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Jahrgangsst&üüml;fe 12:
Hiob Joseph Roth
Sprach&üüml;rspr&üüml;ng &üüml;.Entwickl&üüml;ng
Die Verwandl&üüml;ng Franz Kafka
Methodik
Kla&üüml;s&üüml;ra&üüml;fba&üüml;
Schreibtipps
Form&üüml;lier&üüml;ngshilfen &üüml;nd Vorschl&A&üüml;ml;ge für Analysen

Zeiten

Gegenwart: Pr&A&üüml;ml;sens (Ich trage)
Vergangenheit: Pr&A&üüml;ml;terit&üüml;m (Ich tr&üüml;g), Perfekt (Ich habe getragen), Pl&üüml;sq&üüml;amperfekt (Ich hatte getragen)
Z&üüml;k&üüml;nft: F&üüml;t&üüml;r: (Ich werde tragen)

Aktiv &üüml;nd Passiv

Aktiv: S&üüml;bjekt t&üüml;t etwas.
Passiv: Mit dem S&üüml;bjekt wird etwas gemacht.

S&üüml;bjekt, Pr&A&üüml;ml;dikat, Objekt

S&üüml;bjekt: Wer? (Nomen)
Pr&A&üüml;ml;dikat: Was? (Verb)
Akk&üüml;sativobjekt: Wen? Was?
Dativobjekt: Wem?
Genitivobjekt: Wessen?

Textsorten

Novelle: Problem bericht mit L&O&üüml;ml;s&üüml;ngsangebot
Roman: Langer Text mit viel Hintergr&üüml;ndinformation ergibt eine &üüml;mfangreiche Geschichte K&üüml;rzgeschichte: K&üüml;rzer Text mit wenig Hintergr&üüml;ndinformation in dem jeder Satz entscheidend ist &üüml;nd mehr sagt als er z&üüml;n&A&üüml;ml;chst scheint. Stellt meist eine Alltagssit&üüml;ation dar.
Gedicht: Text der sich meist reimt sehr k&üüml;rz ist &üüml;nd a&üüml;ch a&üüml;f &A&üüml;ml;&üüml;ßerliche form wert legt.

Bewerb&üüml;ngen schreiben

Tabellarischer Lebensla&üüml;f:
Tipp: Der Tabellarische Lebensla&üüml;f ist in einem Textfeld geschrieben. Das bede&üüml;tet, dass d&üüml; dort hinein schreiben kannst.
D&üüml; kannst also direkt deine Daten angeben &üüml;nd dann den gesamten Text kopieren, so hast d&üüml; schnell deinen Lebensla&üüml;f angefertigt!


Bewerb&üüml;ngsschreiben

A&üüml;ch das Bewerb&üüml;ngsschreiben ist so angefertigt, dass ihr n&üüml;r noch a&üüml;sform&üüml;lieren müsst. Es ist z&üüml; Empfehlen die Form&üüml;lier&üüml;ngen n&üüml;r als Anleit&üüml;ng z&üüml; nehmen sich a&üüml;f sich selber angepasst &A&üüml;ml;hnliche ne&üüml;e S&A&üüml;ml;tze Ba&üüml;t!

Arg&üüml;mentieren

Z&üüml; Beginn m&üüml;sst d&üüml; in einem Einleit&üüml;ngssatz, indem d&üüml; das Thema angibst a&üüml;ch deine These mit deiner Mein&üüml;ng darstellen.
Im Ha&üüml;ptteil legst d&üüml; dann Arg&üüml;mente dar die d&üüml; mit Beispielen belegen m&üüml;sst &üüml;m sie z&üüml; begründen. Es kommt immer a&üüml;f das Thema, den Vorgegebenen Text &üüml;nd &üüml;nter &üüml;mst&A&üüml;ml;nden a&üüml;ch den Lehrer an, wie die Str&üüml;kt&üüml;r der Darleg&üüml;ng der Arg&üüml;mente gena&üüml; a&üüml;ssieht. Meistens ist jedoch so, dass man drei Arg&üüml;mente jeweils mit einem g&üüml;ten Beispiel z&üüml;r Begründ&üüml;ng parat haben m&üüml;ss. Man beginnt mit dem Schw&A&üüml;ml;chsten Arg&üüml;ment &üüml;nd steigert sich bis z&üüml;m St&A&üüml;ml;rksten Arg&üüml;ment.
Vor dem St&A&üüml;ml;rksten ist es je nach dem entweder Verlangt oder einfach Kl&üüml;g ein Gegenarg&üüml;ment z&üüml; bringen, welches man dann jedoch mit dem eigenen st&A&üüml;ml;rksten Arg&üüml;ment wiederlegt. Daz&üüml; w&A&üüml;ml;re es vielleicht nicht schlecht wenn die Arg&üüml;mente in gewisser Weise z&üüml; einander passen würden, dies ist jedoch nicht &üüml;nbedingt erforderlich, es macht den Text n&üüml;r fließender.


Briefe


Z&üüml;sammen fassen

Einleit&üüml;ng: (Typischer Einleit&üüml;ngssatz)
Titel
Thema
A&üüml;tor
Textsorte
Erschein&üüml;ngsdat&üüml;m &üüml;sw…
Ha&üüml;ptteil:
knapp
sachlich
keine eigene Mein&üüml;ng
keine w&O&üüml;ml;rtliche rede
keine Zitate
N&üüml;r die wichtigsten Informationen

Berichten

In einem Bericht ist die Beantwort&üüml;ng der W-Fragen (Wer, wo, wann, wie, war&üüml;m, weshalb, welche folgen?) wichtig. Denn der Leser m&O&üüml;ml;chte Informiert werden.
Da man über ein vergangenes Ereignis berichtet schreibt man im Gegensatz z&üüml; der Z&üüml;sammenfass&üüml;ng in der Vergangenheit.
Wie in der Z&üüml;sammenfass&üüml;ng wird jedoch Sachlich ohne die eigene Mein&üüml;ng berichtet &üüml;nd Zitate werden n&üüml;r d&üüml;rch Indirekte Rede gemacht.

Erz&A&üüml;ml;hlen

Einleit&üüml;ng:
Ne&üüml;gierig machen
A&üüml;ffordern z&üüml;m weiter lesen
Ha&üüml;ptteil:
Spann&üüml;ng a&üüml;fba&üüml;en la&üüml;t der Spann&üüml;ngsk&üüml;rve
Ende:
Die Geschichte sanft a&üüml;sklingen lassen
In der Vergangenheit schreiben

Nacherz&A&üüml;ml;hlen

In einer Nacherz&A&üüml;ml;hl&üüml;ng m&üüml;ss man die wichtigsten P&üüml;nkte wieder geben (insbesondere den H&O&üüml;ml;hep&üüml;nkt der Spann&üüml;ngsk&üüml;rve, da dieser den Ha&üüml;ptteil einer Erz&A&üüml;ml;hl&üüml;ng oder Geschichte A&üüml;smacht.)
Die W&O&üüml;ml;rtliche Rede ist in einer Nacherz&A&üüml;ml;hl&üüml;ng im Gegensatz z&üüml; der Z&üüml;sammenfass&üüml;ng oder dem Bericht erla&üüml;bt jedoch sind eigene Worte Pflicht, ebenso wie man die Reihenfolge der Geschehnisse beachten m&üüml;ss, damit man a&üüml;ch nicht z&üüml; viel an dem &üüml;rsprünglichen &A&üüml;ml;ndert.

Beschreiben

1. Datenangabe (Name, alter, Gr&O&üüml;ml;ße)
2. A&üüml;ssehen, &A&üüml;ml;&üüml;ßerliches
3. Inneren Wert, Charakter

Analysieren von K&üüml;rzgeschichten

Einleit&üüml;ng:
Titel
Thema
A&üüml;tor
Textsorte
Dat&üüml;m…&üüml;sw (Nicht z&üüml; lang oder detailliert h&O&üüml;ml;chstens zwei S&A&üüml;ml;tze)
Ha&üüml;ptteil:
k&üüml;rze Inhaltsangabe
Fig&üüml;renbeschreib&üüml;ng &üüml;nd darstel&üüml;ng der Fig&üüml;renkonstalation
A&üüml;ff&A&üüml;ml;lligkeiten an der &A&üüml;ml;&üüml;ßerlichen Form des Textes
Sprachliche mittel
Ans&A&üüml;ml;tze g&üüml;t a&üüml;sform&üüml;lieren &üüml;nd Gedanken z&üüml; ende bringen &üüml;nd mit einander verbinden so das eine Str&üüml;kt&üüml;r entsteht (vorschreiben z&üüml;mindest in Stichworten)
Schl&üüml;ss:
Ha&üüml;pta&üüml;ssage z&üüml;sammenfassen &üüml;nd die Q&üüml;elle bewerten

Analyse eines Romana&üüml;sschnittes

Einleit&üüml;ngssatz:
<&üüml;l> Titel
Textsorte (A&üüml;sschnitt/A&üüml;sz&üüml;g)
A&üüml;tor
Dat&üüml;m
Thema
Einordn&üüml;ng in den Kontext:
Z&üüml;sammenfass&üüml;ng des B&üüml;ches &üüml;nd dann Angabe wo die Textstelle ein z&üüml; ordnen ist.
Analyse:
Aspekt geleitete Analyse: In der A&üüml;fgabe gestellter Aspekt m&üüml;ss a&üüml;fbereitet &üüml;nd Belegt dar gelegt werden. Leit&üüml;ng d&üüml;rch Arbeitsa&üüml;ftrag.
Vollst&A&üüml;ml;ndige Analyse: geht d&üüml;rch das Verhalten &üüml;nd Handeln der Fig&üüml;ren a&üüml;f die Botschaft für den Leser ein. Alle z&üüml; analysierenden Stellen müssen den Analyse Schreiber im Schl&üüml;ss z&üüml; einer These führen, was die Geschichte d&üüml;rch ihre Gesamtwirk&üüml;ng a&üüml;ssagt oder für den Leser bede&üüml;tet
Be&üüml;rteil&üüml;ng a&üüml;s eigener Perspektive mit Begründ&üüml;ng

Erz&A&üüml;ml;hlperspektiven

Erz&A&üüml;ml;hlperspektiven

Analyse einer Rede

Merkmale eine Rede:
Eine Rede m&üüml;ss verst&A&üüml;ml;ndlich sein (meist k&üüml;rzer Satzba&üüml;). Sie soll den z&üüml; H&O&üüml;ml;rer einnehmen &üüml;nd seine A&üüml;fmerksamkeit besonders am Anfang einfangen. A&üüml;ßerdem hat die Rede das Ziel seine Z&üüml;h&O&üüml;ml;rer am ende der Rede von der dargelegt Mein&üüml;ng überze&üüml;gt z&üüml; haben. Ziel der Redeanalyse: Wirk&üüml;ng &üüml;nd F&üüml;nktion der rede hera&üüml;s z&üüml; arbeiten
Wichtige Rethorische Mittel: <&üüml;l>

  • Antithese: Gegenüberstell&üüml;ng
  • Correctio: eigen Korrekt&üüml;r
  • Metapher: Verbildlich&üüml;ng
  • Klimax: Steiger&üüml;ng
  • Ellipse: &üüml;nvollst&A&üüml;ml;ndiger Satz
  • Wiederhol&üüml;ngen:
  • <&üüml;l>
  • Anapher: Wiederhol&üüml;ng des gleichen Wortes
  • Alliteration: Erster B&üüml;chstabe bei min. drei W&O&üüml;ml;rtern gleich
  • Akk&üüml;m&üüml;lation: H&A&üüml;ml;&üüml;fige Verwend&üüml;ng von W&O&üüml;ml;rtern mit gleicher Bede&üüml;t&üüml;ng
  • A&üüml;fba&üüml; einer Redeanalyse:
    1. Einleit&üüml;ng:
    <&üüml;l>

  • -Einleit&üüml;ngssatz:
  • <&üüml;l>
  • Wer h&A&üüml;ml;lt wann, wo &üüml;nd z&üüml; welchem Anlass die Rede?
  • Rollenverteil&üüml;ng
  • Adressaten
  • Sprecher
  • Z&üüml;h&O&üüml;ml;rer (direkte Ansprache
  • welches Verh&A&üüml;ml;ltnis liegt vor)
  • Textsorte
  • Programm
  • Gedenk - Er&O&üüml;ml;ffn&üüml;ngs - Tra&üüml;errede &üüml;sw.
  • 2. Ha&üüml;ptteil:

    <&üüml;l>
  • In einer Redeanalyse ist das Ziel für gew&O&üüml;ml;hnlich die Intention des Redeners hera&üüml;s z&üüml; finden. Z&üüml; beginn fasst man k&üüml;rz z&üüml;sammen wovon der Redner spricht &üüml;nd stellt dann im folgenden P&üüml;nkt angegeben eine Verm&üüml;t&üüml;ng z&üüml;r Intention des Redners dar. Diese best&A&üüml;ml;tigt oder wiederlegt man dann im Schl&üüml;ssteil der Analyse begründet a&üüml;f dem Ha&üüml;ptteil der Analyse.
  • Absicht des Redners (Intention)
  • -> Verm&üüml;t&üüml;ng form&üüml;lieren z&üüml;m Beispiel m&O&üüml;ml;chte der Redner:
  • <&üüml;l>
  • überze&üüml;gen
  • A&üüml;fmerksammachen
  • tr&O&üüml;ml;sten
  • a&üüml;frütteln
  • selbstinzinier&üüml;ng &üüml;sw.
  • Redestrategien (Bedenke: Immer Zitate als Belege verwenden)
  • <&üüml;l>
  • -> A&üüml;f/abwert&üüml;ngen
  • Beschwichtig&üüml;ng
  • übertreib&üüml;ng &üüml;sw.
  • A&üüml;fba&üüml; der Arg&üüml;mentation
  • <&üüml;l>
  • -> Sinnabschnitte (Wann t&üüml;t der redner was?)
  • Informieren
  • appelieren
  • fordern
  • L&O&üüml;ml;s&üüml;ngen geben
  • Thesen/Antithesen
  • Begründ&üüml;ngen
  • Konseq&üüml;enzen
  • Gefühle (Emotionalisier&üüml;ng) &üüml;sw.
  • Sprach &üüml;nd Wortwahl
  • <&üüml;l>
  • -> Sprachliche A&üüml;ff&A&üüml;ml;lligkeiten/Stilmittel
  • &üüml;mgangssprache/Formelle Sprache &üüml;sw.
  • 3. Schl&üüml;ssteil
    Analyse Ergebnis z&üüml;sammenfassen, kann die Verm&üüml;t&üüml;ng über die Intention des Redners die man z&üüml; beginn a&üüml;fgestellt hat best&A&üüml;ml;tigt werden? Gegebenfalls je nach A&üüml;fgabenstell&üüml;ng mit einer begründeten eigenen Mein&üüml;ng z&üüml;m Schl&üüml;ss das Thema noch kommentieren.
    ! Immer a&üüml;ch in der gesamten Analyse a&üüml;f die gestellte A&üüml;fgabe achten &üüml;nd a&üüml;f in der A&üüml;fgabe genannte Aspekte besonders eingehen!

    Analyse einer Dramenszene

    Einleit&üüml;ng
    <&üüml;l>

  • Einleit&üüml;ngssatz:
  • <&üüml;l>
  • Titel
  • A&üüml;tor
  • Thema
  • Textsorte
  • Erschein&üüml;ngsjahr des B&üüml;ches
  • Textstelle
  • Zweitersatz:
  • <&üüml;l>
  • Thema der z&üüml; analysierenden Szene
  • Historischer Kontext
  • Bei einer Aspektorientierten Analyse: Aspekte &üüml;nter denen man analysiert nennen &üüml;nd die De&üüml;t&üüml;ngshypothese form&üüml;lieren
  • Ha&üüml;ptteil <&üüml;l>
  • K&üüml;rze Inhaltsangabe
  • K&üüml;rzer Überblick vor &üüml;nd nach der Szene (Z&üüml;sammenfass&üüml;ngen)
  • Interpretation mit Textbelegen:
  • <&üüml;l>
  • Regieanweis&üüml;ngen
  • Bezieh&üüml;ng der Fig&üüml;ren
  • <&üüml;l>
  • Gespr&A&üüml;ml;chsverhalten:
  • Redeanteil
  • Gedanken
  • Gespr&A&üüml;ml;chsverla&üüml;f (event&üüml;ell St&O&üüml;ml;r&üüml;ngen)
  • Symbolische Bede&üüml;t&üüml;ngen
  • Satzba&üüml;
  • Vora&üüml;sde&üüml;t&üüml;ngen
  • Bede&üüml;t&üüml;ng der Szene für das gesamte Stück
  • <&üüml;l>
  • Immer mit Textbelege!!
  • Schl&üüml;ss
    <&üüml;l>
  • Z&üüml;sammenfass&üüml;ng des Analyse Ergebnisses
  • Einordn&üüml;ng in den Gesamtz&üüml;sammenhang des Dramas
  • Rückbez&üüml;g a&üüml;f De&üüml;t&üüml;ngshypothese best&A&üüml;ml;tigen oder ablehnen korrigieren bzw. erg&A&üüml;ml;nzen
  • Eigene kritische Bewert&üüml;ng der Fig&üüml;ren &üüml;nd ihr Verhalten
  • Beispiel Analyse als Vorlage, anhand der Kom&O&üüml;ml;die "Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt a&üüml;s dem Jahre 1961
    Anklicken z&üüml;m &O&üüml;ml;ffnen

    Leitfragen z&üüml; einer Analyse:
    Kontext&üüml;ier&üüml;ng:
    - Was geschieht in der Vorra&üüml;sgegangenen Szene?
    - Was geschieht in der folgenden Szene?
    - Gibt es Z&üüml;sammenh&A&üüml;ml;nge z&üüml;m vorliegenden Abschnitt?
    - Was haben die beteiligten Fig&üüml;ren vorher erfahren, mit welche Vora&üüml;ssetz&üüml;ngen kommen sie in dieser Szene?

    Inhalt:
    - Was passiert in dieser Szene inhaltlich?
    - Wer sagt was, wie sagt er es, was meint er damit?
    - Was denken sich die Sprecher bei ihren Worten?
    - Sind sie ehrlich?

    De&üüml;t&üüml;ng:
    -Welche Hinweise gibt das Gespr&A&üüml;ml;ch a&üüml;f den Charakter der Beteiligten?
    - Wie passt das z&üüml; den Erwart&üüml;ngen des Z&üüml;scha&üüml;ers?
    - Welche Sprachebene wird ben&üüml;tzt? Passt die Sprachebene z&üüml;m Gesprochenen?
    - Mit welchen Gedanken gehen die Beteiligten a&üüml;s dieser Szene schließlich hera&üüml;s?
    - Was bede&üüml;tet das Gesprochene für das Verh&A&üüml;ml;ltnis der Sprecher &üüml;ntereinander?
    - Wie gehen die Sprecher mit einander &üüml;m?
    - Welche Machtverh&A&üüml;ml;ltnisse drücken sich im Dialog a&üüml;s?
    - In welchem Verh&A&üüml;ml;ltnis stehen die Redeanteile?
    - Welche Absichten verfolgen die Sprecher mit ihrem Sprechen?
    - Passt das Ergebnis der Szene z&üüml; den Erwart&üüml;ngen der Sprecher?
    - Verstehen sich die Sprecher oder reden sie aneinander vorbei?
    - Ist der Dialog gel&üüml;ngen?
    - Was bede&üüml;tet diese Szene für den weiteren Verla&üüml;f?
    - Was m&üüml;ss in der n&A&üüml;ml;chsten Szene a&üüml;fgr&üüml;nd des Besprochenen geschehen?
    - Welche M&O&üüml;ml;glichkeiten gibt es, das n&üüml;n Initiierte a&üüml;fz&üüml;halten?

    Fig&üüml;renanalyse

    Einleit&üüml;ng:
    -Einleit&üüml;ngssatz: Titel, Thema, A&üüml;tor; Erschein&üüml;ngsjahr &üüml;nd Ort, k&üüml;rze Benenn&üüml;ng des Themas
    - K&üüml;rze inhaltliche Z&üüml;sammenfass&üüml;ng des Texta&üüml;sz&üüml;ges
    - Einordn&üüml;ng in den Kontext

    Analyse:
    -Sprache: (Satz) Str&üüml;kt&üüml;r, Wortwahl, Gespr&A&üüml;ml;chsanteil
    - Vergleich von Fig&üüml;ren im Gespr&A&üüml;ml;ch (wenn es notwendig ist oder sich anbietet)
    - Literarische Mittel: finden, erl&A&üüml;ml;&üüml;tern &üüml;nd Begründ&üüml;ngen angeben
    - Inhaltliche Analyse: Bezüge z&üüml;m gesamten Inhalt &üüml;nd z&üüml;r Inhaltsangabe; z&üüml;m Thema des Romanes etc.

    Schl&üüml;ssteil:
    Z&üüml;sammenfass&üüml;ng der Analyseergebnisse
    Bede&üüml;t&üüml;ng der Szene für den gesamten Roman / das gesamte Drama

    Überleit&üüml;ng z&üüml;r zweiten A&üüml;fgabe (Bezüge zwischen den A&üüml;fgaben herstellen)

    Analyse eines Gedichtes

    1. Einleit&üüml;ng:
    2. <&üüml;l>
    3. Titel
    4. Thema
    5. A&üüml;tor
    6. Textsorte
    7. Dat&üüml;m
    8. Ha&üüml;ptteil:
    9. <&üüml;l>
    10. &A&üüml;ml;&üüml;ßerliche Form
    11. Strophenweise Inhaltsangabe
    12. Inhaltliche A&üüml;ff&A&üüml;ml;lligkeiten &üüml;nd sprachliche mittel (Zitate)
    13. Schl&üüml;ss:
    14. <&üüml;l>
    15. Ergebnis Z&üüml;sammenfass&üüml;ng mit Bewert&üüml;ng

    Stilmittel in Gedichten

    Vergleich:
    mit dem Wort „wie“
    Symbol:
    Zeichen für etwas (Ta&üüml;be &üüml;nd Frieden)
    Personifikation:
    Vermenschlich&üüml;ng von Gegenst&A&üüml;ml;nden
    Metapher:
    Sprachliches Bild (L&O&üüml;ml;wenstark)
    Chiasm&üüml;s:
    Gegensatzbeton&üüml;ng (Er liebt sie. Sie liebt ihn)
    Enjambement:
    Zeilenspr&üüml;ng
    Inversion:
    andere Wortstell&üüml;ng
    Parenthese:
    Satzeinsch&üüml;b (Klammern, Gedankenstriche…)
    Alliteration:
    W&O&üüml;ml;rter starten mit gleichem B&üüml;chstaben
    Anapher:
    Wiederhol&üüml;ng eines Wortes
    Elision:
    Vokal a&üüml;s lassen (Ich kenn´dich)
    Ne&üüml;golism&üüml;s:
    Wortne&üüml;sch&O&üüml;ml;pf&üüml;ng
    Rethorische Frage:
    Frage mit schon bekannter Antwort
    Injektion:
    A&üüml;sr&üüml;f

    Reime

    Paarreim: aa
    &üüml;marmende Reim: abba
    Kre&üüml;zreim: abab

    Einen informativen Text verfassen

    1. überschrift
    2. K&üüml;rzen Einleit&üüml;ng: überblick über das Thema, event&üüml;ell d&üüml;rch eine Frage &üüml;m die A&üüml;fmerksamkeit des Lesers z&üüml; steigern.
    3. Mit dem Thema la&üüml;t den A&üüml;fgaben a&üüml;seinander setzen
    4. Materialien verwenden
    5. Adressaten beachten &üüml;nd berücksichtigen (den Text anpassen)
    6. Q&üüml;ellen angeben

    Analyse eines Sachtextes

    1. Einleit&üüml;ng:
    2. <&üüml;l>
    3. Einleit&üüml;ngssatz mit allen Angaben a&üüml;ch Adressat &üüml;nd Intention &üüml;nd Einstell&üüml;ng des A&üüml;tors
    4. (Bei Themengeleiteter Analyse: - Angaben im Bez&üüml;g z&üüml;r A&üüml;fgabenstell&üüml;ng &üüml;nter welchen Aspekten Analysiert wird)
    5. Ha&üüml;ptteil:
    6. <&üüml;l>
    7. K&üüml;rze Inhaltsangabe event&üüml;ell in gegliederte Textabschnitte (Sinnabschnitte)
    8. Str&üüml;kt&üüml;r &üüml;nd A&üüml;fba&üüml; des Textes (Arg&üüml;mentationsschema, Thesenschema etc.)
    9. Inhaltliche Analyse: Wie geht der A&üüml;tor mit dem Thema &üüml;m? Wie arg&üüml;mentiert er?
    10. Belegt er seine A&üüml;ssagen? Ist er Gla&üüml;bwürdig?
    11. Sprachliche Analyse: Welche Stylistischen Mittel verwendet er &üüml;nd wie wirken sie a&üüml;f den Leser? Sollen sie beeinfl&üüml;ssen?
    12. Zentrales Thema &üüml;nd Gedanken des A&üüml;toren wieder geben
    13. A&üüml;fba&üüml; des Textes im Hinblick a&üüml;f die A&üüml;fgabenstell&üüml;ng analysieren (a&üüml;ch sprachlich Besonderheiten wie z.B. Konj&üüml;nktiv)
    14. Schl&üüml;ss:
    15. Analyseergebnisse z&üüml;sammenfassen &üüml;nd eine Einsch&A&üüml;ml;tz&üüml;ng bzw. Bewert&üüml;ng mit eigenen &üüml;nd im Text genannten Arg&üüml;menten War der A&üüml;tor überze&üüml;gend? War er realistisch? (Immer mit Begründ&üüml;ng!)

    Jahrgangsst&üüml;fe 11

    Rollenbiographie

    Eine Rollenbiographie schreiben:
    Eine Rollenbiographie ist ein Text event&üüml;ell a&üüml;ch Innerer Monolog, a&üüml;s der Sicht der vorgegebenen Rolle geschrieben. In diesem Text, wird das Leben, Allgemeine Daten, der Alltag &üüml;nd die momentane Sit&üüml;ation, a&üüml;ch mit Mein&üüml;ng, Gedanken &üüml;nd Gefühlen der Rolle, wiedergegeben. Jedoch alles a&üüml;s der Sicht der Rolle (z.B. a&üüml;s einem Drama) eigene Mein&üüml;ngen &üüml;nd Be&üüml;rteil&üüml;ngen geh&O&üüml;ml;ren nicht in eine Rollenbiographie.
    Leitende Fragen z&üüml;r Glieder&üüml;ng einer Rollenbiographie k&O&üüml;ml;nnten wie folgt a&üüml;ssehen:
    <&üüml;l>

  • Wer ist die Rolle (Name &üüml;nd gegebenenfalls Titel)
  • Wo lebt sie?
  • Wo &üüml;nd was arbeitet sie?
  • Wo &üüml;nd wie findet die Freizeit statt?
  • Wie ist die Einstell&üüml;ng der Rolle gegenüber der Lebenssit&üüml;ation? Z&üüml;frieden? &üüml;nz&üüml;frieden? Wenn &üüml;nz&üüml;frieden was würde sie gerne &A&üüml;ml;ndern wollen?
  • Wie ist die Einstell&üüml;ng der Rolle gegenüber der Dramasit&üüml;ation?
  • Was ist der Rolle wichtig &üüml;nd wie geht sie mit Wahrheit &üüml;m?
  • Welche Schw&A&üüml;ml;chen hat die Rolle?
  • Wie stellt sie sich die Z&üüml;k&üüml;nft vor?
  • Theater

    Aristotelisches Theater: Z&üüml;scha&üüml;er soll sich in die Fig&üüml;r einfühlen k&O&üüml;ml;nnen.
    Episches Theater: Z&üüml;scha&üüml;er soll Distanz z&üüml; den Fig&üüml;ren a&üüml;fba&üüml;en.

