeit gingen auch Soziale, Politische und Wirtschaftliche Interessen in die KreuzzÜge (1096-1270) ein.
Der erste Kreuzzug beruht wie die meisten darauf folgenden Kriege vom Papst ausgerufen. Jedoch beruhte sich sein Ausruf auf GerÜchten von angegriffenen Pilgerern die zu verteidigen seihen. Dieser Kreuzzug hatte die meisten Teilnehmer und bestand im Prinzip aus einem Volks und einem Adelskreuzzug. Er war einer der Blutigsten und wird von manchen Historikern auch als zu große unkontrollierte masse bezeichnet.
Weitere KreuzzÜge hatten immer weniger Teilnehmer und erreichten ihre eigentlichen Ziele kaum noch.
MultiperspektivitÄt: Ansichten von verschiedenen Perspektiven
SekundÄr Literatur: Infotext eines Historikers
PrimÄrquelle: Original text oder Auszug unbearbeitet von Historikern

Wiege dreier Weltreligionen von PalÄstina zu Israel

1704 beginnt Großbritannien mit der Eroberung von LÄndern um das Osmanische Reich herum. Der Plan der Briten sieht vor eine klare Verbindung zu Indien, das vorher erobert wurde her zu stellen. Zu beginn des ersten Weltkriegs (1914) gelangt London dann an das Osmanische Reich hat aber nicht mit Deutscher Hilfe fÜr das osmanische Reich gerechnet. Großbritannien geht mit anderen LÄnder (Arabien, Frankreich, Russland) BÜndnisse auf Grund von Leeren versprechen ein, aus die sich Großbritannien durch VertrÄge und Verweigerung raus rettet um das heilige Land als Verbindung zu Indien fÜr sich zu haben. Der Betrug an einer Familie von hohem Rang ist jedoch zu offensichtlich. Großbritannien verliert wieder 4/5 des Heilligen Landes, da das Land das der Familie versprochen war gleichzeitig auch Frankreich versprochen war Frankreich verteidigte das ihnen versprochene Land jedoch erfolgreich vor der Familie. Diese wendet sich an London.

Zeitleiste:
1704
Großbritannien beginnt mit Eroberungen um das Osmanische Reich herum
Ziel: Verbindung nach Indien

1914
Erster Weltkrieg (Großbritannien stÖßt auf Widerstand auf Grund von Deutscher Hilfe)
Großbritannien geht BÜndnisse Über leere Versprechen um ans Ziel zu kommen

1915
McMahon Brief: Großbritannien bietet Arabern UnabhÄngigkeit fÜr Hilfe

1916
Skyes-Picot Abkommen: GB und Frankreich schließen ein geheimes Abkommen Über die Einteilung der LÄnderbesitze. Juden und Araber gehen leer aus, der Plan sieht vor sie immer klein zu halten

1917
Balfour-ErklÄrung: Großbritannien erklÄrt den Zionisten die Sympathie (bietet UnterstÜtzung fÜr Hilfe)

1917
Aufnahme von Russland in das Skyes-Picot Abkommen scheitert Russland verÖffentlicht das fÜr Juden und Araber schlecht aussehende Abkommen, diese werden sauer.

1920
Frankreich und Araber streiten um von GB versprochenes Land GB muss entgegen der Planung ¾ des heiligen Landes an Frankreich geben um grÖßere Komplikationen zu vermeiden

1939
Britisches Weißbuch: Soll aufstÄnde der Zionisten und Araber zurÜckdrÄngen. Bietet den VÖlkern Land an das aber Rechtlich noch GB gehÖrt und Entscheidungen mÜssen mit GB besprochen und erlaubt werden, außerdem darf GB regeln und Überwachungen durchfÜhren und festlegen.

1947
UN Versammlung: PalÄstina wird in drei Staaten aufgeteilt: Jerusalem, arabisch-palÄstinisches Gebiet, und JÜdisches Gebiet. (Die Araber lehnen das Angebot jedoch ab)

1948
Ende des Britischen Mandats Über PalÄstina. GrÜndung Israels!
Offizieller Kriegsbeginn zwischen PalÄstinensischen Einwohnern und Israel (JÜdischen Einwohnern). Ägypten, Syrien und Jordanien (PalÄstinensisch) versuchen Land zu gewinnen verlieren aber und steigern die FlÜchlingsquote der eigenen Leute

1949
Waffenstillstand ein Friedensvertrag wird jedoch bis heute nicht ausgehandelt

1965
Israel vereint sich mit GB und Frankreich und Ägyptischen PrÄsidenten zu stÜrzen

1967
6-Tage-Krieg: Dritter Krieg zwischen Israel und PalÄstina (Ägypten sperrte Handlsstraßen)

1973
weiterer Krieg von Ägypter begonnen -> Kriegszeit unterbrochen von FriedensansÄtzen

1956
Sinai Krieg Israel greift mit GB und F Ägypten an, muss sich aber zurÜckziehen

1967
Sechs-Tage-Krieg: Israel greift Überraschend an und gewinnt fÜr lange Zeit in vielen Gebieten (Gaza-Streifen,Ost Jerusalem und Sinia) die Überhand.

1973
Oktober Krieg: Ägypten will nur einen kleinen Erfolg ergal wo eringen um Israel zur Kooperation zu bewegen, mit Erfolg!

1979
Abschluss des Friedensvertrags zwischen Ägypten und Israel

1982
Libanon-Invasion: ahtet zu einem bis 2000 andauernden BÜrgerkrieg aus, eigentliches Ziel war nur Kontrollen Übernahme und Sympathie Bildung fÜr die Israelis

1990
Erste Intifada (BÜrgeraufstand von PalÄstinensern gegen die Israelische besetzung)

Mc Mahon Brief (1915)
-GB drÜckt Sympathie gegen Über der Araber aus
-GB kann den Wunsch nach einem eigenen Staat verstehen und verspricht den Arabern bei der Umsetzung des Wunsches zu unterstÜtzen
- Außerdem soll dieser entstehende Arabische Staat Großbritannische UnterstÜtzung bekommen

Balfour-ErklÄrung (1917)
-GB verspricht Juden einen eigenen Staat „Nationale HeimatstÄtte“
-stellt Sympathie der Zionisten gegenÜber das
- jedoch dÜrfen die Juden keinen Einfluss auf NichtjÜdische gebiete in PalÄstina haben
-Widerspruch des McMahon Briefes

Skyes-Picot Abkommen (1916)
Ein Abkommen zwischen den Franzosen und Großbritannien.
GB und F teilen sich in diesem Abkommen das Osmanische Reich auf und legen fest wer in welchem Teil regiert und Herrscht. Juden (Zionisten) und die Araber lassen sie außen vor, obwohl GB ihnen eigenes Land und UnabhÄngigkeit versprochen hatte. Darauf warten diese beiden VÖlker auch lange bis 1917 das geheime Abkommen der Britten und Franzosen durch die Russen auffliegt. Unruhen entstehen in den Gebieten und EmpÖrung Über die Aufteilung Über die KÖpfe der Zionisten und Araber hinweg.

Die GroßmÄchte reagieren mit dem Weißbuch (1939. Dies legt fest das Zionisten und Araber land erhalten in dem sie walten dÜrfen das jedoch rechtlich und gesetzlich noch Großbritannien angehÖrt. Letztendliche und Wichtige Entscheidungen dÜrfen also nur mit der Erlaubnis der GroßmÄchte getroffen werden. Einwanderungsquoten und Landes an und verkaufsrechte werden von den GroßmÄchten Überwacht und erlaubt und verboten.
StaatgrÜndung Israel Von 1948 bis 49 herrschen in PalÄstina unendliche Massaker. Juden wollen die ihnen eigentlich versprochenen Landstricher erobern. GB hat kaum mehr Macht das Mandat wurde fÜr Mitternacht in einem Jahr aberkannt. Araber fliehen grÖßtenteils, jedoch nicht ohne sich zu wehren. 1949 entsteht dann Israel. Die Araber lehnen ihre StaatsgrÜndung aus Protest schon in der UN Versammlung ab.

Die FranzÖsische Revolution

Allgemeine Merkmale einer Revolution:
- Gewaltsam – Starke Politische Wendung – BÜrger/Volk ist der AuslÖser- Altes bzw. gewohntes wird von den BÜrgern zurÜck gefordert weil es besser war fÜr sie
Begriffsdefinitionen:
Reform: Erneuerung. Eine Situation oder ein zustand wird erneuert und damit verbessert.
Restauration: Etwas wird wieder Hergestellt wie es einmal war und gleichzeitig repariert damit es wieder FunktionstÜchtig ist. (Ein altes Haus)
Evolution: Langsam Fortschreitende und große Bereiche treffende Entwicklung, die nie wirklich endet
Revolution: Ein mit Gewalt verbundener Aufstand, der BÜrger gegen die Regierung. Grund ist politische Unzufriedenheit. Eine Revolution bringt also eine starke Änderung des Politischen Systems mit sich.
Ursache der FranzÖsischen Revolution:

→ Zunehmende Wahrnehmung von Sozialer und Politischer Ungerechtigkeit

Zeitleiste der FranzÖsischen Revolution
Erste Phase der Revolution
1788
schlechte Ernten der Bauer, KÖnig Ludwig der XVI lÄdt fÜr 1789 aufgrund des drohenden Staatsbankrottes Vertreter aller drei StÄnde ein.
Der dritte stand erhÄlt nach einigen Diskussionen die Erlaubnis mit 300 Personen mehr als die anderen StÄnde aufzutreten, auf Grund der im Volk vertretenden Mehrheit.

5.5.1789
Der dritte Stand erhÄlt im ErÖffnungsgottesdienst der Versammlung keine reservierten SitzplÄtz und muss sich diese Suchen, auch werde in der Versammlung selber alle ach stÄnden getrennt und erhalten getrennte BeratungsrÄume. Die Abstimmungsverfahren ob nach KÖpfen oder StÄnden wird stark in Diskussion gestellt. Der Dritte Stand hofft auf UnterstÜtzung der Ersten und Zweiten StÄnde.

17.6.1789
Der Dritte Stan erklÄrt sich zur gegen den Willen des KÖnigs zur Nationalversammlung. Erste AnhÄnger aus dem Ersten und Zweiten Stand kommen dazu.

20.6.1789
Daraufhin verweigert der KÖnig dem ritten Stand den Beratungsaal. Sie verlagern diesen auf eigenen Geheiß in das Ballhaus und schließen den Ballhausschwur:
„Die Nationalversammlung… beschließt,… nicht auseinander zu gehen ..., bis die Verfassung des KÖnigs geschaffen und auf sicheren Grundlagen befestigt sein wird.“

23.6.1789
Eine Versammlung aller StÄnde findet statt. Der KÖnig befiehlt, dass sich die StÄnde wieder trennen sollen und in den nÄchsten Tagen ihre Beratung wie eigentlich geplant in ihren SÄlen wieder aufnehmen sollen. Jedoch schließen sich immer mehr Vertreter des Ersten und Zweiten Standes, dem Dritten an.


Zweite Phase der Revolution
26.6.1789
Nach dem sich immer mehr Vertreter des Ersten und Zweiten Standes der Nationalversammlung anschließen, tritt er KÖnig selber dieser schließlich auch bei und bittet, dass Übrig gebliebene Adel zu der gleichen Handlung.

9.7.1789
Die Nationalversammlung bildet die Verfassungsgebende Versammlung. Die alte Ordnung hat keine Grundlage mehr.

11.7.1789
Der KÖnig entlÄsst den Finanzminister Necker, welcher bei dem Dritten Stand beliebt war.

14.7.1789
Der Sturm auf die Bastille findet statt. Im Frankreich verteilt finden mehrere solcher Unruhen statt. Die Folge bei den Unruhen war, dass die BÜrger StadtrÄte bildeten, die KÖniglichen Intendanten rÄumten gezwungenermaßen den Posten und die Steuer gelangte nicht mehr zum KÖnig.

17.7.1789
Der KÖnig besucht den Pariser Stadtrat und zeigt sich sogar mit der blau-weiß-roten Kokarde. Ende Juli Überfielen die Bauern auf Grund von Hunger Adelssitze und Grundherrliche Archive um Urkunden Über Eigentumsrecht zu vernichten.

4.8.1789
Die Unruhen alarmieren es wird der Beschluss verfasst, dass alle Steuerlichen Privilegien, alle Frondienste, der Zehnte der Kirche, die Adligen Privilegien, grundherrliche Gerichtsbarkeit und die ÄmterkÄuflichkeit, abgeschafft werden. Die Abgaben der Bauern wurden nicht abgeschafft sondern in GeldbetrÄge geÄndert, so dass der Besitz nicht ungeachtet gelassen wird, dies wÜrde sonst den eigenen Richtlinien wiedersprechen. Die Provinzen wurden abgeschafft an ihre Stelle sollen nun kleinere Departements kommen.

26.8.1789
Die Menschen und BÜrgerrechte werden zusÄtzlich verlesen, der KÖnig jedoch weigert sich die Rechte an zu erkennen oder die Abschaffung des Feudalen Systems zu akzeptieren.

6.9.1789
Frauenzug von Paris nach Versailles. Der KÖnig muss sich von Feudalen System verabschieden und nach Paris umsiedeln um dort mit der Nationalversammlung weiter zu verhandeln. In Paris werden diese Entwicklungen jedoch stark von den Konflikten und der Revolution des Volkes beeinflusst. Die Kirche verliert ihre großen FlÄchenbesitztÜmer sie werden an die Bauern verkauft.

1790
Fertige Entwicklung der Departements

3.9.1791
Beschluss der Verfassung, die mit den Menschen und BÜrgerrechten beginnt.


Dritte Phase der FranzÖsischen Revolution
In dieser Phase spielen Innerpolitische Konflikte unter verschiedenen Gruppen eine große Rolle:
KÖnig und Feuillants:
Vertreten die Monarchie (rechts). Sie wollen mit einem Krieg die alte Ordnung des KÖnigs und der drei StÄndegesellschaft wieder herstellen.
Girondiste:
Wollen die Momentane Konstitutionelle Monarchie festigen und beibehalten. Sie wollen im Krieg Extremisten von rechts und links beseitigen.
Jakobiner:
Vertreten die Demokratie (links) Sie warnen vor dem Krieg und wollen die Konstitutionelle Monarchie zur Demokratie ausbauen.

Juni 1791
Der KÖnig versucht zu fliehen um die Revolution von außen zu stoppen er ist mit den immer weiter fallenden Entscheidungen nicht zu frieden. Das Volk bemerkt jedoch seinen Fluchtversuch, hÄlt ihn in Paris fest und die Pariser BevÖlkerung fordert Strafe die Nationalversammlung fordert dies zunÄchst nicht und kÄmpft die Forderungen nieder.

27.8.1791
Pillnitzer ErklÄrung von Österreich und Preußen -> Bedrohungdes FranzÖsischen Staates nicht nur durch Innerpolitische Konflikte sondern nun auch von Benachbarten Monarchien, die mit der Konstitionellen Monarchie nicht zufrieden sind und Angst haben ihr Volk kÖnnte von der gleichen RevolutionÄren Stimmung gefasst werden

10.8.1792
Sturm auf die Tuilerien, der KÖnig wird vom Volk gefangen genommen

21.9.1792
Neuwahlen der Nationalversammlung zum Nationalkonvent

21.1.1793
Hinrichtung des KÖnigs aufgrund einer Stimme Mehrheit - Beschuldigung des Vaterlandsverrates -> Klein BÜrgertum beteiligt sich zunehmen und bieten Jakobinern mehr Einfluss -> Lynchjustiz AntirevolutionÄre werden gefangen

April 1793
Wohlfahrtsausschuss erlangt die Kontrolle -> Terrorregime: Sondergerichte gegen AntirevolutionÄre

2.6.1793
Bewaffneter Aufstand 29 Giordiste werden durch den Nationalkonvent verhaftet

24.6.1793
Verabschiedung einer Demokratischen Verfassung zum Nutzen des Wohlfahrtsausschusses – Man traute sich nicht Neuwahlen durch zu fÜhren

27.7.1793
Robespierre wird in den Wohlfahrtsausschuss zu gewÄhlt
Außerdem legalisiert ein Notstandgesetzt das Terroregime

10.6.1794
Das Terrorgesetzt bedroht auch den Nationalkonvent

27.7.1794
wird Robespierre deshalb mit seine 21 AnhÄngern gefangen genommen und einen Tag spÄter getÖtet

Die ErklÄrung der Menschen und BÜrgerrechte durch die Nationalversammlung


EinfÜhrung von Menschenrechten, BÜrgerrechten und Pflichten:

Ancien Régime Neue Ordnung
StÄnde Gesellschaft
Ungleiche Verteilung von Besitz
3 Stand zahlt Steuern
3 stand hat kein Eigentum
Fron und Herrendienst Pflicht fÜr 3 Stand
KÖnig erhÄlt Steuern
Adel erhÄlt Privilegien
KÖnig herrscht, niemand redet ihm rein
Eine Schuld hÄlt ein Lebenslang
Keine Glaubens-und Meinungsfreiheit

Absolute Monarchie
Alle Menschen sind gleich/individuelle Rechte
Gerechte Verteilung des Besitzes/Schutz
BÜrger haben Mitspracherecht am Gesetz (Zeusus Wahlrecht nur AktivbÜrger wÄhlen)
Eigentumsschutz durch die Verfassung
Keine Fron und Herrendienste mehr
Regierung verwendet Steuern
Jeder zahlt Steuern, Keine Privilegien mehr
Gewaltenteilung
Gesetzt bestimmt Über Schuldigkeit/Beweis und das Gesetz gilt fÜr jeden gleich
Meinungs- und Glaubensfreiheit

Geteilte Gewalten

Jahrgangsstufe 11

Napoleon

Aufstieg und Fall Napoleons
Zeitleiste:
1799:
Napoleon beseitigt durch einen Staatsstreich (MilitÄrputsch) das Direktorium und Übernimmt als einer/erster von 3 Konsulen die Regierung in Frankreich. Zuvor war er im Krieg vor allem in Ägypten eingesetzt und seine Angriffe und KriegszÜge waren immer Erfolgreich. Er stellte Frankreich in ein gutes MilitÄrisches Licht, die Leute sahen ihn als Retter an. Vom MilitÄr zur Regierung gelangte er durch die Erfolge und einhergehenden BefÖrderungen so wie Kontakte wie z.B. zu seiner zukÜnftigen Frau.
1802:
Wird Napoleon Konsul auf Lebzeiten (Volksabstimmung Blendung durch MilitÄrischen Ruhm)
1804:
Napoleon krÖnt sich und seine Frau selbst zum Kaiser und grÜndet erneut eine Erbmonarchie (erneute geblendete Volksabstimmung)
1806:
Napoleon schlÄgt den Angriff von Preußen nieder. Und erklÄren in Berlin aus die Kontinentalsperre(= )
1807:
Russland und Preußen treten aufgrund von weiteren Niederlagen der Kontinentalsperre Frankreichs bei 1808:
Guerillakrieg zwischen Frankreich , Spanien, Portugal und England
1809:
Österreich erklÄrt Frankreich den Krieg wird jedoch besiegt
1810:
Napoleon heiratet Marie Louise
1813:
In Leipzig wird Napoleon von der vereinigten Armee von Preußen, Österreich, und Russland
1814:
Napoleon dankt ab und erhÄlt ein FÜrstentum.
1815:
Napoleon stellt eine Armee auf wÄhrend in Wien ein Friedenskongress tagt. Er wird jedoch bald geschlagen und auf die Insel St. Helena verbannt wo er 1821 stirbt.

Revolutionsbogen

Napoleon Retter der Revolution und Vater des vereinten Europas?

Retter Kein Retter
  • Beendigt die BÜrgerkriege und sorgt fÜr Ordnung im Land
  • Angebot des Friedens an FlÜchtlinge („KÖnigsmÖr der“)
  • Code Civil: BestÄtigung der Prinzipien von 1789*
  • Finanzreform
  • leibeigenschaft wird aufgehoben
  • beendigt die Kriege in dem er sich als Kaiser krÖnt und die alte Ordnung wieder auf erleben lÄsst
  • Leute („KÖnigsmÖrder“) mit andere Ansicht werden Weggesperrt/ beseitigt
  • Code Civil entmÜndigt Frauen; Kaisertum wird vererbt; Adel besteht nur noch als Titel ohne Privilegien;
  • KriegsfÜhrung mit hohen Opferzahlen (Kontinuierliche Expansionskriese)
  • AussÖhnung der Kirche (Kirche wird wieder in den Staat bezogen)
  • Napoleon kontrolliert alles in der Politik (Zentralisationspolitik)

Das Jahr 1806

12.7 bis 16.7
Napoleon grÜndet den Rheinbund mit 16 Deutschen Staaten die sich unter der Herrschaft Napoleons zusammenschließen.
26.8
Kaiser Franz des Heilliegen RÖmischen Reiches Deutscher Nation legt seine Krone nieder und das Reich existiert nicht mehr.
9.10
Preußen fÜhlt sich bedroht und erlÄsst ein Kriegsmanifest gegen Frankreich und Napoleon. (4. Koalitionskrieg bis 1807)
10.10
Prinz Louis Ferdinand fÄllt in der Schlacht von Saafeld
14.10
Sachsen und Preußen werden bei Jena in Auerstadt vernichtend geschlagen.
GrÜnde fÜr den FranzÖsischen Sieg sind vor allem:
21.10 bis 27.10
Napoleon rÜckt in Berlin ein
21.11
Napoleon verhÄngt die Kontinentalsperre fÜr England
11.12
Sachsen schließt sich dem Rheinbund an

Koalitionskriege

Allgemein kann man zu den Koalitionskriegen sagen, dass sich die EuropÄischen Staaten immer wieder zu verschieden Koalitionen zusammentaten um zusammen Napoleon zu stÜrzen, was ihnen jedoch lange nicht gelang.
Es gab 5 Koalitionskriege gegen Napoleon.
1. Koalitionskrieg (1792-1797):
Österreich, Preußen, Spanien, Großbritannien und Niederlande verbinden sich gegen Napoleon.
2. Koalitionskrieg (1799-1802):
Großbritannien, Österreich, Russland, Portugal und Niederlande verbinden sich bzw. bleiben verbunden. Preußen entscheidet sich neutral zu bleiben.
3 Koalitionskrieg (1806-1807):
Frankreich kÄmpft noch mit Großbritannien und Russland. 16 Deutsche Staaten jedoch schließen sich unter Napoleon zum Rheinbund zusammen. Das Heilige RÖmische Reich Deutscher Nation existiert nicht mehr.
Preußen fÜhlt sich bedroht und erklÄrt Frankreich ohne weitere Vorbereitungen den Krieg. Dementsprechend wird Preußen auch vernichtend geschlagen. Russland gibt vorerst auf nachdem Frankreich erneut die Oberhand gewinnt.
Im November hÄngt Napoleon die Kontinentalsperre Über Großbritannien. Krieg auf den Iberischen Inseln: (1808)4 Koalitionskrieg
AufstÄnde gegen Napoleon tauchen auf. Das Volk war mit dem KÖnig, den er fÜr Spanien festsetzte nicht zufrieden. Dieser nicht zu unterdrÜckender Aufstand war der erste Sieg gegen Napoleon.
Daraus folgt dann der 5 Koalitionskrieg: (1809)
Großbritannien, Österreich greifen Frankreich zÜgig an. Napoleon ist nÄmlich noch mit der Niederlage in Spanien beschÄftigt. Österreich und Frankreich schließen jedoch zwischenzeitig Frieden.
Der 6 Koalitionskrieg (1812-1814)
besteht aus mehreren Bereichen zu Beginn der bekannteste ist der Russlandfeldzug. Die Franzosen drÄnge Russen immer tiefer in ihr Land, diese jedoch verbrennen in ihrem Land bei der Flucht alles, sodass fÜr die folgende FranzÖsische Armee keine Nahrungsmittel mehr vorhanden sind viele Soldaten sterben, alle sind schwach. Den Russen kostet dies auch viele Zivilisten, doch sie siegen.
1813 muss Napoleon in Spanien dann endgÜltig den AufstÄnden nachgeben. Spanien wird unabhÄngig.
Gemeinsam gelingt es dann Österreich und Preußen endlich Frankreich in die Niederlage zu zwingen.
1814 dankt Napoleon ab.
1815 kehrt Napoleon zwar eigenmÄchtig zurÜck doch in Waterloo verliert er schnell und wird auf die Insel St. Helena verbannt.

KÖnigreich Westfalen

Das KÖnigreich Westfalen lag in Europa und wurde vom Bruder Napoleons regiert. Jeromes. Jeromes war Napoleon treu ergeben und berichtet ihm Über Briefe ehrlich was sich in den Staaten in Europa, also den Staaten des Rheinbundes abspielte. Aus diesen Briefen geht auch der Bekannte Brief von Jeromes an Napoleon vom 5.12.1811 hervor in dem Jeromes seinen Bruder vor weiteren Niederlagen außer der in Spanien warnt auf Grund von weiteren AufstÄnden.
In Westfalen wurden jedoch, wie in allen Staaten, die Napoleon Übernahm, einige gute Gesetzte eingefÜhrt:

Ein Nachteil war, dass der KÖnigs oder Kaisertitel nur Erblich zu erreichen war.

Der Staat Preußen

Sozialstruktur:
In Preußen gab es verschiedene Gesellschaftsgruppen, die den StÄnden Ähneln. Es gab den Adelsstand zu dem zÄhlten hohe Beamte Gutsherren und hohe Geistliche.
Dann gab es den BÜrgerstand, zu dem zÄhlten Kaufleute, GutspÄchter, mittlere Beamte und Geistliche sowie Verleger. (Verleger waren Leute die Rohware an Arbeiter gaben, welche diese zu einem Produkt verarbeiteten, sie dann wieder abholten und verkauften.)
Und es gab den Bauernstand, zu dem zÄhlten sowohl Bauern mit bessern, als auch mit schlechteren BesitzverhÄltnissen so wie Handwerker, Heim- Lohn- und Landarbeiter oder niedrige Geistliche und Beamte. Es kommt also bei dieser Einteilung insbesondere auf die EinkÜnfte an und nicht unbedingt bloß auf die Familie in die man hinein geboren war.
Agrarreform in Preußen:
Im Jahre 1806/7 fand durch Freiherr von Stein und Karl von Hardenberg die Agrarreform statt. Es handelt sich um die Bauernbefreiung.
Bauern dÜrften nicht lÄnger leibeigene sein. Sie dÜrften sowohl beruflich als auch persÖnlich eigene Meinungen entwickeln. Das heißt sie dÜrften ab jetzt Über das was, wann und wie sie anbauten bestimmen. PersÖnlich hieß es beispielsweise, dass sie sich aussuchen konnten wen sie heirateten. Vorher war dies nicht gegeben. Durch die Fluren Bereinigung und die Neuaufteilung der LÄndereien konnte nun also jeder der wollte und wie er wollte Bauer werden.
1811 wurde dann die Reform erweitert. Bauern mussten nicht mehr lÄnger Teile ihrer Ernte abgeben, sondern bezahlten die Pacht in Form von WÄhrung. So konnten sie selber besser den Preis ihrer Produkte bestimmen.
Folgen diese Reform sind, dass die Bauern freier sind und auf jeden Fall mit ihrem Land zufriedener. MilitÄrisch gesehen hatten sie so eine grÖßere Motivation fÜr das Land zu kÄmpfen. Den Grundherren entfiel nun die Verantwortung Über all ihre Felder. Jedes verpachtete StÜck wurde von dem PÄchter komplett selbststÄndig bearbeitet. FÜr die PÄchter hingegen kam Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit hinzu. Im Grunde gab es durch diese Reformen nur Profit.

Der Wiener Friedens Kongress 1815

Der Friedenskongress sollte die Frage beantworten wie die Deutsche Zukunft weiter verlaufen sollte.
Welche Regierung fÜhrt man ein um Ruhe und Gleichgewicht in Europa bei zu behalten?
Die Staaten sollten unabhÄngig wie sie waren erhalten und unverletzt bleiben.
Der Wiener Friedenskongress hatte verschiedene Folgen.
Territoriale VerÄnderungen:

Nach dem Friedenskongress herrschte in Frankreich die Konstitutionelle Monarchie wÄhrend in den 38 Staaten Deutschland jeweils unterschiedlich Regierungen vertreten waren.

Nationalismus und Liberalismus in Deutschland nach der FranzÖsischen Revolution

Definition des Liberalismus:
Liberale fordern Rechtliche, jedoch nicht Politischer Gleichheit fÜr alle BÜrger.
Sie legen Wert auf den Schutz des Individuums vor Fremdbestimmung. Das Individuum soll also selbst bestimmen und selbstbewusst werden.
Auch wird fÜr Menschen- und Grundrechte sowie fÜr Meinungs- Presse- und Versammlungsfreiheit gekÄmpft und folgende Gewaltenteilung gefordert:
Exekutive: FÜrsten
Legislative: Monarch
Judikative: UnabhÄngige Richter

→ Konstitutionelle Monarchie
Der bekannteste Denker der Liberalen ist Paul Achatius Pfizer.
Er lebte von 1801 bis 1867 und war Jurist, Journalist und Politiker.
In seiner ErlÄuterung Über den Liberalismus schreibt er 1832, dass der Liberalismus in Richtung Demokratie fÜhren und das Volk aufklÄren und zum eigenen Denken auffordern soll. Der Liberalismus ist laut ihm jedoch eine Entwicklung, die jeweils dem Land angepasst, von statten gehen muss, damit die Entwicklung nicht fehlschlÄgt. Jedoch soll der Liberalismus auf keinen Fall zum Kommunismus fÜhren warnt Pfizer außerdem und stellt damit klar das es ein Recht auf Eigentum beim Liberalismus gibt.

Definition des Nationalismus:
Nationalismus bezeichnet die Weltanschauung sich und seine Nation und deren Mitglieder/AnhÄnger/ZugehÖrige, besser als Menschen und anderer Gruppen zu finden, sich Über sie zu stellen, sie auszugrenzen und von der Ideologie perfekt zu sein aus zu gehen. Man hegt eventuell schon Hass gegen andere. Der Nationalismus wurde durch die FranzÖsische Revolution hervorgerufen.
Nach der FranzÖsischen Revolution sahen sich Nationalisten in Deutschland umzingelt. Deutschland lag Zentral und konnte von jeder Seite angegriffen und geteilt werden. Nationalisten forderten das AufrÜsten, um sich vor solchen Angriffen zu verteidigen um unter jeden UmstÄnden ein geeintes Deutschland zu bekommen. Man fordert eine nationale Selbstbestimmung also eine Demokratie.

Die beiden Gruppen Nationalisten und Liberalisten haben ungefÄhr das gleiche Ziel durch die VolksouverÄnitÄt.
Der Unterschied in den Gruppen liegt darin, dass die Liberalisten kooperativer gegenÜber den FÜrsten waren und auch schon eine Konstitutionelle Monarchie als einen gelungenen Schritt akzeptierten, sie wollten eine erneute Revolution unter allen UmstÄnden vermeiden.
Die Nationalisten hingegen wollten eine radikale Änderung des Politischen Systems Gewalt und Revolution nahmen sie gerne in kauf.

Patriotismus ist ein Synonym fÜr Vaterlandsliebe. Man ist stolz und Überzeugt von der eigenen Herkunft, man mÖchte diese nicht verleugnen.

Nationlliberale Bewegung in Deutschland

Die KarlsbaderbeschlÜsse von 1819

Die KarlsbaderbeschlÜsse lÖsten die Demagogenverfolgung aus.
Politiker trafen sich in dem Kurort Karlsbad, woher auch der Name KarlsbaderbeschlÜsse herkommt. Man traf sich nicht offiziell um das aufsehen des Volkes nicht auf sich zu richten und Überlegte wie man die liberistischen StrÖme klein und leise bekommen kÖnnte.
Hier zu ist die Zusammensetzung der Frankfurter Nationalversammlung also die Regierung des Rheinbundes wichtig zu kennen.
Daraus hervor gingen BeschlÜsse zur Zensur und Kontrolle von Presse und Zeitungen sowie die Demagogenverfolgung. Unter dieser verstehen vor allem die "Opfer" welche den Begriff prÄgten, die Verfolgung von Freiheitsbestrebenden BÜrgern des Liberalismus und des Nationalismus.

Das Hambacherfest 1830

1830 fand in Frankreich erneut eine kurze aber heftige Revolution gegen den KÖnig von Frankreich mit Erfolg statt. Er nahm den Leuten das Wahlrecht und wurde auf Grund dessen im Juli vom Thron gestoßen. Die Welle der Revolution schwappt nach Deutschland Über. Vor allem dadurch, dass der Nachfolger des KÖnigs ein Liberalist war (Lui Phillipa). Ducrh die Revolution trennt sich Belgien von den Niederlande und in Deutschland werden zusÄtzlich Verfassungen eingefÜhrt.
1832 fand im Mai ein Fest zum Anlass des 25 JÄhrigen bestehen der Bayrischen Verfassung statt, das Hambacherfest. Gastgeber waren Wirth und Siebenpfeiffer beides Überzeugte Nationalisten (Juristen und Journalisten).
Das Fest hatte 30.000 Besucher darunter waren vor allem nationalistische AnhÄnger.
Auf dem Fest wurden Reden und Ansprachen gehalten, welche die aktuelle Politik stark kritisierten außerdem wurden politische Schriften verbrannt, was fÜr großes Aufsehen sorgte. Die Veranstalter wurden auf Grund Politischen Missbrauchs strafrechtlich verfolgt, vor Gericht wurde Wirth jedoch freigesprochen und Siebpfeifer kam mit einer GefÄngnisstrafe davon. Nach dieser begab er sich in die Schweiz.

PersÖnlichkeiten der Nationalliberalen Bewegung

Phillip Jarkob Siebpfeiffer

Robert Blum

Deutschland um 1840

Deutschland besteht um 1840 aus 38 verschiedenen Staaten welche den Rheinbund bilden. Es gibt fÜr das Volk keine Gleichheit vor dem Gesetz. Alles wird Überwacht und Kontrolliert von dem FÜrsten. Außerdem beginnt die Industrialisierung.
In England hat die Technik durch Maschinen einen enormen Aufschwung. Insbesondere Stoffe kÖnnen schneller, effizienter und billiger produziert werden. Die Schlesischen Weber in Deutschland, welche ohnehin schon schlecht verdienen haben nun zusÄtzliche Konkurrenz welcher sie unmÖglich Standhalten kÖnnen.
1848 wird der FranzÖsische KÖnig der in Frankreich herrschenden Konstitutionellen Monarchie gestÜrzt. Die Revolutionswelle schwappt bis nach Deutschland.
Es bilden sich im Groben zwei StrÖmungen unter dem Volk (National und Liberal).
Die gemÄßigten Liberalen wollen durch Reformen und durch eine dem Land angepasste Entwicklung eine Konstitutionelle Monarchie, angelehnt an die Demokratie erreichen. Sie sind bereit den FÜrsten einen Platz in der Regierung ein zu rÄumen und wollen eine erneute Revolution vermeiden.
Die radikalen Liberalen oder auch entschiedenen Demokraten wollen durch eine Revolution, also durch Gewalt eine Demokratie erreichen. FÜr die FÜrsten sehen sie in ihrer Neuen Gesellschaft keine Platz mehr.
Allgemein, auf Europa bezogen, kann man sagen, dass im Osten die Absolute Monarchie vertreten war und insbesondere in Russland auch keine AufstÄnde gegen diese stattfanden. Das liegt zum einen an der Örtlichen Entfernung zu den AufstÄnden und den Staaten in denen die Konstitutionelle Monarchie oder gar eine Republik (Schweiz) vertreten ist, und daran, dass der Zar noch mehr KontrollmÖglichkeiten und Macht hatte als ein Kaiser oder KÖnig in eine Absoluten oder Konstitutionellen Herrschaft hatte.
Im SÜd/westen waren die Konstitutionellen Monarchien vertreten.

MÄrz Revolution 1848

MÄrz:
In Wien findet am 13.3 ein Aufstand gegen den Kaiser statt, welcher daraufhin eine Verfassung, die Abschaffung der Zensur und den Abzug seiner Armee aus Wien verspricht.
In Berlin finden am 18.3 BarrikadenkÄmpfe statt → Liberale Regierung und Nationalversammlung fÜr Preußen werden genehmigt.

Mai:
Die Preußische Nationalversammlung, der Paulskirche, beschließt nach den ersten Wahlen am 18. Mai, die endgÜltige Bauernbefreiung.
In Wien findet der zweite Aufstand statt bei der die Regierung demokratisiert wird und der Hof flieht.

Juni:
Es bildet sich die erste Deutsch Regierung in der Paulskirche

August:
Preußen konkurrierte mit DÄnemark um Schleswig und Holstein.
Ein (vorrÜbergehender) Waffenstillstand wird von der Nationalversammlung nachtrÄglich genehmigt, was starke EmpÖrung wachsen lÄsst, denn es zeigt, dass die Nationalversammlung ihr Macht verloren hat und noch verliert.

September:
In Berlin wird die Todesstrafe mit dem Beschluss der Freiheitsrechte abgeschafft
In Wien wird nun auch die EndgÜltige Bauernbefreiung beschlossen und der Hof kehrt zurÜck.

Oktober:
In Berlin wird der Adel als Stand aufgehoben, was wieder fÜr Konflikte sorgt.
In Wien flieht der Hof erneut diesmal erobern Kaiserlich-kroatische Truppen Wien.
Österreich und Ungarn fÜhren Krieg.

November:
In Berlin vertreibt der KÖnig nach dem er die Liberalen Minister vertrieben hat nun auch die Nationalversammlung und fÜhrt die Zensur wieder ein. Liberalisten werden in Wien hingerichtet.

Dezember:
Die Paulskirche verkÜndet die Grundrechte des Deutschen Volkes, jedoch gibt es keine Nationalversammlung mehr.
Sogar in Frankreich hat nun die Gegenrevolution gewonnen.
Es setzt sich also die klein deutsche LÖsung durch.

MÄrz 1849:
Wien lehnt die Verfassung ab, welche die Paulskirche durch eine Wahl bildet (Der KÖnig wird zum Erbkaiser)

April:
Friedrich Willhelm IV lehnt die Kaiserkrone ab.
Um Krieg und Unzufriedenheit zu vermeiden, in jedem Fall aber um sich selber gut dar zu stellen. In dem politischem System wurde so viel zum wanken gebracht.

Mai:
EinfÜhrung des Dreiklassenwahlrechts

1850:
VerkÜndigungen der revidierten preußischen Verfassung
1851 wird der deutsche Bundestag erÖffnet.

Zum Zeitstrahl

Die Zusammensetzung der Frankfurter Nationalversammlung in der Paulskirche

Die Frankfurter Nationalversammlung setzte sich in Prozent, zu 58,5 % aus Beamten, wo von 21,3% reine Beamten, 13,5 % Juristen und 3,6% sonstige Beamte sind, zusammen. So wie aus weiteren 5,7 % aus den Landwirtschaftlichem Bereich. Hier sind 0,4 % Landwirte und 5,3% Gutsbesitzer. Als weitere Felder gibt es noch mit 6,9 % Wirtschaft und Handel worunter zum Beispiel Kaufleute fallen, so wie Freie Intelligente wie Journalisten Schriftsteller oder Akademiker mit 22,6%.
Betrachtet man diese Zahlen jetzt wird einem schnell klar wer hier in der Politik das Sagen hatte. Die armen und noch ungebildeten Bauern hatten immer noch viel zu wenig Mitsprache Recht und wurden viel zu wenig bis nach oben zu den großen durchgelassen. Hier war oft die Bildung ein Problem. Wer nicht lesen und schreiben konnte, konnte nicht mit den hÖher gesetzten diskutieren, ja nicht mal in Kontakt treten, denn ein Brief war ja nicht mÖglich.

Die Revolution in den Einzelstaaten und in Gesamtdeutschland durch die Paulskirche

Wie man der Abbildung der Nationalliberalen Bewegung in Deutschland schon entnehmen kann, unterscheiden sich die beiden StrÖmungen in ihren AnhÄngern (Studenten als Nationalisten / BildungsbÜrger als Liberalisten). Diese Gliederung kann man auch vornehmen wenn man die Revolution Einzelstaatlich und auf ganz Deutschland bezogen im Vergleich betrachtet. Einzelstaatlich gesehen treiben die Studenten und (noch) eher weniger gebildeten Personen die Revolution vor ran, doch auf gesamt Deutschland bezogen, arbeitet das gebildete und eher „Adlige“ Volk an der Umsetzung der Bildung eines neuen gesamten Staates in der Paulskirche als Nationalversammlung.
In Einzelstaatlicher Hinsicht handeln die AnhÄnger radikaler durch Demonstrationen, FlugblÄtter, Presseausrufe bis hin zu Brandstiftungen und MaschinenstÜrmereien (Industrialisierung). Gefordert werden in einzelstaatlicher Hinsicht ein deutscher Nationalstaat mit einer Demokratie, eventuell mit der Konstitutionelle Monarchie als Basis. Am 12.4.1848 wird als Erfolg die Republik durch Hecker ausgerufen, ein Versuch zu bewaffneten aufstÄnden wird jedoch nieder geschlagen.
Aus gesamtstaatlicher Sicht der Paulskirche, wird eine Republik mit einer Konstitutioneller Monarchie gefordert. Ihr Weg zum Ziel war wesentlich gesitteter aufgrund der besseren Bildung und letztendlich auch Zielsichere. Statt AufstÄnde zu veranstalten bildete die Paulskirche einen Siebenerausschuss um eine Nationalversammlung Über ein Vorparlament zu bilden. FÜr Gefahrenzeiten wird ein 50er Ausschuss gewÄhlt welcher dann wieder ein Vorparlament bilden soll, außerdem wird offiziell die Nationalversammlung in der Paulskirche erÖffnet und am 18.4.1848 werden die ersten freien Wahlen in Deutschland durchgefÜhrt. Die eben erwÄhnten angehenden AufstÄnde auf einzelstaatlicher Ebene werden schnell gelegt.

Die Pauls Kirchen Verfassung

Laut der paulskirchen Verfassung steht der Kaiser im Mittelpunkt. Er hat den Oberbefehl Über das Heer und ernennt die Reichsregierung. Er knn außerdem den Reichstag einberufen und auflÖsen. Das Amt des Kaisers ist erblich. Als Person ist er das politisch mÄchtigste Organ.

Der Preußische Kaiser Friedrich Wilhelm IV

Die Hoffnung die der KÖnig 1848 machte in dem er „gÜtig und bereitwillig“ auf die Krone verzichtete machte er schon ein Jahr spÄter wieder kaputt. Schon am 26 Februar ergibt sich das Volk dem preußischem KÖnig Friedrich Wilhelm IV, denn der Liberalismus ist mit seinen Zielen in der nicht mehr existierenden Nationalversammlung vollkommen Überfordert. Hindernisse sind vor allem die zweigleisige Spur mit zwei Zielen: eine einheitliche Nation bilden, welche dazu auch noch frei sein soll. Außerdem waren in der Politik nur gelehrte Reiche vertreten, schon wieder werden arme Bauern nicht erhÖrt! Die Folgen sind das beide Ziele nicht erfÜllt werden kÖnnen, selbst wenn die Innenpolitik die MÖglichkeit gÄbe mÜsse die Außenpolitik schnell bereit sein, denn eine so große Nation, welche aus der groß deutschen LÖsung entstanden wÄre, hÄtte fÜr Nachbar Staaten Konkurrenz und damit Krieg bedeutet.