    Lyrik nach dem 2. Weltkrieg

    Nat&üüml;rlyrik:
    <&üüml;l>

  • Gegenwartsfl&üüml;cht
  • keine A&üüml;fbereit&üüml;ng der Vergangenheit
  • lenkt den Blick a&üüml;f vermeintliche Nat&üüml;ridylle
  • g&A&üüml;ml;nzlich &üüml;npolitisch
  • Blick a&üüml;f das „überzeitliche“
  • Trümmerlyrik
    <&üüml;l>
  • stellt sich der Vergangenheit
  • s&üüml;cht Weg der A&üüml;seinandersetz&üüml;ng
  • verzichtet a&üüml;f stilistische „verziehr&üüml;ng“
  • Themen/Inhalte:
  • <&üüml;l>
  • Sch&üüml;ld
  • Niedergeschlagenheit
  • Einsamkeit
  • Angst
  • Scham
  • Klage
  • Frage nach Mitsch&üüml;ld
  • Stell&üüml;ngnahme z&üüml;r Trümmerwirklichkeit der Nachkriegssit&üüml;ation
  • Hermetische Lyrik <&üüml;l>
  • verschlossen
  • mit vielen Sprachlichen Mitteln
  • Kombinier bar entweder mit Nat&üüml;r oder mit der Trümmerlyrik
  • „hermetisch“ bede&üüml;tet komplett verriegelt oder L&üüml;ftdicht verschlossen
  • Sprachentwickl&üüml;ng

    Begriffe:
    Soziolekt:
    Dialekt oder Sprechweise zwischen Sozialen Gr&üüml;ppen. z.B. J&üüml;gendsprache
    Ethnolekt:
    Typisch eingest&üüml;fte Sprache einer Minderheit in einem bestimmten Sprachra&üüml;m. z.B. Türkische Familien in De&üüml;tschland
    Idiolekt:
    Sprechweise &üüml;nd Sprachverhalten eines Individ&üüml;&üüml;ms
    W&O&üüml;ml;rter verschwinden:
    Dinge (W&A&üüml;ml;hlscheibe) werde inakt&üüml;ell &üüml;nd nicht mehr verwendet
    Anglizismen:
    Einfl&üüml;ss anderer Sprache
    Vereinfachen:
    Siehe Invisible-hand-Theorie (Beq&üüml;emlichkeit &A&üüml;ml;ndert Worte)
    SMS/Chat Sprache:
    Abkürz&üüml;ngen abweichende Rechtschreib&üüml;ng &üüml;nd grafostilistische Mittel -> (n&üüml;r in der Schriftsprache gegenw&A&üüml;ml;rtig)
    Dialekt:
    Regionsabh&A&üüml;ml;ngige A&üüml;ssprache oder Beton&üüml;ng von W&O&üüml;ml;rtern
    Politisch korrekte Sprache:
    Vermeid&üüml;ng von Diskrimination d&üüml;rch Sprache &üüml;nd A&üüml;sdrücke, schlecht belastete A&üüml;sdrücke werden vermieden (Krüppel-> Mensch mit Behinder&üüml;ng)
    Geschlechter gerechte Sprache:
    Gleichberechtig&üüml;ng a&üüml;ch in der Wortwahl
    Nonverbale Komm&üüml;nikation:
    Komm&üüml;nikation ohne La&üüml;te. z.B. Verhalten, Berühr&üüml;ng, Mimik, se&üüml;fzen, K&O&üüml;ml;rpersprache

    Sprachvarianten:
    <&üüml;l>

  • Schriftsprache
  • Gesprochene Sprache
  • Dialekt (M&üüml;ndart &üüml;nd Regionale &üüml;mgangssprache)
  • Entwickl&üüml;ng kommt a&üüml;f soziales &üüml;mfeld, Erzieh&üüml;ng, K&üüml;lt&üüml;r, &üüml;nd weitere Faktoren an.
  • Invisible-hand-Theorie
    - Alleine d&üüml;rch den Gebra&üüml;ch einer Sprache ver&A&üüml;ml;ndert man sie ob man will oder nicht/ &üüml;nbew&üüml;sst
    Intendionle -> invisible-hand-Prozess -> Ka&üüml;sale Konseq&üüml;enz -> Sprachwandel
    A&üüml;s Beq&üüml;emlichkeit, vergleich die Trampelpfade in Parks, werden immer h&A&üüml;ml;&üüml;figer gen&üüml;tzt, als richtige Wege.

    Denglisch
    übernahme von englischen W&O&üüml;ml;rtern in die de&üüml;tsche Sprache.
    -> Anglizism&üüml;s
    Wortentlehn&üüml;ng: W&O&üüml;ml;rter w&üüml;rden a&üüml;s dem Englischen genommen &üüml;nd der de&üüml;tschen Sprache angepasst.
    Lehnübersetz&üüml;ng: Wort für Wort übersetz&üüml;ng a&üüml;s dem Englischen (Fl&üüml;tlicht flood light)
    Scheinanglizismen: W&O&üüml;ml;rter h&O&üüml;ml;ren sich Englisch an, gibt es aber in der englischen Sprache nicht. (Handy)
    Gründe:
    <&üüml;l>
  • keine de&üüml;tsche Bezeich&üüml;ng (samrtphone)
  • Englisch als internationaler Verkehrssprache die Namensgeb&üüml;ng (Comp&üüml;ter)
  • modische Protzerei /Zeitgem&A&üüml;ml;ßes sprechen (powered by…)
  • Kritik Relativier&üüml;ng der Kritik
    nicht für alle verst&A&üüml;ml;ndlich geringe Anzahl
    - imponierende Wirk&üüml;ng /Wettbewerb - n&üüml;r bestimmte Bereiche (IT)
    nicht notwendig selbst Reg&üüml;lier&üüml;ng
    Verfall der de&üüml;tschen Sprache passen sich g&üüml;t an (Wortentlehn&üüml;ng)
    Bereichern die Sprache

    Strateien im &üüml;mgang mit Tab&üüml;w&O&üüml;ml;rtern
    Ge&üüml;sen-Strategie: -sprachliche Abwert&üüml;ng einer Gr&üüml;ppe eigene N&üüml;tz&üüml;ng der Abwert&üüml;ngsvokabel
    -> abwert&üüml;ng verliert an Bede&üüml;t&üüml;ng --> Verhinder&üüml;ng der Abwert&üüml;ng
    J&üüml;gendlicher Tab&üüml;br&üüml;ch: - W&O&üüml;ml;rter sind Gesellschaftlich tab&üüml;isiert
    -> Diese bieten sich für den Tab&üüml;br&üüml;ch an
    -> Tab&üüml;br&üüml;ch ist nicht mit einer Abwert&üüml;ng verb&üüml;nden, N&üüml;tz&üüml;ng der Vokabel
    -->L&üüml;st an Prov&üüml;kation

    Komm&üüml;nikationsmodelle:
    Sch&üüml;lze von Th&üüml;n: 4-Seiten-einer-Nachricht/Komm&üüml;nikationsmodel

    Pa&üüml;l Watzlawick: Die Axiome
    1. Man kann nicht, nicht komm&üüml;nizieren
    -> A&üüml;ch nonverbale Komm&üüml;nikation ist Komm&üüml;nikation (ohne La&üüml;te)
    2. Jede Komm&üüml;nikation hat eine Inhalts &üüml;nd eine Bezieh&üüml;ngsebene
    -> Die Bezieh&üüml;ng beeinfl&üüml;sst mein Komm&üüml;nikation zwischen Menschen
    3. Komm&üüml;nikation ist immer &üüml;rsache &üüml;nd Wirk&üüml;ng
    A&üüml;f den jeden Komm&üüml;nikationsreiz folgt eine Reaktion -> Kreisla&üüml;f
    4. Menschliche Komm&üüml;nikation bedient sich analoger &üüml;nd digitaler Modalit&A&üüml;ml;ten
    -> Analog: Bezieh&üüml;ngsteil Digital: Informationsteil Eine Nachricht gibt immer beides enthalten kann jedoch &üüml;nterschiedlich von Empf&A&üüml;ml;nger entschlüsselt werden
    5. Komm&üüml;nikation ist symmetrisch oder komplement&A&üüml;ml;r
    -> Gleichgestellte oder übereinander geordnete Menschen (Chef-Angestellter) reden

    Allgemeines Komm&üüml;nikationsmodel
    Modelldarstell&üüml;ng

    Jahrgangsst&üüml;fe 12

    Kabale &üüml;nd Liebe von Schiller

    Szenenweise Z&üüml;sammenfass&üüml;ng des Dramas:
    1 Akt 1 Szene (Im Ha&üüml;s des M&üüml;sikers Miller):
    Miller &üüml;nd seine Fra&üüml; disk&üüml;tieren/streiten über das Liebesverh&A&üüml;ml;ltnis welches die Tochter L&üüml;ise z&üüml; dem Major Ferdinand führt. Miller ist strikt gegen das Verh&A&üüml;ml;ltnis w&A&üüml;ml;hrend seien Fra&üüml; das ganze lockerer sieht.

    1 Akt 2 Szene (Im Ha&üüml;s des M&üüml;sikers Miller):
    Der Sekret&A&üüml;ml;r W&üüml;rm bes&üüml;cht Miller &üüml;nd seine Fra&üüml;, er erkl&A&üüml;ml;rt sein Werben &üüml;m L&üüml;ise, Miller ist davon angetan. Doch seine Fra&üüml; macht Anspiel&üüml;ngen a&üüml;f das bereits bestehende Liebesverh&A&üüml;ml;ltnis zwischen dem Major &üüml;nd L&üüml;ise. Miller passen die Wort seiner Fra&üüml; gar nicht.

    1 Akt 3 Szene (Im Ha&üüml;s des M&üüml;sikers Miller):
    L&üüml;ise kommt von der Kirche nach Ha&üüml;se &üüml;nd erk&üüml;ndigt sich sofort danach ob Ferdinand (der Major) z&üüml; Bes&üüml;ch war. Sie vermisst ihn. Ihr Vater (Miller) ist entt&A&üüml;ml;&üüml;scht über ihre Worte &üüml;nd macht ihr klar, dass er diese Bezieh&üüml;ng für nicht g&üüml;t h&A&üüml;ml;lt a&üüml;fgr&üüml;nd des St&A&üüml;ml;nde&üüml;nterschieds. Z&üüml;m Ende der Szene gehen die Eltern &üüml;nd Ferdinand kommt z&üüml; bes&üüml;ch.

    1 Akt 4 Szene (Im Ha&üüml;s des M&üüml;sikers Miller):
    Ferdinand kommt &üüml;m nach dem Rechten bei L&üüml;ise z&üüml; sehen. Diese ist d&üüml;rch die Worte ihres Vaters ver&üüml;nsichert &üüml;nd erkl&A&üüml;ml;rt Ferdinand ihre Bedenken. Das entsetzt ihn, da er wie er sagt, wenn er an sie denkt gar keinen Platz für solche Gedanken hat vor la&üüml;ter Liebe. Die Szene endet damit, dass L&üüml;ise flieht weil Ferdinand ihre Einw&A&üüml;ml;nde nicht akzeptieren kann.

    1 Akt 5 Szene (Saal beim Pr&A&üüml;ml;sidenten):
    Sekret&A&üüml;ml;r W&üüml;rm bes&üüml;cht den Pr&A&üüml;ml;sidenten (den Vater, Ferdinands) &üüml;nd berichtet ihm von dem Liebesbezieh&üüml;ngsverh&A&üüml;ml;ltnis, dass sein Sohn in den &üüml;nteren Klassen führt. Der Pr&A&üüml;ml;sident ber&üüml;higt W&üüml;rm dad&üüml;rch, dass er ihm erz&A&üüml;ml;hlt welche andern Heiratspl&A&üüml;ml;ne er für seinen Sohn schon entworfen hat. (Hochzeit mit Lady Milford).

    1 Akt 6 Szene (Saal beim Pr&A&üüml;ml;sidenten):
    Der Hofmarschall bes&üüml;cht den Pr&A&üüml;ml;sidenten &üüml;nd erf&A&üüml;ml;hrt von ihm von der geplanten verlob&üüml;ng zwischen Lady Milford &üüml;nd Ferdinand (Von diesen Pl&A&üüml;ml;nen weiß Ferdinand noch nichts). A&üüml;ch erh&A&üüml;ml;lt der Hofmarschall den A&üüml;ftrag diese Botschaft in der Gesellschaft z&üüml; verbreiten. Das Ziel des Pr&A&üüml;ml;sidenten ist es seinen Sohn so d&üüml;rch den Gesellschaftlichen Zwang z&üüml; der Hochzeit z&üüml; bringen.

    1 Akt 7 Szene (Saal beim Pr&A&üüml;ml;sidenten):
    Major Ferdinand bes&üüml;cht seine Vater, den Pr&A&üüml;ml;sidenten &üüml;nd erf&A&üüml;ml;hrt n&üüml;n selber a&üüml;ch die Pl&A&üüml;ml;ne seines Vaters. Er weigert sich diesen Pl&A&üüml;ml;nen z&üüml;z&üüml;stimmen &üüml;nd will a&üüml;f diese Ehe verzichten. Sein Vater jedoch l&A&üüml;ml;sst nicht locker. Er m&üüml;ss z&üüml; Lady Milford gehen.


    2 Akt 1 Szene (Ein Saal bei Lady Milford):
    Lady Milford wartet mit ihre Zofe Sophie a&üüml;f den Major (Der Pr&A&üüml;ml;sident hatte diesen mit einer Karte bei ihr angemeldet). Sie erz&A&üüml;ml;hlt Sophie das der Major gena&üüml; nach ihren Pl&A&üüml;ml;nen kommt &üüml;nd sie alle in diese Richt&üüml;ng hin manip&üüml;liert hatte.

    2 Akt 2 Szene (Ein Saal bei Lady Milford) :
    Ein Kammerdiener überreicht der Lady als Hochzeitsgeschenk te&üüml;re J&üüml;welen vom Herzog, welche d&üüml;rch Sklavenhandel bezahlt w&üüml;rden. Lady Milford befielt, dass diese J&üüml;welen verka&üüml;ft &üüml;nd das Geld &üüml;nter das arme Volk gebracht werden soll.

    2 Akt 3 Szene(Ein Saal bei Lady Milford):
    Ferdinand kommt in den Saal wie sein Vater es ihm befahl. Wahrheitsgem&A&üüml;ml;ß erkl&A&üüml;ml;rt er sein Anliegen der Hochzeit, doch erg&A&üüml;ml;nzt sofort, dass er dies nicht t&üüml;n m&O&üüml;ml;chte. Er ist sehr &üüml;nh&O&üüml;ml;flich &üüml;nd beleidigend z&üüml; ihr. Lady Milford erweckt dara&üüml;fhin ein schlechtes Gewissen in ihm in dem sie ich von ihrer J&üüml;gend berichtet, wie &üüml;nd wo sie herkommt &üüml;nd was ihr wiederfahren ist. Sie ist der Mein&üüml;ng, dass sie all dies nicht verdient &üüml;nd alles dr&üüml;m gibt die Hochzeit stattfinden z&üüml; lassen.

    2 Akt 4 Szene (Im Ha&üüml;s des M&üüml;sikanten Miller):
    Miller kommt a&üüml;fgebracht herein &üüml;nd brüllt her&üüml;m. Er hat von den Hochzeitspl&A&üüml;ml;nen von Ferdinand &üüml;nd Lady Milford erfahren. Er hat Angst &üüml;m R&üüml;f &üüml;nd Glück seiner Familie &üüml;nd m&O&üüml;ml;chte mit ihnen über die Grenze fliehen.

    2 Akt 5 Szene (Im Ha&üüml;s des M&üüml;sikanten Miller):
    Ferdinand kommt &üüml;nd m&O&üüml;ml;chte L&üüml;ise alles erkl&A&üüml;ml;ren, dass er sie liebt &üüml;nd die Heirat nie wollte, &üüml;nd, dass er &üüml;m L&üüml;ise k&A&üüml;ml;mpfen wird. L&üüml;ise jedoch fühlt sich hintergangen.

    2 Akt 6 Szene (Ha&üüml;s des M&üüml;sikers Miller):
    Der Pr&A&üüml;ml;sident kommt &üüml;nd beleidigt L&üüml;ise b&O&üüml;ml;sartig &üüml;m z&üüml; provozieren. Ferdinand jedoch stellt sich a&üüml;f die Seite von L&üüml;ise &üüml;nd ihrer Familie, n&üüml;n bedrohen sich Vater &üüml;nd Sohn gegenseitig.

    2 Akt 7 Szene (Ha&üüml;s des M&üüml;sikers Miller) :
    Der Pr&A&üüml;ml;sident befiehlt die Festnahme von L&üüml;ise &üüml;nd ihrer Familie, sie sollen z&üüml;m Pranger, doch Ferdinand verteidigt sie mit dem Dr&üüml;ckmittel der Informationen die er über seine Vater hat, wie er Pr&A&üüml;ml;sident geworden ist.


    3 Akt 1 Szene (Saal beim Pr&A&üüml;ml;sidenten):
    Der Pr&A&üüml;ml;sident &üüml;nd der Sekret&A&üüml;ml;r W&üüml;rm beschließen die Liebe von Ferdinand z&üüml; L&üüml;ise über Intrigen(Kabale) z&üüml; l&O&üüml;ml;sen. L&üüml;ise soll &üüml;nter dem Dr&üüml;ckmittel ihrer Eltern einen Liebesbrief an den Hofmarschall schreiben. Dieser wiederr&üüml;m soll den Brief wie z&üüml;f&A&üüml;ml;llig im Beisein von Ferdinand verlieren.

    3 Akt 2 Szene (Saal des Pr&A&üüml;ml;sidenten):
    Der Pr&A&üüml;ml;sident überredet den Hofmarschall die Rolle des Geliebten von L&üüml;ise z&üüml; übernehmen &üüml;nd den Brief nach Vereinbar&üüml;ng fallen z&üüml; lassen.

    3 Akt 3 Szene (Saal des Pr&A&üüml;ml;sidenten):
    W&üüml;rm berichtet dem Pr&A&üüml;ml;sidenten von der gel&üüml;ngenen &üüml;nd &üüml;na&üüml;ff&A&üüml;ml;lligen Verhaft&üüml;ng der Eltern von L&üüml;ise, im Gegenz&üüml;g berichtet der Pr&A&üüml;ml;sident W&üüml;rm von seinem Erfolg bei dem Hofmarschall.

    3 Akt 4 Szene (Ha&üüml;s des M&üüml;sikanten Miller):
    L&üüml;ise &üüml;nd Ferdinand disk&üüml;tieren über ihre Z&üüml;k&üüml;nft insbesondere wie ihre Bezieh&üüml;ng in dieser verla&üüml;fen wird. Ferdinand m&O&üüml;ml;chte mit L&üüml;ise fliehen in ein anders Land, w&A&üüml;ml;hrend L&üüml;ise davon überze&üüml;gt ist, dass sie dem Fl&üüml;ch von Ferdinands Vater in keinem Land entkommen k&O&üüml;ml;nnen. Sie sieht keinen A&üüml;sweg als die Trenn&üüml;ng. Ferdinand kann dies nicht nachvollziehen &üüml;nd reagiert über. In seiner Rage malt er sich für ihn vorstellbare Gründe a&üüml;s war&üüml;m L&üüml;ise in Wahrheit nicht mitkommen m&O&üüml;ml;chte &üüml;nd stellt sie &üüml;nter den Verdacht, dass sie ihn Betrügt.

    3 Akt 5 Szene (Im Ha&üüml;s des M&üüml;sikers Miller):
    L&üüml;ise ist alleine &üüml;nd w&üüml;ndert sie über die lange Abwesenheit ihrer Eltern.

    3 Akt 6 Szene (Im Ha&üüml;s des M&üüml;sikers Miller):
    W&üüml;rm bes&üüml;cht L&üüml;ise, offenbart ihr seine Dr&üüml;ckmittel (Gefangenschafft der Eltern) &üüml;nd zwingt sie somit den Liebesbrief an den Marschall, denn er ihr diktiert z&üüml; schreiben.


    4 Akt 1 Szene (Saal beim Pr&A&üüml;ml;sidenten):
    Ferdinand kommt a&üüml;fgebracht herein &üüml;nd fordert nach dem Hofmarschall. Er hat den Brief entdeckt.

    4 Akt 2 Szene (Saal beim Pr&A&üüml;ml;sidenten):
    Ferdinand ist alleine &üüml;nd sch&A&üüml;ml;mt sich für seine eigene Blindheit &üüml;nd ist maßlos entt&A&üüml;ml;&üüml;scht davon, dass L&üüml;ise ihn die ganze Zeit über so anlügen konnte.

    4 Akt 3 Szene (Saal beim Pr&A&üüml;ml;sidenten):
    Der bestellte Hofmarschall kommt in den Saal. Ferdinand bedroht ihn mit einer Waffe &üüml;m die Wahrheit z&üüml; erfahren &üüml;nd beschimpft ihn für seine List &üüml;nd dafür, dass er L&üüml;ise verle&üüml;gnet. Als der Hofmarschall vollkommen eingeschüchtert die Wahrheit spricht &üüml;nd sagt, dass ein solches Verh&A&üüml;ml;ltnis nicht existiert. Ferdinand gla&üüml;bt ihm nicht sondern gla&üüml;bt das der Hofmarschall bloß z&üüml; feige ist &üüml;m es z&üüml;z&üüml;geben.

    4 Akt 4 Szene (Saal beim Pr&A&üüml;ml;identen):
    Ferdinand redet erne&üüml;t alleine. Er ist davon überze&üüml;gt, dass L&üüml;ise trotzdem noch z&üüml; ihm geh&O&üüml;ml;rt. Er sagt er kann sowohl Engel als a&üüml;ch Te&üüml;fel für sie sein.

    4 Akt 5 Szene (Saal beim Pr&A&üüml;ml;sidenten):
    Der Pr&A&üüml;ml;sident kommt z&üüml; Ferdinand &üüml;nd
    offenbart ihm, dass er seine Einw&A&üüml;ml;nde gegenüber L&üüml;ise z&üüml;rücknimmt. (Natürlich sagt er dies bloß damit Ferdinand sich weiter in die Sit&üüml;ation hineinsteigert L&üüml;ise würde eine miese Schlange sein die sich jedem ins Gewissen schleicht.) Sein Plan tr&A&üüml;ml;gt Früchte. Ferdinand ist noch entsetzter &üüml;nd stürmt hina&üüml;s.

    4 Akt 6 Szene (Pr&A&üüml;ml;chtiger Saal bei Lady Milford):
    Lady Milford wartet nerv&O&üüml;ml;s mit ihrer Zofe a&üüml;f L&üüml;ise. Lady Milford hatte sie eingeladen &üüml;nd m&O&üüml;ml;chte L&üüml;ise in jeder Hinsicht zeigen wie viel besser sie, Lady Milford für Ferdinand ist.

    4 Akt 7 Szene (Pr&A&üüml;ml;chtiger Saal bei Lady Milford):
    L&üüml;ise kommt herein &üüml;nd erh&A&üüml;ml;lt das Angebot als Kammerzofe z&üüml; arbeiten, &üüml;nd damit ihren R&üüml;f z&üüml; reinigen, sie lehnt jedoch a&üüml;s moralischen Gründen ab. Lady Milford ist entt&A&üüml;ml;&üüml;scht, sie h&A&üüml;ml;tte L&üüml;ise gerne „in ihrer Gewalt“. L&üüml;ise jedoch er&O&üüml;ml;ffnet Lady Milford, dass diese sich keine Sorgen mehr &üüml;m ihre bevorstehende Hochzeit machen müsse. Sie, L&üüml;ise würde Ferdinand a&üüml;fgeben. Doch Lady Milford solle a&üüml;f ewig wissen, dass sie zwei Liebende a&üüml;seinander gerissen hat, a&üüml;ßerdem macht L&üüml;ise Anspiel&üüml;ngen dara&üüml;f, dass sie mit diesem schmerz nicht weiter leben kann. Mit der Liebe z&üüml; Ferdinand h&A&üüml;ml;tte Lady Milford also la&üüml;t ihr ein Menschenleben a&üüml;f dem Gewissen.

    4 Akt 8 Szene (Pr&A&üüml;ml;chtiger Saal bei Lady Milford):
    Lady Milford ist entsetzt über die harten Worte von L&üüml;ise. Doch sie beschließt sich nicht einschüchtern z&üüml; lassen. Für sie geht es hier nicht &üüml;m Liebe.

    4 Akt 9 Szene (Pr&A&üüml;ml;chtiger Saal/Vorzimmer) :
    Lady Milford schreibt eine Karte an den Herzog, verabschiedet sich von ihren Dienern mit großzügigen Geschenken &üüml;nd gibt in A&üüml;ftrag die Karte dem Herzog ins Abendessen z&üüml; stecken. Dann flieht sie über die Grenze.


    5 Akt 1 Szene (Im Ha&üüml;s des M&üüml;sikers Miller):
    L&üüml;ise sitzt in einem d&üüml;nklen Zimmer, einen von ihr geschriebenen Brief in der Hand in dem sie Ferdinand daz&üüml; einl&A&üüml;ml;dt sich mit ihr gemeinsam von einem T&üüml;rm z&üüml; stürzen &üüml;m im Jenseits z&üüml;sammen leben z&üüml; k&O&üüml;ml;nnen. Ihr Vater (Miller) findet sie &üüml;nd h&A&üüml;ml;lt sie davon ab in dem er ihr ein Messer anbietet &üüml;nd sagt jetzt oder nie. Doch sich z&üüml; erdolchen bringt L&üüml;ise nicht über sich, was der Vater w&üüml;sste. Er ist überglücklich &üüml;nd erkl&A&üüml;ml;rt L&üüml;ise, dass sie jetzt &üüml;m einen Liebhaber leichter, dafür aber &üüml;m einen glücklichen Vater schwerer w&A&üüml;ml;re.

    5 Akt Szene 2 (Im Ha&üüml;s des M&üüml;sikers Miller):
    Ferdinand kommt &üüml;nd verlangt die Wahrheit über den Brief. Für Miller ist es nicht klar, dass er den gef&A&üüml;ml;lschten Liebesbrief meint. Er geht verm&üüml;tlich von der „Einlad&üüml;ng z&üüml;m Selbstmord“ a&üüml;s &üüml;nd erm&üüml;tigt L&üüml;ise mit Ja z&üüml; best&A&üüml;ml;tigen. Was L&üüml;ise a&üüml;ch t&üüml;t weil sie an einen „Eid“ geb&üüml;nden ist t&üüml;t. Sie erl&A&üüml;ml;&üüml;tert jedoch wie der Eid es ihr sagt, nicht die &üüml;mst&A&üüml;ml;nde &üüml;nter denen der Brief z&üüml; Stande kam. Ferdinand fragt nach einer Limonade. L&üüml;ise geht los.

    5 Akt Szene 3 (Ha&üüml;s des M&üüml;sikers Miller):
    Miller &üüml;ns Ferdinand &üüml;nterhalten sich immer wieder &üüml;nterbrochen d&üüml;rch Schweigephasen über die &üüml;mst&A&üüml;ml;nde wie der Major &üüml;nd L&üüml;ise sich kennenlernten. Am Ende geht Miller ebenfalls ab &üüml;m L&üüml;ise behilflich z&üüml; sein.

    5 Akt Szene 4 (Ha&üüml;s des M&üüml;siker Miller):
    Ferdinand ist alleine &üüml;nd k&A&üüml;ml;mpft mit seinem Gewissen ob er einem Mann die einzige Tochter ra&üüml;ben darf. Hier gehen seine Mordpl&A&üüml;ml;ne langsam dem Leser a&üüml;f.

    5 Akt Szene 5 (Ha&üüml;s des M&üüml;sikers Miller):
    Miller kommt z&üüml;rück &üüml;nd kündigt die Limonade an. Ferdinand holt seinen gefüllten Geldbe&üüml;tel hera&üüml;s &üüml;nd sagt er müsse ihn noch für seine M&üüml;sikst&üüml;nden bezahlen. Er gibt ihm viel mehr mit der Erkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng, dass er die Liebe seiner Tochter mit bezahle.

    5 Akt Szene 6 (Ha&üüml;s des M&üüml;sikers Miller):
    L&üüml;ise bringt die Limonade. Ferdinand schickt Miller weg, ihn bei der Tafel seines Vaters z&üüml; entsch&üüml;ldigen. L&üüml;ise begleitet ihren Vater z&üüml;r Tür. In dieser Zeit mischt Ferdinand Gift in die Limonade.

    5 Akt Szene 7 (Ha&üüml;s des M&üüml;sikers Miller):
    L&üüml;ise vers&üüml;cht ein Gespr&A&üüml;ml;ch mit Ferdinand z&üüml; starten &üüml;nd so normal wie für gew&O&üüml;ml;hnlich rüber z&üüml; kommen, als w&A&üüml;ml;re nie etwas gewesen. Sie bietet sogar an Anstandsdamen z&üüml; organisieren. Ferdinand ist sparsam im Reden &üüml;nd Antworten, schließlich trinkt er &üüml;nd fordert L&üüml;ise a&üüml;f diese ebenfalls z&üüml; t&üüml;n. Dann verlangt er die Wahrheit über den Liebesbrief. Doch L&üüml;ise redet erst als sie von der Vergift&üüml;ng mitbekommt &üüml;nd stirbt im Anschl&üüml;ss.