Die revidierte oktroyierte preußische Verfassung

Die preußische Verfassung welche nun 1849 entstand wurde oktroyiert, was bedeutet das sie einzig und alleine vom Monarchen bestimmt und somit entsprechend auf diesen abgestimmt ist. Preuße hatte nun also eine Verfassung, und es herrschte somit kein Absolutismus mehr, diese war aber in keinem Fall im Sinne des Volkes. Der KÖnig richtete zwar eine Nationalversammlung ein, jedoch war diese vollkommen vo im abhÄngig, die Gewaltenteilung war in keinem Fall praktisch gegeben. Auch das Dreiklassenwahlrecht fÜhrt der KÖnig ein. So wÄhlt das Volk zwar, aber nur jenes welches ihm nicht in den RÜcken fallen wÜrde. Die Stimmen der Ärmeren werden immer noch nicht erhÖrt. Ein Fortschritt fÜr das Volk war aber in jeden Fall die nun eintretende Gleichheit vor dem Gesetz und die beding eingefÜhrten Grundrechte.
Darstellung der Verfassung im Schema

Heeresreform

Ein großer Konfliktpunkt fÜr die nun Übrige Regierung war vor allem die Armee. Wie sollte sie weiter gefÜhrt werden? Was musste verÄndert werden um gegen Angriffe von außen wie von innen besser geschÜtzt zu sein? Und vor allem wer hatte die Macht Über die Streitkraft? Der Preußische KÖnig Friedrich Wilhelm IV und sein Kriegsminister Albrecht Graf von Roon hatten 1860 einen gemeinsamen Plan fÜr das MilitÄr.
ZunÄchst sollte das MilitÄr verstÄrkt werde, mehr MÄnner sollten dem Heer beitreten. Bis her wurden 40000 Mann jÄhrlich rekrutiert, Wilhelm wollte die Zahl nun auf 65000 erhÖhen.
Außerdem sollten aktive Regimenter um 39 Infanterie Regimenter und um 10 Kavallerie Regimenter erhÖht werden.
Die rekrutierten MÄnner die fÜr diesen Zuwachs nÖtig waren, sollten zu dem nicht bloß zwei, sondern drei Jahre in der Armee verpflichtend bleiben. Die Wehrpflicht sollte also verlÄngert werden. Zu guter Letzt wollte der KÖnig die bestehende Landmacht absetzten und sein MilitÄr auf einembestehendem Heer aufbauen, dies sollte mit der verlÄngerten Wehrpflicht zu einer besseren Ausbildung der Soldaten und somit zu einer zuversichtlicheren MilitÄrmacht fÜhren. Der KÖnig wollte mit der daraus entstehenden MÄchtigen MilitÄrmacht seine Position und die Position des Staates sichern.
Der KÖnig benÖtigte fÜr seinen Aufbau, der Armee jedoch neun Millionen Taler, welche das Abgeordneten Haus ihm fÜr seine Zwecke erlauben musste.
Das Abgeordneten Hause, jedoch hatte eigentlich fÜr die Armee zu nÄchst grundsÄtzlich andere PlÄne. Es wollte die Landwehr ausbauen, die Wehrpflicht verkÜrzen und die Investitionen in die Armee streichen. Dennoch erhielt der KÖnig sein Geld fÜr die Armee zunÄchst Provisorisch. Was bedeutet, dass der KÖnig das Geld jeder Zeit auf Forderung des Abgeordneten Hauses, hÄtte zurÜckzahlen mÜssen. Auch weitere Geldmittel die der KÖnige im folgendem Jahr forderte wurden ihm auf diese Weise zu gesagt.
Die nun, 1861, entstehende Fortschritts Partei beginnt gegen den KÖnig und seine Heeresreform zu arbeiten, sie halten an den eigentlichen Zielen des Abgeordneten Hauses fest. Neuwahlen ließen die Partei stÄrker werden.
Mit MinisterprÄsident Hohenlohe wurde auf einen Steuerzusatz verzichtet, da es dem Land ohne hin schon begann besser zu gehen und die Steuern von alleine schon besser flossen. Ziel der Fortschrittspartei war aber auch, dem Abgeordneten Haus mehr Macht zu verschaffen und die Heeresreform des KÖnigs zu Ändern. Sie verlangten vom KÖnig die Änderung der Wehrpflichtzeit auf 2 Jahre und die AuflÖsung aller Regimenter.
Die harte Forderung wollte der KÖnig niemals bewilligen, woraufhin ihm sein Antrag fÜr die Zahlungen des Heeres im Jahr 1862 gestrichen wurde. Kriegsminister Roon versuchte zwischen den beiden Verfassungsorganen durch KompromissvorschlÄge Frieden zu stiften um die Zahlungen wieder fließen lassen zu kÖnnen, doch keiner der beiden Seiten wollte der anderen entgegen treten.
Friedrich Wilhelm begann schon zu Gunsten seines Sohnes die Abdankung zu planen, da er keinen anderen Ausweg sah. Doch Roon empfahl ihm Bismarck zum Minister PrÄsidenten zu erklÄren. Dies geschah dann am 23.9.1862. Kurz darauf wurde Bismarck auch Außenminister. Bismarck wollte immer die Macht des KÖnigs stÄrken und sich dem Parlament nicht beugen, als auch durch ihn gestartete Vermittlungen nicht griffen beendete er den Konflikt mit einer einfachen Frage. Wie soll ein derartiger Verfassungskonflikt zwischen Monarch und Parlament entschieden werden? Da die preußische Verfassung darauf keine Antwort gab, lag hier eine LÜcke in der Verfassung vor. Diese LÜcke war laut Bismarck durch das Verfassungsorgan zu fÜllen, welches die Macht des MilitÄrs auf seiner Seite hatte. In diesem Falle, sollte sich also der Monarch durchsetzen. Diese LÖsung des Konfliktes bezeichnet man heute auch als LÜckentheorie von Bismarck.
Die Heeresreform setzte sich also dank Bismarck durch, als Außenminister vermied und legte er angehende Konflikte. Das Volk kritisierte ihn stark insbesondere durch Zeitungen, doch eine bald darauf verordnete Pressekontrolle unterband weitere Kritik.
Bismarck sagte, ein nationaler Staat kann nur durch Eisen und Blut erreicht werden. Dadurch, dass sein Ziel die Einheit von oben war, konnte er einige Liberale AnhÄnger gewinnen. GelÖst wurde der Verfassungskonflikt letztendlich durch den IndemnitÄtsvorschlag Bismarcks nach den Einigungskriegen. Das Parlament sollte in diesem Vorschlag die Haushalte der letzten drei Jahre mit dem Beginn der Heeresreform legalisieren, im Gegenzug wurde dem Abgeordneten Haus der Nationalstaat in Aussicht gestellt. Dieser am 3.9.1866 angenommener Vorschlag spaltete viele Parteien. Die neu entstandenen schlossen sich Bismarck an, wÄhrend die alten in strenger Opposition gegen ihn arbeiteten.
Nach den Neuwahlen wurde 1867 das Septenat verabschiedet, dieses befugte Bismarck fÜr sieben Jahre Über das Heer, ohne sich an das Abgeordneten Haus wenden zu mÜssen.

Bismarck

Otto von Bismarck wurde am 23.9.1862 zum Minister PrÄsidenten von Friedrich Wilhelm IV ernannt und kurze Zeit spÄter auch zum Außenminister. Er vertrat zuverlÄsslich die Krone und wollte sich nie dem Parlament beugen. Er suchte geschickt nach LÖsungen um Streitigkeiten zu legen, immer im Sinne des KÖnigs. FÜr ihn war der Weg zum Nationalstaat von oben der richtige. Außerdem war er fest davon Überzeugt, dass man den Nationalstaat nicht durch Reden und Diskutieren sondern einzig und allein durch Blut und Eisen erreichte. Mit dieser kriegerischen Einstellung machte er sich im Staat bei der BevÖlkerung unbeliebt, fand jedoch durch sein Ziel, den einheitlichen Staat, viele liberale AnhÄnger. Er unterstÜtze den Preußischen KÖnig Friedrich Wilhelm IV zu nÄchste gegen das Parlament fÜr die vom KÖnig und seinem Kriegsminister, Roon, geplante Heeresreform. Durch die bekannte LÜcken Theorie (Oben beschrieben).
Anschließend sorgte er dafÜr, dass sich keine oder mÖglichst wenig weitere Konflikte entwickelten, beziehungsweise nutze Konflikte wie die Einigungskriege strategisch, um die Krone Preußens zu stÄrken und einen einheitlichen Nationalstaat zu bilden.
Innenpolitisch lÖste er den Konflikt zwischen Monarch und Parlament Über die Heeresleitung durch den IndemnitÄtsvorschlag 1866, welcher die Heeresreform erlaubte, und den Nationalstaat dafÜr in Aussicht stellte. Sowie letztendlich durch das Septennat. Laut dem er sieben Jahre lang Über das Heer verfÜgte, ohne Absprachen mit dem Abgeordneten Haus zu fÜhren.
Genaueres Über seine Handlungen in den Einigungskriegen, ist unter der Überschrift Einigungskriege zu finden.

Einigungskriege

Die Einigungskriege bestehen aus drei Kriegen zwischen DÄnemark, Preußen Österreich und Frankreich.
Der erste Einigungskrieg fand 1864 zwischen DÄnemark und Preußen um Schleswig und Holstein statt. Preußen und Österreich erklÄrten DÄnemark den Krieg, als dieses die beiden HerzogtÜmer in die eigenen Gebiete eingliedern wollte. DÄnemark verlor gegen die beiden Staaten schnell und musste die HerzogtÜmer abtreten.
1866 streiten sich dann jedoch Österreich und Preußen um die Verwaltungsangelegenheiten der beiden HerzogtÜmer. Der deutsche Bund erklÄrt Über Österreich, Preußen den Krieg, doch Preußen siegt am 3.7.1866. Österreich muss den deutschen Bund verlassen, Preußen dehnt sich dafÜr nach Norddeutschland aus und grÜndet den Norddeutschen Bund.
1870 soll der Spanische Thron neu besetzt werden. Spanien bietet den Thron einem Hohenzoller (Familienstamm) an. DarÜber ist Frankreich entsetzt den die Familie Hohenzoll ist auch im Norddeutschen Bund schon mÄchtig vertreten. Frankreich beginnt Spanien zu drohen, Spanien soll mit der Ablehnung des Hohenzollers Preußen und den deutschen Bund beleidigen, doch Bismarck Ändert das Antwort schreiben Spaniens provokativ um, und Frankreich erklÄrt Preußen den Krieg. Bismarck hat dies Strategisch geplant, damit er die UnterstÜtzung anderer Staaten, als angegriffener Staat hat.
So findet 1870/71 der Deutsch-FranzÖsische einigungskrieg statt. Noch im Jahr 1870 siegt Preußen Über Frankreich, es besteht jedoch zunÄchst nur ein vorlÄufiger Waffenstillstand in dem noch bis zum 10.5.1871 weiter gekÄmpft wird bis Frankreich endgÜltig kapituliert.
In dem Kampf gegen Frankreich schließen sich zu dem Norddeutschen Staaten auch die SÜdlichen an und Deutschland kÄmpft gemeinsam verbÜndet gegen Frankreich. Der entscheidende Krieg welcher zur Einheit fÜhren soll, laut Bismarck. Ein gemeinsamer Feind schafft Freundschaft.
Frankreich muss hohe Reparaturkosten zahlen so wie die Gebiete Elsass und Lothringen an Preußen abtreten.

Das deutsche Kaiserreich mit Bismarck Reichsverfassung von 1871

Wie oben beschrieben hat Bismarck durch die Einigungskriege einen Grundstein zur Einigung der Staaten gelegt. Preußen gilt nun als Industrie Staat und hat eine gute Wirtschaft. Frankreich hingegen muss hohe Reparatur Kosten zahlen, auch musste es die beiden Staaten Elsass und Lothringen an Preußen abtreten.
Bismarck bildete mit dem preußischen KÖnig eine neue Reichsverfassung in der der Preußische KÖnig zum Kaiser werden sollte. Diese jedoch wollte den Titel zu nÄchst anders auslegen, als Bismarck es vorsah, oder ihn nicht annehmen doch wÄhrend der KrÖnung wurde durch eine Formulierung der Konflikt aus der Welt geschafft.
In der nun geltenden Verfassung geht die meiste Macht vom Kaiser aus. Dieser ernennt den Reichskanzler welcher wiederrum StaatsrÄte beauftragt die Gesetzbildung zu beeinflussen. Des Weiteren hat der Kaiser den Oberbefehl Über die Armee, was bedeutet, dass er zum Beispiel KriegserklÄrungen aussprechen. Er erÖffnet, schließt oder Vertragt sowohl den Bundesrat als auch den Reichstag und ist natÜrlich allgemein gesehen die VÖlkerrechtliche Vertretung des Volkes. Der eben schon erwÄhnte Bundesrat wird von FÜrsten der Einzelstaaten vertreten, welche wiederrum vom Volk bzw. von Wahlberechtigten des Volkes gewÄhlt werden. Auch der Reichstag wird vom Volk gewÄhlt wobei man das Wahlrecht allgemein immer noch nur als Mann Über 25 Jahren mit gewissem Einkommen erhÄlt. Reichstag und Bundesrat bilden dann zusammen unter dem Einfluss des Reichskanzlers und seinen StaatssekretÄren das Gesetz.

Parteien im deutschen Kaiserreich
Die fÜnf wichtigsten Parteien des deutschen Kaiserreiches waren die sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands, die Zentrumspartei, die Deutsche Fortschrittspartei, die Nationalliberale Partei, Konservative Partei.
In folgenden werden alle Parteien kurz mit ihren Zielen und ihrer groben Entwicklung vorgestellt.

Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAP):
Die SAP schließt sich 1875 mit der SDAP (Sozialdemokratischen Arbeiterpartei) zusammen. Mit diesem Zusammenschluss verÄndern sich die Ziele angepasst an den neu dazu gewonnenen Partner. Dies erfolgt zunÄchst durch die Umbenennung zur SPD.

Das Programm welches zuvor stark zum Kommunismus hin schwankte entwickelt sich nun in Richtung Liberalismus.
Zwar ist die Einleitung in das Programm und die Zielorientierung noch stark am Kommunismus angelehnt, da zum Beispiel aus Privateigentum Gesellschaftseigentum werden soll, damit Arbeiter sozial besser dran sind, und somit besser arbeiten kÖnnen, doc die Forderungen der Partei sind sehr Liberalistisch hier ist zum Beispiel zu nennen, dass auch bei den Wahlen kein Geschlechtsunterschied mehr gemacht werden darf, dass das Volk GesetzesvorschlÄge abgeben darf (VolkssouverÄnitÄt), die Forderung fÜr Religionsfreiheit, die unentgeltliche Ärztliche Versorgung oder das Schutzgesetzt fÜr Arbeiter und die Begrenzung an Arbeitszeiten pro Woche.

Zentrumspartei:
Die Zentrumspartei bildete sich aus der katholischen Fraktion der Paulskirche und blieb im weiteren Verlauf ohne ZusammenschlÜsse oder Abspaltungen.
Der Ansatz der Partei ist aufgrund ihrer religiÖsen Besetzung auch dementsprechend orientiert. Sie fordert vor allem die SelbststÄndigkeit der Kirche. Weitere Forderungen sind die verminderten Ausgaben in das MilitÄr und die UnterstÜtzung und somit Erhaltung des Norddeutschen Bundes.

Deutsche Fortschrittspartei: Die deutsche Fortschrittspartei geht aus der Liberalen Fraktion der Paulskirche hervor 1866 spaltet sich die Nationalliberale Partei von ihr ab.
Ziel der Partei ist es zu nÄchst einen einheitlichen Staat herzustellen in dem unabhÄngige Richter richten und die BÜrger Zugang zu den Gerichten haben, sie wollten also von der starken Zentral Gewalt abkommen. FÜhrung fÜr diesen Staat sollte Preußen als stÄrkster Staat Übernehmen.

Nationalliberale Partei: Die Nationalliberale Partei ging 1866 aus der Deutschen Fortschritts Partei hervor.
Ihr Ziel war es Preußen zum Industriestaat zu wandeln, vor allem das GroßbÜrgertum sollte hier zu gefÖrdert werde, im Gegensatz zu der Deutschen Fortschrittspartei, welche fÜr das BÜrgertum kÄmpfte. Auch wollte die Partei die Macht es Staates fast vollstÄndig in den Reichstag verlegen. Es soll also eine Zentralisierung stattfinden und die Verfassung dem entsprechen ausgebaut werden.

Konservative Parteien: (Freikonservativ und Deutsch konservativ):
Die Konservativen Parteien spalten sich 1860 voneinander ab.
Ihre Ziele im Allgemeinen Ähneln sich dennoch. Sie streben eine Wiederherstellung der ganz alten Ordnung, also eine Monarchie an und stellen sich ganz klar gegen Sozialisten und Liberalisten. Kirche und Lohnarbeiter fÖrdern sie jedoch auch.

Die Soziale Frage im deutschen Kaiserreich / Industrialisierung

Der Manchesterliberalismus ist ein Begriff, welcher durch Adam Smith in England geprÄgt wurde. Seiner Ansicht nach lÄuft die Wirtschaft von ganz alleine durch das Angebot-Nachfrage-System, der Staat soll sich aus der Wirtschaft gÄnzlich raushalten. Um sich nicht nur zu entlasten und mit wichtigeren Dingen beschÄftigen zu kÖnnen, sondern auch um die Wirtschaft nicht negativ oder ganz einfach subjektiv und damit falsch zu steuern.

Als Folge des Manchesterliberalismus kann man die schwere Armut insbesondere in den GroßstÄdten nennen. Es gab Kinderarbeit, Arbeiter sowohl Frauen als auch MÄnner wurden ausgebeutet und mussten teils mehr als 12 Stunden arbeiten, fÜr einen Lohn, der gerade so das Überleben absicherte. Jedoch ein Überleben in sehr geringem Zustand, in unwÜrdigen Lebensbedingungen.
Es setzte sich zu dieser Zeit der Glaube durch, dass die Armut eine PrÜfung Gottes sei, Gott habe all diese gewollt und alles liefe nach seinen Regeln ab.
Die Verelendung der Arbeiter BevÖlkerungsschicht bezeichnet man auch als Pauperismus. Grund war, die durch den Manchesterliberalismus verursachte Armut. Es war zu wenig und wenig gute Nahrung fÜr die Arbeiter da, viele hatten keinen richtigen Schlafplatz. In den StÄdten wuchs die BevÖlkerung stark an, in der Hoffnung auf Arbeit, die Gabel zwischen Reich und Arm spaltete sich immer weiter, Hungerrevolten wurden sofort militÄrisch niedergekÄmpft.
Auf Grund dessen, dass es immer mehr Arbeiter in den StÄdten gibt, durch natÜrliches aber schnelles BevÖlkerungswachstum und durch Urbanisierung, was spÄter noch genauer erlÄutert wird, haben Arbeiter mit Anstellung keine MÖglichkeit, sich gegen ihre Arbeitgeber auf zu lehnen. Nehmen diese wahr, dass jemand nicht spurt wird er gekÜndigt und der nÄchste auf der Warteliste eingefÜgt. Kurzgesagt: Das Angebot der Arbeiter Übersteigt das Angebot der Arbeit, was es den Arbeitgebern mÖglich macht, ihre AnsprÜche beliebig hoch zu drehen, den Lohn dafÜr beliebig runter. Durch den Manchesterliberalismus hat der Staat keine MÖglichkeit ein zu greifen.
Es entstand allgemein gesagt eine große soziale Not in Deutschland nicht bloß durch den Manchesterliberalismus auch durch die Entwicklung der Industrialisierung und die daraus entstehenden Folgen fÜr die Fabrikarbeiter.

Die Industrialisierung Europas 1850
Fortschrittlicher LÄnder zu diesen Zeiten in der Industrialisierung waren vor allem Großbritannien mit Kohle, Maschinenbau, und Textilindustrie, aber auch Preußen ebenfalls mit Textilindustrie, Maschinenbau sowie mit Eisenerz.
Frankreich hingegen zÄhlte eher zu den schwachen LÄndern, an der Grenze zu Belgien und in Belgien gab es da schon wieder eher Industrie zu finden.
Allgemein kann man sagen, dass die Textilindustrie der Vorreiter der andern Industriebranchen war. Mit dieser begann Großbritannien, mit dieser wurde alles eingeleitet.
Kohle kam erst spÄter, da diese auch nur fÜr Staaten, welche ein natÜrliches vorkommen dieser aufweisen kÖnnen/konnten von Bedeutung war.
In Deutschland brachte außer der Kohle vor allem die Eisenbahn, welche sich insbesondere von 1840 bis 1850 entwickelte, die Industrie einen großen Schritt nach vorne.
Vor allem in der Anfangszeit waren dank der Eisenbahn 1846, 178,5 tausend Personen auf bestimmte Zeit (ad hoc) beschÄftigt und 12,5 tausend Vollzeit beschÄftigt.
Bis 1850 sank die Zahl der ad hoc beschÄftigten auf 78,7 tausend Personen, dies lag vor allem daran, dass zunÄchst die Schienen fÜr den Bahnverkehrt verlegt und installiert werden mussten, dafÜr benÖtigte man Bauarbeiter, welche aber selbstverstÄndlich bei weiten nicht alle dauerhaft fÜr die Wartung der Schienen eingestellt blieben.
Vollzeit- oder viel mehr dauerhaft beschÄftigte Leute der Bahn waren Bahnfahrer, von welchen selbstverstÄndlich von Zeit zu Zeit mehr, jedoch lÄngst nicht so viele, wie fÜr den Bau der Schienen benÖtigt wurden.

Urbanisierung auf Grund von Industrialisierung
Allgemein lÄsst sich der Begriff Urbanisierung in zwei Begriffe unterteilen. Es gibt einmal die physische Urbanisierung, was bedeutet, dass MenschenstrÖme in die Stadt abwandern, und es gibt die sogenannte psychische Urbanisierung was wiederrum bedeutet, dass die Leute nicht geographisch abwandern, sondern sich in ihrer Heimat beginnen zu verhalten, als wÜrden sie in einer Großstadt leben.
Das wohl typischste Beispiel fÜr eine physische Urbanisierung ist das Ruhrvolk.
Vor allem aus Ostdeutschland wandern die Menschen oder in diesem Fall Migranten ab in die Industriegebiete auf der Suche nach Arbeit, Geld und so einer Überlebenssicherung. Dass sie kein gutes Leben, auf Grund des hohen Angebotes an Arbeitern, in den StÄdten gab, war den meisten bewusste, die Hoffnung stirbt jedoch bekanntlich zum Schluss.

LÖsungsansÄtze der Sozialen Frage
1830 wurde von Preußen zur Gegensteuerung ein sogenanntes Arbeiterregulativ eingefÜhrt.
Dieses sagte aus, dass Arbeiter Sonn- und Feiertags und am Tag hÖchstens 10 Stunden arbeiten dÜrfen.
Der Grund hierfÜr waren jedoch erschreckender Weise weniger Menschliches Mitleid, als der Gedanke, dass solche vÖllig ausgelaugten Menschen, kaum bis gar nicht fÄhig dazu sind, in die Armee einbezogen zu werden, und zu kÄmpfen.
1878 wurde Kinderarbeit verboten, zumindest dÜrften Kinder unter 9 Jahren nicht in Fabriken beschÄftigt werden, denn Jugendliche welche schon seit dem 6 Lebensjahr oder frÜher hart gearbeitet hatten, konnte man auch nicht mehr in die Armee mit einbeziehen, da sie entweder, schon vÖllig entkrÄftet und schwer auf zu pÄppeln, krank oder Tod waren. Nur die wenigsten waren noch einsatztauglich.
Die wohl bekannteste Firma der Industrialisierung ist die Firma der Familie Krupp gewesen. Sie bot schon zu frÜhen Zeiten ihren Arbeitern Wohnungen und medizinische Versorgung. Zwar war dies alles sehr primitiv und einfach gehalten, doch wussten die Arbeiter, wo sie schlafen und sich versorgen lassen konnten, sie hatten eine weitaus grÖßere Motivation zu arbeiten, als Arbeiter anderer Fabriken, welche diese Leistungen ihren Arbeitern gegenÜber nicht erbrachten. Diese Motivation machte sich Krupp, zu dieser Zeit auch faire Weise, zu nutzen.
Der Staat an sich insbesondere die BevÖlkerung sehnte sich nach sozialer Gerechtigkeit woraus man das Fazit schließen kann, dass die soziale Frage aus Deutschland, den sozial Staat machte, der es heute ist.

Karl Marx und der Marxismus

Karl Marx ist wie am Name zu erkennen der BegrÜnder des Marxismus. Er wurde 1818 in Trier geboren und starb 1883 in London.
1847 traf er das erste Mal Engels mit dem den Marxismus zusammen festhielt. Da Marx Schriftsteller in Deutschland war geriet er oft mit der Politik, durch seine offensichtlich kritische Meinung gegenÜber dem Staat, aneinander. Dies war auch der Grund, warum er 1849 nach London auswanderte und dort dann starb.
Der Marxismus
Der Marxismus entstand um 1830 bis 1840 kurz vor der Industrialisierung zum Zeitpunkt der Industriellen Revolution in Deutschland.
Als allgemeines Ziel des Marxismus kann man die Klassenlose Gesellschaft formulieren. Marx war der Ansicht, dass die Welt sich verÄnderte und dadurch auch verÄndern lÄsst sowohl zum positiven fÜr die Gesellschaft, als auch zum negativen. FÜr ihn war der grÖßte Problemfaktor auf der Welt fÜr die Gesellschaft Geld und Kapital.
Um dies zu Ändern soll die Gesellschaftsstruktur aufgehoben und komplett geÄndert werden. Die Arbeiterklasse soll an die mit an die Macht kommen, dafÜr ist zunÄchst ein Klassenkampf notwendig. Die Gesellschaft soll sich wieder nach der Urgesellschaft orientieren in der es kein Privateigentum, keine Privilegien, keine gesellschaftlichen Regelungen, keine Arbeitsteilung und keine Isolation gab.
Ganz einfach gesprochen ist der Marxismus das Gegenteil von Liberalismus und Kapitalismus. Ein Klassenkampf um eine Klassenlose Gesellschaft.
Der Marxismus enthielt auch die sogenannte Mehrwerttheorie. Diese besagt, dass ein Arbeiter fÜr einen Firmenbesitzer einen Menschen der dem Proletariat (der Besitzenden Klasse) angehÖrt, durch seinen geringen Lohn immer einen sogenannten Mehrwert verdient welchen der Arbeitgeber fÜr sich behÄlt. Genauer erklÄrt bedeutet das, der Arbeiter produziert etwas fÜr einen absoluten Hungerlohn, der Firmenbesitzer zahlt Material und Lohn, verkauft das Produkt jedoch fÜr mehr als doppelt so teuer (Beispielrechnung). Das bedeutet, dass der Besitzer nun mehr als das doppelte seiner Ausgaben wieder eingespielt hat, dem eigentlichen Arbeiter, der diese Arbeit verrichtet hat jedoch dennoch nicht mehr sondern eher weniger Geld gibt. Dieses ungerechte Profit ist der Mehrwert, der eigentlich dem Arbeiter zustehen wÜrde.