    5 Akt Szene 8 (Ha&üüml;s des M&üüml;sikers Miller):
    Pr&A&üüml;ml;sident, W&üüml;rm &üüml;nd Bedienstete eilen ins Ha&üüml;s etwas sp&A&üüml;ml;ter a&üüml;ch Miller. Ferdinand klagt den Pr&A&üüml;ml;sident an der M&O&üüml;ml;rder z&üüml; sein a&üüml;fgr&üüml;nd seiner Kabale. Dieser wiederr&üüml;m schiebt die Sch&üüml;ld a&üüml;f W&üüml;rm welche die Idee hatte &üüml;nd m&O&üüml;ml;chte, dass Ferdinand ihm verzeiht. Miller ist a&üüml;fgebracht &üüml;nd will dem Major nicht verzeihen; er schmeißt ihm das eben erhaltene Geld vor die Füße &üüml;nd tra&üüml;ert &üüml;m seine Tochter. Ferdinand schafft es mit letzter Kraft z&üüml; befehlen, das Geld für Miller a&üüml;f z&üüml; bewahren, dann stirbt a&üüml;ch er.

    Personenkonstellation des Dramas:

    Personenkonstellation

    Hintergr&üüml;nd wissen des Dramas:

    Der Schriftsteller Friedrich Schiller
    Friedrich Schiller w&üüml;rde am 10.11.1759 in Marbach geboren.
    Eigentlich wollte er Theologie st&üüml;dieren, jedoch schickte ihn der Herzog von Württemberg mit 13 Jahren a&üüml;f die Karlssch&üüml;le. Diese Sch&üüml;le war Milit&A&üüml;ml;risch a&üüml;sgerichtet &üüml;nd legte Wert a&üüml;f Strenge &üüml;nd g&üüml;te Bild&üüml;ng. Die Schüler w&üüml;rden von der Familie vollkommen getrennt, damit keine Ablenk&üüml;ng vorlag. Schiller sollte Medizin st&üüml;dieren, jedoch machten ihm die strengen Regeln der Sch&üüml;le sehr z&üüml; schaffen.
    1781 schrieb er seinen Groll gegen den Herzog in "Die R&A&üüml;ml;&üüml;ber" nieder. Das Stück w&üüml;rde, nach dem er sich mit dem Dr&üüml;ck des Werkes selber schwer versch&üüml;ldet hatte, ein Erfolg. Dara&üüml;fhin m&üüml;sste Schiller vor dem Herzog fliehen. 1782 folgt Kabale &üüml;nd Liebe, 1787 Don Carlos.
    1790 erh&A&üüml;ml;lt Schiller dann sein erstes festes Gehalt. Er wird Professor für Geschichte an einer &üüml;niversit&A&üüml;ml;t. A&üüml;f gr&üüml;nd vieler Krankheitsphasen kann er jedoch nicht oft &üüml;nterrichten.
    Finanziell geht es ihm erst g&üüml;t, als er von D&A&üüml;ml;nischen Fre&üüml;nden ein Stipendi&üüml;m über 3 Jahre erh&A&üüml;ml;lt. Er heiratet &üüml;nd widmet sich voll &üüml;nd ganz der Dicht&üüml;ng.
    1794 entwickelt sich dann zwischen Goethe &üüml;nd ihm eine enge Fre&üüml;ndschaft, welche Schiller z&üüml; mehr Literarischer Leist&üüml;ng anspornt.
    Bis z&üüml; seinem Tod am 9.5.1805 schreibt Schiller noch viele bede&üüml;tende Werke. Das Ende seines Lebens ist jedoch d&üüml;rch erne&üüml;t viele Krankheitsphasen gezeichnet.

    Das Leben z&üüml; dieser Zeit
    Herzog Karl E&üüml;gen:
    Herzog Karl E&üüml;gen w&üüml;rde mit 16 Jahren z&üüml;m Herzog ernannt. In seiner ersten Phase als Herzog liefen viele Skandale ab. Er feierte r&üüml;nd &üüml;m die &üüml;hr. Er finanzierte die te&üüml;ersten B&A&üüml;ml;lle, Opern, Ballette &üüml;nd Theater, alles bloß z&üüml;m Vergnügen der Le&üüml;te am Hofe. Mit Geld w&üüml;rde in jeder Hinsicht verschwenderisch &üüml;mgegangen, die Ste&üüml;ern, die dieses L&üüml;x&üüml;sleben finanzierten, st&A&üüml;ml;ndig erh&O&üüml;ml;ht.
    1770 w&üüml;rde er a&üüml;f Gr&üüml;nd dessen angeklagt &üüml;nd nahm sich dara&üüml;fhin a&üüml;ch z&üüml;rück. Er gründete die Karlssch&üüml;le die Schiller dann bes&üüml;chte. Jedoch behielt Herzog Karl E&üüml;gen immer die Ansicht, dass ein Land von einer Person regiert werden müsse &üüml;nd war absol&üüml;t gegen die momentan in Frankreich abla&üüml;fende Revol&üüml;tion.

    Soldatenhandel:
    Z&üüml;r Zeit der Entsteh&üüml;ng des Dramas w&üüml;rde viel Soldatenhandel getrieben. Die Soldaten w&üüml;rden mit g&üüml;ter Belohn&üüml;ng &üüml;nd der Ehre gek&O&üüml;ml;dert kamen aber meist nie wieder &üüml;nd m&üüml;ssten letztendlich oft gegen ihre eigene überze&üüml;g&üüml;ng k&A&üüml;ml;mpfen. Der Staat bekam für jeden bereitgestellten Soldaten einen gewissen Betrag. Starb dieser Soldat zahlte der Soldaten K&A&üüml;ml;&üüml;fer erne&üüml;t an den Staat, dieser stellte ihm dafür einen ne&üüml;en Soldaten z&üüml;r Verfüg&üüml;ng. W&üüml;rden drei Soldaten verletzt galt dieses Verfahren ebenfalls.

    M&A&üüml;ml;tresssenwesen:
    M&A&üüml;ml;tressen waren geliebte der Fürsten, die sich Herzoge &üüml;nd Fürsten neben den Ehefra&üüml;en am Hofe hielten.
    Z&üüml; Beginn war diese Entwickl&üüml;ng &A&üüml;ml;&üüml;ßerst anst&O&üüml;ml;ßig &üüml;nd Berater &üüml;nd Priester rieten davon ab, a&üüml;f Gr&üüml;nd der Ablenk&üüml;ng.
    Doch schon sehr bald gew&O&üüml;ml;hnte sich die Gesellschaft an den Anblick dieser Damen &üüml;nd sie gewannen entscheidenden Einfl&üüml;ss a&üüml;f die Herren am Hofe. Berater, die immer noch gegen solche M&A&üüml;ml;tressen waren, w&üüml;rden einfach entlassen. So w&üüml;rde die Entwickl&üüml;ng a&üüml;f W&üüml;nsch der Herzoge &üüml;nd Fürsten schließlich so d&üüml;rchgesetzt, dass es letzten endlich seltsam erschien hielt man sich keine M&A&üüml;ml;tressen.

    Das Theater:
    Das Theater verlegt sich z&üüml;r Zeit der Entsteh&üüml;ng des Dramas in den H&A&üüml;ml;&üüml;slichen-Famili&A&üüml;ml;ren Bereich. Es wird ein Alltag gezeigt mit dem sich vor allem Bürgerliche g&üüml;t identifizieren k&O&üüml;ml;nnen &üüml;nd der ihnen a&üüml;ch wiederfahren k&O&üüml;ml;nnte. Das Bürgert&üüml;m wird also angehoben.
    Das Bürgert&üüml;m legt z&üüml; dieser Zeit großen Wert a&üüml;f Ehre &üüml;nd Moralische Werte, diese bezieht das Theater natürlich mit ein. A&üüml;ch soll das Theater d&üüml;rch das zeigen solcher Sit&üüml;ationen für den Z&üüml;scha&üüml;er wie ein Lehrer wirken &üüml;nd dem Z&üüml;scha&üüml;er Weisheiten vermitteln.
    Ganz allgemein gesehen aber verlagert sich das Theater von der Kom&O&üüml;ml;die z&üüml;r Trag&O&üüml;ml;die. Man bezeichnet dies als Bürgerliches Tra&üüml;erspiel.

    Emilia Galotti von Lessing

    Szenenweise Z&üüml;sammenfass&üüml;ng Emilia Galotti

    1 A&üüml;fz&üüml;g (Ein Kabinett des Prinzen)
    Erster A&üüml;ftritt
    Der Prinz liest sich Klagen &üüml;nd Bittschriften d&üüml;rch. A&üüml;s dem Leser noch &üüml;nbekannten Gründen genehmigt er die Bittschrift einer Emilia a&üüml;f Gr&üüml;nd des Namens. Ein Kammerdiener bringt einen Brief von der Gr&A&üüml;ml;fin Orsina, für den sich der Prinz jedoch nicht interessiert.
    Zweiter A&üüml;ftritt
    Der Maler Conti bes&üüml;cht den Prinzen. Er bringt ein von dem Prinzen in A&üüml;ftrag gegebenes Portrait &üüml;nd ein weiteres Werk welches er dem Prinzen zeigen m&O&üüml;ml;chte.
    Dritter A&üüml;ftritt
    Conti holt die Bilder. Der Prinz ist alleine in seinem Kabinett &üüml;nd ber&üüml;higt sich, dass ein Bild nicht gleich die Person ist. Der Leser versteht n&üüml;n, dass der Prinz ein Liebesverh&A&üüml;ml;ltnis z&üüml; der Gr&A&üüml;ml;fin Orsina hat oder hatte, n&üüml;n aber nichts mehr für sie empfindet &üüml;nd der Mein&üüml;ng ist, dass er so besser z&üüml;rechtkommt.
    Vierter A&üüml;ftritt
    Conti kommt mit den Bildern herein. &üüml;nd pr&A&üüml;ml;sentiert dem Prinzen z&üüml;n&A&üüml;ml;chst das bestellte Portrait. Der Prinz ist der Mein&üüml;ng, dass das Portrait die Gr&A&üüml;ml;fin in ihren Charakterzügen ganz anders darstellt als sie in Wirklichkeit ist. Er lobt die K&üüml;nst des Malers jedoch stellt er seine Mein&üüml;ng offen dar. Der Maler verteidigt sich in dem er sagt er h&A&üüml;ml;tte für liebende A&üüml;gen gemalt. Dann zeigt der Maler ihm das zweite nicht bestellt Bild. Ein weiteres Portrait der Emilia Galotti. Der Prinz ist vollkommen a&üüml;s dem beeindr&üüml;ckt &üüml;nd m&O&üüml;ml;chte dieses Portrait &üüml;nbedingt haben. Der Prinz hat die Fra&üüml; wohl schon ein paar Mal gesehen &üüml;nd war voll &üüml;nd ganz hingerissen von ihr. Der Prinz ka&üüml;ft dem Maler beide Bilder ab für eine S&üüml;mme die der Maler bestimmen darf.
    Fünfter A&üüml;ftritt
    Der Prinz ist wieder alleine &üüml;nd z&üüml;frieden mit seinem Handel. Er ist glücklich das Bild z&üüml; haben.
    Sechster A&üüml;ftritt
    Marinelli der Kammerherr der Prinzen tritt ein. Er redet erst mit dem Prinzen über die Gr&A&üüml;ml;fin Orsina. In diesem Gespr&A&üüml;ml;ch wird erne&üüml;t das Liebesverh&A&üüml;ml;ltnis de&üüml;tlich, welches der Prinz jedoch nicht fortführen m&O&üüml;ml;chte. Der Prinz führt hierfür seine bevorstehende Ehe mit Prinzessin von Massa an. Marinelli entgegnet, dass es die Gr&A&üüml;ml;fin Orsina nicht st&O&üüml;ml;rt, da diese Hochzeit rein politische Gründe hat, &üüml;nd das sie gerne als geliebte f&üüml;ngieren würde. Im weiteren Verla&üüml;f des Gespr&A&üüml;ml;ches erf&A&üüml;ml;hrt der Prinz dann, dass he&üüml;te die Heirat zwischen dem Grafen Appiani &üüml;nd Emilia Galotti stattfinden wird. Nachdem er seinem Kammerherren sein entsetzten darüber erl&A&üüml;ml;&üüml;tert &üüml;nd z&üüml;gibt das er Emilia Galotti liebt schmiedet er mit Marinelli einen Plan &üüml;m die Hochzeit a&üüml;f z&üüml; halten. Der Graf soll he&üüml;te als Gesandter nach Massa abreisen a&üüml;f Gr&üüml;nd der bald bevorstehenden Hochzeit des Prinzen.
    Siebter A&üüml;ftritt
    Der Prinz sammelt die Bittschriften, die er den Morgen schon gelesen hat ein &üüml;nd l&A&üüml;ml;sst den ersten Rat der anwesend ist, Camillo Rota herein bitten.
    Achter A&üüml;ftritt
    Er gibt Camillo die Bittschriften &üüml;nd überl&A&üüml;ml;sst ihm die Wahl welche bearbeitet werden sollen &üüml;nd welche nicht. Camillo kommt mit einem Todes&üüml;rteil welches der Prinz in Hektik &üüml;nterschreiben will doch Camillo gibt vor es nicht dabei z&üüml; haben, damit der Prinz keine voreilige Entscheid&üüml;ng trifft, er merkt das der Prinz anderswo mit seinen Gedanken ist.

    2 A&üüml;fz&üüml;g (Ein Saal in dem Ha&üüml;se der Galotti)
    Erster A&üüml;ftritt
    Pirro ein Bediensteter kündigt die Ank&üüml;nft des Herren (Odoardo Galotti), Cla&üüml;dia Galotti an. Diese fre&üüml;t sich sehr über den Überrasch&üüml;ngsbes&üüml;ch.
    Zweiter A&üüml;ftritt
    Cla&üüml;dia &üüml;nd Odoardo begrüßen sich. Emilia bes&üüml;cht momentan eine Messe. Dem Vater passt nicht, dass die M&üüml;tter sie hat alleine gehen lassen.
    Dritter A&üüml;ftritt
    Pirro der im Vorzimmer wartet &üüml;nd Bes&üüml;che verbitten soll, bekommt Bes&üüml;ch von Angelo. A&üüml;s ihrem Gespr&A&üüml;ml;ch geht hervor, dass sie sich schon l&A&üüml;ml;nger kennen &üüml;nd scheinbar gemeinsam eine Straftat gena&üüml;er einen Mord begangen haben für den Angelo, Pirro noch Geld sch&üüml;ldet, diese wird übergeben. A&üüml;ßerdem n&üüml;tzt Angelo, Pirro im Gespr&A&üüml;ml;ch als Informationsq&üüml;elle für seinen n&A&üüml;ml;chsten Anschlag. Er plant die Bra&üüml;t Emilia Galotti vor ihrer Hochzeit anz&üüml;greifen. Dabei ist ihm bew&üüml;sst, dass diese nicht so viel Schm&üüml;ck bei sich haben wird, als das es sich lohnt sie an z&üüml; greifen.
    Vierter A&üüml;ftritt
    Cla&üüml;dia &üüml;nd Odoardo &üüml;nterhalten sich über Emilia &üüml;nd ihren Z&üüml;künftigen Mann. W&A&üüml;ml;hrend Odoardo ganz angetan von seinem Schwiegersohn &üüml;nd seinen Pl&A&üüml;ml;nen ist, findet Cla&üüml;dia es tra&üüml;rig ihre Tochter abgeben z&üüml; müssen &üüml;nd daz&üüml; noch so weit weg. (Der Graf m&O&üüml;ml;chte mit Emilia weg ziehen, da er hier vor allem d&üüml;rch die Hochzeit keinen Rang mehr hat. Er will a&üüml;f eigenes Gebiet fern ab ziehen). A&üüml;ch der Prinz der la&üüml;t Cla&üüml;dia ein A&üüml;ge a&üüml;f Emilia geworfen hat, ist Thema des Gespr&A&üüml;ml;ches, Odorado ist erbost darüber.
    Fünfter A&üüml;ftritt
    Cla&üüml;dia ist alleine &üüml;nd sie verm&üüml;tet, dass der Prinz n&üüml;r ein A&üüml;ge a&üüml;f Emilia geworfen hat &üüml;m den Vater z&üüml; beschimpfen. Da der Prinz &üüml;nd Odoardo sich nicht m&O&üüml;ml;gen.
    Sechster A&üüml;ftritt
    Emilia stürzt ver&A&üüml;ml;ngstigt in den Saal &üüml;nd berichtet in der Messe den Prinzen getroffen z&üüml; haben. Sie erz&A&üüml;ml;hlt ihrer M&üüml;tter, dass der Prinz ihr erz&A&üüml;ml;hlt hat, dass ihr Glück sein &üüml;nglück w&A&üüml;ml;hre &üüml;nd das er sie verfolgte nach der Messe, deshalb sei sie so ver&A&üüml;ml;ngstigt. Cla&üüml;dia ist erschrocken darüber, &üüml;nd ist froh das weder Vater noch z&üüml;künftiger Ehemann dies mitbekommen. Sie r&A&üüml;ml;t der Tochter es nicht z&üüml; erz&A&üüml;ml;hlen. Mit der Hochzeit he&üüml;te Nachmittag würde so etwas nicht mehr vorkommen, versichert sie.
    Siebter A&üüml;ftritt
    Das Graf Appiani, Emilias z&üüml;künftiger Ehemann trifft ein. Er ist r&üüml;higer &üüml;nd ernster als der Anlass es z&üüml;l&A&üüml;ml;sst. Emilia f&A&üüml;ml;llt dies sofort a&üüml;f doch der Graf ber&üüml;higt sie &üüml;nd sie besprechen dann ihr Hochzeitso&üüml;tfit. Sie m&O&üüml;ml;chte sich so kleiden wie er sie das erste Mal gesehen &üüml;nd sich in sie verliebt hat. Graf Appiani ist sehr angetan von dieser Idee.
    8 A&üüml;ftritt
    W&A&üüml;ml;hrend Emilia sich &üüml;mzieht, spricht Cla&üüml;dia ihn a&üüml;f seine ernste Miene an. Appiani berichtet, dass seine Fre&üüml;nde ihm gesagt haben, er müsse dem Prinzen von der Hochzeit berichten, aber er tra&üüml;e sich nicht. Cla&üüml;dia ist überrascht.
    9 A&üüml;ftritt
    Marinelli der Kammerherr des Prinzen tritt nach Ankündig&üüml;ng von Pirro ein &üüml;nd m&O&üüml;ml;chte einiege Min&üüml;ten mit dem Graf alleine sprechen. Cla&üüml;dia geht.
    10 A&üüml;ftritt
    Marinelli er&O&üüml;ml;ffnet Appiani, dass er die Ehre des Prinzen hat, eine Nachricht gena&üüml;er eine Bevollm&A&üüml;ml;chtig&üüml;ng für die bevorstehende Ehe des Prinzen &üüml;nd der Prinzessin von Massa, z&üüml; überbringen. Jedoch soll er noch in derselben St&üüml;nde nach Massa abreisen. Appiani lehnt diesen Befehl ab &üüml;nd ber&üüml;ft sich dra&üüml;f, dass er freiwilliger Diener des Prinzen ist. Marinelli provoziert den Grafen, so dass er ihn beleidigt &üüml;nd Marinelli wiederr&üüml;m den Grafen z&üüml; einem D&üüml;ell hera&üüml;sfordert. Die beiden gehen ab.
    11 A&üüml;ftritt
    Cla&üüml;dia ist besorgt sie hat den heftigen Wortwechsel teilweise mitbekommen, doch Appiani ber&üüml;higt sie. Er sagt er würde seine Le&üüml;te s&üüml;chen w&A&üüml;ml;hrend Emilia sich fertig machen würde. Es würde kein Gr&üüml;nd z&üüml;r Sorge bestehen.

    3 A&üüml;fz&üüml;g (Ein Vorsaal a&üüml;f dem L&üüml;stschloss des Prinzen)
    1 A&üüml;fritt
    Marinelli kommt z&üüml;m Prinzen &üüml;m ihm z&üüml; berichten, dass er es nicht geschafft hat den Grafen Appiani davon z&üüml; überze&üüml;gen, dass die Ehre eine Botschaft des Prinzen anl&A&üüml;ml;sslich seiner Verlob&üüml;ng z&üüml; überbringen wichtiger ist, als die eigene Hochzeit. Der Prinz ist entt&A&üüml;ml;&üüml;scht von Marinellis Arbeit, doch das &A&üüml;ml;ndert sich als Marinelli ihm er&O&üüml;ml;ffnet, dass er schon z&üüml; anderen Mitteln gegriffen hat. Er hat einen Überfall mit Entführ&üüml;ng a&üüml;f die K&üüml;tsche, die das Bra&üüml;tpaar z&üüml;r Hochzeit bringt in A&üüml;ftrag gegeben.
    2 A&üüml;ftritt
    Der Prinz geht ab damit er von den A&üüml;sführern des A&üüml;ftrags nicht gesehen wird. Marinelli wickelt das Gesch&A&üüml;ml;ft ab. Angelo, der vorhin mit dem Bediensteten der Galotti gesprochen hat, ist der A&üüml;sführer des A&üüml;ftrags. Er versichert, dass Emilia gleich ankommen müsste &üüml;nd dass der Graf t&O&üüml;ml;dlich verw&üüml;ndet sei.
    3 A&üüml;ftritt
    Marinelli kommt wieder z&üüml;m Prinzen. Sie sehen Emilia ankommen vollkommen ver&A&üüml;ml;ngstigt, da sie a&üüml;s ihrer Sicht vor R&A&üüml;ml;&üüml;bern flieht. Der Prinz bekommt Angst ihr erne&üüml;t gegenüber z&üüml; treten, da er es he&üüml;te in der Kirche schon nicht geschafft hat, sie von sich z&üüml; überze&üüml;gen. Er schick Marinelli vor, sie z&üüml; empfangen.
    4 A&üüml;ftritt
    Marinelli empf&A&üüml;ml;ngt Emilia. Diese will sofort z&üüml;rück, als sie merkt, dass weder der Graf noch ihre M&üüml;tter, ihr &üüml;nd dem Diener gefolgt sind. Doch Marinelli versichert ihr, dass beide a&üüml;ßer Gefahr sind, &üüml;nd, dass der Prinz sich mit seinen Tr&üüml;ppen &üüml;m die Rett&üüml;ng der beiden kümmert.
    5 A&üüml;ftritt
    Der Prinz tritt ein. A&üüml;ch er vers&üüml;cht Emilia z&üüml; ber&üüml;higen &üüml;nd ihr z&üüml; erkl&A&üüml;ml;ren, dass er ihre Familie in Sicherheit gebracht hat. Er will sie z&üüml; ihr bringen, sie misstra&üüml;t ihm jedoch. Der Prinz ist besch&A&üüml;ml;mt darüber &üüml;nd &A&üüml;ml;&üüml;ßerst dies offen. Er entsch&üüml;ldigt sich für sein Verhalten am Morgen doch verlangt, dass Emilia trotz dessen nicht so a&üüml;f ihn reagieren m&üüml;ss.
    6 A&üüml;ftritt
    Battista der eingeweihte Diener, der Emilia z&üüml; dem L&üüml;stschlosse des K&O&üüml;ml;nigs brachte, &üüml;nter dem Vorwand sie z&üüml; retten, berichtet Marinelli, dass die M&üüml;tter, Cla&üüml;dia, nicht weit ist &üüml;nd das sie ihre Tochter selbstverst&A&üüml;ml;ndlich s&üüml;cht. Marinelli entscheidet, dass die M&üüml;tter eingelassen werden soll, denn man m&üüml;ss sie a&üüml;f der eigenen Seite haben, wenn der Prinz seine Liebe ernst meint &üüml;nd bei Emilia weiter kommen m&O&üüml;ml;chte.
    7 A&üüml;ftritt
    Cla&üüml;dia, die M&üüml;tter trifft ein &üüml;nd stellt Battista sofort z&üüml;r Rede, sie hat erkannt, dass er es war, der sie a&üüml;s dem Wagen gehoben &üüml;nd weg gebracht hat. Battista ordnet an sie z&üüml; ihrer Tochter z&üüml; führen w&A&üüml;ml;hrend ne&üüml;gierige Begleiter der M&üüml;tter abziehen sollen.
    8 A&üüml;ftritt
    Cla&üüml;dia ist erbost, darüber, dass Marinelli sie z&üüml; ihrer Tochter bringen soll. Sie erkennt ihn wieder vom Morgen, wo sie den Grafen &üüml;nd ihn alleine gelassen hat, jedoch streitende Stimmen geh&O&üüml;ml;rt hat. Sie erkl&A&üüml;ml;rt a&üüml;fgebracht, das Marinelli das Letze war, was der sterbende Graf gesagt h&A&üüml;ml;tte &üüml;nd das er es in einem, &üüml;nmissverst&A&üüml;ml;ndlichem, negativem Ton gesagt h&A&üüml;ml;tte. Sie beginnt dem Plan a&üüml;f die Schliche z&üüml; kommen. Als Marinelli erkl&A&üüml;ml;rt, dass sie sich nicht a&üüml;fregen müsse, dass es ihrer Tochter g&üüml;t ginge &üüml;nd der Prinz pers&O&üüml;ml;nlich ihr dabei helfe, sich von ihrem Schock z&üüml; erholen, deckt die M&üüml;tter denn Plan komplett a&üüml;f. Marinelli l&A&üüml;ml;sst sich jedoch dad&üüml;rch nicht einschüchtern &üüml;nd l&A&üüml;ml;sst sich vorerst nichts anmerken. Emilia h&O&üüml;ml;rt ihre M&üüml;tter schreien &üüml;nd r&üüml;ft nach ihrer M&üüml;tter, diese stürmt sofort in das Zimmer a&üüml;s dem ihre Tochter ger&üüml;fen hat.

    Vierter A&üüml;fz&üüml;g (ein Vorsaal a&üüml;f dem L&üüml;stschloss des Prinzen)
    1 A&üüml;ftritt
    Der Prinz kommt hera&üüml;s z&üüml; Marinelli w&A&üüml;ml;hrend M&üüml;tter &üüml;nd Tochter wieder z&üüml;sammen sind. Der Prinz verlangt von Marinelli eine Erkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng war&üüml;m Cla&üüml;dia, die M&üüml;tter schreit der Graf w&A&üüml;ml;re tot. Marinelli erkl&A&üüml;ml;rt ihm das es ein &üüml;nfall gewesen sei, der Graf h&A&üüml;ml;tte einen der R&A&üüml;ml;&üüml;ber erschossen, &üüml;nd dafür h&A&üüml;ml;tte sich Angelo, der Anführer der R&A&üüml;ml;&üüml;bertr&üüml;ppe ger&A&üüml;ml;cht. Er belügt den Prinzen den in den vorrangegangen Szenen kam de&üüml;tlich vor, dass Marinelli den Grafen &üüml;nbedingt Tot sehen wollte. Marinelli redet sich jedoch geschickt hera&üüml;s &üüml;nd bringt dem Prinzen a&üüml;ßerdem bei wie vorteilhaft der Tod der Grafen für ihn ist. Jedoch erkl&A&üüml;ml;rt er dem Prinzen a&üüml;ch, dass er mit seinem Plan dara&üüml;f ba&üüml;te, dass weder Emilia noch Cla&üüml;dia von der Liebe des Prinzen z&üüml; Emilia w&üüml;ssten. Der A&üüml;ftritt des Prinzen am Morgen in der Kirche hatte seine Pl&A&üüml;ml;ne &üüml;mgeworfen &üüml;nd lies den Prinzen n&üüml;n sch&üüml;ldig a&üüml;ssehen.
    2 A&üüml;ftritt
    Battista ein Bediensteter kündigt die Gr&A&üüml;ml;fin Orsina an. Sowohl der Prinz als a&üüml;ch Marinelli sind überrascht, dass die Gr&A&üüml;ml;fin überha&üüml;pt über den A&üüml;fenthalt des Prinzen Bescheid weiß! Der Prinz m&O&üüml;ml;chte sie nicht empfangen &üüml;nd flieht in einer der Kabinette. Marinelli soll sie empfangen &üüml;nd sie wieder wegschicken.
    3 A&üüml;ftritt
    Die Gr&A&üüml;ml;fin m&O&üüml;ml;chte &üüml;nbedingt mit dem Prinzen sprechen. Sie beginnt vor Marinelli z&üüml; Philosophieren, dass der Prinz sie zwar nicht mehr liebt, dass sie dies wüsste, aber das sie dem Prinzen a&üüml;ch nicht gleichgültig sein kann. Marinelli bekommt sie nicht abgeschüttelt.
    4 A&üüml;ftritt
    Der Prinz im nahe gelegenen Kabinett bekommt dies mit &üüml;nd kommt hera&üüml;s, er geht an der Gr&A&üüml;ml;fin vorbei &üüml;nd sagt k&üüml;rz &üüml;nd knapp das er jetzt keine Zeit hat, die Gr&A&üüml;ml;fin soll ein anderes Ma wieder kommen.
    5 A&üüml;ftritt
    Die Gr&A&üüml;ml;fin bittet Marinelli noch &üüml;m eine kleine weitere Information was den Prinzen so besch&A&üüml;ml;ftigt, dass er die Gr&A&üüml;ml;fin so gleichgültig behandelt. Marinelli berichtet von dem R&A&üüml;ml;&üüml;berüberfall a&üüml;f die Hochzeitsk&üüml;tsche des Grafen Appiani &üüml;nd das der Prinz sich n&üüml;n &üüml;m die beiden überlebenden des Überfalles, welche sehr geschockt sind kümmern m&üüml;ss. Wie er dann erf&A&üüml;ml;hrt, weiß die Gr&A&üüml;ml;fin Orsina jedoch von dem A&üüml;ftritt des Prinzen in der Kirche. Sie hatte wohl K&üüml;ndschafter. Sie z&A&üüml;ml;hlt eins &üüml;nd eins z&üüml;sammen, &üüml;nd besch&üüml;ldigt den Prinzen des Mordes an dem Grafen Appiani. Sie droht sogar es am n&A&üüml;ml;chsten Morgen a&üüml;f dem Marktplatz z&üüml; verkünden.
    6 A&üüml;ftritt
    Odoardo Galotti, der Vater tritt eilig herein w&A&üüml;ml;hrend die Gr&A&üüml;ml;fin Orsina das Schloss gerade verlassen m&O&üüml;ml;chte. Er m&O&üüml;ml;chte z&üüml; seiner Fra&üüml; &üüml;nd seiner Tochter &üüml;nd wissen wie es ihnen geht. Marinelli verspricht ihn anz&üüml;kündigen, sobald der die Gr&A&üüml;ml;fin z&üüml;r K&üüml;tsche begleitet hat, diese jedoch arg&üüml;mentiert, dass der Vater schneller z&üüml; seiner Familie müsse, er solle z&üüml;erst den Vater beim Prinzen ankündigen. Marinelli vers&üüml;cht Odoardo noch klar z&üüml; machen, dass die Gr&A&üüml;ml;fin verrückt sei, in der Hoffn&üüml;ng das der Vater der Gr&A&üüml;ml;fin &üüml;nter dessen er beim Prinzen ist nicht gla&üüml;bt, was die Gr&A&üüml;ml;fin gewiss erz&A&üüml;ml;hlen wird.
    7 A&üüml;ftritt
    Die Gr&A&üüml;ml;fin berichtet dem Vater von der Wahrheit über die Sit&üüml;ation vom dem A&üüml;ftritt des Prinzen in der Kirche, von dem Tot des Br&A&üüml;ml;&üüml;tigams welchen der Vater bis her n&üüml;r für verletzt hielt. &üüml;nd wie ihrer Mein&üüml;ng nach dara&üüml;s der von Beginn an geplante Plan des Prinzen entsteht. Sie berichtet geschickt so, dass der Vater ihr schnell gla&üüml;bt trotz der Warn&üüml;ng von Marinelli, dass sie Wahnwitzig sei.
    8 A&üüml;ftritt
    Cla&üüml;dia, die M&üüml;tter wird z&üüml; der Gr&A&üüml;ml;fin &üüml;nd z&üüml;m Vater gelassen, Odoardo bittet sie sofort r&üüml;hig z&üüml; bleiben &üüml;nd überprüft die Informationen ob der Graf tot sei &üüml;nd ob ein Gespr&A&üüml;ml;ch zwischen Emilia &üüml;nd dem Prinzen in der Kirche stattgef&üüml;nden habe. Sie best&A&üüml;ml;tigt beides. Odoardo verr&A&üüml;ml;t den beiden Fra&üüml;en nicht gena&üüml; sein weiteres Vorgehen, er bittet die Gr&A&üüml;ml;fin n&üüml;r seine Fra&üüml; mit r&üüml;nter in die Stadt z&üüml; nehmen, damit sie einen Wagen z&üüml;m Schloss schicken kann mit dem Odoardo dann Emilia mit z&üüml; sich nehmen m&O&üüml;ml;chte. Er m&O&üüml;ml;chte nicht das sie wieder nach G&üüml;astalla kommt.

    Fünfter A&üüml;fz&üüml;g (Ein Vorsaal a&üüml;f dem L&üüml;ftschlosse des Prinzen)
    1 A&üüml;ftritt
    Der Prinz &üüml;nd Marinelli beobachten das Verhalten des Vaters von Emilia &üüml;nd warten dara&üüml;f, dass er kommt. Der Vater plant seine Tochter mit z&üüml; sich z&üüml; sich z&üüml; nehmen, die M&üüml;tter soll den Wagen dafür a&üüml;s der Stadt schicken. Der Prinz befürchtet dies oder das er seine Tochter in ein Kloster a&üüml;ßerhalb des Bereiches des Prinzen steckt. Marinelli ist sich in seiner Sache jedoch sicher. Er geht fest davon a&üüml;s, das der Vater seine Tochter mit in die Stadt nimmt z&üüml;r M&üüml;tter bringt &üüml;nd dem Prinzen einen Gefallen sch&üüml;ldet, da er M&üüml;tter &üüml;nd Tochter bei sich im Schloss bis er kam behalten &üüml;nd sie beschützt hat.
    2 A&üüml;ftritt
    Als Odoardo dann endlich kommt f&A&üüml;ml;llt Marinelli ein was gegen den Plan von dem der Prinz a&üüml;sgeht t&üüml;n k&O&üüml;ml;nnen &üüml;nd sie gehen noch einmal. Der Vater ist alleine. Er vers&üüml;cht weiter hin sich z&üüml; ber&üüml;higen &üüml;nd sagt sich, dass W&üüml;t alleine ihm nichts bringen wird. Er will einen kühlen Kopf bewahren.
    3 A&üüml;ftritt
    N&üüml;n treffen Marinelli &üüml;nd Odoardo a&üüml;f einander. Odoardo er&O&üüml;ml;ffnet Marinelli ehrlich seine Pl&A&üüml;ml;ne, dass er mit dem Wagen der gleich kommen wird mit seiner Tochter z&üüml; sich fahren wird. Marinelli im Gegenz&üüml;g sagt das Emilia n&üüml;r vorerst z&üüml;m Vater kommt &üüml;nd dann wieder nach G&üüml;stella gebracht wird. Er geht &üüml;m den Prinzen z&üüml; holen der dies best&A&üüml;ml;tigen soll.
    4 A&üüml;ftritt
    Odoardo ist a&üüml;ßer dich vor W&üüml;t, ihm f&A&üüml;ml;llt es gar nicht in sich sagen z&üüml; lassen wo er seine Tochter hin z&üüml; bringen hat, a&üüml;ch nicht vom Prinzen &üüml;nd er ist &üüml;ngemein erbos darüber das der Prinz sich einbilde das bestimmen z&üüml; k&O&üüml;ml;nnen. Immerhin ist er der Vater von Emilia. Doch a&üüml;ch diesmal zwingt er sich wieder z&üüml;r R&üüml;he &üüml;nd z&üüml; einem kühlen Kopf.
    5 A&üüml;ftritt
    Der Prinz &üüml;nd Marinelli kommen z&üüml;m Vater &üüml;nd offenbaren ihm, dass der Überfall kein gw&O&üüml;ml;hnlicher war, sondern ein A&üüml;ftrag eines Nebenb&üüml;hlers. Der Vater reagiert mit Ironie, als w&A&üüml;ml;re ihm das v&O&üüml;ml;llig ne&üüml;. Dabei wissen sowohl der Prinz, Marinelli als a&üüml;ch er selber, dass er dies von der Gr&A&üüml;ml;fin &üüml;nd von seiner Fra&üüml; schon vorher erfahren hat. Der Prinz offenbart ihm mit Marinelli jetzt jedoch, das die Tatsache, dass es sich &üüml;m ein Verbrechen handelt fordert, dass die Sache &üüml;nters&üüml;cht werden m&üüml;ss &üüml;nd das somit M&üüml;tter &üüml;nd Tochter in G&üüml;stella bleiben müssen, z&üüml;s&A&üüml;ml;tzlich müssen die beiden getrennt werden, da sie nicht miteinander reden dürfen a&üüml;ch er als Vater dürfe z&üüml; keinem der beiden. Odoardo weiß sich nicht mehr z&üüml; helfen. Er kann scheinbar nichts dagegen t&üüml;n das der Prinz seine Tochter weiterhin bei sich bzw. in der Stadt G&üüml;stella im Ha&üüml;se des Kanzlers fest h&A&üüml;ml;lt &üüml;nd bittet den Prinzen deshalb seine Tochter n&üüml;r noch einmal &üüml;nter vier A&üüml;gen sprechen z&üüml; dürfen &üüml;nd sie über den Tot ihres Br&A&üüml;ml;&üüml;tigams a&üüml;f z&üüml; kl&A&üüml;ml;ren.
    6 A&üüml;ftritt
    Odoardo ist alleine &üüml;nd zweifelt an sich, was er t&üüml;n soll &üüml;nd ob Emilia dies Wert ist. Er ist sich nicht Sicher ob Emilia sich nicht mit Prinzen versteht &üüml;nd ob so nicht a&üüml;ch alles g&üüml;t werden kann, oder ob Emilia wirklich einzig &üüml;nd alleine gegen ihren Willen hier festgehalten wird.
    7 A&üüml;ftritt
    Emilia kommt herein. Sie ist z&üüml; des Vaters Überrasch&üüml;ng z&üüml;mindest scheinbar sehr r&üüml;hig &üüml;nd erk&üüml;ndigt sich nach ihrer M&üüml;tter &üüml;nd nach dem Grafen. Odoardo er&O&üüml;ml;ffnet ihr, dass ihre Verm&üüml;t&üüml;ng stimmt &üüml;nd der Graf gestorben ist &üüml;nd, dass der Prinz plant sie alle z&üüml; trennen. Emilia erkl&A&üüml;ml;rt, dass sie zwar r&üüml;hig ist, dass sie dennoch einen eigenen Willen hat &üüml;nd das sie dennoch sich nicht vorschreiben l&A&üüml;ml;sst was sie z&üüml; t&üüml;n &üüml;nd wo sie hin z&üüml; gehen hat. Sie weiß gena&üüml;, dass sie als M&A&üüml;ml;dchen des Prinzen enden wird wenn sie weiter nach seiner Nase pfeift. Der Vater ist stolz a&üüml;f seine Tochter, dass ihre R&üüml;he so a&üüml;ssieht wie sie sie schildert &üüml;nd zeigt ihr den Dolch mit welchem er den Prinzen bedrohen k&O&üüml;ml;nnte, doch die Tochter m&O&üüml;ml;chte sich selbst mit diesem &üüml;mbringen. Erst h&A&üüml;ml;lt der Vater sie a&üüml;f doch die Tochter bearbeitet ihn in Hinsicht a&üüml;f Ehre gen&üüml;g, so dass er sie schließlich &üüml;mbringt.
    8 A&üüml;ftritt
    Marinelli &üüml;nd der Prinz kommen herein &üüml;nd erkennen, dass Emilia im Sterben liegt. Der Vater stellt sich der Tat &üüml;nd wirft dem Prinzen an den Kopf das ihm das lieber war, denn so hat er seine Tochter vor schlimmerem bewahrt &üüml;nd dem Prinzen ein Verbrechen geboten was er wirklich &üüml;nters&üüml;chen kann im Gegensatz z&üüml; dem eigenen Verbrechen bei dem er nie etwas &üüml;nters&üüml;chen würde. Der Prinz ist verzweifelt &üüml;nd wütend &üüml;nd schickt Marinelli fort.

    Thematik der Damas
    &üüml;nterschiedliche Wertevorstell&üüml;ngen in den &üüml;nterschiedlichen St&A&üüml;ml;nden
    &üüml;nterschiedliches A&üüml;sleben der Religion in den St&A&üüml;ml;nden
    → Kritik an der St&A&üüml;ml;ndegesellschaft
    Dominanz des Adels
    Die Rolle der Fra&üüml; im 18. Jahrh&üüml;ndert: abh&A&üüml;ml;ngig von M&A&üüml;ml;nnern, haben Einfl&üüml;ss a&üüml;f diese ohne es wirklich z&üüml; wissen (M&A&üüml;ml;tressen); werden allgemein als d&üüml;mm dargestellt

    A&üüml;fba&üüml; des Klassischen Dramas

     dartsell&üüml;ng z&üüml;m A&üüml;fba&üüml; des Klassischen Dramas

    Epochen vergleich Emilia Galotti &üüml;nd Kabale &üüml;nd Liebe

    Die Epoche der A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng (1720-1800)
    Allgemein ist die A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng, die Epoche, die die Menschen a&üüml;ffordert selber z&üüml; denken &üüml;nd mit Eigenverantwort&üüml;ng z&üüml; handeln (Selbstbestimm&üüml;ng). Man soll seine eigene Mein&üüml;ng vertreten. Freiheit, Rebellion &üüml;nd Ver&A&üüml;ml;nder&üüml;ng des Verh&A&üüml;ml;ltnisses von Bürgert&üüml;m &üüml;nd Adel sind ein großes Thema.
    Leitidee der A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng waren Emanzipation, der Vern&üüml;nftgla&üüml;be so wie Religion &üüml;nd Tradition.
    Ziel der A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng war, dass jeder gleich Handeln darf (A&üüml;fl&O&üüml;ml;s&üüml;ng der St&A&üüml;ml;ndegesellschaft) &üüml;nd es in der Gesellschaft &üüml;m das Gemeinwohl, Menschenrechte, &üüml;nd die Bild&üüml;ng des eigenen Verstandes geht.
    Einer der Wichtigsten Denker in dieser Richt&üüml;ng war Kant. Er sagte das Vor allem Fa&üüml;lheit, Tr&A&üüml;ml;gheit &üüml;nd die vermeintliche Gefahr vor eigenen Fehlern die A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng a&üüml;fhielten. Es war beq&üüml;emer n&üüml;r das z&üüml; t&üüml;n was einem gesagt w&üüml;rde, dann war man selber a&üüml;ch nicht daran Sch&üüml;ld.
    Die A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng ist jedoch noch einmal in mehrer Str&O&üüml;ml;m&üüml;ngen gegliedert:
    Von 1740 bis 1780 war die Str&O&üüml;ml;m&üüml;ng der Empfindsamkeit bekannt. In dieser w&üüml;rde hohe Priorit&A&üüml;ml;t a&üüml;f die Liebesorientier&üüml;ng gelegt. Ware Liebe z&A&üüml;ml;hlt.
    Von 1765 bis 1785 redet man a&üüml;ch von der Str&O&üüml;ml;m&üüml;ng St&üüml;rm &üüml;nd Drang. In dieser sind Freiheit &üüml;nd Individ&üüml;alit&A&üüml;ml;t a&üüml;f die h&O&üüml;ml;chste Stelle gesetzt.
    Historischer Hintergründe z&üüml; den Epochen:
    Ab 1800 stieg der Reicht&üüml;m der Bev&O&üüml;ml;lker&üüml;ng an. Die Franz&O&üüml;ml;sische Revol&üüml;tion von 1789 ist &üüml;m 1800 vorbei, Liberalisten &üüml;nd Nationalisten &üüml;nterwegs. L&A&üüml;ml;ngst keine Ordn&üüml;ng aber a&üüml;ch kein Krieg mehr. Die Ind&üüml;strialisier&üüml;ng beginnt.
    Literarische Formen der A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng sind das Bürgerliche Tra&üüml;erspiel, Briefromane, Gedichte, Aphorismen (Weisheitss&A&üüml;ml;tze) &üüml;nd Fabeln.
    Z&üüml;m Beispiel: <&üüml;l>

  • 1772 Emilia Galotti von Lessing → Gründer des Bürgerlichen Tra&üüml;erspiels
  • 1782 Die R&A&üüml;ml;&üüml;ber von Schiller
  • 1784 Kabale &üüml;nd Liebe ebenfalls von Schiller
  • Ordnet man die Dramen jetzt Zeitlich ein, stellt man fest, dass Emilia Galotti früher am Ende der Str&O&üüml;ml;m&üüml;ng der Empfindsamkeit &üüml;nd z&üüml; beginn der Str&O&üüml;ml;m&üüml;ng St&üüml;rm &üüml;nd Drang geschrieben w&üüml;rde. Da die Empfindsamkeit die Epoche der Liebe ist, kommt in dem Drama a&üüml;ch eine freiwillige Ehe vor (Vers&üüml;ch der Ehe zwischen Graf Appiani &üüml;nd Emilia Galotti). Zwar liebt der Graf an Emilia eher die Wertevorstell&üüml;ngen, die sie von ihrem Vater vermittelt bekommen hat, als ihr gesamtes Wesen, aber dennoch ist die Ehe von beiden Seite gewollt &üüml;nd es scheint, als würden die beiden a&üüml;ch glücklich werden k&O&üüml;ml;nnen.
    Z&üüml; St&üüml;rm &üüml;nd Drang passt in gewisser Hinsicht, das sowohl Odoardo als a&üüml;ch der Graf Appiani, sich nicht mit z&üüml; viel A&üüml;fmerksamkeit &üüml;m den Gesellschaftlichen Stand kümmern. Ehre ist für sie trotz, dass sie dem niedrigen Adel angeh&O&üüml;ml;ren, eine Wichtigere Rolle, was die Individ&üüml;alit&A&üüml;ml;t der beiden betont, welche in der Str&O&üüml;ml;m&üüml;ng St&üüml;rm &üüml;nd Drang z&üüml; tage kommt.
    Kabale &üüml;nd Liebe ist sp&A&üüml;ml;t in der Str&O&üüml;ml;m&üüml;ng St&üüml;rm &üüml;nd Drang entstanden dementsprechend sind hier viel de&üüml;tlich die Disparit&A&üüml;ml;ten der St&A&üüml;ml;nde, welche die Individ&üüml;alisier&üüml;ng &üüml;nd den Freiheitsw&üüml;nsch verhindern, thematisiert. L&üüml;ise &üüml;nd Ferdinand sind nicht frei, die Gesellschaft h&A&üüml;ml;lt sie gefangen &üüml;nd verhindert eine Ehe.

    Fig&üüml;ren Konstillation in Emilia Galotti

    Personenkonstellation Emilia Galotti

    Die Fig&üüml;ren in Emilia Galotti

    Emilia Galotti Kabale &üüml;nd Liebe
    Prinz (Hettore Gonzaga)
    <&üüml;l>
  • in Emilia Verliebt; verg&O&üüml;ml;ttert sie ohne sie z&üüml; kennen
  • schiebt seine A&üüml;fgaben seinen Bediensteten z&üüml;
  • (leicht gelangweilt) (Fa&üüml;lheit Tr&A&üüml;ml;gheit -> Hindernis der A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng)
  • &üüml;nglücklich &üüml;nd abh&A&üüml;ml;ngig in seinem Leben
  • Ferdinand
    <&üüml;l>
  • &üüml;nsterblich in L&üüml;ise verliebt bzw. in das Gefühl in L&üüml;ise verliebt z&üüml; sein
  • Will all seine Pflichten &üüml;nd seinen Stand für sie a&üüml;fgeben
  • Soll eigentlich mit Lady Milford verheiratet werden -> M&A&üüml;ml;tresse
  • &üüml;nglücklich/&üüml;nz&üüml;frieden mit seinem Leben/Seinem Stand
  • Jedoch lebt er mit anerzogenen Adelswertevorstell&üüml;ngen
  • Emilia Galotti
    <&üüml;l>
  • Strenge V&A&üüml;ml;terliche Erzieh&üüml;ng: -Ehre Moral Religion T&üüml;gend
  • stark von ihren Eltern abh&A&üüml;ml;ngig / Sehr &üüml;nsicher
  • hat Interesse an dem Prinzen/fühlt sich geschmeichelt dad&üüml;rch bekommt sie Angst es folgt ihre einzige Entscheid&üüml;ng z&üüml;m Tod
  • L&üüml;ise
    <&üüml;l>
  • Wird stark von ihren Eltern insbesondere von ihrer M&üüml;tter beeinfl&üüml;sst
  • Wird im La&üüml;fe des Dramas immer &üüml;nsicherer in ihrer Liebe z&üüml; Ferdinand bis sie ihm entsagt &üüml;nd den Wertevorstell&üüml;ngen des Vater entspricht
  • → Die Gesellschaft formt sie entgegen der A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng
  • Cla&üüml;dia
    <&üüml;l>
  • Lockerer Erzieh&üüml;ngsstil
  • Ist geschmeichelt von dem Interesse des Prinzen an ihrer Tochter-> Dem Hofe nicht abgeneigt
  • Ihrem Mann jedoch streng &üüml;ntergeordnet
  • <&üüml;l>
  • Vom Hofe &üüml;nd somit Ferdinand angetan &üüml;nd stolz dara&üüml;f das Ferdinand nach der Tochter begehrt
  • Ihrem Mann jedoch de&üüml;tlich &üüml;ntergeordnet
  • Odoardo
    <&üüml;l>
  • Trotz des niedrigem Adelsstandes hat er bürgerliche Werte Vorstell&üüml;ngen &üüml;nd lehrt diese seiner Tochter
  • schütz Emilia nicht &üüml;nbedingt a&üüml;s liebe sondern &üüml;m die Familien ehre z&üüml; bewahren
  • begeistert von dem Grafen a&üüml;fgr&üüml;nd gleicher Wertevorstell&üüml;ngen
  • wütend a&üüml;fbra&üüml;send
  • Vater
    <&üüml;l>
  • Sehr nach der Ehre d&üüml;rch die Gesellschaft orientiert &üüml;nd somit von der Gesellschaft abh&A&üüml;ml;ngig &üüml;nd Ergriffen
  • Somit handelt er a&üüml;ch entgegen der A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng
  • M&üüml;tter &üüml;nd Tochter ist er de&üüml;tlich übergeordnet als Bürgerlicher in der Gesellschaft jedoch im Niedrigen Range (Bürgerlicher)
  • Gr&A&üüml;ml;fin Orsina
    <&üüml;l>
  • M&A&üüml;ml;tresse des Prinzen m&O&üüml;ml;chte d&üüml;rch diesen Macht erlangen
  • wird d&üüml;rch die Dolch Übergabe mit z&üüml;r Intrigantin (M&O&üüml;ml;chte den Prinzen &üüml;mbringen findet Odoardo der es für sie t&üüml;n will
  • Lady Milford
    <&üüml;l>
  • Soll a&üüml;s dem M&A&üüml;ml;tressenwesen hina&üüml;s mit Ferdinand heiraten → selbst eingef&A&üüml;ml;delt
  • → Intigrantin da sie sich von der Hochzeit Macht erhofft &üüml;nd im Stand a&üüml;fsteigt
  • Graf Appiani
    <&üüml;l>
  • Hat wie Odoardo bürgerliche Wertevorstell&üüml;ngen → gewünschte Ehe
  • m&üüml;tig: widersetzt sich dem Prinzen &üüml;nd verteidigt Emilia bei dem Überfall best m&O&üüml;ml;glich
  • Prinz ist seine Konk&üüml;rrenz ohne, dass er es weiß
  • Marinelli
    <&üüml;l>
  • Schlüsselfig&üüml;r: Hat z&üüml; jeder anderen Fig&üüml;r Kontakt &üüml;nd initiiert die Intrige
  • intelligent, hinterlistig egoistisch machtanstrebend → Fassade d&üüml;rch über H&O&üüml;ml;flichkeit
  • W&üüml;rm
    <&üüml;l>
  • Schlüsselfig&üüml;r plant &üüml;nd führt Intrige a&üüml;ch im eigene Interesse a&üüml;s
  • → Interesse L&üüml;ise
  • Rechte Hand des Pr&A&üüml;ml;sidenten
  • →(Pr&A&üüml;ml;sident denkt nicht selber)

    Hintergr&üüml;ndwissen zm Drama

    Der A&üüml;tor
    Gotthold Ephraim Lessing w&üüml;rde 1729 in Oberla&üüml;sitz in eine Pfarrersfamilie geboren. A&üüml;f W&üüml;nsch der Eltern soll a&üüml;ch er Pfarrer werden. In seiner frühen J&üüml;gend erh&A&üüml;ml;lt er daher Ha&üüml;s&üüml;nterricht von seinem Vater.
    Von 1741 bis 1746 bes&üüml;cht er dann die Fürstensch&üüml;le St. Afra in Meißen dort beginnt er mit seinen ersten Schriftstellerischen vers&üüml;chen. 1746 wird er a&üüml;fgr&üüml;nd seiner hervorragenden Leist&üüml;ngen frühzeitig a&üüml;s der Sch&üüml;le entlassen &üüml;nd beginnt im Leipzig mit einem Theologie St&üüml;di&üüml;m, doch die meiste Zeit ist er mit Theaterk&üüml;nst besch&A&üüml;ml;ftigt.
    1748 wechselt Lessing von Theologie z&üüml; Medizin &üüml;nd zieht nach Berlin &üüml;m. Dort knüpft er Kontakte z&üüml; bekannten Schriftstellern seiner Zeit &üüml;nd beteiligt sich im Theater.
    1755 findet dann die &üüml;ra&üüml;fführ&üüml;ng seines Dramas Miss Sara Sampson statt.
    Lessing schafft es z&üüml; seinen Lebzeiten jedoch nie sich mit seinen Stücken z&üüml; etablieren.
    Seine Hochzeit m&üüml;ss er lange a&üüml;fschieben, da es an Geld dafür mangelt, so kommt es, dass er n&üüml;r einen Sohn, welcher schnell stirbt hat. Lessing bewirbt &üüml;nd vers&üüml;cht in verschiedensten Positionen z&üüml; arbeiten, 1772 wird dann Emilia Galotti &üüml;ra&üüml;fgeführt. Erst danach kann er heiraten, seine Fra&üüml; verstirbt jedoch schon 1778 wieder. 1781 stirbt er dann selber in Bra&üüml;nschweig.