Innenpolitik Bismarcks
Bismarck arbeitet ab 1878 bis zu seiner Entlassung 1890 nicht zu offensiv aber dennoch konsequent in der Innenpolitik gegen die Sozialisten um die Position des Kaisers und KÖnigs zu sichern.
Er leitete unterdrÜckende Gesetze fÜr die Parteien der Sozialisten ein welche vorsahen, dass diese sich nicht mehr Öffentlich organisieren dÜrften, keine Zeitungen oder Schriften mehr verÖffentlichen dÜrften und als Krone wurden bestimmte FÜhrungskrÄfte der Parteien ausgewiesen.
SelbstverstÄndlich ließ die Partei dies alles nicht einfach so auf sich sitzen. Sie organisierte sich heimlich, druckten Zeitschriften im Ausland und verteilten sie illegal an interessierte Haushalte und Mitglieder, außerdem wurden Familien welche ausgewiesen wurden von Parteimitgliedern bestmÖglich unterstÜtzt.
Folgen dieses Handelns waren, dass das Interesse an dieser Partei wuchs, die es trotz dieser radikalen Maßnahmen schaffte nicht auf zu geben. Auch erweckte das Verbot Bismarcks Neugierde bei den WÄhlern. Seine Innenpolitischen Handlungen schreckten zwar einige WÄhler ab, schlugen bei anderen jedoch auch ins Gegenteil um.
1871 begann Bismarck dann auch gegen die Zentrumpartei zu agieren.
Grund war, dass er eine grÖßer werdende Macht der Kirche im Staat verhindern wollte.
Besonders wenig gefiel Bismarck der Ansatz, dass die Zentrumspartei die Menschengrundrechte mit in die Verfassung aufnehmen wollte, wÄre dies der Industrialisierung doch extrem in den RÜckengefallen. Es galt doch schließlich noch die Regel des Manchesterliberalismus, dass der Staat sich der Wirtschaft fern halten sollte.
Bismarck setzt nun also Gesetze um die die Kirche um einiges eingrenzt.
ZunÄchst dÜrfen KirchenangehÖrige in der Öffentlichkeit und schon gar nicht im Gottesdienst politische Themen anschlagen und sich nicht zu diesen Äußern. Des Weiteren wird Bildung und Schule staatlich, die Aufgabe wird umverteilt und der Kirche entzogen. Das hÄrteste Gesetzt jedoch ist die Kontrolle der Geistlichen. In Zukunft dÜrfen Geistliche erst fÜr die Kirche arbeiten, wenn der Staat dies genehmigt hat, dafÜr mussten „Bewerber“ eine staatliche PrÜfung Über Philosophie, Geschichte und deutsche Literatur abschließen.
Diesen Kampf die UnterdrÜckung der „bedrohenden Parteien“ und die zwangshafte Versuchung den KÖnig und Kaiser mit seiner Macht zu erhalten bezeichnet man auch als Kulturkampf Bismarcks. Aus diesem Ansatz heraus folgte die Trennung von Staat und Kirche.
Um jedoch die BevÖlkerung zu beruhigen und vor allem aber auch, wie oben bei den LÖsungsansÄtzen der sozialen Frage schon erlÄutert, um genÜgend Menschen in die Armee ein zu beziehen zu kÖnnen erließ Bismarck auch einige fÜr die Gesellschaft durch aus positive Gesetzte die gegen den Manchesterliberalismus sprachen, da sie sich doch in die Wirtschaft einmischten.
Um 1880 entstand die Sozialgesetzgebung. Grundbaustein fÜr den heutigen Sozialstaat.
Zu den oben schon genannten BegÜnstigungen des Kinderarbeit Verbotes bis zum 9 Lebensjahr, dem Recht auf Sonn- und Feiertagspausen sowie der Arbeitszeitbegrenzung auf 10 Stunden pro Tag kamen jetzt noch drei weitere Vorteile fÜr die deutsche BevÖlkerung hinzu. 1883 wurde die Krankenversicherung als Zwangsversicherung eingefÜhrt. Diese bot verletzten und Kranken bis zu 26 Wochen lang Hilfe. Ein Jahr spÄter 1884 wurde diese durch die Unfallversicherung ergÄnzt, welche ab 14 Krankheitswochen, bei BetriebsunfÄllen oder Witwen unterstÜtze. Abschließend wurde das Ganze dann, 1889 vor erst durch die Invaliden- und Altersversicherung abgerundet. Diese Sicherte ab dem 70 Lebensjahr Rente, falls man mindestens 5 Jahre wÄhrend man gearbeitet hatte eingezahlt hatte.

Außenpolitik Bismarcks
Bismarck weiß, dass die neun Nachbarstaaten, die Deutschland hat, sich von der rasanten Entwicklung dieses bedroht fÜhlen und DeutschlandgegenÜber daher skeptisch und misstrauisch sind. Dies gedenkt er nicht unbedingt zu Ändern, jedoch auch nicht zu unterstreichen. Er mÖchte sich durch eine gute Innenpolitik als starker und zusammenhaltender Staat prÄsentieren. Die Nachbarstaaten sollen Deutschland gegenÜber mit Respekt begegnen, doch Krieg mÖchte Bismarck keinen weiteren fÜhren. Das der Staat zusammenhÄlt gilt fÜr ihn als besonders wichtig zu betonen, deshalb werden Innenpolitisch Parteien wie das Zentrum oder die Sozialisten von ihm als Zersetzungselement bezeichnet, welche dafÜr sorgen, dass der Staat auseinander fÄllt.
Außenpolitisch ist Elsas Lothringen fÜr ihn ein Konflikt Punkt, der als Zersetzungselement gilt, da die BevÖlkerung hier, sich als franzÖsisch und weniger als deutsch bezeichnet, wie sie nun nach der Eroberung eigentlich sein sollten.
Insbesondere Frankreich ist direkt neben Deutschland nach dem Krieg ein großer Konfliktpunkt. Um sich ab zu sichern, fÜr einen mÖglichen Folgekrieg, plant Bismarck in jedem Fall mÖglichst viele FriedensbÜndnisse zu schließen um Frankreich zu isolieren und schwach zu halten, sich selber jedoch enorm zu stÄrken.
Das erste diese entstandenen BÜndnisse ist das Dreikaiserabkommen zwischen Österreichungarn, Russland und Deutschland. Es wurde 1873 geschlossen und sollte den Frieden zwischen den drei beteiligten insbesondere zwischen Russland und Österreich Ungarn wahren. Bismarck schloss das BÜndnis zusÄtzlich mit dem Hintergedanken, dass sich so Frankreich und Russland nicht verbÜnden und Deutschland einkesseln konnten.
Eine weiterer Vorteil fÜr Bismarck war, dass er durch dieses Abkommen unterstreichen konnte, das Deutschland am Frieden interessiert war, denn Russland hatte Interesse an Österreich Ungarnischen Terretorien wodurch es zwischen den beiden Staaten immer wieder Reibereien gab, die Deutschland versuchte diplomatisch zu lÖsen.
Der Vertrag an sich sagte aus, dass bei außenpolitischen Unstimmigkeiten zwischen den drei Staaten zunÄchst ein auf den Frieden abgerichtetes GesprÄch stattfinden sollte, bevor man zur Waffe griff.
1875 bringt die sogenannte Krieg-in –Sicht- Krise das Dreikaiserabkommen zum wanken. Frankreich rÜstete die eigene Armee auf und sowohl Österreich Ungarn als auch Russland stellten sich auf die FranzÖsische Seite, was das deutsch reich isolierte und Bismarcks schlimmsten Bedenken erfÜllte.
Die im Anschluss folgende Balkankrise von 1875 bis 1878 rettete ihn wieder aus seiner scheinbar aussichtslosen Situation.
Bosnien, Herzegowina und Serbien lehnten sich gegen das Osmanische Reich auf. Russland so wie Österreich Ungarn zeigten verstÄrktes Interesse an dem Gebiet. Diese Tatsache zerbrach das Dreikaiserabkommen endgÜltig.
Bismarck und bzw. das Deutsche Reich hatte kein Interesse an dem Balkan. Bismarck nutze die Situation um sich als Friedenspolitiker zu geben und begann fÜr die Staaten nach diplomatischen LÖsungen zu suchen.
1878 hielt er in Berlin den Berliner Kongress mit den beteiligten Staaten der Balkankrise. Trotz Bismarcks versuchen konnte es die Krise nur zeitweise mildern, jedoch nicht lÖsen, Spannungen blieben bestehen. Um sich wieder ab zu sichern und neue Verbindungen zu schaffen, um nicht wieder isoliert zu werden, gestaltete Bismarck 1879 einen geheimen Zweibund mit Österreich Ungarn. In diesem versprachen sie sich gegenseitigen Beistand bei einem russischen Angriff. Bei jeglichen anderen Angriffen wurde NeutralitÄt versprochen.
1881 wird das Dreikaiserabkommen als Dreikaiserbund wieder hergestellt. Österreich Ungarn, Russland und das Deutsche Reich verbÜnden sich wieder mit dem versprechen sich beim Angriff einer weiteren Macht gegenseitig zu UnterstÜtzen.
Der immer noch geheime Zweibund bleibt dennoch bestehen und weitet sich 1882 sogar auf Italien zum Dreibund aus.
1885 jedoch zerbricht der Dreikaiserbund erneut durch Spannungen im Balkan, zwei Jahre spÄter 1887 schafft es das Deutsche Reich mit einem RÜckversicherungsvertrag mit Russland zu reagieren.
Da das Deutsch Reich zu Großbritannien, welches ebenfalls indirekt in die Balkankrise verwickelt ist, durch die Handelskonkurrenz, die entsteht, je nach dem wer sich dort durch setzt, eine freundschaftliche Beziehung ohne BÜndnis fÜhrt muss es sich hier absichern und erklÄren um die Beziehung zu Großbritannien nicht zu verschlechtern durch ein BÜndnis mit Russland alleine.
Bis 1890 versucht Bismarck in seine Außenpolitik und die vielen BÜndnisse StabilitÄt rein zu bringen. Doch immer wieder treten schwierig zu bewÄltigende Konflikte auf internationaler Ebene auf. 1890 wird Bismarck dann von Willhelm II offiziell auf Grund des Alters entlassen. Es dauert nicht lange bis das komplizierte Friedenwahrende BÜndnisgeflecht ineinander fÄllt. Schon 1892 verbÜnden sich Russland und Frankreich so, dass das Deutsche Reich eingekesselt und Frankreich nicht mehr isoliert ist. ZusÄtzlich verschlechtert sich die Beziehung zu Großbritannien auf Grund von Konkurrenzdenken im Zuge der Industrialisierung. Ein weiterer Grund fÜr das EinstÜrzten des Friedenbringenden Systems war die AufrÜstung Deutschlands im besondere in Bezug auf die Seemacht durch Willhelm II.

Imperalismus

Imperialismus wird von einem Land oder Staat umgesetzt wenn dieser versucht sein Territorial durch Kolonialstaaten zu erweitern. Dadurch werden Handels MÖglichkeiten, Kapitalgrundlagen, neue Ressourcen und viele weitere MÖglichkeiten fÜr einen Staat geÖffnet.
Der Staat muss dafÜr jedoch zunÄchst entweder neues Land entdecken oder aber Land welches bereits entdeckt wurde erobern. DafÜr sind unterumstÄnden auch kriegerische Handlungen und UnterdrÜckung von dort lebenden VÖlkern (Ureinwohnern) notwendig.
Es ist also nicht bloß eine wirtschaftliche Frage ob sich Kolonialstaaten lohnen sondern auch eine Moralische und ein Frage der Situation des MilitÄrs.
Im 19. Jahrhundert waren insbesondere KolonialmÄchte in der Industrie und damit im Handel und der Wirtschaft Fortschrittlich.
Wollte Deutschland sich also wirtschaftlich durchsetzen musste es mit ziehen und Kolonien erobern, und diese Wirtschaftlich gut leiten und nutzen. Auch als Statussymbol waren Kolonien zu dieser Zeit wichtig. Als Statussymbol fÜr Macht.
Notwendig fÜr Kolonien waren aber in jedem Fall Seeerfahrung um auch in Übersee solche zu erobern und KriegsfÜhrung um Überhaupt Kolonialgebiet erobern und anschließend verteidigen zu kÖnnen. FÜr diese FÄhigkeiten mussten fÄhige Arbeiter und Soldaten her, welche die von Generation zu Generation ausbilden konnten um die Kolonien auch langfristig halten zu kÖnnen. Hier hatte Deutschland ab ca. 1850 den Vorteil der Sozialgesetzte, die die BevÖlkerung schÜtzen und so mit „brauchbarer“ machten.

Der Imperialismus erntet Global jedoch auch harte Kritik, da es sich letztendlich um einen Kampf zwischen den GroßmÄchten handelte. Es war ein Wettlauf zwischen ihnen, wer am schnellsten und besten das meiste Land besetzte ohne moralische Gedanken daran zu verschwenden, was mit den dort eigentlich lebenden Menschen passieren sollte. Sprachen, Kulturen und Religionen wurden aufgezwungen im schlimmsten Fall Ureinwohner als Billigarbeiter ausgenutzt, trotz der Sozialen gesetzte, welche schließlich ausschließlich im Deutschen Reich galten.
Zum Imperialismus in Deutschland Äußern sich verschieden Zeitgenossen:
Friedrich Fabris war Inspektor der Rheinischen Mission. Er hatte also Erfahrungen mit den Kolonien. Er schrieb 1879 das Wohlstand die Steuerkraft der Kolonien Bildung war. Kolonien boten einen großen Wirtschaftlichen Vorteil. Zum einen konnten neue Produkte entdeckt und produziert werden zum anderen wurde fÜr dieser der Absatzmarkt vergrÖßert da man natÜrlich auch in den Kolonien verkaufte. Durch den Fortschritt als Seemacht entdeckte man auch das Handeln Über See zu anderen Kolonien und Staaten, ebenfalls eine VergrÖßerung des Absatzmarktes.
Fabris schrieb, dass wenn Deutschland sich weiterhin als einflussreiches und mÄchtiges Reich prÄsentieren wolle seihen Kolonien notwendig, da alle Großstaaten nun durch diese einen enormen Vorteil hatten. WÜrde Deutschland diesen nicht auch in Anspruch nehmen wÜrde es bald zu den schwachen Staaten gehÖren. Ein positiver Nebeneffekt sei die Territoriale Erweiterung des Deutschen Reiches sowie der „frische Winde“ der in das Reich gebracht werden sollte.
Die Kolonien als neuer Aspekt des Staates sollten ihn also aktuell halten.
Auf einem ganz anderen Weg positiv gegenÜber der Kolonien verhielt sich Carl Peters, ein Kolonialpolitiker. Sein Text von 1884 zu den deutschen Kolonien geht stark in eine rassistische Richtung. Klar und deutlich sagt er, dass die „bessere Rasse“ Über die „schlechtere Rasse“ herrschen und sie zu eigenen Nutzen benutzen darf. Es wird immer schwÄchere und stÄrkere geben das lÄge in der Natur und wenn die starken wirklich stark sein wollen sollten sie dies nutzen. Peters ist also der Meinung, dass man weder auf die UrvÖlker welche in den Kolonien leben, noch auf kleinere Staaten, welche sie Kolonien nicht leisten kÖnnen RÜcksicht nehmen sollte. Es lÄge in der Natur das der stÄrkere gewinnt und die Macht und Mittel erhÄlt.
Max Weber sagt 1885 in seiner Antrittsrede als Professor fÜr Soziologie, dass die einigung Deutschlands nicht das Ende der Geschichte Deutschlands sein darf. Denn wÜrde Deutschland jetzt einfach auf der Stelle treten und sich nicht weiter entwickeln, sprich keine Kolonien erobern, wÜrde es nie wirklich MÄchtig werden und die Einigung unter Bismarck wÄre vollkommen umsonst gewesen.
Der angehende Professor setzt noch auf, dass je grÖßer die Kolonien seien die Deutschland erobert die Macht Deutschland logischer weise grÖßer werden und damit der wirtschaftliche Vorteil grÖßer werden wÜrde. Und mit diesem Vorteil kÖnnte sich Deutschland dann auch in die gewÜnschte Richtung entwickeln. Die Kolonien sollen laut ihm auch dazu beitragen den Erwerbsspielraum zu erweitern, was bedeutet das berufe vervielfÄltigt werden und die BevÖlkerung sich besser entwickeln kann und genug Arbeit hat.
Treischke sagt ebenfalls, dass die großen Staaten Kolonien brauchen um nicht in die Kategorie kleine Staaten ab zu rutschen, da die kleinen Staaten auf Grund von ermangelung an Kolonien immer mehr Macht verlieren und Materialismus entwickeln. Damit andere Großstaaten Deutschland also nicht Überschatten sind auch fÜr Deutschland die Kolonien notwendig.

Toybee schreibt fÜr Großbritannien, dass England nun nach den Befreiungskriegen durch die Seemacht die grÖßte Kolonialmacht ist und keine Konkurrenz hat. Das British Empire entsteht und entwickelt sich. Da Großbritannien sich aber nie bedroht fÜhlt und zu den EuropÄischen Staaten eine freundschaftliche Beziehung hÄlt bleibt alles im Gleichgewicht und friedlich. Großbritannien ist nun auf der gesamten Welt zu Hause und gilt als Finanzmittelpunkt. Mit dieser mÄchtigen Stellung ist der Staat zufrieden und greift andere Staaten nicht an, diese wiederrum trauen sich auf Grund von der hohen Macht nicht Britannien an zu greifen.
Froud schreibt fÜr Großbritannien ebenfalls, dass vor allem die Kolonien ausschlaggebend fÜr die Macht von England sind. Nachdem England nun so gut wie auf der ganzen Welt verteilt Land hat, kann es die QualitÄt der eigenen Produkte der eigenen Wirtschaft besser beeinflussen, da es eine große Auswahl an ProduktionsflÄchen, an den verschiedensten Standorten hat. Dies schafft England wirtschaftlich einen großen Vorteil gegenÜber den andern Koloniestaaten. Der Handel ist fÜr England nun von wichtiger Bedeutung.
Cicil Rhodes vertritt fÜr England eine Ähnlich gefÄhrlich rassistische Meinung wie Peters. Bloß, dass er davon Überzeugt ist, dass die EnglÄnder die „beste“ Rasse sind. Peters dachte natÜrlich bei seinen Formulierungen entsprechend an die deutschen.
Auf eine ganz andere frieden bringende Weise sieht Kolonialminister Joseph Chamberlian die kolononiale Situation von England. Er betrachtet das Bestehen der Kolonien als notwendig, um den Weltweiten Frieden zu wahren, denn um die Kolonien die England besitzt gibt es so gut wie keinen Streit. Großbritannien hÄlt sich mÖglichst in freundschaftlichen Beziehungen, greift niemanden an und wird auf Grund der eigenen macht von keinem Staaten angegriffen. So lange ein Großteil der Kolonien also zu England gehÖrt gibt es um diese keine Streit und sie stellen keine Weltweiten Konfliktpunkt da. Und selbst erklÄrender weise ist jeder Punkt der keinen Konflikt hervorruft ein Punkt der fÜr Frieden sorgt.

Motive des Imperialismus

Wirtschaftliche Motive Politische Motive Ideologische Motive
Ökonomische Macht (Handel) → Weiterentwicklung des eigenen Staates insbsondere in der Industrialisierung zur Hebung des Wohlstandes von Volk und Staat
Rohstoffzugewinn
Absatzmarktzugewinn
Bewahrung der Großmachtstellung
FÖrderung und StÄrkung der nationalen Einheit
Macht zum Nutzen auch von benachbarten Staaten
Kolonien als UnterstÜtzung der AktivitÄten des Mutterlandes
Eingrenzung von Konkurrenten
Mission Pax Britannica
Rechte des StÄrkeren Sozialdarwinismus
Kolonie als Statussymbol zum Ausdruck politisches Machtstellung

Bismarck Über den Imperialismus
Bismarck selber war dem Imperialismus gespalten oder sogar negativ gegenÜber gestellt. Sein Ziel war und ist es auch zur Zeit des Imperialismus ein einheitliches Deutschland zu schaffen. Und Bismarck war klar, dass dafÜr erst einmal Ordnung in dem bisher bestehenden Staat zu schaffen war. Weitere LandflÄchen wÜrden zu NÄchst nur fÜr ungute Unruhe sorgen. Bismarck war sich außerdem nicht wirklich darÜber im Klaren, was dem Staat die Kolonien bringen sollten.
Einem GeschÄftsmann, welcher durch die Kolonien exotischere Waren verkaufen konnte brachte die Kolonie sicherlich viel, aber doch nicht dem Staat.
FÜr Bismarck waren Staat und Wirtschaft damals immer noch ganz streng getrennt und daher war er der Meinung, dass sich die GeschÄftsmÄnner, welche die Kolonien fÜr ihre GeschÄfte wÜnschten auch mit eigenen privaten Mitteln fÜr ihre Sicherheit dort sorgen sollten.
Letztendlich regiert Bismarck jedoch nicht alleine und die meisten anderen Beteiligten teilen seine Meinung nicht.
Bismarck stimmt dem Imperialismus dann zu, um Deutschland durch die Eroberung der LÄnder als Einheit zusammenwachsen zu lassen. Außerdem soll die Außenpolitik von den Innerpolitischen Konflikten ablenken.
Dazu kommt das durch die Industrialisierung Überproduktionen anfallen, dessen Schulden beglichen werden mÜssen. Dies ist mit erfolgreichen Kolonien leicht zu meistern.

Das Willhelmische Kaiserreich

Gesellschaft im Kaiserreich
Im deutschen Kaiserreich vom Wilhelm II lebten 61 Millionen Menschen.
Die allgemeine Gesellschaftsstruktur der Klassen Ähnelte damals, wie in der Skizze zu sehen ist, einer Zwiebel.
Kaiserlichegsellschaft Frauen waren damals immer vollstÄndig bekleidet, es herrschte also keine offene SexualitÄt wÄhrend Hausherren auf der anderen Seite totgeschwiegene VerhÄltnisse zu ihren KindermÄdchen hatten.
WÄhrend die Landarbeiter die Konservativen Parteien wÄhlten auf Grund des Drucks von Großgrundbesitzern, wÄhlten freie Handwerker die Arbeiterpartei (SPD).

Der Kaiser selber
Wilhelm der zweite sah seine Familie als Einheitliches Vorbild fÜr Deutschland. So wie er und seine Familie eine Einheit waren, so sollte Deutschland eine Einheit sein.
Er brachte die Wirtschaft vor allem die Werfte in Schwung und schafte dort ArbeitsplÄtze, doch der Grund lies zweifeln. Wilhelm hatte eine Vorliebe fÜr das MilitÄr und die Soldaten. Innenpolitische Spannungen oder Konflikte, ebenso wie die von Bismarck mÜhevoll aufrechterhaltene friedliche Außenpolitik kÜmmerten ihn kaum. Nachdem er Bismarck 1890 entlassen hatte brachen die rettenden BÜndnisse alle nach einander ein. Einzig und allein Österreich Ungarn blieb erhalten.