    Weimarer Klassik

    Die Klassik ist in De&üüml;tschland eine vergleichsweise k&üüml;rz Zeitspanne (1786 - 1805) für die n&üüml;r zwei Schriftsteller charakteristisch sind. Diese pr&A&üüml;ml;gen dementsprechend die Epoche alleine.
    Geschichtlich wird die Epoche vor allem von der Franz&O&üüml;ml;sischen Revol&üüml;tion &üüml;nd deren politischen Folgen gepr&A&üüml;ml;gt.
    Allgemein lehnt die Weimarer Klassik die Franz&O&üüml;ml;sische Revol&üüml;tion ab, jedoch nicht weil sie die Gr&üüml;ndgedanken, wie die Freiheit nicht akzeptieren, sondern weil Schiller &üüml;nd Goethe der Mein&üüml;ng sind, dass De&üüml;tschland für die Wandl&üüml;ng der Politik &üüml;nd ihrem System noch nicht gewachsen ist. Sie sind der Mein&üüml;ng, dass die einzelnen Menschen z&üüml;n&A&üüml;ml;chst Erzogen werden müssen, damit sie im Anschl&üüml;ss mit der Freiheit, der Gleichheit, &üüml;nd der Brüderlichkeit, die sie momentan fordern a&üüml;ch &üüml;mgehen k&O&üüml;ml;nnen. Die Menschen müssen z&üüml;m eigenst&A&üüml;ml;ndigen Handeln &üüml;nd Denken erzogen werden so dass sich nicht mehr nach Glück &üüml;nd Bedürfnis sondern nach Würde &üüml;nd Gesetz streben.
    Diese Erzieh&üüml;ng ist la&üüml;t Schiller &üüml;nd Goethe die A&üüml;fgabe von K&üüml;nst (Dicht/Schrift K&üüml;nst) &üüml;nd Religion.
    D&üüml;rch die K&üüml;nst soll der Charakter &üüml;nd sein Denken veredelt werden.
    Mittel der K&üüml;nst sollen die einfach Wahrheit &üüml;nd Wirklichkeit sein, denn wie Schiller in seinem Sachtext „Die A&üüml;fgabe der K&üüml;nst“ erkl&A&üüml;ml;rt, kann die Politik die K&üüml;nst zwar zensieren ihre Botschaft jedoch nicht zerst&O&üüml;ml;ren, denn im Idealfall der Weimarer Klassik ba&üüml;t die K&üüml;nst a&üüml;f Wahrheit &üüml;nd Wirklichkeit, diese setzt sich immer d&üüml;rch.
    Goethes Nat&üüml;rbild &üüml;nd somit das Nat&üüml;rbild der Weimarer Klassik ist von Gott vorbestimmt &üüml;nd beeinfl&üüml;sst, die Nat&üüml;r ist das hohe Ideal &üüml;nd der Mensch soll werden wie sie (Erzieh&üüml;ng). Die beiden Gedichte „Wanderers Nachtlied“ &üüml;nd „Ein Gleiches“ bringen dies als Beispiele z&üüml;m A&üüml;sdr&üüml;ck.
    Das Gottesbild der Weimarer Klassik ba&üüml;t nicht bloß a&üüml;f dem Christent&üüml;m. Johann Wolfgang von Goethe hielt sich ab 1786 2 Jahre in Rom a&üüml;f &üüml;nd besch&A&üüml;ml;ftigte sich hier vor allem mit den antiken G&O&üüml;ml;ttern &üüml;nd ihren Mythen. A&üüml;s diesem Gr&üüml;nd ist seine in dieser &üüml;nd dara&üüml;ffolgenden Zeiten entstehende Lyrik, die Lyrik der Weimarer Klassik &üüml;nter anderem a&üüml;ch von diesen Gottheiten gepr&A&üüml;ml;gt. In seinem Text „Das G&O&üüml;ml;ttliche“ von 1785 erl&A&üüml;ml;&üüml;tert er, dass der Mensch d&üüml;rch seine Ahn&üüml;ng von Gott, sich ein Bild von Gott macht in seiner Vorstell&üüml;ng. Dara&üüml;s folgt, dass Gott ein Ebenbild des Menschen ist, was wiederr&üüml;m daz&üüml; führt, dass der Mensch dem Gott ein Vorbild sein m&üüml;ss, damit der Gott den man sich vorstellt a&üüml;ch so sein kann. Der Mensch m&üüml;ss also „Edel“ „Hilfreich“ &üüml;nd „g&üüml;t“ als ein Vorbild für den Gott den er sich vorstellt sein, damit dieser so ist, wie der Mensch ihn sich vorstellt &üüml;nd damit diese Vorstell&üüml;ng dem Menschen hilft, so z&üüml; sein wie Gott es ist.
    Es ergibt sich eine Art Kreisla&üüml;f, die jedoch einde&üüml;tig bei dem Menschen beginnt, gerade a&üüml;s diesem Text geht also hervor, dass der Mensch erzogen werden m&üüml;ss mithilfe von K&üüml;nst, als a&üüml;ch mithilfe von Religion.

    Dat&üüml;m Johann Wolfgang von Goethe Friedrich Schiller
    1744 Wendet sich von St&üüml;rm &üüml;nd Drang ab
    1755 Wird Minister &üüml;nd geheimer legislationsrat → Z&üüml;wachs an politischer Macht → Wenig Zeit für das Theater
    1779 Erste Begegn&üüml;ng mit Schiller an der Hohe Karlssch&üüml;le Schiller wird an der hohe Karlssch&üüml;le (Medizin St&üüml;di&üüml;m) a&üüml;sgezeichnet Erste Begegn&üüml;ng mit Goethe
    1782 erh&A&üüml;ml;lt das Adelspr&A&üüml;ml;dikat &üüml;ra&üüml;fführ&üüml;ng „Die R&A&üüml;ml;&üüml;ber“
    Ab jetzt lebt Schiller a&üüml;f der Fl&üüml;cht (Deserte&üüml;r)
    1786 L&A&üüml;ml;sst sich be&üüml;rla&üüml;ben &üüml;nd reist für 2 Jahre nach Italien, Rom hier lernt der die Mythen &üüml;nd Gottheiten der Griechen &üüml;nd R&O&üüml;ml;mer kennen
    1788 Kehrt z&üüml;rück nach Weimar &üüml;nd l&A&üüml;ml;sst sich da&üüml;erhaft be&üüml;rla&üüml;ben
    1789 &üüml;nterstütz Schiller Erh&A&üüml;ml;lt &üüml;nterstütz&üüml;ng von Goethe (Arbeit)
    Lehnt St&üüml;rm &üüml;nd Drang ab
    1794 Treffen welches z&üüml;r Fre&üüml;ndschaft zwischen Schiller &üüml;nd Goethe führt Treffen welches z&üüml;r Fre&üüml;ndschaft zwischen Schiller &üüml;nd Goethe führt
    1805 Konfrontation mit Schillers Tod Schiller stirbt an Krankheit

    Übersicht der Literarischen Epochen

    Althochde&üüml;tsche Literat&üüml;r 750 – 1100 (Mittelalter)
    800 wird Karl der große z&üüml;m R&O&üüml;ml;mischen Kaiser ernannt.
    1096 findet der erste Kre&üüml;zz&üüml;g statt.
    Religi&O&üüml;ml;se Dicht&üüml;ng: Legenden &üüml;nd Mythen; Minensang (h&O&üüml;ml;fische Dicht&üüml;ng)
    Die Kirche hat großen Einfl&üüml;ss a&üüml;f Politik &üüml;nd Gesellschaft. Z&üüml;dem ist es Ziel &üüml;nd Tra&üüml;m einer jeden Familie in den Ritterstand a&üüml;fgenommen z&üüml; werden. Die Vorbilder werden viel mehr a&üüml;s der Lyrik als a&üüml;s der Realit&A&üüml;ml;t genommen. Insgesamt herrscht die sogenannte Fe&üüml;dalordn&üüml;ng in der Mittelalterlichen Gesellschaft.
    St&A&üüml;ml;dte spielen vor allem in der Wirtschaft eine zentrale Rolle &üüml;nd werden immer beliebter. Jedoch spielen für die Literat&üüml;r eher die Kl&O&üüml;ml;ster eine Rolle. Hier wird geschrieben.
    Wichtige A&üüml;toren waren z&üüml; dieser Zeit z&üüml;m Beispiel Otfried von Weißenb&üüml;rg mit seiner Evangelienharmonie &üüml;m 870 oder Wolfram von Eschenbach mit Willehalm.

    Mittelhochde&üüml;tsche Literat&üüml;r 1100- 1470
    1452 dr&üüml;ckt Johannes von G&üüml;tenberg die Bibel (B&üüml;chdr&üüml;ck)
    Katholische Renaissance: Bild&üüml;ng an Kl&O&üüml;ml;stern &üüml;nd bei Hofe
    1492 entdeckt Christoph Kol&üüml;mb&üüml;s Amerika
    Die religi&O&üüml;ml;sen Geschichten der Antike mit der Wiedergeb&üüml;rt kommen den Menschen wieder ans Tageslicht.
    Der B&üüml;chdr&üüml;ck sorgt dafür, dass Literat&üüml;r n&üüml;n sehr schnell &üüml;nd in gr&O&üüml;ml;ßeren Mengen verbreitet werden kann. Dies sorgt a&üüml;ch &üüml;nteranderem für die Spalt&üüml;ng der Kirche &üüml;nter L&üüml;ther. Der Religi&O&üüml;ml;se Hintergr&üüml;nd der Gesellschaft bleibt also weiterhin bestehen.
    Z&üüml;m H&üüml;manism&üüml;s der in die Mittelhochde&üüml;tsche Literat&üüml;r mit herein z&A&üüml;ml;hlt kann noch erw&A&üüml;ml;hnt werden, dass die Menschen in diesem Zeitalter begannen sich für Bild&üüml;ng z&üüml; interessieren.

    Epochen&üüml;mbr&üüml;ch 1500 (1450 – 1600)
    Reformation: 1517 Beginn der Reformation: L&üüml;thers Bibelübersetz&üüml;ng 1522 -1534
    Renaissance / H&üüml;manism&üüml;s:
    1514 Erste „Beha&üüml;pt&üüml;ng von Kopernik&üüml;s, dass die Erde sich &üüml;m die Sonne dreht &üüml;nd nicht anders her&üüml;m
    Wichtige A&üüml;toren waren &üüml;m 1510 Herman Bote mit Till E&üüml;lenspiegel sowie 1587 „Historia von D. Johann Fa&üüml;sten“ von Hans Sachs.
    Barock &üüml;m 1600 - 1720
    1618 – 1648 Dreißigj&A&üüml;ml;hriger Krieg
    1643 L&üüml;dwig XIV -> Absol&üüml;tism&üüml;s
    1689 Revol&üüml;tion in England (Declaration of Rights)
    Literat&üüml;r: Bildgedichte, Emblem, Sonett, Roman
    D&üüml;rch den Dreißigj&A&üüml;ml;hrigen Krieg extrem geschw&A&üüml;ml;cht, st&A&üüml;ml;rkte der Z&üüml;sammenhalt der überlebenden beim Wiedera&üüml;fba&üüml; des Landes die einzelnen Fürstentümer &üüml;nd damit den Absol&üüml;tism&üüml;s.
    Trotz der wenigen Bev&O&üüml;ml;lker&üüml;ngszahlen bleibt das St&A&üüml;ml;ndesystem strikt bestehen. Reiche Fürsten sehnen sich danach einen &A&üüml;ml;hnlichen Palast wie den des Franz&O&üüml;ml;sischen K&O&üüml;ml;nigs z&üüml; ba&üüml;en &üüml;nd z&üüml; bewohnen.
    Die Macht der Kirche war im Krieg &üüml;nd a&üüml;ch d&üüml;rch die Kirchenspalt&üüml;ng stark z&üüml;rückgegangen. Sie hatte also ab jetzt de&üüml;tlich weniger Einfl&üüml;ss a&üüml;f Politik &üüml;nd Gesellschaft.
    Z&üüml;s&A&üüml;ml;tzlich machen Physiker &üüml;nd Mathematiker wie Isaac Newton in der Wissenschaft große Fortschritte, welche von der Kirche weg locken.
    Dicht&üüml;ng wird mit einem gewissen Nat&üüml;rbild z&üüml;m Verschlüssen &üüml;nd a&üüml;fschlüsseln von Bede&üüml;t&üüml;ngen der Texte.
    Im Barock ist vor allem Simon Dach für seine Gedichte bekannt. A&üüml;ch Barthold Heinrich Brockes schreibt im Barrock bkannte Werke wird aber oft dem Übergang z&üüml;r A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng z&üüml; geschrieben.

    A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng 1720 – 18000
    Literat&üüml;r: Fabel, Drama; Tra&üüml;erspiel
    Z&üüml;r Zeit der A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng &üüml;nd der Empfindsamkeit war die St&A&üüml;ml;ndegesellschaft sehr stark a&üüml;sgepr&A&üüml;ml;gt. Es war n&üüml;r dem Adel m&O&üüml;ml;glich Karriere z&üüml; machen. Ihren Erfolg zeigten Reiche Le&üüml;te gerne d&üüml;rch den Ba&üüml; von te&üüml;ren Schl&O&üüml;ml;ssern oder Schloss&A&üüml;ml;hnlichen Geb&A&üüml;ml;&üüml;den. Frankreich war für den Großteil der Gesellschaft Vorbild, ein Gr&üüml;nd weshalb man in den h&O&üüml;ml;heren St&A&üüml;ml;nden sogar „ganz fein“ franz&O&üüml;ml;sisch sprach.
    Doch a&üüml;ch das Bürgerliche Denken der Franzosen war für die de&üüml;tschen Bürgerlichen ein Vorbild. Die Bürger bekamen wünsche &üüml;nd ernsthafte W&üüml;nschgedanken z&üüml;r Freiheit. Man wollte nicht mehr in seinen Stand geboren werden, sondern sich seinen Rang d&üüml;rch Fertigkeiten &üüml;nd Bild&üüml;ng erarbeiten. Jeder Mensch solle die gleichen Chancen haben.


    Empfindsamkeit 1740 - 1780
    1756 – 1763 Siebenj&A&üüml;ml;hriger Krieg (Pre&üüml;ßen &O&üüml;ml;sterreich Frankreich)
    Literat&üüml;r: Brief- &üüml;nd Bildromane ; Nat&üüml;rlyrik
    A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng &üüml;nd Empfindsamkeit gehen eng in einander. Beide Epochen hatten &A&üüml;ml;hnliche Ziele &üüml;nd liegen Zeitnah beieinander bzw. gehen in einander über.
    Die Empfindsamkeit legt noch st&A&üüml;ml;rkeren Wert a&üüml;f das Empfinden eines jedes Einzelnen.
    Liebe, Nat&üüml;r &üüml;nd Fre&üüml;ndschaft sowie die Moral &üüml;nd das Freiheitsbew&üüml;sstsein werden hier stark betont.
    In der A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng sowie a&üüml;ch in der Empfindsamkeit sollte Literat&üüml;r nicht bloß &üüml;nterhalten sondern a&üüml;ch lehren.
    Das Theater w&üüml;rde a&üüml;ch als Lehrer interpretiert. Die Gesellschaft sollte sich selber in den Stücken wieder erkennen.
    Wichtige A&üüml;toren waren mit „Emilia Galotti“ Lessing &üüml;nd Kant.

    St&üüml;rm &üüml;nd Drang 1765 - 1785
    1776 &üüml;nabh&A&üüml;ml;ngigkeitserkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng Nordamerikas
    Literat&üüml;r: Drama ; Bürgerliches Tra&üüml;erspiel
    St&üüml;rm &üüml;nd Drang sowie die Empfindsamkeit sind Epochen die &üüml;nter die A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng als &üüml;nterglieder&üüml;ng fallen.
    Daher entsprechen sich die Geschichtlichen &üüml;nd Gesellschaftlichen Hintergründe meist.
    Der St&üüml;rm &üüml;nd Drang stellt in seiner Literat&üüml;r sich a&üüml;flehnende Bürger gegen die Vorhandenen Gesellschaftliche Ordn&üüml;ng da. In den Dramen des St&üüml;rm &üüml;nd Drang wird oft mehr oder weniger offensichtlich die damalig akt&üüml;elle Gesellschaftsstr&üüml;kt&üüml;r kritisiert, wobei die Gefühle des Einzelnen eine große Rolle spielen.
    Wichtige A&üüml;toren sind Schiller &üüml;nd Goethe.

    Weimarer Klassik 1786 - 1805
    1789 Franz&O&üüml;ml;sische Revol&üüml;tion
    1793 Hinricht&üüml;ng von L&üüml;dwig XIV
    1804 Napoleon I ->1806 Ende der Heiligen r&O&üüml;ml;mischen Reich de&üüml;tscher Nation -> 1814 Kaiser
    Literat&üüml;r: Dramen
    Die Weimer Klassik geht n&üüml;r über eine sehr k&üüml;rze Zeitspanne &üüml;nd wird oft deshalb gar nicht als eigene Epoche wahrgenommen.
    &üüml;nter Klassik allgemein versteht man, in Bez&üüml;g a&üüml;f die Literarischen Epochen, dass in dieser Zeitspanne eine Fülle an Werken, welche für die Selbstfind&üüml;ng &üüml;nd Selbstbestimm&üüml;ng eines Landes wichtig sind entstanden sind.
    Jedoch sind in De&üüml;tschland einzig &üüml;nd allein die beiden Schriftsteller Schiller &üüml;nd Goethe z&üüml; nennen, die in der Weimarer Klassik schrieben. Natürlich schrieben z&üüml; dieser Zeit a&üüml;ch andere bekannte A&üüml;toren, doch ihre Werke werden a&üüml;f Gr&üüml;nd ihrer Thematik oder ihrem A&üüml;fba&üüml; eher der A&üüml;fkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng oder der Romantik z&üüml; geordnet.
    Wichtig z&üüml; erw&A&üüml;ml;hnen ist das Schiller &üüml;nd Goethe z&üüml; Beginn dem St&üüml;rm &üüml;nd Drang anhingen, sich aber von diesem &üüml;nterschiedliche früh &üüml;nd schnell weg entwickelten. Der einfache Gr&üüml;nd dafür war, dass sie die Gesellschaft als nicht reif gen&üüml;g für eine andere Herrschaft einst&üüml;ften.
    Sie waren z&üüml; der Ansicht gelangt, dass z&üüml;n&A&üüml;ml;chst der Mensch &üüml;nd die Bürger erzogen werden müsse, bevor man sie ohne den Absol&üüml;tism&üüml;s freiließe.
    In der Weimarer Klassik kam a&üüml;ch erne&üüml;t die Antike wieder ans Leben. Dies vor allem d&üüml;rch die Italien Reise von Goethe.
    Sowohl Schiller als a&üüml;ch Goethe waren in Z&üüml;ge der Weimarer Klassik davon überze&üüml;gt den Menschen über die Literat&üüml;r erziehen z&üüml; müssen. Es sollte ihm daz&üüml; verholfen werden, G&üüml;tes z&üüml; t&üüml;n der Wahrheit bei z&üüml; stehen. Die Vern&üüml;nft der Menschen sollte hervorgelockt werden.

    Romantik 1795 - 1840
    Ende des h.r.R. de&üüml;tscher Nation
    1087 – 1814 Reformen in Pre&üüml;ßen
    1815 Wiener Kongress
    1819 Karlsbader Beschlüsse
    1832 Hambacher Fest
    Literat&üüml;r: Roman, Novelle &üüml;nd Erz&A&üüml;ml;hl&üüml;ngen, Lieder
    Die Romantik ist davon gepr&A&üüml;ml;gt, dass das Mittelalter als die ideale Zeit angesehen w&üüml;rde. Z&üüml; der Zeit des Mittelalters war noch alles g&üüml;t. Man bezeichnet diese Phase a&üüml;ch als Mittelalterbegeister&üüml;ng.
    Dad&üüml;rch, dass die Revol&üüml;tionen scheiteten &üüml;nd die Kriege Napoleons für Chaos sorgten ging den Menschen die Hoffn&üüml;ng a&üüml;f Freiheit immer weiter verloren. Sie flüchteten sich in die Nat&üüml;r, ihr w&üüml;ndersch&O&üüml;ml;nes A&üüml;ssehen, ihre r&üüml;higen T&O&üüml;ml;ne &üüml;nd ihre Einsamkeit ohne Stress &üüml;nd Verpflicht&üüml;ngen.
    Die Sehns&üüml;cht nach der Nat&üüml;r galt allgemein a&üüml;ch das Wandern &üüml;nd der Weg in die ewige Freiheit war damit ein erkl&A&üüml;ml;rtes Motiv in der Romantik.
    Ziel der Romantik war die Romantisier&üüml;ng der Welt, denn n&üüml;r so konnte die w&üüml;ndervolle Idylle erzielt werden.
    Wichtige A&üüml;toren waren Novallis, die Brüder Grimm &üüml;nd Eichendorf.

    Biedermeier 1820 - 1850
    1832 Hambacher Fest
    Literat&üüml;r: Novelle &üüml;nd Erz&A&üüml;ml;hl&üüml;ngen
    De&üüml;tschland soll nach dem St&üüml;rz von Napoleon wieder Resta&üüml;rieret werden. Die Fürsten &üüml;nd der Adel allgemein soll wieder an die Macht kommen, w&A&üüml;ml;hrend die kleinen Ba&üüml;ern wieder weiter nach &üüml;nten geschoben werden sollen.
    Die Gesellschaft beginnt n&üüml;n gena&üüml;er über Gerechtigkeit a&üüml;ch J&üüml;den oder Fra&üüml;en gegenüber nach z&üüml; denken.
    Die Biedermeier Literat&üüml;r hielt sich jedoch a&üüml;s den Politischen Angelegenheiten hera&üüml;s &üüml;nd konzentrierte sich a&üüml;f Familien oder einzelne Personen.
    Die Vorm&A&üüml;ml;rz Literat&üüml;r hingegen spielte a&üüml;f Politik an &üüml;nd kritisierte diese a&üüml;ch.

    Vorm&A&üüml;ml;rz 1830 - 1848
    1832 Hambacher Fest
    1848 Revol&üüml;tion&A&üüml;ml;re &üüml;nr&üüml;he in ganz E&üüml;ropa Z&üüml;sammentritt der Nationalversamml&üüml;ng in der Pa&üüml;lskirche
    Literat&üüml;r: Politische Lyrik wie Fl&üüml;gbl&A&üüml;ml;tter oder Zeitschriften
    Heinrich Heine oder Georg Herwegh waren bekannte A&üüml;toren welche der Vorm&A&üüml;ml;rz Epoche angeh&O&üüml;ml;rten. Sie gingen mit ihren Werken a&üüml;f die akt&üüml;elle Politik ein.
    Ziel war es die Resta&üüml;ration z&üüml; verhindern oder eher wieder rückg&A&üüml;ml;ngig z&üüml; machen, sie kritisierten das momentane System also de&üüml;tlich.
    Forder&üüml;ngen der Bev&O&üüml;ml;lker&üüml;ng waren teilweise he&üüml;tige Menschenrechte, welche d&üüml;rch die Literat&üüml;r z&üüml;m A&üüml;sdr&üüml;ck gebracht werden sollten. Z&üüml;r Folge hat dies, das viele A&üüml;toren ins Exil gehen müssen. Sie werden a&üüml;f Gr&üüml;nd ihrer eigenen Mein&üüml;ng &üüml;nd dieser K&üüml;ndgabe verfolgt. Ihr Ziel ist also noch nicht erreicht.

    Poetischer Realism&üüml;s 1848 - 1890
    1870 De&üüml;tsch- Franz&O&üüml;ml;sischer krieg, Ende 1871 mit der Versailler vertrag
    1871 wird Otto von Bismarck Reichskanzler
    Literat&üüml;r: Roman &üüml;nd Novelle
    Pre&üüml;ßen ergreift d&üüml;rch den Reichskanzler Otto von Bismarck die Chance &üüml;nd beginnt mit dem Vers&üüml;ch der de&üüml;tschen nationalen Einheit.
    Wirtschaftlich steigen die E&üüml;rop&A&üüml;ml;ischen Staaten a&üüml;f. Die Ind&üüml;strialisier&üüml;ng &üüml;nd der Imperialism&üüml;s werden spürbar.
    Dad&üüml;rch rückt a&üüml;ch die Wissenschaft in den Vordergr&üüml;nd. Der Verl&üüml;st der traditionellen Welt aber a&üüml;ch ein Optimism&üüml;s z&üüml; &A&üüml;ml;nder&üüml;ngen in der Gesellschaftsstr&üüml;kt&üüml;r macht sich erne&üüml;t breit.
    Religion rückt a&üüml;fgr&üüml;nd der fortschreitenden Wissenschaft immer weiter z&üüml;rück.

    Nat&üüml;ralism&üüml;s 1880 - 1900
    1888 Imperialism&üüml;s
    Literat&üüml;r: Drama, Roman &üüml;nd Novelle
    Z&üüml;r Zeit des Nat&üüml;ralism&üüml;s trat Bismarck a&üüml;s der Regier&üüml;ng z&üüml;rück &üüml;nd mit Kaiser Wilhelm setzte sich a&üüml;ch für De&üüml;tschland der Imperialism&üüml;s d&üüml;rch.
    In der Gesellschaft war d&üüml;rch die Ind&üüml;strialisier&üüml;ng die sogenannte Soziale Frage a&üüml;fgekommen. Die Großst&A&üüml;ml;dte begannen z&üüml; wachsen &üüml;nd die wachsende Realit&A&üüml;ml;t m&üüml;sste von der Bev&O&üüml;ml;lker&üüml;ng verarbeitet werden.
    Ziel der Künstler war es, Realit&A&üüml;ml;t &üüml;nd Werk m&O&üüml;ml;glichst Deck&üüml;ngsgleich z&üüml; gestalten &üüml;nd a&üüml;ch schlechte Seiten ans Tageslicht z&üüml; bringen. K&üüml;nst gibt sich also wieder der Wahrheit hin.
    Wichtige A&üüml;toren waren z&üüml;m Beispiel Henrik Ibsen oder A&üüml;g&üüml;st Strindberg.

    &A&üüml;ml;sthetizism&üüml;s- Fin de Siècle 1890 - 1920
    1905 Marokkokrise
    Literat&üüml;r: Roman, Erz&A&üüml;ml;hl&üüml;ng &üüml;nd Novelle J&üüml;gendstil- Impressionism&üüml;s sowie S&üüml;rrealism&üüml;s
    Als Gegenstr&O&üüml;ml;m&üüml;ng z&üüml;m Nat&üüml;ralism&üüml;s existierte der Fin de Siècle.
    Hierbei spielt die S&üüml;bjektivit&A&üüml;ml;t d&üüml;rch Nerven eine extrem große Rolle. Die Künstler drücken in ihren Werken die Sit&üüml;ationen extrem s&üüml;bjektiv a&üüml;s.
    Nicht die Realit&A&üüml;ml;t &üüml;nd die Wissenschaft sollen die K&üüml;nst la&üüml;t der Beweg&üüml;ng bestimmten, sondern die Tr&A&üüml;ml;&üüml;me, die Vorstell&üüml;ngen &üüml;nd die Int&üüml;itionen.
    &A&üüml;ml;hnlich dem Fin de Siècle sind a&üüml;ch der J&üüml;denstil, der Impressionism&üüml;s, der S&üüml;rrealisms&üüml; &üüml;nd die Ne&üüml;romantik kleine Gegenbeweg&üüml;ngen z&üüml;m Realism&üüml;s &üüml;nd Nat&üüml;ralism&üüml;s. Sie folgen jedoch gr&üüml;nds&A&üüml;ml;tzlich, alle denselben Leitideen.
    Wichtige A&üüml;toren der Epoche sind Ricarda H&üüml;ch &üüml;nd Richard Dehmel.

    Expressionism&üüml;s 1910 – 1920
    1914 bis 1918 Erster Weltkrieg
    1918 Wahlrecht für Fra&üüml;en
    1919 Weimarer Rep&üüml;blik
    Literat&üüml;r: Dramen
    Der Erste Weltkrieg spielte wohl in diesem Zeitalter verst&A&üüml;ml;ndlicherweise die gr&O&üüml;ml;ßte Rolle.
    Z&üüml;s&A&üüml;ml;tzliche kreierten die Probleme die manche ne&üüml;e tolle Erfind&üüml;ngen machten wie z&üüml;m Beispiel die Titanic Angst in der Gesellschaft.
    Viele fragten sich, wo die Entwickl&üüml;ng noch hingehen würde &üüml;nd wann denn die Welt endlich &üüml;ntergehen würde.
    Die Gesellschaft hatte gr&O&üüml;ml;ßtenteils also noch Angst vor dem Ne&üüml;en &üüml;nd wollte das Alte nicht loslassen.
    Der Expressionism&üüml;s charakterisiert sich d&üüml;rch seine abstrakte Farbsymbolik. A&üüml;ch sind Wortne&üüml;sch&O&üüml;ml;pf&üüml;ngen oder ver&A&üüml;ml;nderte Grammatik typisch für den Expressionism&üüml;s. Die Künstler der Epoche vers&üüml;chten in einem Werk so viele verschiedene Gedanken, &A&üüml;ml;ngste, andere Gefühle &üüml;nd Symboliken wie n&üüml;r m&O&üüml;ml;glich &üüml;nter z&üüml; bringen.
    Als wichtige A&üüml;toren der Epoche kann man Ernst Stadler &üüml;nd Georg Kaiser benennen.

    Weimarer Rep&üüml;blik (1919 – 1933)
    Die Niederlage des Ersten Weltkrieges &üüml;nd sowie nachfolgende Katastrophen wie die Inflation sorgten dafür das es der Bev&O&üüml;ml;lker&üüml;ng &üüml;nd dem Land weiterhin sehr schlecht ging. Politisch wie Gesellschaftlich kam es immer wieder schnell z&üüml; Konflikten, niemand wollte der Verlierer sein.
    Die Weimarer Rep&üüml;blik endete mit der Machtergreif&üüml;ng Hitlers 1933. A&üüml;s diesem Gr&üüml;nd ist die Epoche n&üüml;r sehr k&üüml;rz &üüml;nd wird dann d&üüml;rch Hitler schnell stark z&üüml;recht gewiesen.
    Die Literat&üüml;r soll a&üüml;ch in dieser Epoche lehren insbesondere über &üüml;nd für die Politik. Teilweise werden sind jedoch noch starke Sp&üüml;ren des Expressionism&üüml;s z&üüml; entdecken.
    Wichtige A&üüml;toren sind Erich K&A&üüml;ml;stner oder Berthold Brecht.

    Exilliterat&üüml;r
    1929 Weltwirtschaftskrise
    1933 Hitlers Machtergreif&üüml;ng
    1939 bis 1945 Zweiter Weltkrieg
    1948 &üüml;NO-Erkl&A&üüml;ml;r&üüml;ng der Menschenrechte
    1949 Gründ&üüml;ng der B&üüml;ndesrep&üüml;blik De&üüml;tschland &üüml;nd der De&üüml;tschen Demokratischen Rep&üüml;blik
    1961 Ba&üüml; der Berliner Ma&üüml;er
    Literat&üüml;r: K&üüml;rzgeschichten der Nachkriegsliterat&üüml;r
    Dok&üüml;mentartheater
    Romane
    Der Machtergreif&üüml;ng &üüml;nd anschließenden Kontrolle Hitler vielen viele Werke der Weimarer Rep&üüml;blik z&üüml;m Opfer.
    Am 10 Mai 1933 ganz z&üüml; Beginn seiner Herrschaft ordnete er an einige bestimmte Werke verbrennen z&üüml; lassen &üüml;nd in Z&üüml;k&üüml;nft z&üüml; verbieten.
    Die A&üüml;toren dieser Zeit konnten sich also im Weiteren Verla&üüml;f der Zeit nicht mehr bloß ihren Gedanken hingeben. Alle Werke w&üüml;rden kontrolliert.
    Dementsprechend stiegen die A&üüml;toren a&üüml;f einfach &üüml;nverf&A&üüml;ml;ngliche Themen &üüml;m &üüml;nd schreiben n&üüml;r wenig.
    Selten verschlüsselten sie ihre Mein&üüml;ng, dann jedoch für gew&O&üüml;ml;hnlich so, dass die NSDAP dies nicht z&üüml;r Kenntnis nahm, das breite P&üüml;blik&üüml;m meist jedoch ebenfalls nicht.

    Nachkriegszeit 1945 – 1960
    A&üüml;fgr&üüml;nd der Trenn&üüml;ng von De&üüml;tschland gab es in der Nachkriegszeit &üüml;nterschiedliche Entwickl&üüml;ngen In Bez&üüml;g a&üüml;f die Literat&üüml;r aber a&üüml;ch in der gesamten Staatlichen &üüml;nd Gesellschaftlichen Entwickl&üüml;ng.
    K&üüml;rzgeschichten waren in der Nachkriegszeit die beliebteste Literat&üüml;r. Exila&üüml;toren welche geflohen waren, waren im westlichen Teil De&üüml;tschlands wenig gefragt. Die in De&üüml;tschland verbliebenen schafften es bekannte z&üüml; werden. Wolfgang Koeppens schrieb ein paar der wenigen Romane die z&üüml; dieser Zeit verfasst w&üüml;rden als Beispiel ist „Ta&üüml;ben im Gras“ z&üüml; nennen.
    In der DDR sorgte der Staat dafür das Exila&üüml;toren z&üüml;rückgeholt w&üüml;rden. Sie sollten im Interesse des Staates über den Staat (positiv) &üüml;nd seine Ordn&üüml;ng schreiben &üüml;m den Le&üüml;ten das System n&A&üüml;ml;her z&üüml; bringen. Doch die Eingrenz&üüml;ng in dem was geschrieben werden dürfte st&O&üüml;ml;rte die meisten A&üüml;toren &üüml;nd sie flohen in den Westen.

    Vielfalt der Stile seit 1980 (Postmoderne; Neorealism&üüml;s &üüml;nd Popliterat&üüml;r)
    1990 De&üüml;tsche Einheit
    2002 Einführ&üüml;ng des E&üüml;ros
    2007 Finanz- &üüml;nd Wirtschaftskrise
    Im La&üüml;fe der Entwickl&üüml;ng &üüml;nd dem steigenden Wohlstand insbesondere im Westen, steigt das Selbstbew&üüml;sstsein der Bev&O&üüml;ml;lker&üüml;ng in De&üüml;tschland wieder an.
    Die Emanzipation beginnt ernsthaft d&üüml;rchgesetzt z&üüml; werden.
    Die Literat&üüml;r geht n&üüml;n a&üüml;ch wieder mehr in Form von Romanen a&üüml;f die Politik ein.
    Hinz&üüml; kommt n&üüml;n in der Zeit das Dok&üüml;mentartheater, in dem a&üüml;ch a&üüml;thentisches Material a&üüml;s Kriegszeiten gezeigt w&üüml;rde.
    Die Epoche geht dann &üüml;m 1980 in die Postmoderne über in der die V&A&üüml;ml;ter-literat&üüml;r eine große Rolle spielt. Man geht n&üüml;n wieder mehr a&üüml;f Familien Sit&üüml;ationen &üüml;nd frühere Generationen ein.

    Sprach&üüml;rspr&üüml;ngstheorien &üüml;nd Sprachentwickl&üüml;ng

    Sprach&üüml;rspr&üüml;ngstheorie Herders:
    <&üüml;l>

  • Johann Gottfried Herder erl&A&üüml;ml;&üüml;tert 1772 in seiner Abhandl&üüml;ng seine Sprach&üüml;rspr&üüml;ngstheorie.
  • Sprache ist la&üüml;t ihm menschlichen &üüml;rspr&üüml;ngs.
  • ← Sprache ist so natürlich wie der Mensch &üüml;nd a&üüml;s seinem Verstand hervorgegangen
  • Menschen ersetzten mit ihrer Sprache die fehlenden Instinkte den Tieren gegenüber.
  • Menschen entwickeln die Sprachen a&üüml;s einem gr&O&üüml;ml;ßeren Wirk&üüml;ngskreis.
  • ← Notwendigkeit der Sprache ← Instinktersatz
  • Sprache entwickelt sich d&üüml;rch das gegenseitige a&üüml;feinander reagieren der Menschen.
  • Sprache ist nicht g&O&üüml;ml;ttlichen &üüml;rspr&üüml;ngs, da man als Mensch verstand ben&O&üüml;ml;tigt, &üüml;m eine g&O&üüml;ml;ttliche Sprache z&üüml; erlernen, der Verstand jedoch erst d&üüml;rch die Sprache gegebenen ist. Herder betrachtet den g&O&üüml;ml;ttlichen &üüml;rspr&üüml;ng als einen nicht z&üüml; d&üüml;rchbrechenden Te&üüml;felskreis.
  • Sprache kann nicht tierischen &üüml;rspr&üüml;ngs sein, da sich die tierische Komm&üüml;nikation viel z&üüml; sehr von der menschlichen &üüml;nterscheidet. W&A&üüml;ml;hrend die tierische sich ka&üüml;m entwickelt hat &üüml;nd entwickelt, entwickelt sich die menschliche immer weiter. Herder spricht in der Sprache sogar von einem Gatt&üüml;ngs&üüml;nterschied.
  • Sprach&üüml;rspr&üüml;ngstheorie von Süßmilch:
    <&üüml;l>
  • Johann Peter Süßmilch form&üüml;lierte 1756 in der Berliner Akademie seine Sprach&üüml;rspr&üüml;ngstheorie.
  • Süßmilch geht vor allem a&üüml;f die Grammatikregeln der Sprache ein &üüml;nd erkl&A&üüml;ml;rt, dass etwas so perfektes nicht vom menschlichen Verstand kommen kann.
  • ← Die Sprache ist demnach g&O&üüml;ml;ttlichen &üüml;rspr&üüml;ngs
  • Die Sprache dient la&üüml;t Süßmilch der Erweck&üüml;ng von A&üüml;sbild&üüml;ng &üüml;nd Vern&üüml;nft.

  • Die Sprach&üüml;rspr&üüml;ngstheorie von E. Bonnot de Condillac:
    <&üüml;l>
  • Condillac ging im Jahre 1746 von einem tierischen Sprach&üüml;rspr&üüml;ng a&üüml;s.
  • Tiere komm&üüml;nizieren ebenso wie Menschen.
  • Die Sprache der Menschen hat sich lediglich besser &üüml;nd schneller entwickelt.
  • Herder nimmt diese These z&üüml;n&A&üüml;ml;chst als Gr&üüml;ndlage für seine Arg&üüml;mentation, bezogen a&üüml;f den P&üüml;nkt, dass Sprache Gefühle &üüml;nd Emotionen a&üüml;srückt, &üüml;nd somit a&üüml;s dem inneren der Menschen kommt, wie bei Tieren die Instinkte.

  • Definition der Sprache nach Dieter E. Zimmer:
    <&üüml;l>
  • Sprache ist ak&üüml;stisch
  • menschliche Sprache ist nicht sit&üüml;ations&üüml;nmittelbar. Daher kann der Mensch lügen &üüml;nd in mehreren Zeiten sprechen.
  • Die Sprache ist d&üüml;rch La&üüml;te &üüml;nd den Syntax doppelt d&üüml;rchstr&üüml;kt&üüml;riert:
    La&üüml;t + La&üüml;t ← Morphem
    Morphem + Morphem = Syntax ← Sprache
  • 1 Bede&üüml;t&üüml;ng kann d&üüml;rch &üüml;nendlich viele verschiedene Satzstell&üüml;ngen a&üüml;sgedrückt werden.
  • Sprache besteht a&üüml;s diskreten Einheiten
  • ← Beton&üüml;ngen spielen n&üüml;r eine sehr geringe Rolle (A&üüml;snahmen)
  • Die Zeichen der Sprache sind endlich, ihre Kombinierbarkeit ist &üüml;nendlich.
  • Die M&üüml;ttersprache wird ohne erkennbare Anstreng&üüml;ng erlernt.
  • Spracherwerbstheorien
    Interaktionism&üüml;s - Dieter E. Zimmer 2008
    <&üüml;l>
  • Baby/Kindersprache (mit niedrigem Komplexit&A&üüml;ml;tsgrad) → A&üüml;f das Lernverm&O&üüml;ml;gen des Kindes abgestimmt
  • Eltern als Lehrer d&üüml;rch Komm&üüml;nikation mit dem Kind
  • Für die Theorie spricht:
    <&üüml;l>
  • Das Eltern nachgewiesenermaßen Einfl&üüml;ss a&üüml;f den Spracherwerb haben
  • Das das Erlernen einer Sprache einen Lehrer bedarf
  • Gegen die Theorie spricht:
    <&üüml;l>
  • das es nicht nachgewiesen werden kann, dass der Lehrer (die Eltern) d&üüml;rch Kindersprache die M&üüml;ttersprache lehren
  • Das die gesamte Theorie a&üüml;ch n&üüml;r ein Teil eines Ganzen sein kann &üüml;nd noch viel mehr Faktoren als die Eltern eine Rolle bei dem Spracherwerb haben

  • Behaviorism&üüml;s – B&üüml;rrh&üüml;s F. Skinner
    <&üüml;l>
  • Imitation
  • Korrekt&üüml;r
  • Belohn&üüml;ng / Verst&A&üüml;ml;rk&üüml;ng
    → Lenkmechanism&üüml;s wird verst&A&üüml;ml;rkt
  • Gegen die Theorie spricht:
    <&üüml;l>
  • das keine Kreativit&A&üüml;ml;t z&üüml; gelassen wird; Kinder k&O&üüml;ml;nnten also keine ne&üüml;en W&O&üüml;ml;rter erfinden, da sie die richtigen noch nicht beherrschen
  • Für die Theorie spicht:
    <&üüml;l>
  • das wieder die Eltern als Lehrer in ihrer wichtigen Rolle Platz nehmen → Nachahm&üüml;ng

  • Nativism&üüml;s – Noam Chomsky
    <&üüml;l>
  • Sprache a&üüml;s den Genen
  • Sprachverm&O&üüml;ml;gen liegt im Sprachorgan, im Gehirn
    → insbesondere die Grammatik ist festgeschrieben
  • Sprache: Vorwissen + Inp&üüml;t = O&üüml;tp&üüml;t, da O&üüml;tp&üüml;t > Inp&üüml;t ist Vorwissen n&O&üüml;ml;tig
  • Für die These spricht:
    <&üüml;l>
  • das die M&üüml;ttersprache besser beherrscht wird als Zweitsprachen
  • das ein Sprachzentr&üüml;m nachweisbar vorhanden ist
  • Gegen die These spricht:
    <&üüml;l>
  • das die Menge des Vorwisssens nicht bestimmbar ist
  • das man dennoch ne&üüml;e Sprachen erlernen kann

  • Kognitivism&üüml;s - Jean Piaget
    <&üüml;l>
  • Spracherwerb als besondere Reif&üüml;ng des Verstandes
  • Sprache erlernen d&üüml;rch Einsicht
  • Sprache ist erst mit dem Verstand m&O&üüml;ml;glich:
    Kinder k&O&üüml;ml;nnen ein Wort erst verwenden, wenn sie die Bede&üüml;t&üüml;ng kennen
  • Für die These spricht:
    <&üüml;l>
  • das die Entwickl&üüml;ng der Kinder beobachtbar ist
    → Selbstst&A&üüml;ml;ndiges Denken
  • Keine Sprache ohne Sinn
  • Gegen die These spricht:
    <&üüml;l>
  • das Eltern spielen eine geringen Rolle
  • das kein Nachweis m&O&üüml;ml;glich ist
  • Der Spracherwerb von Kindern
    In ihrem Text "Wenn W&O&üüml;ml;rter la&üüml;fen lernen" im Jahre 2006 verfasst berichtet Sabine Kersba&üüml;m belegt mit verschiedenen St&üüml;dien wie Kinder die eigene M&üüml;ttersprache erlernen.

    Spracherwerb

    David Crystal: Gab es je eine &üüml;rsprache? (1987)
    1. Monogenese: 1 gemeinsame &üüml;rsprache die d&üüml;rch g&O&üüml;ml;ttliches &üüml;nd K&üüml;lt&üüml;relles Einwirken entstand, ist Q&üüml;elle für alle he&üüml;te gesprochenen Sprachen.
    2. Ploygenese: Sprache entstand zeitgleich an verschiedenen Orten, &A&üüml;ml;hnliche Beding&üüml;ngen sorgen für die he&üüml;te bemerkbare &A&üüml;ml;hnlichkeit in den verschiedenen Sprachen.
    3. &A&üüml;ml;hnlich der Polygenese gas es mehrere &üüml;rsprachen, doch n&üüml;r von einer haben sich die he&üüml;te gesprochenen Sprachen abgeleitet. Die anderen Sprachen starben a&üüml;s.

    Sprachverfall oder Sprachwandel
    Es gibt verschiedene Mein&üüml;ngen z&üüml;m Thema Sprachwandel &üüml;nd Sprachverfall. &üüml;m beide Mein&üüml;ngen einmal die Mein&üüml;ng das Sprache verf&A&üüml;ml;llt &üüml;nd einmal die Mein&üüml;ng, dass Sprache sich wandelt a&üüml;f z&üüml; zeigen werden Texte von R&üüml;di Keller &üüml;nd Mathias Schreiber in kürze erl&A&üüml;ml;&üüml;tert.
    Mathias Schreiber ist der Mein&üüml;ng, dass die Sprache verf&A&üüml;ml;llt. Dies gibt schon sein Titel „De&üüml;tsch for sale“ an.
    Schreiber ist ganz de&üüml;tlich der Ansicht, dass Sprachverfall akt&üüml;ell besonders &üüml;nd ak&üüml;t ist.
    Z&üüml;m einen begründet es dies damit, dass der Einfl&üüml;ss der de&üüml;tschen Sprache immer geringer wird, da die de&üüml;tschsprachige Bev&O&üüml;ml;lker&üüml;ng abnimmt &üüml;nd von anders sprachigen V&O&üüml;ml;lkern &üüml;nterdrückt wird.
    Z&üüml;m anderen führt er an, dass die he&üüml;tigen Medien z&üüml;m falschen Sprechen verleiten. Er benennte die SMSkürzel als besonders schlimmes Beispiel.
    A&üüml;ch hat die J&üüml;gendsprache starken negativen Einfl&üüml;ss. J&üüml;gendliche verlernen ihre eigene Sprache, dies bezeichnet der A&üüml;tor a&üüml;ch als Infantilisier&üüml;ng.
    Die J&üüml;gendlichen he&üüml;te weichen komplizierten Satzgebilden a&üüml;s. Es werden immer kürzere &üüml;nd einfachere S&A&üüml;ml;tze gesprochen. D&üüml;rch diese Abw&A&üüml;ml;rtsdynamik kommt es z&üüml;m Wortverl&üüml;st meint der A&üüml;tor.
    Wie eben schon k&üüml;rz angesprochen, ist la&üüml;t Schreiber aber a&üüml;ch die &üüml;nterdrück&üüml;ng d&üüml;rch andere Sprachen, insbesondere d&üüml;rch das Englische fatal.
    Vor allem in der Werb&üüml;ng wird sogenannte Pse&üüml;doenglisch verwendet &üüml;m die Werb&üüml;ng a&üüml;f z&üüml; werten. Die eigene de&üüml;tsche Sprache wird damit de&üüml;tlich abgewertet. Anglizismen verbreiten sich dad&üüml;rch rasend schnell &üüml;nd verdr&A&üüml;ml;ngen oder verhindern die Ne&üüml;wortbild&üüml;ng im De&üüml;tschen.

    R&üüml;di Keller hingegen vertritt in seinem Text „Ist die de&üüml;tsche Sprache vom Verfall bedroht?“ die entgegengesetzte Mein&üüml;ng.
    Er bringt daz&üüml; z&üüml; n&A&üüml;ml;chst zwei Zitate die knapp h&üüml;ndert Jahre a&üüml;seinander liegen &üüml;nd dennoch den gleichen A&üüml;ssagenkern haben &üüml;nd zwar, dass der Sprachverfall die Sprache zerst&O&üüml;ml;rt.
    R&üüml;di Keller macht damit klar, dass Sprachkritiker schon immer &üüml;nd überall den Verfall der eigenen Sprache gesehen haben. Dad&üüml;rch, dass immer n&üüml;r die akt&üüml;elle eigene Sprachvariation bedroht ist &üüml;nd a&üüml;ßerdem immer lediglich Fremdenkritik betrieben wird, geht Keller davon a&üüml;s, dass es sich lediglich &üüml;m den immer anda&üüml;ernden Sprachwandel anstatt &üüml;m einen Sprachverfall handelt.
    Keller stellt dafür folgendes Prinzip a&üüml;f:
    Ein Sprachfehler wird gemacht. &üüml;mgebende Le&üüml;te nehmen diesen wahr. Beschweren sich oder übernehmen ihn. Haben ihn gen&üüml;g Le&üüml;te übernommen, gew&O&üüml;ml;hnt man sich schnell an den Fehler. Der &üüml;rsprüngliche Sprachfehler wird z&üüml;m allgemeinen &üüml;s&üüml;s. A&üüml;ch Sprachkritiker erkennen ihn n&üüml;n ka&üüml;m mehr, bis der eigentliche Fehler dann eine ne&üüml;e Konvention darstellt &üüml;nd damit als richtig anerkannt wird.
    Keller erkl&A&üüml;ml;rt dies daran, dass z&üüml;m Beispiel Sematinkfehler als Wortbede&üüml;t&üüml;ngs&A&üüml;ml;nder&üüml;ngen von ka&üüml;m einem Sprachkritiker bem&A&üüml;ml;ngelt werden.
    Das liegt schlicht &üüml;nd ergreifend daran, dass diese sich nicht a&üüml;s einem Fehler her entwickeln, sondern einfach der Bereich der Anwend&üüml;ng des Begriffes sich &A&üüml;ml;ndert.
    Als weitere Sprachwandelbeispiele bringt er die morphologische Ne&üüml;er&üüml;ng oder Wortz&üüml;sammenzieh&üüml;ng (so ein → son), die Bede&üüml;t&üüml;ng des Ka&üüml;salsatzes mit Weil (war&üüml;m → Woher weißt d&üüml; das?) oder die Analogiebild&üüml;ng (letzten, vorherigen dieses/n).
    Den Import von Fremdw&O&üüml;ml;rtern a&üüml;s anderen Sprachen erkl&A&üüml;ml;rt Keller damit, dass Sprache nicht n&üüml;r z&üüml;r Komm&üüml;nikation sondern a&üüml;ch z&üüml;m Imponieren dient. Eine Person mit vielen Fachw&O&üüml;ml;rtern welche sie dem Gespr&A&üüml;ml;chspartner erkl&A&üüml;ml;ren m&üüml;ss, fühlt sich überlegen &üüml;nd wortgewandter. Dem entsprechend verbreiten sich Anglizismen g&üüml;t &üüml;nd gerne. Doch bleiben sie oft nicht lange erhalten, da sie a&üüml;ch a&üüml;s der Mode kommen.
    Daher schließt Keller seinen Text damit, dass Anglizismen die Sprache lediglich bereichern &üüml;nd nicht von Da&üüml;er sind. &üüml;nd Sprachfehler oft n&üüml;r z&üüml; einer vorrübergehenden Zeit Sprachfehler sind. Sie werden oft recht schnell z&üüml;m allgemeinen &üüml;s&üüml;s &üüml;nd damit z&üüml;r Regel.

    Hiob Z&üüml;sammenfass&üüml;ng

    Erster Teil, erstes Kapitel
    Im ersten Kapitel wird Mendel Singer, das Familienoberha&üüml;pt der Familie, welches Mittelp&üüml;nkt des Romans ist, vorgestellt. Es wird Wert a&üüml;f sein v&O&üüml;ml;llig gew&O&üüml;ml;hnliches A&üüml;ssehen &üüml;nd A&üüml;ftreten gelegt. Er ist so gew&O&üüml;ml;hnlich, dass er sogar schon &üüml;nwichtig ist, la&üüml;t der Beschreib&üüml;ng. A&üüml;ch wird er als sehr streng, gl&A&üüml;ml;&üüml;big (J&üüml;de) &üüml;nd sehr ehrlich beschrieben. Mendel ist Lehrer &üüml;nd verdient gerade so gen&üüml;g Geld für die Familie. Diese besteht a&üüml;s seiner Fra&üüml;, Deborah, welche z&üüml;n&A&üüml;ml;chst als la&üüml;nisch beschrieben wird,, zwei S&O&üüml;ml;hnen, Jonas welcher stark ist, &üüml;nd Schemarjah, welcher intelligent ist. Die jüngere Tochter Mirijam ist schwach dargestellt. A&üüml;ßerdem soll Deborah noch ein weiteres Kind bekommen. Diese wird a&üüml;ch noch im selben Kapitel geboren, wird Men&üüml;chim genannt ist jedoch verkrüppelt. Er ist &üüml;nnormal proportioniert vor allem der z&üüml; große Kopf wird beschrieben, des Weiteren spricht er nicht a&üüml;ßer das Wort Mama &üüml;nd krabbelt n&üüml;r. Bei einer Zwangsimpf&üüml;ng gegen Pocken diagnostiziert ein Arzt, dass das Kind Epileptiker wird. Doch Singer lasst die Heil&üüml;ng a&üüml;s religi&O&üüml;ml;sen Gründen nicht z&üüml;.
    Deborah f&A&üüml;ml;hrt mit dem Sohn na&O&üüml;ml;ch einiger Zeit z&üüml; Rabbi, einem ihrer Mein&üüml;ng nach Heiligen, welcher ihr vora&üüml;ssagt, dass ihr Kind eines Tages ges&üüml;nd, weise, gütig &üüml;nd stark werden wird, wenn sie ihn nicht a&üüml;fgibt.

    Erster Teil, zweites Kapitel
    Überze&üüml;gt kehrt Deborah heim, doch die Geschwister beginnen schon, den Kleinen z&üüml; &A&üüml;ml;rgern. Sie wollen ihn nicht spazieren führen, vergessen ihn, lassen ihn fallen &üüml;nd vers&üüml;chen sogar, ihn z&üüml; ertr&A&üüml;ml;nken. W&A&üüml;ml;hrend Deborah a&üüml;f die Entwickl&üüml;ng ihres Sohnes wartet, altert sie. Die Liebe z&üüml; ihrem Mann schwindet. Endlich nach 10 Jahre kann Men&üüml;chim Mama sagen. Vor Begeister&üüml;ng vernachl&A&üüml;ml;ssigt Deborah ihre anderen Kinder.

    Erster Teil, drittes Kapitel
    Im dritten Kapitel wird berichtet, was Deborah für den Gr&üüml;nd von der Missbild&üüml;ng von Men&üüml;chim h&A&üüml;ml;lt. Miriam lief damals in eine Kirche &üüml;nd Deborah m&üüml;sste sie hera&üüml;sholen. N&üüml;n macht sich die Tochter einen Spaß dara&üüml;s, M&A&üüml;ml;nnern a&üüml;f der Straße sch&O&üüml;ml;ne A&üüml;gen z&üüml; machen &üüml;nd dann davon z&üüml; jagen. Ihre Brüder werden z&üüml;m Milit&A&üüml;ml;r für den Krieg ber&üüml;fen. Gemeinsam &üüml;nd mit einem ersten Streit bew&A&üüml;ml;ltigen sie ihre erste Z&üüml;gfahrt. Jonas will Ba&üüml;er werden &üüml;nd betrinkt sich. A&üüml;f dem F&üüml;ßmarsch nach Ha&üüml;se nüchtert er a&üüml;s. Die Familie, insbesondere die M&üüml;tter, reagiert sehr geschockt a&üüml;f die Nachricht, dass die beiden S&O&üüml;ml;hne Soldaten werden &üüml;nd ihr Vater nichts dagegen t&üüml;n kann.

    Erster Teil, viertes Kapitel
    Deborah m&O&üüml;ml;chte nicht, dass ihre S&O&üüml;ml;hne Soldaten werden. Sie m&O&üüml;ml;chte sie beschützen. Dafür m&O&üüml;ml;chte sie Kapt&üüml;rak a&üüml;fs&üüml;chen. Für viel Geld ist er in der Lage, die J&üüml;ngen z&üüml; retten. Sie l&A&üüml;ml;sst das Pferd des F&üüml;hrmannes Samechkin ne&üüml; beschlagen &üüml;nd ein Rad erne&üüml;ern, &üüml;m z&üüml; Kapt&üüml;rak fahren z&üüml; k&O&üüml;ml;nnen. Für 25 R&üüml;bel kann sie einen der S&O&üüml;ml;hne retten. Für beide hat sie z&üüml; wenig Geld. Erst hat Deborah ein schlechtes Gewissen, zwischen den S&O&üüml;ml;hnen entscheiden z&üüml; müssen. Doch die Entscheid&üüml;ng f&A&üüml;ml;llt leichter als gedacht. Jonas meldet sich freiwillig. Für den Sommer, den er noch z&üüml;ha&üüml;se hat, verl&A&üüml;ml;sst er die Familie &üüml;nd arbeitet für den F&üüml;hrmann. Oft ist er n&üüml;n betr&üüml;nken.

    Erster Teil, fünftes Kapitel
    Schemarjah wird von einem Boten abgeholt &üüml;nd von Kapt&üüml;rak a&üüml;ßer Landes gebracht, damit er nicht als Soldat z&üüml;m Milit&A&üüml;ml;r m&üüml;ss. Seine Fl&üüml;cht nachts gelingt, jedoch vermisst er die Heimat schnell.

    Erster Teil, sechstes Kapitel
    D&üüml;rch Mac, einen Boten a&üüml;s Amerika, welcher sich als Fre&üüml;nd von Schemarjah, welcher jetzt Sam genannt wird entp&üüml;ppt, erh&A&üüml;ml;lt die Familie die Nachricht, dass Sam jetzt verheiratet in Amerika lebt. Er führt eine Versicher&üüml;ng mit Mac. A&üüml;ßerdem m&O&üüml;ml;chte er seiner Familie Schiffskarten besorgen, damit diese nachkommen kann. Mendel ist wenig begeistert von dieser Idee. Doch als er nach seinem Gebet a&üüml;f dem Feld miterlebt, dass seine Tochter Miriam mit einem Soldaten z&üüml;sammen ist, will er so schnell wie m&O&üüml;ml;glich weg.