Sein Auftreten gegenÜber der andern LÄnder und seine Art kaum politische Konflikte zu vermeiden sondern diese eher zu provozieren fÜhrt letztendlich mit zum Ersten Weltkrieg.

Jahrgangsstufe 12

Erster Weltkrieg

Der Weg der EuropÄischen Konflikte zum Ersten Weltkrieg
Nach dem der Kaiser Wilhelm II, 1890 Bismarck entließ, zeigte er selber, wie eben schon erwÄhnt, keine friedlichen BemÜhungen um die Außenpolitik.
Eher im Gegenteil 1896 fand die sogenannte KrÜger-Depesche statt.
Unter der KrÜger- Depesche versteht man die Sendung eines GlÜckwunschtelegrams vom deutschen Kaiser an den Ohm KrÜger den PrÄsidenten von Transvaal. Hier hatte England versucht als Kolonie Fuß zu fassen, doch die BevÖlkerung wehrte sich in Form von aufstÄnden zunÄchst erfolgreich. Dem entsprechend lÖste das Telegramm starken missfallen der EnglÄnder gegenÜber der Deutschen aus, zumal diese Überhaupt kein Interesse an dem Gebiet haben.
England eroberte nun den Sudan und drohte im Jahre 1898 mit den Franzosen in bewaffnete Auseinandersetzungen zu fallen.
Doch die beiden LÄnder einigen sich durch die „Entente cordiale“. Die Grenzen in Marokko und Ägypten werden entsprechend dieses Vertrages 1904 gesetzt.
Doch ein Jahr spÄter 1905 kommt es dann zur ersten Marokkokrise.
Diese entsteht dadurch das Deutschland demonstrativ gegen diese offizielle Einigung zwischen Frankreich und England verstÖßt und in Marokko, also franzÖsisches Gebiet einwandert.
Deutschland erhÄlt das erwÜnschte Recht und Frankreich gibt nach, doch kaum ein Land ist jetzt mehr positiv Deutschland gegenÜber eingestellt. Deutschland ist isoliert.
Daraus folgt 1907 die sogenannte Triple – Entente zwischen Frankreich England und Russland. Diese isoliert Deutschland dann auch offiziell.
Wieder im darauf folgenden Jahr 1908 beginnt Österreich Ungarn mit Versuchen der Gebietsausweitung im Osmanischen Reich. Dies geschieht dadurch, dass Österreich das schon einige Jahre von ihnen verwaltete Bosnien annektiert.
Als Proteste folgen stellt Deutschland sich deutlich auf die Seite Österreichs.
Im Jahre 1911 erfolgt dann von Deutschland Über die zweite Marokko Krise die nÄchste Provokation. Der sogenannte Panthersprung.
Deutschland schickt ein MilitÄrs schiff namens Panther nach Agadir. Die „Vertrauenssituation“ zwischen England und Frankreich sowie Deutschland verschÄrft sich.
Frankreich behÄlt dennoch die Vorherrschaft in Marokko tritt aber das heutige Kongo an Deutschland ab.
1914 wird dann der Österreichische Thronfolger angeblich von Staatlichen PersÖnlichkeiten des Staates Serbien ermordet. Worauf Österreich extrem empfindlich reagiert.
Österreich richtet an Serbien ein sehr scharfes sogar untragbares Ultimatum. Mit diesem ist klar das Österreich den Krieg heraus provoziert. Dennoch gibt sich Serbien die grÖßte MÜhe den Forderungen Österreichs gerecht zu werden und einen Krieg zu vermeiden.
Deutschland stellt sich voll und ganz hinter Österreich.
GrÜnde dafÜr sind, dass Deutschland Russland welches mit Serbien verbÜndet ist in seiner Wehrmacht unterschÄtzt. Mit Russland sind mittlerweile ja auch Frankreich und England verbÜndet, womit man dann alle GroßmÄchte als beteiligt sehen kann. England hÄlt sich aus der Situation jedoch zunÄchst raus.
Noch im selben Jahr erfolgt also die Generalmobilmachung von Russland und Österreich woraufhin Deutschland, Russland den Krieg erklÄrt. Kurz darauf erfolgt ebenfalls von Deutschland eine KriegerklÄrung an Frankreich.
Da Deutschland Über neutralen belgischen Boden zieht, hier aber die Zivilisten nicht nach Zivilrecht behandelt schreitet nun 1917 auch England in den Krieg ein und erklÄrt Deutschland den Krieg.
Die Phase ab der Ermordung dem Ultimatum und die gegenseitigen KriegserklÄrungen bezeichnet man auch als Julikrise.

kriegszusammenhÄnge

Der erste Weltkrieg als moderner Krieg
Heute wird der erste Weltkrieg auch als moderner Krieg bezeichnet. Dies liegt nicht bloß daran, dass er weitreichende Folgen fÜr die Moderne hatte, sondern auch einfach daran, dass die Industrialisierung und der Fortschritt in der Entwicklung vor allem im biologischen und technischen Bereich, den Krieg mit weitaus gefÄhrlicheren und eben moderneren Waffen fÜtterte. Die im ersten Weltkrieg vorhandenen Waffen ließen wesentlich grÖßere Massen an Gefallenen zurÜck als man von den bisher gefÜhrten Kriegen kannte.
Statt mit Schwertern und Degen wurde nun zum Beispiel mit ArtilleriegeschÜtzen gearbeitet. Desweitern kamen Luftwaffe in Form von Flugzeugen, so wie Seemacht nicht bloß durch Kriegsschiffe sondern auch durch U-boote hinzu. Auch wichtig zu erwÄhnen ist das Giftgas, welches relativ am Ende des Krieges dazu kam.
Auf Grund der Grausamkeit des Krieges im Vergleich zu vorherigen Kriegen, gab es unter der Zivilisten sehr gespaltene Meinungen. Der Mythos von der Kriegsbegeisterung trifft lÄngst nicht auf alle zu.
Kriegsbegeistert waren vor allem junge unverheiratete, das Abenteuer suchenden MÄnner. Sie waren stolz fÜr ihr Land kÄmpfen zu kÖnnen und sehr patriotisch. Aus diesem Teil der Gesellschaft ging in den spÄteren Jahren der Nationalsozialismus hervor.
Reifere und erfahrenere, Ältere und verheiratete MÄnner zogen mit Sorgen und Ängsten in den Krieg. Nicht nur die Angst u das eigene Leben sondern auch die Angst um Familie und Heimat war sehr groß.

Der erste Weltkrieg ein Stellungskrieg
Ziel der Deutschen war es, mit ihrem Durchmarsch durch Belgien, Frankreich ein zu kesseln. Dadurch wurde jedoch Zivilrecht verletzt und England erklÄrte Deutschland den Krieg. Deutschland hÄtte dies in Kauf genommen konnte jedoch 1914 auf Grund von Planungsfehlern der KriegsfÜhrer das eigentliche Ziel der Umzingelung Frankreichs nicht mehr durchfÜhren. Dadurch wurde der Krieg an der Westfront gegen Frankreich schnell ein Stellungskrieg. Beide Seiten brauten stark in die Defensive gerichtete SchÜtzengrÄben, die dem Feind auf beide Seiten kein Durchkommen erlaubten.
Durch den Durchmarsch durch Belgien stand Deutschland schon zu Beginn des Krieges sehr negativ da. Der ausbleibende Erfolg gegen Frankreich machte die Soldaten zusÄtzlich mÜde.
Im Osten hingegen schien der Krieg fÜr die Deutschen zunÄchst vergleichsweise gut.
Deutschland konnte hier schnell Polen und das Baltikum besetzten, ein militÄrischer Sieg konnte jedoch auch hier trotzdem nicht errungen werden.

Epochenjahr 1917
Das Jahr 1917 wird als Epochenjahr des Kriegs angesehen, da hier die Ereignisse schnell auf einander folgen und den Krieg beeinflussen.
Allgemein kann auflisten, dass folgendes in dem Jahr passierte:


Februar:
Deutschland beginnt mit dem uneingeschrÄnkten U-Bootkrieg. Auch neutrale Handelsschiffe Amerikas dÜrfen nun vernichtet werden. Als Folge beendet Wilson, der US Amerikanische PrÄsident, am 3 Februar die Diplomatische Beziehung mit Deutschland.
Auf Grund der Zimmermann Depesche beschließt die USA in den Krieg gegen Deutschland ein zu steigen. Wilson begrÜndet dies mit dem Zwang der Aufrecht Erhaltung von Demokratie Frieden und Freiheit. In der Zimmermann Depesche wird dem Deutschen Botschafter in Amerika ein Telegramm geschickt, in welchen geschrieben steht, dass er Mexiko ein BÜndnis mit Deutschland anbieten soll. Mexiko soll Deutschland im Krieg unterstÜtzen, als Gegenleistung wÜrden sie Teile Amerikanischen Bodens erhalten. Der Botschafter selber erhielt das Telegramm jedoch nie geheim. Es wurde abgefangen und zuvor entschlÜsselt.

April:
Im April erklÄrt Wilson Deutschland offiziell den Krieg.
Die USA sieht sich dabei als Weltpolizei. Sie mÖchte Recht, Ordnung und Freiheit wieder herstellen.
Laut Wilson hegt die USA weder Sympathie noch Hass gegen Deutschland, doch kann dessen Handlung im Krieg nicht mehr lÄnger toleriert werden.
Schnell zieht sich die USA auch wieder aus dem Weltgeschehen heraus. Mischt sie sich 1917 noch in den Krieg ein und unterstÜtzt England und Frankreich, so will Amerika schon mit dem Friedensvertrag, dem Versailler Vertrag, nichts mehr zu tun haben. Die USA unterschrieb diesen Vertrag nicht. Daraus lÄsst sich schließen, dass die USA sich zwar 1917 in den Krieg und damit in die Weltpolitik einmischte, sich aber schon ein Jahr spÄter wieder in die eigene Isolation zurÜckzog.

Russland und der Erste Weltkrieg
Schon vor 1914 hatte der eigentlich so mÄchtige Zar an Macht in seinem russischen Regime verloren. Nach einer Revolution seines Volkes gewÄhrte er Meinungs- und Presse- sowie Versammlungsfreiheit. Außerdem konnte ein Parlament welches man die Duma nannte gewÄhlt werden, welches in der bisher vom Zar geleiteten Politik mit sprach.
Aufgrund dieser Lockerung begann Lenin fÜr ein RÄtesystem in Russland zu kÄmpfen. Er wollt statt dem Zaren, die Arbeiter an der Macht sehen.

Oktoberrevolution:
1915/16 war fÜr Russland klar das der ersten Weltkrieg verloren war. Das Land war wirtschaftlich komplett am Ende weder fÜr Zivilisten noch fÜr Soldaten gab es genÜgend zu Essen. Das Ergebnis war eine Hungerrevolte der BevÖlkerung im MÄrz 1917.
Der Zar wollte diese mit Waffengewalt niederschlagen, um den Krieg in Ruhe und Ordnung weiter fÜhren zu kÖnnen, doch sogar das MilitÄr begann seine Befehle zu verweigern und damit verlor der Zar di Kontrolle Über sein Land.
Als Konsequenz musste der Zar abdanken. Damit war das Zarentum gestÜrzt doch offiziell befand sich der Staat noch im Krieg.
Aus der chaotischen Lage entwickelte sich eine Doppelherrschaft.
Zum ersten die Provisorische Regierung welche von der Duma aufgestellt wurde. Und zum zweiten bildeten sich Arbeiter und SoldatenrÄte unter Lenin, man bezeichnet sie auch als Bolschewiki.
Die Duma bestimmt den Kriegsminister Kerenskij zum MinisterprÄsidenten, welcher die Republik ausruft und Wahlen zu einer Nationalversammlung ansetzt.
Lenin und den Bolschewiki gefÄllt diese Entwicklung nicht. Sie vertreiben Politiker der Duma. Bei den Wahlen erhalten die Bolschewiki jedoch nur 25% der Stimmen. Um dennoch an die Macht zu kommen lÖsen sie die Nationalversammlung gewaltsam auf und ersetzten sie durch die eigenen RÄte.
Es folgen keine schwerwiegenden Folgen weder vom Volk als von der Regierung, da das Volk von der bisherigen Regierung nicht Überzeugt, sondern lediglich enttÄuscht wurde. Das Volk wÜnschte sich endlich die KriegszustÄnde beiseite und diesen Wunsch erfÜllten ihnen die Bolschwiki sofort. Sie begannen umgehend nach der Machtergreifung mit Friedensverhandlungen. Durch sie kam der Friedenvertrag von Brest Litowsk zustande.

Der Brest Litowsk Friedensvertrag
Nach dem die Bolschewiki in Russland mit Gewalt an die Macht kamen in dem sie das gewÄhlte Parlament der Russischen Regierung gewaltsam auflÖsten und die Regierung aus eigenen Parteimitglieder aufstellten, wollten sie dennoch ihre Wahlversprechen fÜr das Land halten. Dazu zÄhlten vor allem der Frieden und das Beenden des Krieges.
Sofort nach der Macht Übernahme begannen die Außenpolitiker zu verhandeln.
Als Ergebnis wurde am 3 MÄrz 1918 der Brest Litowsk Friedensvertrag in Brest Litowsk, wie der Name sagt, zwischen Russland und den MittelmÄchten geschlossen.
Auch die OHL (Oberste Heeresleitung Deutschlands) verhandelte hier erfolgreich mit und leitet Über den Vertrag eine Neugliederung von russischen Territorien ein. Die Ukraine sollte nicht weiter zu Russland gehÖren, denn ist sie UnabhÄngig kann Deutschland besser auf die dortigen Ressourcen zugreifen.
Die Bolschewiki stimmten dem ganzen nur zu, um so schnell wie mÖglich den Frieden in das Land zu bringen und somit auf einem Erfolg bauen zu kÖnnen.
WÜrde man dem Frieden nicht Bedingungslos zu stimmen wÜrde die in Schwunggekommene Oktoberrevolution bestimmt schnell an Schwung verlieren und das gerade errungene Sozialistisch Kommunistische Regierungssystem wÜrde wieder verdrÄngt werden.
Den wichtig im Hinterkopf zu behalten ist, dass die Bolschewiki als Minderheitspartei an die Macht kamen. Sie mussten die Menge erst noch Überzeugen, dass ihr Vorgehen im Sinne des Volkes war, um eine Gegenbewegung auf zu halten.
Ein weiterer Grund der Eile war, das Deutschland den Frieden so schnell wie mÖglich klÄren wollte. Es drohte bei VerhandlungszÖgerungen mit dem weiteren Vormarsch von Truppen. Diese VormÄrsche wÜrden den Frieden zeitlich weiter nach hinten drÄngen und die Russische BevÖlkerung nur unnÖtig unruhig machen, beschlossen die Bolschewiki. Denn Unruhe und Krieg, wo sie Frieden versprachen konnten sie nicht gebrauchen.
Deutschland fÜr seinen Teil drÄngte, da Deutschland selber dem Zweifronten Krieg lÄngst nicht mehr gewachsen war. Die Truppen an der Ostfront wurden an der Westfront dringend gebraucht, jede ZeitverzÖgerung konnte den Kriegsverlust bedeuten. So dachte Deutschland noch zur Zeit der Verhandlungen um den Brest Litowsk Frieden.

Warum erreichen die Bolschewiki trotz 25% einen solchen Zuspruch nach ihrer Machtergreifung und keinen Protest?

Innenpolitische Konflikte und die deutsche Revolutionierung
Im Jahr 1917 kam es zu Konflikten innerhalb Deutschlands. Insbesondere wurden diese durch den Krieg ausgelÖst. Die Parteien waren sich nicht einig wie viel Kredite noch fÜr den Krieg gewÄhrt werden dÜrften. Es kam schließlich sogar zur Spaltung der Parteien. Die SPD wurde zur MSDP und zur USPD oder auch Spartakus genannt.
WÄhrend die SPD sich mit der Zentrumspartei und der Fortschrittlichen Fortschrittspartei zusammen tut um so einen VerstÄndigungsfrieden zu erreichen, bleibt der Spartakus stur in seinen Ansichten.
Hindenburg und Ludendorf Leiter der OHL nutzen diese Konflikte um die MilitÄrische Niederlage spÄter der Politik Über die sogenannte Dolchstoßlegende in die Schuhe zu schieben.
In folgenden werden wichtige Daten in ihrem Ablauf zu Kriegsende beschrieben, welche zur Revolutionierung Deutschlands fÜhren und welche anschließend die Revolution ausmachen.
ZunÄchst ist wichtig zu vermerken, dass am 1.10. 1918 Ludendorf und Hindenburg die Leiter der OHL der Politik schrieben, dass das Heer am Ende und nicht mehr in der Lage zu kÄmpfen sei. AusdrÜcklich formulierten die beiden, dass schnellst mÖglichst ein Waffenstillstand herbeigerufen werden musste. Die beiden deuten vor allem an, dass die Russische Revolution also rechte Parteien die Heere unverlÄsslich machen wÜrden. WortwÖrtlich wird die Bewegung als „Gift spartakistischer – sozialistischer Ideen“ bezeichnet.
Als Reaktion bildet die deutsche Regierung am 3.10.1918 eine Regierung der Mehrheitsparteien unter dem Reichkanzler Prinz Max von Baden und beginnt die Verhandlungen um einen Waffenstillstand mit den USA. Die Mehrheitspartei Regierung wurde lediglich gebildet um mit den Amerikanern Überhaupt verhandeln zu kÖnnen, denn ihr Ziel war es in den KriegslÄndern die Demokratie durch zu setzten.
Wilson bringt den deutschen das 14 Punkte Programm entgegen, in welchem die Volksvertretung unter anderem auch festgesetzt ist.
Weiterhin verlangt Wilson in der folgenden Zeit die RÄumung der Besetzen Gebiete sowie das AbrÜsten der GrÄben.
FÜr einen Waffenstillstand verlangte der US Amerikanische PrÄsident von Deutschland jedoch weiter, dass ihre bisher nur dÜrftige und eher provisorisch eingerichtete Mehrheitsregierung zur DauerlÖsung werden solle. Vorher, so gab Wilson vor, werde er mit Deutschland nicht verhandeln, da er nicht mit den wahren Volksvertretern verhandeln wÜrde.
Zeitgleich beginnt nun auch die Revolutionierung Deutschlands ausgelÖst durch die Flottenmeuterei.
Admiral Scheer wollte das Kriegsende noch nicht wahrhaben. Trotz, dass der Krieg offensichtlich verloren war, verlangte er von seinen Matrosen einen letzten Ehrenkampf mit Sieg gegen die EnglÄnder auf hoher See zu starten.
Die Matrosen verweigerten den Dienst ihre AufstÄnde breiteten sich schnell im gesamten Land aus. Deutschland wollte nicht mehr kÄmpfen!
Am 28.10. 1918 wurde dann eine Parlamentarische Regierung eingefÜhrt um mit der USA verhandeln zu kÖnnen. Diese wurde jedoch durch Revolution des Spartakus einen Monat spÄter wieder gestÜrzt. Die Ereignisse in Deutschland sind hier kaum mehr durch Tage zu unterscheiden!
Der Spartakus bildete einen Tag spÄter am 29.10 Arbeiter und SoldatenrÄte. Viele AnhÄnger gewann er durch die begonnene Revolution unter den Soldaten.
Am 8.11 beginnt die Regierung mit den offiziellen Verhandlungen, wobei sich Amerika auf keine Verhandlung einlÄsst. Deutschland kann dem Waffenstillstand zu stimmen oder es sein lassen. Bis zum 11.11 soll Deutschland sich entscheiden. Gefordert wird:



Am 9.11.1918 tritt der Kaiser in Deutschland auf Grund von Forderungen durch die verschiedenen Parteien offiziell zurÜck, wobei er diese Entscheidung nie selber trifft. Der Reichskanzler Max verkÜndet dies gegen 12 Uhr mittags nachdem auch Scheidemann und Bauer zurÜckgetreten sind.
Er selber gibt sein Amt an Friedrich Ebert weiter.
Die MSPD schlÄgt der USPD eine gemeinsame Regierung vor, dennoch fÄhrt Scheidemann (MSDP) anschließend zum ReichstagsgebÄude und ruft die Parlamentarische Republik aus, wÄhrend einige Stunden spÄter durch Liebknecht die sozialistische Republik ausgerufen wird.
Beide kÖnnen sich also nicht mit der gegnerischen Seite einigen.
Die USPD fordert auf einer Sitzung unter den VorstÄnden alle Gewalt fÜr die Arbeiter. Auf Grund dieser Aussage fordert die MSPD die alleinige Regierung, daher verzichtet die USPD schließlich auf diesen Satz. Dennoch erklÄrt die USPD in einer Abendlichen Versammlung Arbeiter und SoldatenrÄte welche gewÄhlt werden sollen.
Die MSPD reagiert MilitÄrisch in dem sie die Kasernen besucht und die Soldaten von der MSPD zu Überzeugen versucht.
Am 10.11.1918 lassen sich die Mitglieder der MSPD dann auf einen zusÄtzlichen Arbeiter und Soldatenrat ein welcher der Regierungskontrolle dient. Er wird als Vollzugsrat bezeichnet.
Die Besetzung von diesem lÖst jedoch erneut Streit aus, da die USPD den Vollzugsrat ausschließlich mit USPD Mitgliedern besetzten mÖchte.
Am 11.11.1918 um 11 Uhr tritt der Waffenstillstand zwischen USA und Deutschland, als Außenpolitisches Ereignis in Kraft.
Im Dezember wird durch den Rat der Vollzugsbeauftragten, ein RÄtesystem abgelehnt und eine Wahl zur Nationalversammlung veranlasst.
Es kommt somit am 19.1.1919 zu Wahlen, welche die Weimarer Republik grÜnden. Sie wird bis zum Jahre 1922 bestehen.

Die Dolchstoß Legende
Die OHL forderte am 1.10.1918 die deutsche Regierung auf einen Waffenstillstand zu vereinbaren, da das Deutsche Reich am Ende sei.
Im Nachhinein wurde dies jedoch durch Hindenburg verleugnet.
Der Heeresleiter gab an, dass seine stolzen Soldaten durch die Regierung, ihre InstabilitÄt und die AufstÄnde, die tapferen kurz vor dem Durchbruch stehenden Soldanten von hinten aus den eigenen Fronten der Politik erdolcht worden wÄren. Sinbildlich gesehen.
Im Nachhinein gibt er an, dass das Deutsche Heer noch hÄtte weiter kÄmpfen kÖnnen, und das sie sogar den Sieg hÄtten erringen kÖnnen, hÄtte die Politik nicht so frÜhzeitig und ohne vertrauen den Waffenstillstand vereinbart.
Somit wurde den Soldaten ihre verdiente Ehre auf den Sieg genommen wirft er der Politik vor.
Heute ist eindeutig klar, dass diese Aussagen falsch waren und es sich wie den Name sagt, um eine Legende handelt. Denn es sind Dokumente erhalten, in denen die OHL um eine Einigung zum Waffenstillstand mit den Feinden erbittet.

Who did it? Dir Frage nach der Kriegsschuld des ersten Weltkriegs
Bis heute ist nicht eindeutig geklÄrt welches Land wodurch die Kriegsschuld des Erste Weltkriegs trÄgt. Dies ist von ObjektivitÄt und Beweisen anhÄngig und ist nicht zu klÄren.
Allgemein gibt es die folgenden Kriegsschuld Theorien:

Weimarer Republik

Entwicklung der Weimarer Republik
Die Weimarer Republik wurde am 9.11.1918 gleich zu zwei verschiedenen Tageszeiten ausgerufen.
Um 14:00 Uhr wurde die Parlamentarische Republik ausgerufen einige Stunden spÄter wurde die sozialistische Republik ausgerufen. Allein dieser Beginn deutet schon die folgenden chaotischen Zeiten an, die in der Weimarer Republik folgen werden.
Am 14.8.1918 wurde die Verfassung der Weimarer Republik vom ReichsprÄsident unterzeichnet. Sie wird spÄter noch genauer erlÄutert.
Gerade die Anfangszeit der Weimarer Republik ist auf Grunde verschiedener UmstÄnde sehr problematisch. Schon 1920 fand der erste Putschversuch durch Kapp statt. Kapp ernannte sich selber zum Reichskanzler und wollte Politik und Reichswehr unter sich stellen.
Das MilitÄr jedoch ist, wie in der VerfassungserlÄuertung gleich ebenfalls deutlich wird, nicht an die Verfassung und den Staat gebunden und kann sich dem zufolge dem ReichsprÄsidenten gegenÜber neutral verhalten, was es auch tut. Es unterstÜtzt ihn nicht, wehrt sich aber auch nicht.
Wehren tut sich dagegen die Politik. ParteiangehÖrige und Beamte leiten einen Generalstreik ein und unterstÜtzen alle gemeinsam den Wiederstand gegen den Putschversuch, so dass Kapp schließlich nach 4 Tagen aufgeben muss.
Ein Ähnlich ablaufender Versuch findet auch noch durch LÜttwitz statt. Doch auch dieser glÜckt nicht.
Dass die Anfangszeit der Weimarer Republik auf so viel weiderstand trifft hat einen einfachen Grund. Sie ist die Nachkriegsregierung und das Ergebnis eines verlorenen Krieges.
Deutschland muss sich selber wieder aufbauen, Kriegsopfer pflegen und Hinterbliebene finanzieren, Reparationsleistungen bezahlen (Versailler Vertrag) und viele andere nicht nur wirtschaftliche HÜrden Überwinden, wie zum Beispiel die politische Uneinigkeit.
Das Finanzielle Problem jedoch stellt vor allem im Jahre 1922 eine große Herausforderung dar. Frankreich treibt Reparationskosten in diesem Jahr auf harte Touren ein, denn Deutschland steht aus ihrer Sicht im ZahlungsrÜckstand.
Da Frankreich dies nicht dulden will, droht es mit der Besetzung des Ruhrgebietes um die Kosten in Form von Kohle zu erhalten.
Rheinland und Pfalz wollen sich daraufhin von Deutschland absetzten und unabhÄngig werden um sich von den Reparationskosten zu befreien. Die frisch erlangte Einigkeit scheint sich zu splittern.
Doch das Volk reagiert mit einem großen Streik und legt die Arbeit nieder. FÜr Frankreich wollen sie so nicht arbeiten. Problem an der Sache ist, dass dieser Streik vom Staat finanziert werden muss, auch wenn er im Sinne des gesamten Staates ist, doch Geld hat der deutsche Staat nun wirklich nicht mehr zu genÜge.
Um sich aus der Not zu helfen werden im Jahr 1923 die Gelddruckereien zum Laufen gebracht und jede Menge Geld gedruckt. Es kommt zur großen Inflation welche viele Menschen in den absoluten Ruin treibt. Wer keine Sachwerte wie ein Haus oder Land hat, hat keine Sicherheit mehr. Es betrifft also vor allem schon ohne hin arme Menschen. Alles was bisher erspart wurde um vielleicht einmal Land zu erstehen, ist jetzt fast gar nichts mehr Wert. Verzweiflung und Angst vor allem aber Unsicherheit die ohne hin schon im Land herrscht macht sich weiter breit.
Allgemein wir das Jahr 1923 auch auf Grund seiner schwierigen Ereignisse als Krisenjahr bezeichnet.
Die Reichswehr aber auch die Reichregierung orientiert sich immer weiter rechts. Grund dafÜr sind nicht bloß die viele Hetzten, sondern auch einfach die Tatsache, das sich die Regierung aus alten AnhÄngern der Monarchie zusammensetzt. Die Menschen hier waren sogenannten gezwungen Republikaner vertraten selber aber eigentlich die Meinung, dass eine Monarchie der wahre Weg der Nation ist. Eine Einstellung mit der sie groß geworden sind und die so schnell nicht ab zu legen ist.
Daraus ergab sich eine Reichexekutive gegen linksorientierte Parteien und zahlreiche politische Morde die mehr oder weniger gar nicht gesÜhnt wurden. Gingen von der linken Seite jedoch wehrhafte Morde aus, wurden die strengstens auch mit der Todesstrafe gesÜhnt.

Weltwirtschaftskrise

Parteienspektrum der Weimarer Republik
Die Linke Richtung der Weimarer Republik setzt sich aus den Sozialdemokraten und den Kommunisten zusammen, wÄhren in der Mitte Katholisch und Liberale Parteien wie das Zentrum und die DDP.
Auf der rechten Seit hingegen sind DvP oder NSDAP zu finden sie sind konservativ und rechtsextrem orientiert.
Die NSDAP spielt erstaunlich spÄt erst ab 1930 eine grÖßere Rolle und entwickelt sich dafÜr ab diesem Jahr erstaunlich schnell zu einer großen Partei:
1930 mit 18% ; 1932 mit 37%; 1933 mit 44%.
Grund fÜr den großen WÄhlerzuspruch sind nicht unbedingt die hohe Arbeitslosigkeit sondern eher gegen die bereits in der Regierung groß vertretenen Parteien in der Regierung.
NatÜrlich hatte die NSDAP auch ihre StammwÄhler doch diese machten einen verhÄltnismÄßig geringen Teil aus, ebenso wie die Arbeitslosen. Auch beeindruckt waren radikalisierte ehemalige Kommunistische WÄhler auf Grund der schlechten Arbeits- und Wirtschaftssituation.
Besonders reiche oder Studenten zÄhlten zu den WÄhlern. Reiche, da sie sich von der Masse der Arbeiter abheben wollten. Studierende da sie Antisemitistisch orientiert ihre studierende Konkurrenz den intelligenten Juden aus dem Weg schaffen wollten.
Die NSDAP schafft es mit vielen solcher HintergrÜnde vor allem Halbherzige Stimmen zu erlangen, die aber dennoch stimmen sind, und somit als mÄchtige Partei auf zu steigen.

Der Versailler Vertrag
Bevor der Versailler Vertrag zustande kommen konnte gab es am 11.11.1918 einen Waffenstillstand. Erst anschließend konnte der Friedensvertrag von Versaill ausgehandelt werden.
Der Waffenstillstand kostete Deutschland SachgÜter wie Kohle, 1500 Eisenbahnwagen, 5000 Lokomotiven, 5000 Lastkraftwagen und die RÜckerstattung aller Wertpapiere, die in den Besetzten Gebiete geraubt wurden.
Am Versailler Vertrag fÜr den Frieden waren die GroßmÄchte Frankreich, Großbritannien, USA, Italien und Belgien beteiligt.
Grundlage des Versaillervertrages war das „14 Punkte Programm“ des USA PrÄsidenten Woodrow Wilson.
Inhaltlich wurde im Versailler Vertrag zunÄchst die Schuldfrage des Krieges geklÄrt. Deutschland wird als alleinschuldiger Staat bezeichnet damit die Reparationskosten dem Staat aufgedrÜckt werden kÖnnen und diese nicht durch komplizierte VerteilungsschlÜssel umgerechnet werden. Davon abgesehen stand Deutschland in Meinung der anderen in mindestens der grÖßten Schuld und hatte sich im Krieg wider der Menschenechte durch den Durchmarsch durch Belgien verhalten.
Deutschland muss dem zufolge nicht nur im Krieg besetzte Gebiete wieder frei geben, sondern teils im Osten auch schon zu vor erworbene Gebiete abtreten um die Entstehung des polnischen Staates mit Meerzugang mÖglich zu machen. Dadurch wird Ostpreußen, welches nach VÖlkerwahlen noch zu Deutschland gehÖrt von dem Hauptstaat abgespalten. Eine Grenzregelung die die Deutschen im Laufe der Zeit noch zu Ändern wÜnschen, aktuell jedoch die Situation hinnehmen mÜssen.
Des Weiteren muss Deutschland abrÜsten. Dies bezeichnet man auch als die Entmilitarisierung Deutschlands. Im Westen mÜssen alle Kasernen leer gerÄumt werden, damit ein Angriff auf Frankreich in jedem Fall verhindert wird, zusÄtzlich besetzten die Alliierten das Rheinland. Und im gesamten Staat muss die Produktion von Waffen und die Ausbildung von Soldaten auf eine Minimum herab gestufte werden.
Als letzte große Wichtige Forderung gibt es die Reparationskosten, welche im Versailler Vertrag unrealistisch hoch festgesetzt wurde und daher im Laufe der Zeit durch den Dawes Plan oder den Young Plan noch herunter gesetzt wurden. Insgesamt beliefen sich die Reparationskosten fÜr Deutschland auf ungefÄhr 20 Milliarden Goldmark.
Ziel des Vertrags war Deutschland zu schwÄchen und vor einem erneuten Kriegsbeginn ab zu halten. Man wollte Deutschland zunÄchst schwÄchen und demonstrieren, dass es sich deutlich Übernommen hatte. Auch sollten mit den Reparationskosten alle Kriegsschulden auch der Alliierten bezahlt werden.
Deutschland muss diese Entscheidung ohne DiskussionsmÖglichkeit unterschreiben und alle Bedingungen Gehorsam erfÜllen. Die beiden Alternativen KriegsweiterfÜhrung und Verweigerung der Unterschrift waren dem Staat nicht mÖglich, da die finanzielle und wirtschaftliche Lage dies nicht zu lies. Auch das Volk war nicht mehr Kampfbereit und sehnte den Frieden entgegen. Doch nicht durch den Versailler Vertrag wie sich schnell heraus stellte. Den dieser krÄnkte fÜr die meisten Deutschen den Stolz und wurde als sehr ungerecht angesehen. Man verurteilte die Regierung fÜr die Unterschrift ohne zu diskutieren oder zu zÖgern.
Als Folge wurden Republikfeinde gestÄrkt, Putschversuche gestartet, politische Morde begangen und die Inflation zieht ihre Krise in Deutschland, da dies in Finanzielle Notlagen gerÄt (siehe Entwicklung der Weimarer Republik).

Reparationskosten und ihre ZusammenhÄnge

Die große Koalition der Weimarer Republik
Als große Koalition bezeichnet man die Koalition der Weimarer Republik unter Herman MÜller als ReichsprÄsident. Beteiligt waren SPD, Zentrum, DvP und DDP.
Am 12.3.1930 beschloss die große Koalition den Young Plan als letzte große gemeinsame erfolgreiche Entscheidung. Doch kurz danach zersplitterte die Regierung.
Grund dafÜr war der Streit darÜber, wie die Arbeitslosen Reform aussehen sollte. Schon zuvor waren Meinungsverschiedenheiten immer wieder schwer zu lÖsen, da die Koalition aus so vielen Parteien bestand, die so viele vollkommen unterschiedliche Ansichten hatte, so dass es immer sehr schwer war eine gemeinsame LÖsung zu erreichen. Problem der Regierung war zu dieser Zeit, dass es noch eine 5 % HÜrde gab und somit auch die kleinsten Splitterparteien Zugang zum Reichstag hatten und somit die gesamten Diskussionen durcheinander brachten.
Die Reichsfinanzierung muss verÄndert werden, einig ist man sich darÜber, dass die Arbeitslosenversicherung reformiert werden soll. Doch wie ist man sich nicht einig. Im Gegenteil man ist so unterschiedlicher Meinung, und in seinen Meinungen so festgetreten, dass es zu keiner Einigung kommt und die Regierung sich auflÖst und MÜller sein Amt abgibt.
Die SPD mÖchte die BeitrÄge durch die BevÖlkerung erhÖhen lassen um Geld ein zu sparen wÄhrend die DvP einfach bloß die Leistungen senken mÖchte um das gleiche Ziel zu erreichen. Doch beide Seiten kÖnnen sich nicht auf das jeweils andere Konzept einlassen.
Als Folge bricht die Regierung zusammen und es tritt erneut Unsicherheit in das Land.
Die ausgerufene Notverordnung unterstÜtzt den Rechtsdrift den schon viele Parteien haben und unterstÜtz die NSDAP die endlich Ruhe, Ordnung und Sicherheit, ebenso wie einen FÜhrer verspricht. Die WÄhlerzahlen formieren sich schlagartig anders.

Der Locarno Vertrag durch Stresemann
Unter dem Reichskanzler Stresemann kommt es zum sogenannten Vertrag von Locarno.
In diesem werden die Westgrenzen gegenÜber Frankreich und den Benelux Staaten gesichert. So kann weder Deutschland Frankreich angreifen, noch andersrum. Es handelt sich fÜr Frankreich um einen Schritt zum Frieden hin und fÜr Deutschland vor allem um die Sicherheit nicht von Frankreich an der entmilitarisierten Westfront aus angegriffen zu werden.
Auch fÜr die Ostfront sieht die Regierung noch PlÄne zur Änderung vor, doch hier bleiben die Grenzen zunÄchst noch unsicher, denn eine Einigung kann durch Stresemann noch nicht erzielt werden.

SchwÄchen der Weimarer Republik
Die Weimarer Republik hatte einige verschiedene Schwachpunkte die letztendlich zum Untergang der Weimarer Republik fÜhrten.
Zum einen ist die unsichere Verfassung vor allem durch die Artikel 48 zu nennen. Mit dieser hatte der ReichsprÄsident im Vergleich zu anderen Regierungsorganen ziemlich viel Macht und diese auch noch auf extrem lange Zeit, da der ReichsprÄsident immer auf 7 Jahre gewÄhlt wurde.
ZusÄtzlich wurde der ReichsprÄsident durch die Direktwahl vom Volk gewÄhlt, hier passiert es schnell das unerfahrene einer Laune folgen und „gefÄhrliche Personen“ an diese mÄchtige Position kommt.
Weiterhin ist sehr problematisch, dass es in der Regierung keine 5 % HÜrde gibt. Dem zufolge ziehen auch die kleinesten Splitterparteien in die Regierung ein und es herrschen die verschiedensten Minderheitsmeinungen, so dass es unheimlich schwer ist zu einer gemeinsamen LÖsungen zu kommen und die Regierung ist oft verstritten.
Ein weiteres Problem ist, dass das MilitÄr nicht an die Regierung gebunden ist und damit unabhÄngig agieren kann. Bei politischen Konflikten kÖnnen einzelnen Gruppen sich an das MilitÄr wenden und es versuchen es von der eigenen Meinung zu Überzeugen und dann mit MilitÄrischer Hilfe Macht in der Regierung erlangen.
Negativ wird die Regierung der Weimarer Republik auch durch ihre Besetzung in der Regierung beeinflusst. Es handelt sich bei großen Teilen um erzwungene Republikaner, die in ihren persÖnlichen Ansichten eigentlich grÖßtenteils die rechte Szene unterstÜtzen, da sie zur Monarchie also alten Strukturen zurÜckkehren wollen. Somit ist die Rechtsprechung nicht neutral sondern rechtsorientiert. Dies erkennt man deutlich an der SÜhnung von politischen Morden die vor allem von der rechten Seit GegenÜber die linken durchgefÜhrt wurden jedoch nicht gesÜhnt wurden. Andersherum wurden jedoch Morde der linken Seite an der rechten meist sogar mit dem Tode bestraft.
Ganz allgemein kann man aber natÜrlich sagen, dass die Regierung an sich aus einem Kriegsverlust hervor ging und dementsprechend ein Hass der BevÖlkerung entgegen bekommt. Die Regierung muss Deutschland wieder aufbauen und mit der schwierigen finanziellen Lage klar kommen und sich mit den im Krieg noch verfeindeten Staat wieder gut stellen. Insgesamt war der Wiederaufbau und das Schaffen der Ordnung in dem vÖllig zerstÖrten Land eine Undankbare Aufgabe die sehr viel Hass erntete, was schließlich auch zum Sturz der Weimarer Republik fÜhrte.

Deflationspolitik BrÜnings
Als Deflationspolitik BrÜnings bezeichnet man seine Haushaltssanierung mit der er die deutsche Wirtschaft „gesund schrumpfen“ wollte.
BrÜning verordnete Über den Staat eine Lohn- und Preissenkung.
Sein Ziel ist es deutsche Produkte im Weltmarkt KonkurrenzfÄhig zu machen und somit die Wirtschaft vor allem auf dem internationalem Markt an zu treiben.
Problem hierbei ist jedoch, dass Deutschland auf dem Weltmarkt trotzdem keinen großen Erfolg hat. Das liegt vor allem daran, dass der internationale Markt Überall durch die weltweite schlechte finanzielle Lage nicht boomt.
Es ist heute umstritten, ob BrÜning bloß die Wirtschaft antreiben wollte oder ob er auch vorhatte mit dieser Methode die Reparationskosten abzudecken.
Als BrÜning auch die Reichswehr in seinen Plan mit einbeziehen mÖchte sorgt Hindenburg jedoch dafÜr, dass BrÜning zurÜcktritt.
Im Allgemeinen wird die Deflationspolitik heute als großer Fehler angesehen, da sie ihr geplantes Ziel nicht erreichte und die Wirtschaft von Deutschland eher RÜckschritte anstatt Fortschritte verursacht hatte. Insbesondere kleinere Firmen oder Unternehmen mussten trotz voller Bestellliste Insolvenz anmelden, da sie ihre Produktionskosten nicht mehr finanzieren konnten.

NS Staat und Zweiter Weltkrieg

Machtergreifung Hitlers
Allgemein spricht man mit den heutigen Kenntnissen, der BrutalitÄten, die unter Hitler stattgefunden haben zwar von der Machtergreifung Hitlers, doch politisch korrekt ist dies nicht ganz. Die Nazis selber hingegen sprechen gerne von der Machtergreifung Hitlers um sein Handeln einer Art Revolution gleichzusetzten.
Erstaunlicher Weise erhielt Hitler die Macht auf mehr oder weniger Legalem Wege. Seine Partei die fÜr ihn das Symbol der Einheitsbildung im Wahlkampf, eine große UnterstÜtzung im Wahlkampf allgemein und eine Hilfe bei der Durchsetzung der NS Ideologie war, wurde durch Wahlen seit 1930 verstÄrkt gewÄhlt und fand Einzug in die Regierung der damals noch bestehenden Weimarer Republik. 1932 hatte die NSDAP 37% aller Stimmen und am 30.01.1933 wird Hitler zum Reichskanzler durch Hindenburg ernannt. Hitler ist damit der 4. Kanzler im PrÄsidialkabinett. Mit Hindenburg Übernimmt Hitler ab diesem Tag die Executive der Regierung da wie aus der Regierung der Weimarer Republik bekannt ist, dass Reichskanzler, aber insbesondere ReichsprÄsident eine große Macht auf die Regierung haben im Vergleich zu den Abgeordneten Im Parlament.
Am 27.2.1933 steht das ReichstagsgebÄude auf Grund von Brandstiftung in Flammen. Obwohl Hitler der TÄter nicht bekannt ist, nutzt er den Brand sofort fÜr seine Propaganda Zwecke und beschuldigt die kommunistischen Parteien. Wie sich im Nachhinein herausstellt, handelte es sich tatsÄchlich um einen Kommunisten, dieser war jedoch als EinzeltÄter unterwegs und handelte ohne das Wissen der Partei (KPD).
Die sogenannte Reichstagsbrand-Verordnung wird von Hitler unterschrieben durch Hindenburg durchgesetzt. Hitler gibt an, dies sei zum Schutz nÖtig deutlicher ausgedrÜckt wurden schlicht und ergreifend die Grund- und Freiheitsrechte der Menschen eingeschrÄnkt. Der große offensichtliche Schritt Richtung Regierungsreform wird damit gelegt. Denn aufbauen auf diese Verordnung werden zum Beispiel die KZ Systeme gestattet und auch sÄmtliche weiteren Regelungen die im Laufe der Reichsexistenz aufkommen.
Mit den letzten freien Wahlen 1933 gewinnt die NSDAP durch die gute Propaganda 44% der Stimmen, sie schließt sich mit der DNVP zusammen umso Über 50% der Abgeordneten SitzplÄtze zu erhalten. Am 23.3.1933 kommt es dann schließlich zur Annahme des ErmÄchtigungsgesetztes wobei gegen das Gesetz stimmende verhaftet wurden oder sich nicht an der Wahl beteiligten, da sie bereits auf der Flucht ins Exil waren.
Das ermÄchtigungsgesetzt lies Hitler nun auch die legislative Übernehmen, den mit diesem Gesetz wurde die Regierung unabhÄngig vom Reichstag. Man kann also auch sagen, dass mit dem ErmÄchtigungsgesetz die Gewaltenteilung abgeschafft wurde. Der LegalitÄtskurs wahrt Hitler auch die braven BÜrger als WÄhler, noch kann er sich große Stimmverluste nicht leisten.
Mit dem ErmÄchtigungsgesetz erfolgt die Gleichschaltung, damit Hitler seine Politik von oben durchfÜhren kann.
ZunÄchst erfolgt die Gleichschaltung der LÄnder mit dem Reich. Landtage und Kommunale Selbstverwaltungen werden aufgelÖst und die Verwaltung zentralisiert geregelt.
Im April folgt das Gesetzt zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums. Hierrunter lÄsst sich die Entlassung oder „Pensionierung“ von Juden aus Ämtern verstehen. Der Arierparagraph beginnt also hier zu wirken.
Ab dem 2.5.1933 werden Gewerkschaften und Parteien außer die NSDAP verboten. Andere Parteien mÜssen sich auflÖsen oder der NSDAP oder der DAF (Deutsche Arbeiter Front) beitreten. Auch neue Parteien dÜrfen nicht mehr gegrÜndet werden.
Am 12.11.1933 finden noch einmal Reichstagswahlen statt. Erstaunliche 92% der Stimmen erlangt die NSDAP. Ohne Zweifel handelt es sich hier nicht mehr um eine freie Wahl. Immerhin gab es offiziell ja auch schon keine anderen Parteien mehr. Gleichzeitig wurde mit dieser Wahl abgestimmt, ob Deutschland im VÖlkerbund bleiben sollte. Die hohe Stimmanzahl fÜr die NSDAP erlaubte Hitler den Austritt und das Durchsetzten des zweiten ErmÄchtigungsgesetztes.
In diesem werden LÄndern und Kommunen alle EigenstÄndigkeiten abgenommen, alles soll nun zentral geregelt werden. Kontrolliert werden die Verwaltungen nun von ganz oben, unterstÜtzt wird Hitler vom MilitÄr durch das MilitÄrversprechen.
Hitler gewann das MilitÄr und seine LoyalitÄt durch die AufrÜstungsplÄne, die er fÜr die Lebensraumausbreitung vorsah und das Widersprechen des Versailler Vertrages. ZusÄtzlich fÜhrte Hitler die Wehrpflicht ein und lies das Heer somit stark anwachsen. All dies waren Schritte, die das MilitÄr fÖrderten und ArbeitsplÄtze schafften. Im Gegenzug oder aus Dankbarkeit fÜr den Erhalt und auf Grund gleichen Gedankenguts vor allem in Bezug auf den Versailler Vertrag gab das MilitÄr einen Eid auf Hitler.
Mit der Kraft des MilitÄrs gelang Hitler dann am 30.6.1934 der sogenannte RÖhm-Putsch.
Unter diesem Begriff fasst man den Auftrag Hitlers an die SS eine Reihe von Mitgliedern der SA zu tÖten. Grund waren vor allem Konkurrenzgedanken.
In der Nacht der langen Messer (30 Juni/1 Juli) wurden sicher 90 Mitglieder umgebracht man geht aber von mit Sicherheit 200 Opfern aus. Viele auch Vertauschungsopfer. Die SA verliert als folge ihre Macht, die SS hingegen wird in gewisser Weise selbststÄndig und spielt Hitler in die HÄnde, denn die SS setzt die NS Ideologie noch hÄrter als zuvor im Volk durch.
Legalisiert wurden die gesamten TÖtungen durch einen angeblichen Putsch, denn die SA geplant haben solle.
Am 1.8.1934 verstarb Hindenburg und Hitler Übernimmt seine Stellung gleichzeitig mit ein. Es kommt also nicht zu einer wirklichen Neubesetzung des Postens.