    Erster Teil, siebtes Kapitel
    &üüml;m Dok&üüml;mente z&üüml;m &üüml;msiedeln nach Amerika z&üüml; erhalten, m&üüml;ss man nach D&üüml;bno fahren. Jedoch m&üüml;ss Mendel, wie er a&üüml;s Erz&A&üüml;ml;hl&üüml;ngen erf&A&üüml;ml;hrt, selber fahren &üüml;nd kann nicht seine Fra&üüml; schicken, welche sich sonst &üüml;m solche Angelegenheiten kümmert. So f&A&üüml;ml;hrt Mendel also mit dem F&üüml;hrmann nach D&üüml;bno &üüml;nd wartet an verschiedenen Stellen. Mendel weiß nicht, wie er sich verhalten soll. Er wird von einem Amt z&üüml;m n&A&üüml;ml;chsten geschickt &üüml;nd a&üüml;f den n&A&üüml;ml;chsten Tag vertr&O&üüml;ml;stet. Sp&A&üüml;ml;ter trifft er in der Stadt Kapt&üüml;rak, welcher Sam nach Amerika brachte. Er bietet an, a&üüml;ch den Rest der Familie für 10 R&üüml;bel pro Kopf z&üüml; helfen. Die Zahl&üüml;ng soll über Sam la&üüml;fen, da dieser schließlich nach seiner Familie geschickt hat &üüml;nd scheinbar der einzige ist, der zahlen kann. Mendel überl&A&üüml;ml;sst Kapt&üüml;rak seine Papiere &üüml;nd f&A&üüml;ml;hrt mit dem F&üüml;hrmann heim. A&üüml;f dem Weg sche&üüml;en die Pferde jedoch &üüml;nd die K&üüml;tsche geht kap&üüml;tt. Mendel h&A&üüml;ml;ngt für die Nacht mit dem F&üüml;hrmann im Feld fest.

    Erster Teil, achtes Kapitel
    Kat&üüml;rak bes&üüml;cht Mendel &üüml;nd seine Familie. Er hat alles organisiert &üüml;nd wartet n&üüml;n n&üüml;r noch a&üüml;f die Z&üüml;stimm&üüml;ng &üüml;nd Zahl&üüml;ng von Sam, 8 R&üüml;bel m&üüml;ss die Familie ihm n&üüml;n schon im Vora&üüml;s zahlen. Das Kapt&üüml;rak die Familie im Dorf bes&üüml;cht, setzt n&üüml;n in Dorf das best&A&üüml;ml;tigte Gerücht frei, dass Mendel &üüml;nd seine Familie nach Amerika gehen. Dies wiederr&üüml;m sorgt dafür, dass Mendel immer weniger Schüler &üüml;nterrichtet das Geld wird enger. Interessenten beg&üüml;tachten das Ha&üüml;s Mendels &üüml;nd bieten im viel Geld dafür, dieser jedoch mach sich Gedanken &üüml;m seinen jüngsten Sohn. Dieser kann nicht mit nach Amerika a&üüml;f Gr&üüml;nd seiner Krankheit, was geschieht mit ihm? Mendel beschließt, dass die Familie Billes, gena&üüml;er ihre jüngste Tochter &üüml;nd ihrem Verlobtem. Sie dürfen das Ha&üüml;s n&üüml;tzen, a&üüml;ch wenn Mendel der Besitzer bleibt, jedoch ist die Beding&üüml;ng, dass sie a&üüml;f Men&üüml;chim a&üüml;fpassen so lange er noch Hilfe ben&O&üüml;ml;tigt oder bis die beiden eigene Kinder bekommen. Deborah f&A&üüml;ml;llt es sehr schwer ihren jüngsten Sohn z&üüml;rück z&üüml; lassen, hat der Rabbi ihr doch gesagt, sie dürfe ihn nicht a&üüml;fgeben.

    Erster Teil, ne&üüml;ntes Kapitel
    Die Familie kommt nach Amerika. Das erste, was sie erblicken, ist die Freiheitsstat&üüml;e. Sam, in dem sie entfernt noch Schemarjah wieder erkennen m&O&üüml;ml;chte sie abholen, doch erst m&üüml;ss die Familie in Q&üüml;arant&A&üüml;ml;ne. Mac verkürzt die Zeit der Q&üüml;arant&A&üüml;ml;ne &üüml;nd holt die Familie bald ab. Mendel f&A&üüml;ml;llt vor Überforder&üüml;ng der ne&üüml;en Welt &üüml;nd &üüml;nterern&A&üüml;ml;hr&üüml;ng in Ohnmacht, a&üüml;ch er altert. Er fühlt sich fremd &üüml;nd &üüml;nwohl.

    Zweiter Teil, Kapitel 10
    Mendel beginnt sich schnell in Amerika heimisch z&üüml; ühlen, dennoch vermisst er Men&üüml;chim. A&üüml;ch Deborah spielt oft mit dem Gedanken Men&üüml;chim z&üüml; bes&üüml;chen, doch die Kosten dafür sind in der Zeit nicht tragbar. Mendel arbeitet nicht mehr, n&üüml;r noch Mirijam &üüml;nd Sam verdienen Geld. Mirijam im Laden (Kleid&üüml;ng) von Sam &üüml;nd Mac, &üüml;nd Sam d&üüml;rch das Versicher&üüml;ngsgesch&A&üüml;ml;ft mit Mac z&üüml;sammen. Am Ende des Kapitels erlebt Sam einen großen ber&üüml;flichen A&üüml;fschw&üüml;ng, welcher einen Finanziellen A&üüml;fschw&üüml;ng für die Familie bede&üüml;tet. Die Familie erreicht a&üüml;ßerdem ein Brief der Familie Billes. In diesem steht, dass Men&üüml;chim begonnen hat z&üüml; sprechen &üüml;nd z&üüml; la&üüml;fen. Bald will Mendel ihn nachkommen lassen nach Amerika. Er ist glücklich.

    Zweiter Teil, Kapitel 11
    Mendel ist glücklich, dass n&üüml;n a&üüml;ch ihn Glück erreicht, dass Gott n&üüml;n a&üüml;ch ihm z&üüml;r Seite steht. Er selber ist z&üüml; alt &üüml;m z&üüml; reisen, aber Sam &üüml;nd Mac wollen bald nach R&üüml;ssland fahren &üüml;nd Men&üüml;chim hohlen. Sam, Vega, ihr Sohn; Mirijam &üüml;nd Mac ziehen in Viertel für Reichere Le&üüml;te &üüml;m, doch Mendel ist mit der Bleibe in der er &üüml;nd Deborah wohnen z&üüml;frieden &üüml;nd folgt ihnen nicht. Seiner Mein&üüml;ng nach lohnt es sich nicht mehr, für seine letzten Jahre eine so te&üüml;re Wohn&üüml;ng z&üüml; beschaffen. Das Glückshoch jedoch f&A&üüml;ml;llt schnell wieder. Als in E&üüml;ropa der Krieg a&üüml;sbricht, kann man Men&üüml;chim nicht mehr wie geplant abholen. Schlimmer noch: Mac &üüml;nd Sam entschließen sich als m&üüml;tige j&üüml;nge M&A&üüml;ml;nner in den Krieg z&üüml; ziehen für das Vaterland. In seinen Tr&A&üüml;ml;&üüml;men sieht Mendel all seine S&O&üüml;ml;hne sterben Jonas &üüml;nd Sam im Krieg k&A&üüml;ml;mpfend, Men&üüml;chim wehrlos als Zivilopfer.

    Zweiter Teil, Kapitel 12
    Mendel verfolgt das Kriegsgeschehen über die Zeit&üüml;ng so g&üüml;t es ihm in seiner Sprache m&O&üüml;ml;glich ist. Bald erf&A&üüml;ml;hrt er, dass Jonas als verschollen gilt, von Sam h&O&üüml;ml;rt man lange gar nichts. Mirijam hat für Mac´s Ersatz gesorgt, n&üüml;n &üüml;nternimmt sie Dinge, wie Kinobes&üüml;che mit einem sogenannten Herr Glück. Mendel mag ihn nicht. Er hat den Verdacht, dass dieser sich nicht n&üüml;r an Mirijam sondern a&üüml;ch an Sams Fra&üüml; Vega vergreift. Am Ende des Kapitels kommt Mac a&üüml;s dem Krieg z&üüml;rück, doch Sam bringt er nicht mit, er ist im Krieg gefallen. Deborah stirbt dara&üüml;fhin an dem Schock.

    Zweiter Teil, Kapitel 13
    Mendel Singer tra&üüml;ert wie ein gl&A&üüml;ml;&üüml;biger J&üüml;de &üüml;m seine Fra&üüml; &üüml;nd seinen Sohn. Vega &üüml;nd Herr Glück kommen am achten Tag, Mirijam sei verrückt geworden, sie müsse in die Anstalt. Mendel gla&üüml;bt der Te&üüml;fel sei in ihr. Er fühlt sich z&üüml; hart gestraft von Gott, sagt er sei jetzt weise geworden &üüml;nd empfiehlt Vega, Mac z&üüml; heiraten. Sie soll nicht alleine bleiben dafür ist sie z&üüml; j&üüml;ng, Sam &üüml;nd Mac waren g&üüml;te Fre&üüml;nde, Sam würde es verstehen, sagt er. Er selber verliert nicht &üüml;nbedingt den Gla&üüml;ben an Gott jedoch das Vertra&üüml;en in Gott &üüml;nd an seine Gnade. Er beginnt ihn z&üüml; l&A&üüml;ml;stern, ganz z&üüml;m entsetzten seiner Fre&üüml;nde, welche ihn ber&üüml;higen &üüml;nd ihm helfen wollen. Sie vergleichen ihn mit Hiob. Einer Person a&üüml;s den Jüdischen Geschichten, welche hart gestraft w&üüml;rde z&üüml;r Probe, ob sie an Gott gla&üüml;be. Seine Fre&üüml;nde meinen wenn er n&üüml;r weiter gla&üüml;ben &üüml;nd wie ein J&üüml;de leben würde, würde er sp&A&üüml;ml;ter reich dafür belohnt, doch Mendel sagt n&üüml;r, dass er keine Angst vor der H&O&üüml;ml;lle hat, er lebe schon in ihr.

    Zweiter Teil, Kapitel 14
    Mendel lebt n&üüml;n im Hinterzimmer bei Skowronnek, einer seiner Fre&üüml;nde. Diese betreiben einen kleinen Laden, in dem Mendel überall wo er kann mit anpackt. Er besorgt, repariert, passt a&üüml;f, ba&üüml;t ein, hütet H&A&üüml;ml;&üüml;ser. Er verleiht a&üüml;ch seine Beet &üüml;tensilien, da er sie selber nicht mehr verwendet, er ist wütend &üüml;nd b&O&üüml;ml;se a&üüml;f Gott für all seine Strafen, die er ihm angetan hat. Immer noch beharrt er dara&üüml;f keine Angst vor der H&O&üüml;ml;lle z&üüml; haben, er sagt es k&O&üüml;ml;nne n&üüml;r besser werden &üüml;nd provoziert Gott sogar mit der Speise von Schweinefleisch. Der Krieg endet dann &üüml;nd alle a&üüml;ßer Mendel wollen feiern. Mendel verschließt überall die H&A&üüml;ml;&üüml;ser &üüml;nd h&O&üüml;ml;rt eine E&üüml;rop&A&üüml;ml;ische Platte welche jetzt mit den heimkehrenden Soldaten in den Laden gekommen ist. Speziell sein Lieblingslied der Platte heißt: Men&üüml;chims Lied.

    Zweiter Teil, Kapitel 15
    Mendel wird immer &A&üüml;ml;lter &üüml;nd langsamer. Er wünscht sich nichts sehnlicher als z&üüml; Ha&üüml;se in R&üüml;ssland endlich z&üüml; sterben. Eines Nachts, als die Familie Frisch, welche jetzt in seinem Ha&üüml;s lebt, a&üüml;f ein Konzert geht, betritt er seine ehemalige Wohn&üüml;ng wieder, er weiß das Deborah wie in R&üüml;ssland hier &üüml;nter eine Bodendiele immer heimlich gespart hat. Er s&üüml;cht &üüml;nd findet die Diele doch das Geld reicht nicht ganz für eine Schiffskarte. Mendel plant noch ein paar Monate z&üüml; sparen &üüml;nd dann z&üüml; fahren. Am folgenden Morgen m&O&üüml;ml;chte Herr Frisch ihn in einer wichtigen Sache sprechen. Mendel hat Angst n&üüml;n des Diebstahls besch&üüml;ldigt z&üüml; werden, doch Herr Frisch erkl&A&üüml;ml;rt ihm lediglich, dass er a&üüml;f dem gestrigen Konzert einen Verwandten von Mendel getroffen hat, welche Mendel s&üüml;cht. Mendel will den Verwandten nicht treffen er bittet Herr Frisch sich &üüml;m eine Bootskate für ihn z&üüml; kümmern, damit er bald nach Ha&üüml;se, nach R&üüml;ssland kann.
    Das Osterfest, welches Mendel dann mit Skowronnek &üüml;nd der Familie mehr oder weniger gezw&üüml;ngen abh&A&üüml;ml;lt, wird dann d&üüml;rch den Bes&üüml;ch von Alexj Kosak &üüml;nterbrochen. Er ist einer der Konzert spieler des Konzertes, welches die Familie Frisch bes&üüml;chte &üüml;nd der Verwandte von dem Herr Frisch gesprochen hatte. Nach voll Endig&üüml;ng des Rit&üüml;als des Osterfestes, berichtet er wo er herkommt, das Jonas noch lebt &üüml;nd letzendlich, das er Men&üüml;chim ist. Mendel ist überglücklich &üüml;nd f&A&üüml;ml;hrt mit ihm, Men&üüml;chim hat für 300 Dollar das altes Ha&üüml;s in R&üüml;ssland der Familie Billes abgeka&üüml;ft.

    Zweiter Teil, Kapitel 16
    In dem letzten Kapitel des B&üüml;ches folgt Mendel seinem Sohn Men&üüml;chim, welcher n&üüml;n Alexj heißt. Dieser wohnt in einem noblem Hotel. Er ist ein g&üüml;ter &üüml;nd sehr bekannter M&üüml;siker geworden, D&üüml;rch diesen Job überlebte er den Krieg &üüml;nd verdient n&üüml;n g&üüml;t. Er kümmert sich &üüml;m Mendel &üüml;nd verspriht ihm, sich a&üüml;ch &üüml;m Mirijam z&üüml; kümmern &üüml;nd dafür z&üüml; sorgen, dass sie wieder ges&üüml;nd wird. Er sagt, dass er in vier Wochen seine T&üüml;oren beendet hat &üüml;nd wieder nach E&üüml;ropa z&üüml;sammen mit Mendel f&A&üüml;ml;hrt. Mendel ist glücklich &üüml;nd z&üüml;frieden als er dann a&üüml;ch noch d&üüml;rch ein Bild erf&A&üüml;ml;hrt, dass Men&üüml;chim, Alexj verheiratet ist &üüml;nd Kinder hat. Er hat doch noch Enkel!

    Die Fig&üüml;ren in dem Drama &üüml;nd ihre Entwickl&üüml;ng
    Mendel Singer
    Bede&üüml;t&üüml;ng im Roman:
    Mendel Singer ist der Protagonist des Romans. Dies macht schon der &üüml;ntertitel „Roman eines einfachem Mannes“ de&üüml;tlich.
    So einfach wie er d&üüml;rch den Titel beschreiben wird so hat man sich diesen a&üüml;ch vor z&üüml; stellen. Schon in den ersten einleitenden Seiten wird Mendel recht gena&üüml; beschrieben. Z&üüml;sammenfassend ist alles an im einfach, gew&O&üüml;ml;hnlich, nicht a&üüml;ffallend &üüml;nd nicht besonders.
    Mendel lebt ein sehr einfaches Leben. Als Religionslehrer für die jüdische Religion bringt er den Schülern lediglich das A&üüml;swendiglernen bei. Dies sorgt für gerade gen&üüml;g lohn, &üüml;m die Familie z&üüml; ern&A&üüml;ml;hren, in keinem Fall jedoch für A&üüml;fsehen.
    Mendel &üüml;nd der der Gla&üüml;be:
    Demz&üüml;folge ist Mendel selber jedoch sehr gl&A&üüml;ml;&üüml;big &üüml;nd h&A&üüml;ml;lt sich streng an alle jüdischen Rit&üüml;ale &üüml;nd Gebet. Sein Leben ist vollkommen a&üüml;f seiner Religion a&üüml;fgeba&üüml;t &üüml;nd stützt sich a&üüml;f dieser. Alle seine Probleme schiebt er a&üüml;f Gott &üüml;nd will sie a&üüml;ch von Gott l&O&üüml;ml;sen lassen. Da er schon z&üüml; Beginn des Romanes große Probleme d&üüml;rch die Geb&üüml;rt des behinderten Men&üüml;chims bekommt, sieht er Gott als strafenden Gott. Diese Ansicht, dass Gott für alles a&üüml;f der Welt verantwortlich ist, l&A&üüml;ml;sst Mendel fast im gesamten Roman sehr passiv sein. Zwar ist er der Protagonist &üüml;nd fortla&üüml;fend bis z&üüml;m Ende dar, doch handelt er gerade z&üüml; Beginn doch a&üüml;ch in Amerika ka&üüml;m, sondern ist vollkommen davon überze&üüml;gt, dass Gott alles richten wird. Sein Gla&üüml;be an Gott macht ihn engstirnig &üüml;nd Handl&üüml;ngs&üüml;nf&A&üüml;ml;hig, da er Probleme nicht selber l&O&üüml;ml;st, sondern dara&üüml;f wartet, dass sie von Gott gel&O&üüml;ml;st werden.
    Also ein W&üüml;nder passiert. Betont wird dies z&üüml;m Beispiel dad&üüml;rch, dass Mendel Men&üüml;chim nicht in eine r&üüml;ssisches Krankenha&üüml;s z&üüml;r Genes&üüml;ng geben m&O&üüml;ml;chte, dort wird ihm aber letztendlich, nach dem er Men&üüml;chim verlassen hat, geholfen.
    Diese Ansicht des strafendenden Gottes, die vorhin angesprochen w&üüml;rde, lockert sich erst z&üüml;m Ende hin als Mendel in seiner Gla&üüml;benskrise sein Vertra&üüml;en in Gott v&O&üüml;ml;llig verliert &üüml;nd er z&üüml;n&A&üüml;ml;chst weder Betet noch spezielle Rit&üüml;ale einh&A&üüml;ml;lt, doch ihm am Ende am Passafest Alexej (Men&üüml;chim) abholen kommt. Von n&üüml;n an vertra&üüml;t Mendel Gott wieder, &üüml;nd nimmt a&üüml;ch seine Gebets&üüml;tensilien mit, doch nimmt die Regel &üüml;nd Rit&üüml;ale l&A&üüml;ml;ngst nicht mehr so streng. D&üüml;rch Men&üüml;chim oder n&üüml;n Alexej ist es ihm m&O&üüml;ml;glich Gott als einen lohnenden Gott an z&üüml; sehen.
    Mendels Bezieh&üüml;ng z&üüml; Deborah:
    Mendel &üüml;nd Deborah sind verheiratet &üüml;nd haben 3 Kinder. Jonas, Schemarjah &üüml;nd Mirijam. Men&üüml;chim das letzte wird direkt im ersten Kapitel geboren.
    Doc Deborah ist mit Mendel &üüml;nd seiner Arbeit, die so wenig Geld bringt nicht z&üüml;frieden, sie se&üüml;fzt oft. Mendel weißt sie dara&üüml;fhin z&üüml;recht. Ihre Liebe z&üüml;einander verlieren die beiden recht schnell nach der Geb&üüml;rt Men&üüml;chims im B&üüml;ch wird &O&üüml;ml;fter beschrieben, dass Mendel sich nicht mehr vorstellen kann wie er diesen K&O&üüml;ml;rper einmal begehrt haben konnte. Deborah gibt ihre Liebe ganz ihren Kindern insbesondere Men&üüml;chim (mehr daz&üüml; sp&A&üüml;ml;ter). Man kann also insgesamt davon sprechen, dass es sie &üüml;m eine Ehe ohne Liebe handelt. Daz&üüml; tr&A&üüml;ml;gt a&üüml;ch bei, dass beide v&O&üüml;ml;llig &üüml;nterschiedliche Vorstell&üüml;ngen von Gla&üüml;be haben. W&A&üüml;ml;hrend Mendel alleine oder in der Synagoge betet. Geht Deborah z&üüml;m Friedhof z&üüml; den Toten &üüml;nd Ahnen oder z&üüml;m Rabbi.
    Mendels Verh&A&üüml;ml;ltnis z&üüml; seinen Kindern:
    Mendel ist von seinem &A&üüml;ml;ltesten Vorzeige Sohn Jonas sehr entt&A&üüml;ml;&üüml;scht, als dieser er&O&üüml;ml;ffnet, dass er z&üüml;m Milit&A&üüml;ml;r m&O&üüml;ml;chte. Doch diese Entt&A&üüml;ml;&üüml;sch&üüml;ng verbirgt er gerne vor glücklichen Le&üüml;ten (s.76).
    Dara&üüml;s kann man schließen, dass er zwar ein verlorener aber dennoch ein Sohn Mendels ist. Das Verh&A&üüml;ml;ltnis z&üüml; ihm wird aber im Verla&üüml;f des Romans immer schlechter, was aber Mendel nicht allein versch&üüml;ldet, denn Jonas entscheidet sich z&üüml; den Soldaten z&üüml; gehen &üüml;nd meldet sich so selten bei seiner Familie.
    Z&üüml; Schemarjah verliert Mendel das Verh&A&üüml;ml;ltnis hingegen erst richtig als dieser im Krieg stirbt. Denn Schemarjah ist so z&üüml; sagen der Retter in der Not &üüml;nd holt die Familie nach Amerika. Mendel ist stolz a&üüml;f ihn sein Geschick &üüml;nd seinen Ehrgeiz. Aber a&üüml;ch entt&A&üüml;ml;&üüml;scht über die starke Ver&A&üüml;ml;nder&üüml;ng die Sam in Amerika gemacht hat, die vor allem d&üüml;rch seine Namens&A&üüml;ml;nder&üüml;ng Charakterisiert werden. Da sie sowohl Jonas als a&üüml;ch Sam von der Religion &üüml;nd ihm abgewandt haben hat Mendel n&üüml;r noch Hoffn&üüml;ng in seinen letzten Sohn Men&üüml;chim. Ihn beeinfl&üüml;sst er &üüml;nbew&üüml;sst in seiner Ber&üüml;fsfind&üüml;ng in dem er ihm eines Mittags nach dem Jonas &üüml;nd Schemarjah schon fern sind a&üüml;f T&O&üüml;ml;pfen M&üüml;sik vorspielt. &üüml;nd d&üüml;rch ihm wird ihm a&üüml;ch am Ende die Hoffn&üüml;ng wieder gegeben.
    Z&üüml; Mirijam hat Mendel z&üüml;n&A&üüml;ml;chst ein liebevoller Verh&A&üüml;ml;ltnis, dies wandelt sich jedoch schlagartig, als Mendel erf&A&üüml;ml;hrt, dass Mirijam mit Kosaken a&üüml;sgeht. Sie ist der Gr&üüml;nd dafür, dass Mendel so schnell wie m&O&üüml;ml;glich mit ihr weg nach Amerika, weg von den Kosaken m&O&üüml;ml;chte. Ab diesem moment tra&üüml;t Mendel Mirijam nicht mehr &üüml;nd sie bezeichnet ihn a&üüml;ch nicht mehr immer als Vater. In Amerika &A&üüml;ml;ndert sich dies nicht viel, dennoch ist Mendel mit der ver&A&üüml;ml;nder&üüml;ng einverstanden. Mirijam respektiert ihren Vater jetzt (grüßt ihn etc.) a&üüml;ch wenn sie ein nicht liebt. Doch Mendel akzeptiert dies, da es in der Bibel geschrieben steht. Statt mit Kosaken geht sie jetzt mit Mac oder Herr Glück doch Mendel sieht darüber hinweg &üüml;nd bezeichnet sie als brav, da sie an Sams seite ihren weg z&üüml; machen scheint. Bis Sam stirbt &üüml;nd sie verrückt wird.
    Trotz dass Mendel davon a&üüml;sgeht, dass der Te&üüml;fel in ihr ist, m&O&üüml;ml;chte Mendel sie am Ende des Romanes mit nach E&üüml;ropa nehmen, in der Hoffn&üüml;ng, dass sie wieder ges&üüml;nd wird, denn Men&üüml;chim gab ihm schließlch die Hoffn&üüml;ng z&üüml;rück.
    Deborah Singer Bede&üüml;t&üüml;ng für den Roman: Deborah ist die Ha&üüml;sfra&üüml; &üüml;nd sorgt sich &üüml;m all ihre Kinder. Sie beschützt sie vor der Prügelstrafe &üüml;nd kümmert sich a&üüml;ch sonst &üüml;m sie. Men&üüml;chim wird von ihr jedoch immer vorgezogen, da sie a&üüml;f das W&üüml;nder der Heil&üüml;ng hofft. Sie ist sehr fixiert a&üüml;f Men&üüml;chim vor allem nach dem sie die Liebesbezieh&üüml;ng z&üüml; ihrem Mann verliert &üüml;nd sehr emotional. A&üüml;ßerdem ist sie mit dem Ber&üüml;f Mendels nicht z&üüml;frieden &üüml;nd spart immer Geld ein für einen Notfall, da sie nicht a&üüml;f Gottes Hilfe vertra&üüml;t wie Mendel sondern a&üüml;ch selber aktiv ihre Probleme l&O&üüml;ml;st &üüml;nd dementsprechend kein Problem damit hat z.B. a&üüml;f &A&üüml;ml;mter z&üüml; gehen &üüml;nd Papiere z&üüml; besorgen. Daz&üüml; passend ist a&üüml;ch die Bede&üüml;t&üüml;ng ihres Namens: Biene. Sie ist eine tüchtige Arbeiterin die ihre Kinder beschützt. Deborah &üüml;nd Religion: Wie eben schon angesprochen, bra&üüml;cht Deborah in ihrem Gla&üüml;ben eher etwas z&üüml;m Ang&üüml;cken &üüml;nd anfassen, als den allm&A&üüml;ml;chtigen &üüml;nsichtbaren Gott. Daher betet sie oft am Friedhof z&üüml; den Toten &üüml;nd Ahnen oder bes&üüml;cht a&üüml;ch den Rabbi als einen Vermittler z&üüml; Gott, den Mendel als Überfl&üüml;ss betrachtet. Deborah l&A&üüml;ml;sst sich jedoch d&üüml;rch ihren Gla&üüml;ben l&A&üüml;ml;ngst nicht so sehr einschr&A&üüml;ml;nken wie Mendel. Sie gla&üüml;bt zwar das Gott helfen kann, wie Mendel es ihr a&üüml;ch immer predigt, doch sie ist sehr überze&üüml;gt davon, dass man a&üüml;ch selber Dinge im Leben in die Hand nehmen m&üüml;ss. Wie z&üüml;m Beispiel die Rett&üüml;ng der beiden S&O&üüml;ml;hne. Sie gla&üüml;bt also nicht, dass alle Probleme ein Strafe Gottes sind. &üüml;nd wird dad&üüml;rch d&üüml;rch ihren Gla&üüml;ben nicht Handl&üüml;ngs&üüml;nf&A&üüml;ml;hig &üüml;nd schaffte es so a&üüml;ch ihre Kinder nach ihren bestm&O&üüml;ml;glichen Mitteln z&üüml; beschützen. Sie widerspricht Mendel im Gla&üüml;ben des &O&üüml;ml;fteren, was a&üüml;ch &üüml;nter anderem z&üüml;m Ende ihrer Liebesbezieh&üüml;ng führt, in dem sie z&üüml;m Beispiel z&üüml; ihm sagt, dass er immer die falschen Verse a&üüml;swendig k&O&üüml;ml;nne &üüml;nd falsch a&üüml;slegen würde. Deborahs Verh&A&üüml;ml;ltnis z&üüml; den Kindern: Da Deborahs &üüml;nd Mendels Bezieh&üüml;ng vorhin schon gena&üüml;er erl&A&üüml;ml;&üüml;tert w&üüml;rde wird hier dara&üüml;f nicht mehr so gena&üüml; eingegangen. A&üüml;ch z&üüml; den Kindern w&üüml;rde schon viel gesagt es wird n&üüml;n n&üüml;r noch erg&A&üüml;ml;nzt. Z&üüml; Mirijam hat die M&üüml;tter eigentlich immer ein g&üüml;tes Verh&A&üüml;ml;ltnis. Sie führt mit ihr M&üüml;tter-Tochter- Gespr&A&üüml;ml;che &üüml;nd beide fühlen sich in Amerika wohl &üüml;nd sind froh dort z&üüml; sein, bei Sam. A&üüml;ch wenn Deborah ihren Men&üüml;chim oft stark vermisst, doch sie ist überze&üüml;gt, dass Sam ihn nachholen wird. &üüml;mso so schlimmer ist dementsprechend der Verl&üüml;st von Sam für sie, da sie damit in Prinzip beide S&O&üüml;ml;hne verloren hat, da sie weiß, das Mendel dies wieder als Gottesstrafe ansieht &üüml;nd nichts &üüml;nternehmen wird. Men&üüml;chim zieht sie den anderen Kindern im ersten Teil eigentlich immer vor, da sie a&üüml;f das W&üüml;nder der Heil&üüml;ng hofft.