Die NS Ideologie
Die Grundlagen der NS-Ideologie stellt Hitler nicht bloß in seinem Werk „Mein Kampf“, schon vor seiner Machtergreifung dar, sondern zÖgert auch nicht in Öffentlichen Reden auch schon viel von seinen zukÜnftigen PlÄnen preis zu geben. Ein Beispiel ist seine Rede am 12. April 1922 zu den allgemeinen Grundlagen der NSDAP.
Ziel der Bewegung, die Hitler beginnt, ist entweder der Rassenkampf und damit die Vernichtung der Juden, oder aber die Vernichtung der eigenen Rasse, denn diese ist es nicht wÜrdig, neben den anderen Rassen zu existieren. Lieber im Kampf mutig sterben, als Ängstlich und „unterdrÜckt“ von den anderen Rassen leben, betont Hitler. Im Gegenzug sagt er, er mÖchte die Klassenbildung abschaffen. In der einen Rasse die Überlebt, soll es keine weitere Eingliederung geben. Ein großes Argument fÜr aktuell unterdrÜckte Bauern.
Die StÄnde der BerufstÄtigkeit werden unweigerlich bleiben, doch sind in einem Volk alle voneinander abhÄngig. Denn was der eine produziert muss der anderen Kaufen, erklÄrt Hitler. Dies soll den Zusammenhalt und die Einheit des Volkes stÄrken.
National uns sozial sind fÜr Hitler identische Begriffe. Jeder arbeitet fÜr das gesamte Volk und das Wohl des gesamten Volkes. Das Wohl der Gemeinheit geht Über das eigene Wohl.
Darin ist auch laut ihm der Judenhass begrÜndet, den diese wÜrden laut ihm nur den eigenen Vorteil sehen und im Handel schon immer die gerechten und starken Arier betrÜgen. Außerdem wÜrden Juden niemals produktiv arbeiten und andere ausnutzen. Die Rasse ist also unteranderem durch die Arbeitsmoral definiert.
In seinen Reden gerade zur Anfangszeit, betont Hitler aber stets, dass er seine genannten Ziele nicht ohne den Willen des Volkes erreichen kann, die Kraft und Energie vor allem der Zusammenhalt des Volkes, also der Arier sei fÜr das Erreichen notwendig. Die Änderungen der Wirtschaft und Politik kÖnnen laut ihm zu dem nur von oben durch erfahrene HÄnde und vor allem eine frei Politik gerichtet werden.
Allgemein lassen sich 5 SchlagwÖrter zur Nationalsozialistischen Ideologie nennen.
1) Antihaltung
Antisemitismus, Antimarxismus, Antikapitalismus, Antiparlamentarismus, Antibolschewismus
2) Rassenlehre:
Kampf um das Dasein der eigenen Rasse → Lebensraum Verbreitung
Fortpflanzung um eigene Rasse durch zu bringen
Andere VÖlker werde in dieser Ideologie als Parasiten betrachtet, wobei Juden als am gefÄhrlichsten eingestuft werden
Laut der Rassenlehre Hitler wissen nur Arier ehrlich und gut zu leben, sie mÜssen daher den eigene Lebensraum mit ihrem Leben verteidigen und am besten sogar ausweiten (Nur die Arier als Staatenbildende Rasse → Weltherrschaftswunsch)
3) Lebensraumideologie (eng verbunden mit der Rassenlehre):
Expansion in den Osten um genÜgen Platz und Nahrungsmittel fÜr den Arier zu haben
Durch die Lebensraumideologie ist der Krieg schon zu Beginn der Machtergreifung vorprogrammiert
Voraussetzungen fÜr diese Expansion, ist die Militarisierung des Staates und die „Rassenhygiene“
4) FÜhrerprinzip:
Demokratie wird von der NS Ideologie als lÜgnerisch und verantwortungslos dargestellt (Bezug zur Dolchstoßlegende als politischer Konflikt)
Politik muss von oben nach unten strikt geordnet ablaufen; fÜr eine volle FunktionstÜchtigkeit der Ideologie muss dem FÜhrer absolute Treue gegenÜber gebracht werden
5) Volkgemeinschaft:
Arier als Volk sollen gemeinsam als Einheit und Frieden leben und sich mehren
Wichtig ist in der Gesellschaft die Rollenverteilung von Mann und Frau und das enntsprechende Familienbild

Aufbau und Funktion des NS-Herrschaftssystems
-Volksgemeinschaft:
Geschlechtsspezifische Diversifizierung
→ Frau als Erhalterin des Volkes durch das gebÄren von Kindern (Mutterkreuz)
→ Mann als KÄmpfer; Ausbildung im MilitÄr macht ihn zum BeschÜtzer und Versorger der Familie

- FÜhrer/ Gefolgschaftssystem:
Unbedingte AutoritÄt des FÜhrers ; Unbedingte Treue der Gefolgschaft

- Hitler = „Charismatische“ FÜhrungspersÖnlichkeit
Glaube vieler Volksgenossen an das AuserwÄhlt sein des FÜhrers
Der Will des FÜhrers ist der einzige legale Rahmen
→ Entgegenarbeiten mit Hoffnung auf „legale BestÄtigung“ (Befehl)

- Verfolgte im NS Staat
Politisch Verfolgte (NSDAP Gegner)
Berufsverbrecher (Juden in Ämtern)
Emigranten
Bibelforscher (ReligiÖse Gruppen die „Mein Kampf“ widerlegen wie z.B. die Zeugen Jehovas)
Homosexuelle
Asoziale

-die geheime Staatspolizei (Gestapo)
Duldet keine politische Willensbildung
VerfÜgt Über alle Legitimationen; keine Befugnisse fÜr gewÜnschte Mitte notwendig
Fund, Beobachtung und Beseitigung des Gegeners

Die Sportpalastrede von Joseph Goebbels
Joseph Goebbels war einer der engsten Vertrautesten Hitlers. Er wurde am 29.10.1887 geboren und brachte sich am 1.5.1945 selber um.
Auf Grund seiner Vertrautheit mit Hitler war er eine politisch sehr einflussreiche Person. Er war Gauleiter, Reichspropagandaleiter und Reichminister fÜr VolksaufklÄrung und Propaganda. Seine heute noch gut erhaltenen und sehr detaillierten TagebÜcher, geben einen guten Aufschluss darÜber, wie hohe Politiker zur Zeit der Nazis gedacht und gehandelt haben.
Die berÜhmteste Propagandarede Goebbels ist wohl die Sportpalastrede von 1943.
Deutschland stand zu diesem Zeitpunkt sehr schlecht im Krieg da. Bei Stalingrad war eine Armee eingekesselt und es war zu dem offensichtlich, dass Deutschland den krieg der Maschinen verlieren wÜrde, die Gegenmacht war in ihrer Gemeinschaft viel Zahlreicher und technologisch Fortschrittlich ausgestattet.
Ziel Goebbels war es nun, das Land zum „richtigen“ Krieg auf zu fordern. Was bisher gegeben wurde konnte fÜr die Rasse der Arier lÄngst nicht alles sein. Das Volk solle noch einmal alles geben.
ZunÄchst erkennte Goebbels dafÜr die bisherigen Leistungen an und bedauert den „ein oder anderen Verlust“ in den eigenen Reihen. ER erlÄutert die Einbußen mit der Überraschenden GrÖße des „bolschewistischen Feindes“. Der Feind sei listig getrickst und bedrohe nun Deutschland. Weiter erlÄutert Goebbels, dass nun fÜr den Sieg Überlegtes und von Anfang an richtiges Denken und Handeln nÖtig ist. Das deutsche Volk muss an einem Strang ziehen, nur gemeinsam kÖnne der Feind besiegt werden. Doch auch nur Deutschland kÖnne ganz Europa vor der Gefahr die vom Osten aus geht befreien. DafÜr muss die Armee jedoch innlÄndlich unterstÜtzt werden. Frauen sollen nun auch die MÄnnerarbeit Übernehmen auch Ältere und jÜngere MÄnner sollen freiwillig in den Krieg ziehen um das Heer zu unterstÜtzen, vor allem sollen Nahrungsmittel fÜr die Soldaten an der Front produziert werden.

Hitlers Außenpolitik
Hitlers Außenpolitik kann man ziemlich deutlich in zwei Kategorien unterteilen. Zum einen gab es die offizielle Außenpolitik, welche schon schwer war, fÜr außenstehende Staaten zu durchschauen, und die inoffizielle Außenpolitik, welche außenstehende LÄnder erst viel zu spÄt registrierten oder wahrhaben wollten.
Innerhalb seiner geheimen Runde drÜckte Hitler schon explizit aus, was er in Bezug auf die Expansion des Reiches plante. Schon 1933 erklÄrte er in einer inoffiziellen Rede unter MilitÄrs MÄnnern, dass die Ideen andere (Kommunisten) Gift seien und, dass diese beseitigt werden mÜssen. Klar und deutlich sprach er sich gegen den Versailler Vertrag und seine Fesseln aus und versprach mit politischer Macht schon bald die Lebensraum Beschaffung („Germanisierung“) beginnen zu lassen. Notwendig dafÜr war, wie er ebenfalls klarstellte, die Aufstellung der Wehrmacht und die Überparteilichkeit der Wehrmacht.
Ziemlich offensiv spricht Hitler also einen bevorstehenden Krieg an.

Nicht aber nach der offiziellen Außenpolitik Hitlers.
In an das Ausland getragenen Reden formuliert Hitler seine Ziele der Expansion eher Sparsam, er versteckt sie sogar und verbreitet komplett andere Falschinformationen.
Er formuliert, dass er mit dem neuen Deutschland am Frieden orientiert sei, dass ihm der Begriff Germanisierung nie untergekommen sei und, dass NachbarlÄnder fÜr ihn eine unumgÄngliche Tatsache seien, an der nicht zu rÜtteln ist.

Fasst man allerdings Hitlers Außenpolitischen Aktionen zusammen, so fÄllt schnell auf, dass Hitler zwar vom Frieden redet, aber im gleichen Atemzug schon den Krieg vorbereitet.
1933 schließt Hitler mit dem Vatikan ein Konkordat. Das bedeutet, dass die Kirche sich nicht in seien Staatlichen Angelegenheiten einmischt, auf der anderen Seite mischt Hitler sich nicht in kirchliche Grundfragen ein. Diese Abkommen wird als ein friedliches eingestuft auch wenn Hitler hier schon in Bezug auf die Zukunft fÜr ihn vorteilhafte Gedanken und Konsequenzen mit seiner Handlung plant, denn diese Gedanken und zukÜnftige Entwicklungen kennt schließlich noch keiner.
FÜr eine unabhÄngige Politik tritt Hitler mit seinem Reich 1933 nach einer VÖlkerabstimmung aus dem VÖlkerbund aus. Der Kontakt zu anderen Staaten wird hiermit also zum ersten Mal gebrochen.
Diesen zu missbilligenden Schritt deckt Deutschland mit dem Polnisch-Deutschen NeutralitÄtsvertrag ab. Diese senkt den Verdacht auf Kriegseinstieg zunÄchst. Doch 1935 die EinfÜhrung der Wehrpflicht (Versailler Vertrags widrige Handlung), 1936 die Besetzung des Rheinlandes (RÜckeroberung alter gebiete, welche nach dem Versailler Vertrag nicht mehr besetzt werden dÜrfen) und 1938 der „Anschluss Österreichs und der „Anschluss“ de Sudentenlandes an das Deutsche Reich fÜhren stark auf eine Kriegsvorbereitung und Provokation an.

Der „Anschluss“ Österreichs an das Reich
Viele in der Tschechoslowakei lebende fÜhlten sich Deutschland zugehÖrig. Die Grenze wurde hier nach dem ersten Weltkrieg mit negativen Auswirkungen fÜr diese Bewohner gezogen. Hitler machte es sich zum Ziel diese „verlorenen Schafe“ wieder zurÜck nach Deutschland zu bringen. Aber nicht dadurch, dass er sie umsiedelte, sondern dadurch das ihr Land zu Deutschland dazugehÖren sollte.
Hitler sieht sich besonders in diesem Fall ganz klar als Vorhersehung und Rettung fÜr das Volk. „Ich selber fÜhre Euch ein“ oder „Heim ins Reich“ sind seine Worte zu dieser Situation.
Mit kleinen Forderung in Bezug auf die Landabtretung, auf Grund der vielen Deutschen die in diesem Land teil leben, beginnt Hitler. Gehen die „Verhandlungspartner“ der Tschechoslowakei auf eine Forderung stellt er gleich die nÄchste und steigert sich immer weiter. Er ist gar nicht auf eine Einigung aus, sondern provoziert den Konflikt und setzt das Land unter Druck. Hitler bezeichnet seine BegrÜndung und Legitimation fÜr die Forderungen als Selbstbestimmung des Volkes, welches sich den Deutschen zugehÖrig fÜhlt, den Gegnern bleiben somit wenig Gegenargumente. WÄhrend einer Beratungsphase des PrÄsidenten der T. beginnt Hitler einfach mit der Besetzung der von ihm eingeforderten Gebiete. Da man dem PrÄsidenten von T. nun vorwirft die Situation nicht mehr unter Kontrolle zu haben, tritt dieser zurÜck und ein neuer PrÄsident tritt zu Gunsten Hitlers das Amt an.
Hitler beginnt die Sudetendeutschen auf zu hetzten und Unruhe zu stiften, um jeden Preis mÖchte er den Krieg provozieren, da er befÜrchtet sonst zu alt zu werden. Als der PrÄsident der T. schließlich auf sein Angebot eingeht das Sudetenland ab zu treten bricht auch ein Aufstand der Gegner los und Hitler lehnt das Friedensangebot ab. Als Folge mobilisieren sich Groß Britannien und Frankreich denn Hitler hat so extreme Forderungen und stellt den T. PrÄsidenten dermaßen unter Druck, dass dieser in Ohnmacht fÄllt.
In der Friedenskonferenz vom 29.9.1938 wird Über den Kopf der FÜhrenden PersÖnlichkeiten der Tschechoslowakei hinweg entschieden, sie werden zur Konferenz grÖßtenteils gar nicht zu gelassen.
Das sogenannte MÜnchner Abkommen regelt die Besetzung der Tschechen. Der eigentlich geplante Anschlag auf Hitler an diesem Tag der aus der Sicht der Rebellen alles an diesem Tage beenden sollte findet nicht statt. Nach dem Abkommen sind Tschechen und Deutsche begeistert von den Verhandlungen und glauben an eine lange wÄhrenden Frieden, den Hitler eigentlich nie wollte. In seinen Augen wird es hÖchste Zeit fÜr den Krieg und er plant schon die „SÄuberung“ des Sudentenlandes.

Appeasement Politik
Die Appeasement Politik bezeichnet eine Politik der ZurÜckhaltung. Mit diesem Kurs wird besÄnftigt und beschwichtigend gefahren.
Gemeint ist vor allem die Situation um 1933 herum, als Hitler beginnt seine Macht und seine Ideologie in Deutschlanddurch zu setzten, und sich die Frage fÜr außenstehende VÖlker stellt, wann es gilt ein zu greifen, damit die Lage nicht eskaliert. Wie wir heute wissen, war der Moment definitiv zu spÄt gewÄhlt und es kam dem zu folge zu dem Krieg den man mit der Appeasement Politik eigentlich verhindern wollte.
Hitler lehnte sich kurz nach seiner Ernennung zum Reichskanzler schon stark gegen der Versailler Vertrag auf und brach dort vereinbarte Regeln, wie zum Beispiel den Wideraufbau der Wehrmacht, die Besetzung des Rheinlandes oder den Austritt aus den VÖlkerbund.
Vor allem das Auflehnen gegen den Versailler Vertrag kÖnnen Briten und Amerikaner verstehen. Sie mischen sich demnach zunÄchst nicht ein und geben Hitler damit die Zeit die er braucht um sich zu etablieren und sich ein zu leben in seiner Machtstellung.
Auch als Deutschland das Sudetenland von der Tschechoslowakei besetzt bleiben die beiden LÄnder ruhig schließlich wurde die Besetzung zuvor Vertraglich durch das MÜnchener abkommen bestÄtigt. Unter welchen UmstÄnden, ist den LÄndern natÜrlich noch nicht bewusst.
Erst um 1939 wird die Appeasement Politik durch GB eingestellt als Deutschland beginnt nicht legalisierte Staaten im Osten zu erobern. Dies geschieht durch die, sogenannten GarantieerklÄrung, an Polen, RumÄnien und Griechenland. Im Falle eines Angriffes durch Deutschland wird GB dem jeweiligen angegriffenen Land in jedem Fall zur Seite stehen. Mit dieser ErklÄrung ist der Krieg endgÜltig eingeleitet. Er beginnt am 1. September 1939 mit dem Überfall von Deutschland auf Polen. GB erklÄrte Deutschland den Krieg und mobilisierte sich. Mit dieser Aktion wird die Appeasement Politik endgÜltig beendet.
Ziel der Politik war den Krieg durch nicht zu ÜberstÜrzte Reaktionen zu verhindern oder ihn zumindest zu verzÖgern, bis sich die eigene Wirtschaft, die noch geschwÄcht von dem ersten Weltkrieg war, wieder einigermaßen erholt hatte. Außerdem waren zuvor nur die wenigsten Soldaten kampfbereit. Noch vom ersten Weltkrieg herrschte eine allgemeine KampfesmÜdigkeit und eigene Innerpolitische Probleme lenkten die LÄnder außerdem von der Außenpolitik und dem Treiben Hitlers immer wieder ab.

Beginn des Zweiten Weltkrieges
Um den Beginn des Zweiten Weltkrieges zu erklÄren, reicht es schon die Außenpolitik Hitlers genauer zu betrachten. Zwar arbeitet er zu Beginn noch leicht verdeckt und scheint nach außen hin friedlich, doch dennoch ist von Anfang an sein Plan der Expansion vor allem in den Osten hin bekannt. Problem der Außenpolitischen KrÄfte ist, wie ernst sie die PlÄne Hitlers nehmen sollen und wie durchschaubar diese sind. Es war schon bekannt, dass Hitler lÄngst nicht alles, was er vorhatte bekannt gab und deshalb kam es oft zu großen Unsicherheiten und letztendlich auch zu dem Fehler der oben erlÄuterten Appeasement Politik durch GB und der USA.
Hitler setzte auf Provokation in jeder Hinsicht um seine „Feinde“ aus den Reserven zu locken.
Der letztendlich ausschlaggebende Schritt war das Brechen des Vertrags des MÜnchener Abkommens, in dem die Grenzen zwischen Sudentenland der Tschechoslowakei und Deutschland nach VÖlkerselbstbestimmung neu gegliedert wurden. Trotz der GarantieerklÄrung von GB an Polen, griff Hitler mit seinen Truppen Polen an um auch Polen wie Österreich in das Deutsche Reich einzugliedern. Was Hitler zuvor mit der Selbstbestimmung des Volkes legitimierte, sah er jetzt als SelbstverstÄndlich an und hielt es nicht mehr fÜr notwendig zu legitimieren.
Die GB erklÄren Deutschland den Krieg um Polen zu unterstÜtzen und zu beschÜtzen.
Um Deutschland ein zu kesseln und das Land mÖglichst schnell zur Vernunft zu bringen, also um den großen Krieg zu vermeiden bemÜht sich GB mehrere Wochen lang mÜhevoll um ein Treffen mit den Staatlichen OberhÄuptern der Sowjetunion um mit ihnen einen Vertrag ein zu gehen, doch am 23.8.1939, eine Woche vor Kriegsbeginn, kommt es Überraschend zum sogenannten Hitler-Stalin-Pakt. Dieser Pakt baute auf dem NeutralitÄtsvertrag von 1926 und lehnte Gewalt gegeneinander ab. Streitigkeiten zwischen den beiden LÄndern sollten Über Schlichtungskommissionen friedlich geregelt werden und das ganze vor erst 10 Jahre lang.
Ein geheimes Zusatzprotokoll was noch bis lange in die Gegenwart verleugnet wurde sicherte bei Kriegszusammenarbeit beiden LÄndern einen gerechten Anteil an eroberten LÄndern zu. Es wurden sogar schon in bestimmten ZiellÄndern auf Karten konkrete Grenzen gezogen, wie diese LÄnder aufgeteilt werden sollten. Dieser Vertrag war also absolut VÖlkerrechtswidrig und mindestens so geheim und Überraschend fÜr die Briten.
Heute weiß man, dass Hitler einfach bloß die Koalition der Sowjetunion und GB verhindern wollte um sich und seinem Land den RÜcken frei halten wollte.
Stalin hingegen ging auf den Vertrag ein um ehemals russische Gebiete wieder seinem Machtbereich an zu schließen, des Weiteren hatte er Angst zum Gegner Hitlers zu werden, zumindest in der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Lage konnte er sich einen ernsthaften Krieg noch nicht leisten. Weiterhin konnte es ihm so nicht passieren, dass Deutschland sich mit den anderen WestmÄchten gegen ihn verschwor, wovor er wohl auch große Angst hatte.

Verlauf des Zweiten Weltkrieges
1.9.1939
Überfall Deutschlands auf Polen Beginn des zweiten Weltkrieges (Aufteilung Polens auf Deutschland und Sowjetunion

1940
Überfall Deutschlands / Besetzung BENELUX / F / N
Luftschlacht um Großbritannien→ erste Niederlage Deutschlands

1941
Besetzung des Balkans / der Balkan Staaten

1942
Afrikafeldzug Versuch der Eroberung GB → Weitere Niederlage

1942/43
Schlacht von Stalingrad → Beginn des RÜckzuges der Deutschen Truppen

1944
Dday: KÜsten Frankreichs werden von den Alliierten befreit
Ende 1944 wird die erste Stadt Deutschlands (Aachen) besetzt
Bombenkrieg der Alliierten zerstÖrt viele GroßstÄdte Deutschlands

1945
Mai: Deutschland muss endgÜltig kapitulieren

Der Krieg im Osten
„Rassische Selektion im Osten“ :
Polnische „Untermenschen“ sollen dem deutschen Volk dienen → Versklavung
Dies soll durch geringe Bildung, Erziehung zum Arbeitsmensch und eine große Disziplinerziehung umgesetzt werden; Ausgenommen sind natÜrlich dort lebende Arier.

„Vernichtungskrieg“:
Kommunisten und ihr Regime sollen gÄnzlich vernichtet werden; hÄrterer Kampf als zu vor, da diese sich als Kameraden ausgaben, Ihre Ideologie stimmt aber nicht mit dem der Nazis Überein (Hitler)
Sogar Zivilisten werden im Osten durch Deutsche ernsthaft bedroht zum Beispiel durch die Art, wie sich Deutsch an ihren VorrÄten bedienen um die eigenen AufzufÜllen. Eine Aussicht auf Frieden wird der Sowjetunion gar nicht gestellt, obwohl eigentlich der Hitler-Stalin-Pakt noch gilt. Diesen hat Hitler zur Überraschung der Sowjetunion vÖllig unvermittelt gebrochen.
Der Krieg im Osten ist noch einmal eine stufe hÄrter. Hier werden sogar Zivilisten bedroht und dÜrfen getÖtet werden, wenn sie sich nicht entsprechend verhalten, wie es von den Truppen gefordert ist. Als Grundlage der Kriegsverbrechen hier im Osten dient der „Erlass Über die AusÜbung der Kriegsgerichtbarkeit im Gebiete Barbaross“
Hier wird festgehalten das Straftaten der Gegner und von Zivilpersonen auf das Äußerste verfolgt werden dÜrfen, im Gegensatz dazu jedoch Straftaten der eigenen Wehrmacht nicht verfolgt werden mÜssen. Der Armee ist ein vÖlliger Rechtsfreiraum gegeben und dadurch kommt es zu eine vÖllig unkontrollierten „Judenjagd2!

Der Holocaust
Schon 1933 mit der Machtgewinnung Hitlers beginnt der sogenannte „Friedliche Terror“ gegen die Verfolgten Gruppen wie andersdenkende, Behinderte, Homosexuelle, und ethnische Minderheiten hier vor allem die Juden sowie Sinti und Roma. Die Judenverfolgung spezielle wurde am schrecklichsten durch gesetzt und ist heute als eines der schrecklichsten Verbrechen dieser Zeit bekannt einfach aus dem Grund, dass Juden die grÖßte verfolgte Gruppe waren und sie nahe zu „ausgestorben nach dem Krieg waren, da Hitler vor allem in den letzten Kriegstagen versuchte alle noch in den KZ lebenden „BeweisstÜcke“ in den Gaskammern zu vernichten und dem zu folge verloren fast die meisten Juden ihr Leben gegen Ende des Krieges.
Begonnen wurde die große Verfolgung der Juden am 1.4.1933. An dem sogenannten Boykott Tag.
An diesem Tag wurden alle GeschÄfte der Juden angeprangert und boykottiert. Wenige Tage spÄter am 11.4.1933 wir das Gesetzt zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums erlassen.
Durch diese Gesetz werden Juden in Ämtern in FrÜhpension geschickt und die Ämter an Arier weiter gegeben. FÜr Juden stehen jetzt also nur noch bestimmte Berufsgruppen zum Arbeiten zur VerfÜgung.
1935 sagen die NÜrnberger Gesetzte Über die Juden aus, dass sie keine vollwertigen StaatsbÜrger des Deutschen Reiches mehr sind. Sie dÜrfen nicht in die NSDAP eintreten und sich politisch orientieren, sie dÜrfen keine Öffentlichen Ämter Übernehmen, sie sind einfach schlicht und keine StaatsbÜrger mehr.
Es folgt sehr bald der sogenannte „Arierparagraph“, der die Juden als minderwertig definiert und in der Gesellschaft offiziell noch weiter abstuft als ohne hin schon. Die Juden werden zu gehassten in der Gesellschaft. Mischehen sin verboten und werden aufgelÖst, mittlerweile werden auch jÜdische GeschÄfte geschlossen und den Juden das Handeln verboten, ihren Besitz wie zum Beispiel das GebÄude ihres Ladens mÜssen sie an die Arier abgeben, fÜr gewÖhnlich gegen kein oder nur ein sehr kleines EntschÄdigungsgeld. Diesen Prozess der Enteignung und der deutlichen „Rassentrennung“ durch EheauflÖsungen bezeichnet man auch als Zwangssanierung.
Seit 1938 geht die jÜdische BevÖlkerung vor allem durch Auswanderung der Juden rapide zurÜck. Viele bekommen Angst um ihr Leben, haben schon Freunde verloren durch die Rassentrennung und Ahnen noch stÄrkere Sanktionen, sie fliehen ins Ausland sofern das Geld was sie noch haben noch der Enteignung dafÜr ausreicht. Viele verlieren aber auch schon ihr Leben an der Verfolgung zu Beispiel in der Reichsprogromnacht.
In der Zeit vom 9 bis zum 11 November werden Juden radikal gesucht und ausgeschaltet nach dem ein Attentat auf Deutsche Gesandte in Paris vorgenommen wurde von dem man annahm das es ein Jude war. In der Reichskristallnacht alleine kommen Über 26000 Menschen ins KZ und ein Schaden von 100 Mio. Euro wird jÜdischem Besitz durch ZerstÖrungswutz zugefÜgt.
Es folgen Zwangsdeponierungen von WertgegenstÄnden, Zwangsverkauf dieser sowie Enteignung durch Buße Zahlungen und Steuergelde ErhÖhung allein fÜr die jÜdische Gesellschaftsgruppe. Außerdem werden jÜdische Organisationen verboten und Kinder dÜrfen nicht mehr die Arischen Schulen besuchen.
Seit Kriegsbeginn 1939 mÜssen Juden Zwangsarbeit in den Produktionsfabriken und vor allem in den KZs leisten, die Auswanderung ist ihnen nun verboten du sie mÜssen sich durch einen Judenstern kenntlich machen.
Der Holocaust gilt als „Die EndlÖsung der Judenfrage“, welche von 1942 bis 45 durchgefÜhrt wird. Die Entscheidung fÜr den Massenmord fiel 1941. Ausgangspunkt zur „Legalisierung“ ist die sogenannte Wannseekonferenz von 1942.

Heinrich Himmler
Heinrich Himmler gilt als einer der grÖßten MassenmÖrder zu Hitlers Zeit.
Er lebte in einer sehr konservativen Familie in Bayern (monarchistisch) und war eher ein schwaches Kind und hatte dementsprechend hohen Leistungsdruck um gut in der Schule vor allem im Sport zu sein. Dennoch will Himmler schon als kleiner Junge einmal zum MilitÄr gehen. In seinem gut erhaltenen Tagebuch kann man Lesen wie Himmler mit Freunden den Verlauf zu Beginn des Krieges mit verfolgt.
Mit 17 bricht er die Schule ab um Offizier zu werden und sich am Krieg zu beteiligen.
Auf Grund seiner Konservativen Familie und der widersprÜchlichen Politik Hitlers, die Himmler aber so verehrt kommt dieser in einen Religionskonflikt. Als Ergebnis dieses Konfliktes fasst Himmler die NS Ideologie als eine Art neue Religion auf und beginnt dafÜr zu leben.
1943 liquidiert Himmler RÖhm und seine AnhÄnger auf Hitlers Befehl. SpÄtestens jetzt wird klar, dass Himmler Hitler vÖllig ergeben ist. Seine Macht ist von Hitlers Macht abhÄngig und demnach ist er Hitler auch vollkommen ergeben. Auch eine Notiz in seinem Tagebuch von 1941 zur KlÄrung der Judenfrage bestÄtigt diese Annahme. In dieser bezeichnet Himmler die Juden als Parasiten, welche schnellst mÖglichst bekÄmpft werden mÜssen.
1942 wird das KZ Ausschwitz gebaut. Himmler hat die Verantwortung fÜr dieses und auch einige andere Kzs. Generell verfÜgt er Über eine große Macht was die Judenvernichtung und die dazugehÖrigen Arbeitslager angeht. Das Konzentrationslager Nordhausen, ebenfalls unter seiner Verantwortung galt als eines der brutalsten Vernichtungslager in Deutschland.
Bei den ihm unterstellten Soldaten sorgt Himmler durch strenge fÜr ein hohes Maß an Disziplin kÜmmert sich aber auf der andern Seite auch gut um die ihm unterstellten Soldaten. Es ist sogar Übermittelt, dass er ihnen in persÖnlichen Angelegenheiten, wie zum Beispiel der Ehe zur Seite stand als Berater. FÜr Soldaten wollte er die sogenannte Zweit Ehe einfÜhren. Himmler ist der Meinung, dass MÄnner mit zwei Frauen schneller und besser zur Vermehrung der Arier beitragen als bloß mit einer. Mit zweien kÖnnte ein richtiger Soldat auch erst richtig glÜcklich werden. Himmler selber verheimlichte seine Zweit Ehe dennoch vor seiner Frau und dem grÖßten Teil der Öffentlichkeit, auch wenn er mit seiner Zweit Ehe, seiner SekretÄrin schon zwei Kinder hatte.
B Himmler diese Einstellung hatte, weil er mit seiner ersten Ehe nicht gut zurecht kam weiß man heute nicht.
Wenn man sich diese Aspekte des Massenmordes und der FÜrsorge im Kontrast anschaut stellt man schnell fest, dass Himmler eine zweischneidige Person war. Weihnachten verbrachte er in Frieden mit seiner Familie (Frau und Kinder). Und zu seinen Arbeitszeiten ermordete er Juden.
1944 werden immerhin auf seinen Befehl hin Eine halbe Millionen Juden in KZs deportiert, die meisten von ihnen werden bei der Ankunft sofort in Gaskammern ermordet.
1945 wendet sich Himmler dann plÖtzlich von Hitler ab und versucht in der vermittelnden Instanz zwischen Deutschen und Alliierten halt zu finden. Dies machte er aber aller Wahrscheinlichkeit nach lÄngst nicht aus Grund der Überzeugung, sondern aus Angst vor dem Tode durch die Alliierten. Zudem findet er fÜr sich selber keine Antwort auf das Kriegsende er kann es nicht wahr haben, dass die Deutschen verlieren, mÖchte diese Konsequenzen aber auch nicht direkt tragen und flieht verkleidet. Seine Verleidung ist jedoch so schlecht dass er schnell aufgegriffen wird und fÜr seine Verbrechen bezahlen muss.

Ende des Zweiten Weltkrieges – Potsdamer Protokoll und politische Maßnahmen zum Wideraufbau Deutschlands
Nach dem Deutschland 1945 endgÜltig kapitulieren muss und sich die meisten großen NS Politiker wie Hitler selber umbringen um sich der Strafe durch die Alliierten zu entziehen werden die Übrig geblieben Juden in den KZs durch die Truppen der alliierten befreit. Obwohl die Judenverfolgung damit verboten und unterbrochen wird, wandern viele Juden trotzdem in die USA und nach GB aus, sie fÜhlen sich in Deutschland nicht mehr sicher und kÖnnen Land und Leute bis heute nicht verzeihen fÜr diese GrÄueltaten.
Das sogenannte Potsdamer Protokoll entstand bei dem Treffen der SiegermÄchte in Potsdam vom 17.Juli bis zum 2 August des Jahres 1945, um Über das weitere Vorgehen mit dem Deutschen Reich zu entscheiden, nach dem es sich nun endgÜltig ergeben hatte.
Aspekte des Potsdamer Protokolls waren:
- Besetzung ganz Deutschlands durch die Alliierten
- Ausrottung des Militarismus und des Nationalismus in Deutschland
- Überzeugung des deutschen Volkes von der totalen Niederlage, jedoch keine Versklavung
→ Chance auf Wiederaufbau
- Nationalsozialistische Parteien werden aufgelÖst und verboten; Propaganda verbot
- EinfÜhrung der Demokratie
- Vorbereitung Deutschlands fÜr friedliche Teilhabe am internationalen Weltmarkt
- Kriegsverbrechen Fahndung und Gerichtlich beschlossene Strafen
- Reparationen an von Deutschland Überfallene Staaten
- ÜberfÜhrung Deutscher aus Polen und Tschechien zurÜck nach Deutschland auf friedliche Art und Weise
- Territoriale Aufteilung von Deutschland auf die SiegermÄchte (Oberbefehlshaber der einzelnen MÄchte regieren in den Besatzungszonen)
- 4Ds: Demokratisierung, Dezentralisierung, Demilitarisierung, Denazifizierung

Unterschiede der verschiedenen Besatzungszonen
Da die Besatzungszonen aufgeteilt waren auf die verschiedenen SiegermÄchte wurde in den Besatzungszonen dementsprechend auch unterschiedlich Politik gemacht, denn in jeder Besatzungszone galten die Regeln des jeweiligen Staates, der sie besetzte.
Vor allem die Sowjetunion und die USA gerieten durch diese politische Auseinandersetzung stark aneinander, da beide vÖllig verschieden Staatenformen vertreten.
WÄhrend die USA den Wert darauf legte zumindest in den ersten Jahren die Kriegsverbrechen vor Gericht auf zu klÄren und den Staat oder den eigenen Teil des Staates versuchte wieder auf zu bauen, setzte die Sowjetunion darauf die Reparationskosten aus dem eigenen Teil Deutschland zu erwirtschaften, ohne darauf zu achten, wie viel das Land selber noch benÖtigte. Vor allem im Östlichen Bereich kam es zu großen Hungerkrisen. Doch auch in westlichen Zonen gestaltete sich der Wideraufbau auf Grund der nur noch vorhandenen Kriegsindustrien als Äußerst schwer. Die komplette Wirtschaft musste auf Bau- und Nahrungsmittelproduktion umgestellt werden. Waffen wurden nun gar nicht mehr gebraucht. Die Wirtschaft Deutschland war vollkommen am Ende und Hauptprobleme wie Wohnraumnot auf Grund der vielen zerstÖrten StÄdte, ErnÄhrungsnot auf Grund des stark abgebautem primÄren Sektors wegen dem Krieg und die vielen Kranken, verletzten und Weisenkinder oder Witwen die nur schwer arbeiten konnten und den Staat somit kaum aufbauen konnten verlangsamten den Erfolg. Starke MÄnner gab es kaum noch, sie waren im Krieg gefallen oder stark verletzt worden. Die JÜdische BevÖlkerung war zum grÖßten Teil auf der Flucht.
Die USA setzte darauf, dass wenn Deutschland wieder stabil aufgebaut werden wÜrde, dass es dann in Zukunft keinen Grund mehr hatte einen weiteren Krieg an zu fangen. Die USA setzte also auf Frieden und Vernunft.
Die Sowjetunion beutet das, ihr zustehenden Land, vollkommen aus mit dem Ziel die Wirtschaft Deutschlands extrem zu schwÄchen. Der Gedanke verfolgte das Ziel Deutschland dauerhaft zu schwÄchen, so dass ein RÜckschlag oder erneuter Angriff aus wirtschaftlichen GrÜnden nicht mehr mÖglich ist. Frankreich verfolgte zu nÄchst Ähnliche Ziele, wobei hier der Fokus auf der politischen SchwÄchung lag. Die hier lebenden Bewohner wurden politisch stark unterdrÜckt.
Großbritannien hingegen sah die eigene Besatzungszone als Sicherheitssystem vor der Sowjetunion. Denn GB hatte den Schock, dass Stalin den Hitler-Stalin-Pakt wÄhrend Sowjetisch-Britischer Verhandlungen eingegangen war noch nicht Überwunden und befÜrchtete ExpansionsplÄne der Sowjetunion. Mit der eigenen Besatzungszone sollten diese PlÄne bedroht und eingegrenzt werden.
Hinzu kam das die Sowjetunion sich immer weiter ausbreitete in den Westen hin, was die Demokratie im Westen bedrohte. Ein wichtiger Aspekt der spÄter auch zur GrÜndung der BRD beitrug. Denn die Alliierten wollten Deutschland als Barriere fÜr die Kommunisten aus der Sowjetunion errichten um einen erneuten Krieg zu vermeiden. Denn fÜr einen Krieg war noch kein Staat weder Seelisch noch Materiell wieder bereit. Dennoch bestand der große Konflikt zwischen Demokratie und Kommunismus auch kalter Krieg bezeichnet.

NÜrnberger Prozesse
Unter den NÜrnberger Prozessen versteht man die Prozesse gegen die Hauptkriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg vollzogen vom Internationalen MilitÄrs Gerichtshof an dem 20.11.1945 bis zum 14.4.1949. Angeklagte waren zum Beispiel Herman GÖring, Rudolf Heß, Hans Frank oder Julius Streicher.
Schockierend ist, dass auch heute noch einige Zeitzeugen Ihre Schuld nicht eingestehen. Durch ihre durch und durch Nationalsozialistische Erziehung haben sie lange oder nie verstanden, was an ihrer Lebenseinstellung Falsch war.

Der kalte Krieg
Wie schon im Kriegsende angesprochen war ein Konflikt zwischen Osten und Westen vorprogrammiert auf Grund der verschiedenen Interessen auf welche Weise Deutschland nun wieder aufgebaut werden sollte. Man war sich nur ein einem einig, so wie zuvor dÜrfte es nicht noch einmal werden.
WÄhrend also die USA im Westen eine Demokratie aufbauen zu begann, entwickelte die Sowjetunion/UdssR eine Kommunistisch orientiertes System.
Die USA fÖrderte die deutsche Wirtschaft sorgte fÜr den Entwurf einer Verfassung, fÜhrte eine WÄhrungsreform zur D-Mark durch um die Wirtschaft ebenfalls anzukurbeln, setzte Parlamentarische RÄte zusammen, verkÜndete am 23.5.1949 das Grundgesetzt und lies am 14.8 im selben Jahr die ersten freien Wahlen stattfinden. Im Laufe der Entwicklung schloss sich GB diesem Prozess der Staatenbildung an, Frankreich schloss sich erst spÄter im Nachhinein dazu.
Die UdssR hingegen schloss SPD und KPD zur SED zusammen, andere Parteien wurden verboten. Lies 1946 eine strenge Bodenreform durchfÜhren, sowie Kollektivierungsmaßnahmen und erzwang den Beitritt in die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft, so dass es genug stellen in der Landwirtschaft gab. 1947 organisiert die UdssR eine Volkskongressbewegung und erhebt Anspruch auf gesamt Deutschland, welchem die anderen Besatzungszonen jedoch klar wiedersprechen. Die Sowjetunion erhÄlt lediglich zusÄtzliche Reparationskosten aus den anderen Zonen. Ende des Jahres mit EinfÜhrung der Planwirtschaft wird dann 1949 die DDR gegrÜndet als Kontrahent zur BRD. Der Konflikt steigert sich bis zu dem bekannten Eisernen Vorhang, welcher West und Ost voneinander Trennt, ein Überqueren der Grenze wird tÖdlich.
Durch die derart unterschiedlichen Ansichten und die immer Konfliktreichern Kommunikationen wenn es um Zusammenarbeit in Bezug auf Deutschland geht werden sich USA und die Sowjetunion immer mehr zu Feinden.
Im Osten weitet sich zu dem die Idee des Kommunismus von der UdssR an aus, so dass sich USA und GB mit der eingefÜhrten Demokratie als Bedroht ansieht.
Es folgt der sogenannte Marshallplan.
Mit diesem sollen strukturschwache Gebiete noch besser gefÖrdert werden damit der Kommunismus „keinen NÄhrboden“ findet.
Die Alliierten stufen die UdssR als noch viel zu schwach ein um einen Krieg zu beginnen und versuchen daher durch wirtschaftlich strukturelle UnterstÜtzungen nur die Verbreitung des Kommunismus ein zu dÄmmen ohne die Waffen ziehen zu mÜssen.
Die UdssR hÄlt den Marshallplan fÜr eine LÜgenhilfe. Alle Kleinstaaten oder Gebiete und Regionen die durch ihn gefÖrdert werden, fÖrdern damit den Dollar und helfen lediglich den Amerikanern, sie selber wÜrden davon jedoch nichts haben außer, dass sie betrogen wÜrden.
Zusammenfassend kann man also erklÄren, dass der Kalte Krieg den Waffenlosen Krieg zwischen der USA/GB und der UdssR bezeichnet um die Zukunft Deutschlands. Beide Staaten rÜsten sich fÜr eine Krieg auf und provozieren sich gegenseitig, zum Abfeuern der Waffen kommt es aber glÜcklicher weise nicht, da sich alle beteiligten einen weiteren Krieg noch nicht richtig leisten kÖnnen.
Die BRD entsteht damals als Mauer zwischen Kommunismus und Demokratie um den Kommunismus vom Westen ab zu halten.

Methodik

Klausuraufbau

1. Aufgabenbereich
Die Quelle muss im ersten Aufgabenbereich fÜr gewÖhnlich zu nÄchst zusammengefasst werden.
Dabei ist zu beachten, dass alle wichtigen Bestandteile wie Autor, Adressat, Anliegen, und Inhalt angesprochen werden.
Auch wenn es klar erkennbar ist, darf dennoch noch nicht die Intention des Autors genannt werden. Das gehÖrt in den Analyseteil, also in den zweiten Aufgabenbereich.
Wichtig ist jedoch auch, dass eigene Wort verwendet werden.

2. Aufgabenbereich
In der zweiten Aufgabe soll der in ersten Aufgabe angegeben Inhalt und seine Form dann analysiert werden.
Ein entscheidender Unterschied zu gewÖhnlichen Analysen aus dem Sprachbereich ist, dass Rhetorische Mittel zwar erwÄhnt werden kÖnnen, aber nicht als Hauptanalyseziel dienen.
In der zweiten Aufgabe wird meist schon Hintergrundwissen benÖtigt um den Text ÜberhauptgrÜndlich zu verstehen und seinen Ursprung nachvollziehen zu kÖnnen. Es hilft auch den Autor nachvollziehen zu kÖnnen wenn man geschichtlich weiß, zu welcher Zeit sich dieser, wo und unter welchen UmstÄnden aufhielt.
Ziel der gesamten Analyse ist es die Intention, also das Schreibziel es Autors herauszustellen. Und zusÄtzlich gegebenenfalls BegrÜndungen fÜr dieses Ziel darzulegen.

3. Aufgabenbereich
Je nach Aufgabenstellung soll der Text selber oder ein Kommentar zu dem Text beurteilt werden. Wichtig ist jetzt viel Hintergrundwissen auch ein zu bringen.
Mit gewissen Eckdaten aus gewissen Jahren kann man viele Quellen bzw. ihre Autoren besser nachvollziehen und begrÜnden warum sie so gedacht haben. Hier geht es um das ZeitgenÖssische.

Eine Analyse schreiben

  1. Analyse
    1. Autor
    2. Verfassungsdatum/Ort
    3. PrimÄr oder SekundÄrquelle / Textsorte
    4. Adressat
    5. Thema
    6. Intention des Verfassers
    7. Inhalt ( mit Zeilenangaben)
    8. ObjektivitÄt und sprachliche Mittel
  2. Einordnen in den Historischen Kontext
    1. Zeitangabe
    2. Kurze Übersicht was zu dieser Zeit Wichtig war
    3. Eventuelle Einfluss Schilderung der Quelle auf die Zeit
    1. Beurteilen auf Grundlage der Fakten
    2. GlaubwÜrdigkeit

Eine Bildquelle analysieren

Um eine Bildquelle zu analysieren muss das Bild zunÄchst ohne Interpretation, sachlich und genau beschrieben werden. Auch kleine Details kÖnnen von Bedeutung sein.
Nach der ausfÜhrlichen Beschreibung mÜssen die Sachverhalte, welche dargestellt werden erkannt und in eigenen Worten dargelegt werden. Hierbei muss auch Bezug zurzeit, in der Bild gemalt wurde genommen werden.
Wichtig ist auch, dass wie bei den Texten die Intention und die Absicht des Malers zum Ausdruck gebracht wird.
Dies fÜhrt auch zur allgemeinen Einordnungen den Historischen Kontext.

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