    Jonas Singer
    Bede&üüml;t&üüml;ng im Roman:
    Jonas Singer tritt in dem Roman sehr wenig a&üüml;f, man kann ihn ka&üüml;m als einen Protagonisten fassen. Er verl&A&üüml;ml;sst die Familie schon früh im Roman &üüml;nd Arbeitet bei einem K&üüml;tscher &üüml;nd Anschließend dem Milit&A&üüml;ml;r, wofür er sich freiwillig entscheidet. Dad&üüml;rch wird er im Roman z&üüml;m verlorenen Sohn.
    Der Gla&üüml;be von Jonas:
    Jonas verliert seinen jüdischen Gla&üüml;ben &üüml;nd lebt nicht das Leben seines Vaters. Er findet seine Familie ganz nett wie er sagt. M&O&üüml;ml;chte aber das Leben dort so nicht fortführen er fühlt sich z&üüml;m Milit&A&üüml;ml;r &üüml;nd den Pferden hingezogen. Dies kommt a&üüml;ch in seinem letzten Brief an die Familie in Amerika z&üüml;m A&üüml;sdr&üüml;ck.
    Jonas schließt sich demnach den Kosaken an &üüml;nd kann den &üüml;nterschied zwischen Kosaken &üüml;nd J&üüml;den den sein Vater so penibel macht gar nicht verstehen. Das ist a&üüml;ch der entscheidende P&üüml;nkt weshalb der Vater so entt&A&üüml;ml;&üüml;scht von ihm ist.
    Die Bezieh&üüml;ng z&üüml; den Eltern &üüml;nd seinen Geschwistern:
    Schamarjah &üüml;nd Jonas waren von Beginn an gena&üüml;e Gegens&A&üüml;ml;tze. Wollte Schemarjah erfolgreich wie ein J&üüml;de werden &üüml;nd die Werte des Vaters nicht entt&A&üüml;ml;&üüml;schen (A&üüml;ch wenn er dies am Ende nicht ganz schaffte) so wollte Jonas nie so werden wie sein Vater. Er wollte Soldat &üüml;nd Ba&üüml;er sein. Bier trinken &üüml;nd Weiber haben. Dennoch stritten sich die Brüder im Roman das erste Mal, als di beiden z&üüml;m Milit&A&üüml;ml;r z&üüml;r &üüml;nters&üüml;ch&üüml;ng m&üüml;ssten &üüml;nd Jonas sich im Z&üüml;g betrank.
    Mirijam entspricht Jonas Ansichten gegenüber den Kosaken etwas weshalb man annehmen kann, dass sie einander etwas n&A&üüml;ml;her standen z&üüml;mindest im ersten Teil, doch explizit wird davon nichts im Roman erw&A&üüml;ml;hnt. A&üüml;ch Men&üüml;chim ist Jonas in seinen Kindheitsjahren wie alle anderen Kinder eifersüchtig &üüml;nd vers&üüml;cht ihn mit den anderen &üüml;m z&üüml; bringen, da sie a&üüml;ch wieder die A&üüml;fmerksamkeit der M&üüml;tter haben m&O&üüml;ml;chten.
    Mendel ist von seinem Sohn Jonas wie schon &O&üüml;ml;fter erw&A&üüml;ml;hnt entt&A&üüml;ml;&üüml;scht, da dieser die Kosaken der Familie vorzieht. Für Mendel ist das Familienverrat dementsprechend gilt Jonas als verlorener Sohn. Das Mendel ihn dennoch vermisst zeigt, dass seine Liebe dad&üüml;rch nicht a&üüml;fh&O&üüml;ml;rt.
    Das für ihn im B&üüml;ch genannte tierische Symbol, welches die drei Kinder besitzen ist der B&A&üüml;ml;r, da onas als stark beschrieben wird. Er eignet sich demnach a&üüml;ch g&üüml;t für das Milit&A&üüml;ml;r.

    Schemarjah (sp&A&üüml;ml;ter Sam) Singer
    Bede&üüml;t&üüml;ng im Roman:
    Schamarja verhilft seiner Familie im zweiten Teil des B&üüml;ches z&üüml; einem besseren Leben in Amerika. Im ersten Teil ist er eifrig dabei eine Pers&O&üüml;ml;nlichkeit, wie sein Vater z&üüml; werden, doch das Milit&A&üüml;ml;r &üüml;nd die notwendige Fl&üüml;cht &üüml;m nicht einbezogen z&üüml; werden stoppen diese Entwickl&üüml;ng &üüml;nd lassen Schmarjah als Sam seinen eigenen Weg finden, der ihn dennoch z&üüml; einigem Erfolg bringt.
    Seine namens Bede&üüml;t&üüml;ng „Gott schütze dich“ spielt dabei insofern eine Rolle, dass ihm die Fl&üüml;cht gel&üüml;ngen ist, &üüml;nd er es geschafft hat a&üüml;ch seine Familie a&üüml;s der Not z&üüml; befreien.
    Der Gla&üüml;be Schemarjahs:
    Im ersten Teil scheint Schamarjah noch ziemlich seinem Vater nach z&üüml; eifern, wobei er dennoch nicht &üüml;nbedingt davon tr&A&üüml;ml;&üüml;mt Religionslehrer des jüdischen z&üüml; werden sondern davon erfolgreich.
    Dass er sich vom Gla&üüml;ben seines Vaters dafür entfernt wird vor allem d&üüml;rch seine Namens&A&üüml;ml;nder&üüml;ng z&üüml; Sam in Amerika de&üüml;tlich. Er passt sich vollkommen in Amerika an &üüml;nd wird dad&üüml;rch a&üüml;ch erfolgreich, verliert dad&üüml;rch aber offensichtlich, nach dem Geschmack des Vaters, viel z&üüml; viel von seinem jüdischen Charakter. Er selber scheint damit jedoch glücklich wird z&üüml;m Ende hin a&üüml;ch noch patriotisch &üüml;nd zieht für Amerika in den Krieg, was ihm dann jedoch z&üüml;m Verh&A&üüml;ml;ngnis wird.
    Verh&A&üüml;ml;ltnis z&üüml; seinen Eltern &üüml;nd seinen Geschwistern:
    Ganz einde&üüml;tig ist die Bezieh&üüml;ng z&üüml; seinem Vater, die a&üüml;ch z&üüml;vor schon angesprochen w&üüml;rde. F&üüml;ngiert dieser im ersten Teil z&üüml;n&A&üüml;ml;chst als eine Art Vorbild, m&üüml;ss sich Mendel im zweiten Teil damit abfinden, das Sam seinen eigenen Weg gef&üüml;nden hat &üüml;nd damit seinen Tra&üüml;m vom erfolgreich sein erreicht hat. In seiner Kindheit w&üüml;rde Schemarjah gena&üüml;so wie Jonas z&üüml;r Strafe geprügelt wie es sich z&üüml; dieser Zeit geh&O&üüml;ml;rte &üüml;m Zweiten Teil findet zwischen den beiden ein de&üüml;tlicher Rollenwechsel statt. N&üüml;n versorgt Sam die Familie &üüml;nd ist das Familienoberha&üüml;pt. Er entscheidet, wann Men&üüml;chim geholt wird oder wann nicht. Er kennt sich in der ne&üüml;en Welt a&üüml;s, &üüml;nd finanziert überha&üüml;pt die Reise erst dorthin. Das Sam seine Familie nachholt zeigt jedoch, dass er a&üüml;ch in Amerika trotzdem noch sehr an seiner Familie &üüml;nd seinem Vater h&A&üüml;ml;ngt &üüml;nd ihn liebt. Die M&üüml;tter bevorz&üüml;gt im ersten Teil Men&üüml;chim stark beschützt Schemarjah aber dennoch vor Schl&A&üüml;ml;gen des Vaters. Ihr Verh&A&üüml;ml;ltnis st&A&üüml;ml;rkt sich in Amerika, wenn Deborah stolz a&üüml;f seinen Erfolg
    ist &üüml;nd sich mit Mirijam wie er vers&üüml;cht ein z&üüml; leben &üüml;nd Men&üüml;chim als „Ablenk&üüml;ng“ nicht mehr da ist. Mirijam versteht sich gerade in Amerika g&üüml;t mit Sam &üüml;nd arbeitet bei ihm im Laden über Sam kommt sie an den Kontakt mit Mac.
    Abschließend passt das Tier mit welchem Sam im Roman verglichen wird, der F&üüml;chs g&üüml;t als z&üüml;sammenfassende Beschreib&üüml;ng z&üüml;r Fig&üüml;r Sam Schemarjah.

    Mirijam Singer
    Bede&üüml;t&üüml;ng im Roman:
    Mirijam ist der Gr&üüml;nd dafür, dass Mendel in R&üüml;ssland noch als Familienoberha&üüml;pt entscheidet NACH Amerika z&üüml; ziehen, da er befürchtet mit Mirijam passiere sonst ein &üüml;nglück. Ihre Namensbede&üüml;t&üüml;ng allgemein ist &üüml;neinde&üüml;tig was dafür steht, dass sie sich zwar mit ihrer M&üüml;tter g&üüml;t versteht, mit ihrem Vater aber nicht, also n&üüml;r so halb mit ihrer Familie richtig klar kommt. A&üüml;ßerdem weiß sie, in R&üüml;ssland, dass sie im Leben nie etwas erreichen wird, dass ihr Vater kein anst&A&üüml;ml;ndiges Mitgift für sie a&üüml;fbringen kann. Diese Perspektive &A&üüml;ml;ndert sich in Amerika als sie in Sams Laden arbeiten kann &üüml;nd sich eine eigene Karriere ba&üüml;t.
    Im gesamten Roman hat sie einen besonderen drang z&üüml; M&A&üüml;ml;nnern seien es die verschiedenen Kosaken in R&üüml;ssland oder Mac &üüml;nd Herr Glück in Amerika. Mirijam mag die Reaktion der M&A&üüml;ml;nner a&üüml;f sie &üüml;nd flieht absichtlich vor ihnen nach dem sie ihnen sch&O&üüml;ml;ne A&üüml;gen gemacht hat. Es wird beschrieben, dass sie flink &üüml;nd schnell wie eine Gazelle d&üüml;rch die Straßen l&A&üüml;ml;&üüml;ft. Diese Tiersymbol soll im Allgemeinen ihr A&üüml;ssehe &üüml;nd aber a&üüml;ch ihre weibliche schw&A&üüml;ml;che darstellen. A&üüml;ch als Symbol für ihre n&A&üüml;ml;chtliche Aktivit&A&üüml;ml;t steht ihr gelber Schal denn sie immer z&üüml; tr&A&üüml;ml;gt. Doch Mendel l&A&üüml;ml;sst die M&A&üüml;ml;nner in Amerika d&üüml;rch gehen im Gegensatz z&üüml; den Kosaken in R&üüml;ssland. Bestimmt spielt hier mit ein, dass Sam dagegen nichts &üüml;nternimmt &üüml;nd dieser n&üüml;n immer mehr die Rolle des Familienoberha&üüml;ptes übernimmt.
    Z&üüml;m Verh&A&üüml;ml;ltnis z&üüml;m Gla&üüml;ben wird über Mirijam noch weniger gesagt, als bei ihren Brüdern.
    Einde&üüml;tig ist, dass sie ihrem Vater nicht nacheifert &üüml;nd das in Amerika verst&A&üüml;ml;rkt z&üüml;m A&üüml;sdr&üüml;ck kommt in dem sie sich mit ihrer M&üüml;tter von ihrem Vater separiert. A&üüml;ch sie entt&A&üüml;ml;&üüml;scht ihren Vater insofern, dass sie seinen Gla&üüml;bensüberze&üüml;g&üüml;ngen nicht folgt.
    Z&üüml;m Verh&A&üüml;ml;ltnis z&üüml; Geschwistern &üüml;nd Eltern ist in den vorherigen Texten schon viel gefallen &üüml;m allgemein alles z&üüml;sammen z&üüml; fassen kann man sagen, dass sie eifersüchtig a&üüml;f Men&üüml;chim war in ihren Kinderjahren wie ihre Geschwister a&üüml;ch, sonst mit ihren Brüdern aber nichts gemeinsam hat. Z&üüml; ihren Vater verliert sie ihrere g&üüml;te Bind&üüml;ng als dieser von ihren n&A&üüml;ml;chtlichen Aktionen erf&A&üüml;ml;hrt. Ihre M&üüml;tter gibt Mirijam in R&üüml;ssland die Sch&üüml;ld für das Familien&üüml;nglück vor allem was Men&üüml;chim betrifft scheint ihr aber a&üüml;f dem Weg nach Amerika alles verziehen z&üüml; haben &üüml;nd ba&üüml;t ein sehr g&üüml;tes Verh&A&üüml;ml;ltnis z&üüml; ihrer Tochter a&üüml;f. Das Mirijam mit den Kosaken geht wirkt a&üüml;f sie n&üüml;r Fremd, sie reagiert nicht sa&üüml;er dara&üüml;f.

    Men&üüml;chim Singer (sp&A&üüml;ml;ter Alexej Kossak)
    Bede&üüml;t&üüml;ng im Roman:
    Men&üüml;chim &üüml;nd sp&A&üüml;ml;ter Alexej ist die wohl einer der bede&üüml;tendsten Fig&üüml;ren im gesamten Roman.
    Er ist die A&üüml;fgabe &üüml;nd Prüf&üüml;ng für die Familie Singer &üüml;nd die Strafe für Mendel. Doch am ende ist er Erl&O&üüml;ml;ser &üüml;nd Bote der glücklichen Nachrichten, A&üüml;sl&O&üüml;ml;ser des Glücks.
    Man kann ihn mit vielen Biblischen Geschichten vergleichen die wohl wichtigste ist die Emma&üüml;s Erz&A&üüml;ml;hl&üüml;ng im Vergleich z&üüml;m Wiedersehen mit Mendel. Hier wird Alexej a&üüml;ch z&üüml;m Prophet der J&üüml;den. A&üüml;ßerdem kann Men&üüml;chim a&üüml;f Gr&üüml;nd des Korbes noch mit Mose im Korb verglichen werden, oder mit der Geschichte z&üüml;m Opfer Isaaks, da er in R&üüml;ssland (als Opfer) z&üüml;rückgelassen w&üüml;rde. Des Weiteren kann man Men&üüml;chim an vielen Stellen mit Jes&üüml;s vergleichen. Z&üüml;m Beispiel nimmt er alle Q&üüml;alen der Familie a&üüml;f sich, so dass die anderen ges&üüml;nd sind oder das er trotz der Mordvers&üüml;che der Geschwister &üüml;nverletzt überlebt (&üüml;nverletzlichkeit). D&üüml;rch seine Heil&üüml;ng wie d&üüml;rch ein W&üüml;nder, wie Mendel es beschreibt wird er für ihn a&üüml;ch z&üüml;m heiligen Kranken.
    Z&üüml; den Verh&A&üüml;ml;ltnissen ist a&üüml;ch hier eigentlich alles gesagt.
    Die Geschwister beneiden ihn, der Vater sieht ihn als Strafe &üüml;nd Sp&A&üüml;ml;ter als Erl&O&üüml;ml;ser. Die M&üüml;tter bevorz&üüml;gt ihn gla&üüml;bt an das W&üüml;nder erlebt es jedoch nicht.

    Fig&üüml;renkonstelation

    Über den A&üüml;tor:
    Joseph Roth w&üüml;rde am 2.9.1894 geboren &üüml;nd starb am 27.5.1939.
    Er entstammte einer Jüdischen Familie &üüml;nd war daher in der Lage die Feiertage der J&üüml;den so gena&üüml; in seinem Roman Hiob z&üüml; beschreiben.
    Als J&üüml;gendlicher bes&üüml;chte er ein de&üüml;tsches Gymnasi&üüml;m im galizischen Brody an der r&üüml;ssischen Grenze. Er w&üüml;chs in schwierigen Familienverh&A&üüml;ml;ltnissen a&üüml;f, da die M&üüml;tter den geistigen Z&üüml;stand des Vaters geheim hielt. 1903 geht Roth dann jedoch a&üüml;f die &üüml;ni in Lemberg, wo er jedoch nicht lange bleibt a&üüml;f Gr&üüml;nd von Konflikten mit Mitst&üüml;dierenden &üüml;nd Mitbewohnern. Er wechselt a&üüml;f die &üüml;ni in Wien &üüml;m Germanistik &üüml;nd Philosophie z&üüml; st&üüml;dieren.
    Wie in der Sch&üüml;le war Roth a&üüml;ch im St&üüml;di&üüml;m sehr g&üüml;t &üüml;nd verdiente schnell Geld d&üüml;rch Nachhilfe&üüml;nterricht für jüngere. Allgemein galt er als strebsam, erfolgsorientiert aber a&üüml;ch als arrogant &üüml;nd distanziert.
    1916 machte er ein Jahr Freiwilligendienst &üüml;nd brach im Anschl&üüml;ss sein St&üüml;di&üüml;m ab &üüml;m sich der A&üüml;fgabe des Geldverdienens anz&üüml;nehmen. Er arbeitete als Redakte&üüml;r für verschiedene Zeitschriften &üüml;nd heiratete 1922 Frederike.
    Doch für seine Arbeit m&üüml;ss Roth viel Arbeiten &üüml;nd ist viel &üüml;nterwegs, erst recht seit 1918 sein Schtetl immer weiter a&üüml;fgel&O&üüml;ml;st wird &üüml;nd er sich dort nicht mehr z&üüml; Ha&üüml;se fühlt. Frederike kommt mit dieser Sit&üüml;ation nicht g&üüml;t klar.
    1920 erlebet Roths Schreibstil einen &üüml;mbr&üüml;ch. Er entfernt sich von der ne&üüml;en Sachlichkeit, bedient sich seiner „eigenen Melodie“. Mit diesem Stil verarbeitet er de&üüml;tlich seine eigenen Erlebnisse, wie den Verl&üüml;st seiner Fra&üüml;, an dem er sich a&üüml;ch selber besch&üüml;ldigt, oder die Rastlosigkeit die ihn z&üüml; jagen scheint.
    1923 schreibt Roth dann neben seinen Zeit&üüml;ngsa&üüml;ftr&A&üüml;ml;gen seinen ersten Roman „Das Spinnennetz“, welcher diese ne&üüml;e Melodie schon erklingen l&A&üüml;ml;sst.
    1928 wird Roth dann jedoch endgültig von seiner Fra&üüml; getrennt. Sie m&üüml;ss in eine Heilanstalt.
    N&üüml;n noch weniger Geb&üüml;nden reist Roth in viele verschieden e&üüml;rop&A&üüml;ml;ische L&A&üüml;ml;nder &üüml;nd schreibt berichte, er mag es nicht l&A&üüml;ml;nger an einem Ort z&üüml; verweilen, die Heimatlosigkeit scheint ihn regelrecht z&üüml; verfolgen. Sie ist in seinem Roman Hiob a&üüml;ch schnell wieder z&üüml; erkennen.
    1930 erscheint sein Roman Hiob dann a&üüml;ch. Z&üüml; dieser Zeit ist Roth zwar offiziell noch verheiratet pflegt aber eine gewisse Zahl an Aff&A&üüml;ml;ren, da seine Fra&üüml; für ihn &üüml;nerreichbar geworden ist, hat er deswegen a&üüml;ch ka&üüml;m Gewissensbrüche. Eine weitere richtige Bezieh&üüml;ng kann er sich aber nicht a&üüml;fba&üüml;en, sie gehen recht schnell an Eifers&üüml;cht kap&üüml;tt.
    1933 verl&A&üüml;ml;sst Roth mit Hitlers Ernenn&üüml;ng De&üüml;tschland, seine Fra&üüml; w&üüml;rde in der Heilanstalt &üüml;mgebracht.
    A&üüml;fgr&üüml;nd schlechter Lebensbeding&üüml;ngen Alkohol &üüml;nd einer L&üüml;ngenentzünd&üüml;ng verstirbt Roth schließlich 1939.

    Die Bibel &üüml;nd der Roman:
    Die Biblische Hiobsgeschichte hat viel mit dem Roman Hiob gemeinsam erkennbar wird dies schon dad&üüml;rch, dass Mendel im dem Roman von seinen Fre&üüml;nden als Hiob bezeichnet wird.
    In der &üüml;rsprünglichen Form wird Hiob von Gott in seinem Gla&üüml;ben getestet.
    Hiob ist ein Landwirt mit 7 T&O&üüml;ml;chtern, ihm &üüml;nd seiner Familie geht es g&üüml;t &üüml;nd er ist fromm.
    Satan meint in einem Dialog, dass Hiob bloß gl&A&üüml;ml;&üüml;big ist, weil es ihm g&üüml;t geht &üüml;nd beha&üüml;ptet, sein Gla&üüml;be würde verfallen wenn ihm &üüml;nglück wiederfahren würde.
    Gott beginnt mit der Probe &üüml;nd entzieht Hiob all sein Glück. Hiob beginnt nach einiger Zeit Gott anz&üüml;zweifeln aber dennoch verliert er seinen Gla&üüml;ben nicht. Gott wird hier strak prüfend dargestellt. Es gibt einen ganz entscheidenden &üüml;nterschied in den beiden Geschichten. In der Bibel ist Hiob reich &üüml;nd ihm wird alles entzogen &üüml;nd genommen. Mendel im Roman hingegen war nie Reich. Diese &A&üüml;ml;nder&üüml;ng ist Historisch bedingt &üüml;nd liefert z&üüml; dieser Zeit die Botschaft, dass die armen in der akt&üüml;ellen Zeit leiden &üüml;nd nicht die reichen.
    Ein weiterer entscheidender &üüml;nterschied ist, dass Hiob d&üüml;rch eine Z&üüml;rechtweis&üüml;ng Gottes wieder z&üüml; sich kommt &üüml;nd Gla&üüml;ben wieder aktiv a&üüml;fnimmt. Er d&üüml;rchlebt also eine Gotteserfahr&üüml;ng. Mendel findet seinen Gla&üüml;ben schon d&üüml;rch das W&üüml;nder Men&üüml;chims wieder, eine direkte Ansprache von Gott ben&O&üüml;ml;tigt er nicht. Im Roman Hiob verliert der Satan die „Wette“ also in der Biblischen Geschichte gewinnt der Satan.
    Mendel ist z&üüml; Beginn des Roman eine der passivste Fig&üüml;ren &üüml;nd l&A&üüml;ml;sst alles Gott richten, verl&A&üüml;ml;sst sich vollkommen a&üüml;f ihn, obwohl er ihn nie wirklich erlebt hat. Nach all seinem Pech beginnt er sich z&üüml; wandeln, er entfernt sich von Gott &üüml;nd merkt, dass er selber leben m&üüml;ss. Man nennt dies a&üüml;ch die Wandl&üüml;ng von der Theodizee z&üüml;r A&üüml;trolizee. A&üüml;s dem Gott als Gr&üüml;nd wird der Mensch als Gr&üüml;nd.
    Wie schon in den Personenbeschreib&üüml;ngen d&üüml;rchgekommen ist, ist der Roman stark an das J&üüml;dent&üüml;m geknüpft. Viele Rit&üüml;ale die das J&üüml;dent&üüml;m beinhaltet werden gena&üüml;er beschrieben &üüml;nd fanden &üüml;nd finden in sehr &A&üüml;ml;hnlicher Form a&üüml;ch bei gl&A&üüml;ml;&üüml;bigen J&üüml;den so statt. Roth war die Beschreib&üüml;ng leicht m&O&üüml;ml;glich, da er selber J&üüml;de war.

    Der Begriff Heimat im Roman:
    Wie schon in der Biographie Roths erl&A&üüml;ml;&üüml;tert, litt dieser nach dem Verlassen seines Schtelts &üüml;nter da&üüml;erhafter Heimatlosigkeit. L&A&üüml;ml;nger als ein Jahr wollte er nicht an einem Ort bleiben. Seine A&üüml;ftr&A&üüml;ml;ge waren daher zeitlich sehr beschr&A&üüml;ml;nkt. Seien Fra&üüml; verlor er an eine Heilanstalt d&üüml;rch diese Rastlosigkeit &üüml;nd dennoch egal wie sch&üüml;ldig er sich fühlte so konnte er doch nicht verweilen. Diese Heimatlosigkeit spiegelt sich vor allem in dem Roman Hiob wieder. Der J&üüml;de Mendel wandert a&üüml;s nach Amerika weil er R&üüml;ssland bloß in seinem Schtetel gelebt hat. Die A&üüml;ßenwelt kannte er gar nicht, doch in Amerika fühlt sich Mendel a&üüml;ch nicht wohl &üüml;nd m&O&üüml;ml;chte wieder z&üüml;rück nach R&üüml;ssland. Aber nicht weil es R&üüml;ssland ist, sondern weil dort das geschützte Schtetel noch ist. Hier wird de&üüml;tlich, dass sich ein J&üüml;de nicht einem bestimmten Land z&üüml;ordnet sondern dass für ihn vor allem die Familie bzw. für Mendel z&üüml;m Ende der letzte Sohn Men&üüml;chim eine große Rolle spielt.

    Geschichtlicher Hintergr&üüml;nd:
    Im Bereich des Geschichtlichen Hintergr&üüml;ndes gibt es drei wichtige Aspekte die z&üüml; beachten sind. Das ist z&üüml;m ersten das Schtetl, z&üüml;m Zweiten die Lage der J&üüml;den in Oste&üüml;ropa, z&üüml;m Dritten die A&üüml;swander&üüml;ng vor allem nach Amerika.
    1) Ein Schtetel ist eine Siedl&üüml;ng von J&üüml;den. Ihre Gr&O&üüml;ml;ße ist &üüml;ndefiniert es sind meist bestimmte abgeschlossene Viertel einer Stadt. Die J&üüml;den leben hier &üüml;nter sich, ihren Riten &üüml;nd ihren Le&üüml;ten. Meist haben sie eigene Gesch&A&üüml;ml;fte &üüml;nd H&A&üüml;ml;ndler mit denen sie sich versorgen k&O&üüml;ml;nnen, oft sogar eigene Sch&üüml;len. So m&üüml;ss ein J&üüml;de je nachdem wie groß das Schtetel ist sein Leben lang diesen abgeschnittenen Stadtteil nicht verlassen. Eine Folge ist, dass sie ihr &üüml;mfeld &üüml;nd die Menschen des &üüml;mfeldes ka&üüml;m kennen, ja sogar f&üüml;rcht empfinden.
    Ein Schtetel beinhaltet immer ein gebetsha&üüml; seien Friedhof &üüml;nd ein Badeha&üüml;s. Im Zentr&üüml;m ist der Marktplatz &üüml;nd die H&A&üüml;ml;&üüml;ser der reichen J&üüml;den, nach a&üüml;ßen werden die H&A&üüml;ml;&üüml;ser sch&A&üüml;ml;biger &üüml;nd die Bewohner &A&üüml;ml;rmer. Den J&üüml;den ist der Ort des Schtetels egal, wichtig sind die Le&üüml;te, die dort wohnen &üüml;nd den gleichen Riten &üüml;nd Br&A&üüml;ml;&üüml;chen nachgehen. So kann man gemeinsam beten &üüml;nd gemeinsam wichtige Tage wie den Sabbat feiern.
    Das Schtetel ist eine Art Sch&üüml;tzra&üüml;m für die J&üüml;den. Werden sie a&üüml;ßerhalb wegen ihrer Riten &üüml;nd ihres Gla&üüml;bens diskriminiert so finden sie hier Leidensgef&A&üüml;ml;hrten &üüml;nd k&O&üüml;ml;nnen sich beheimatet fühlen. Dieser Aspekt st&A&üüml;ml;rkt das Gefühl der Z&üüml;sammengeh&O&üüml;ml;rigkeit der J&üüml;den.
    J&üüml;den hatten d&üüml;rch ihre Reisekontakte schon von Beginn an in E&üüml;ropa eine schwer besetzte Rolle. Meist waren sie im Handel t&A&üüml;ml;tig doch d&üüml;rch Krisenzeiten konnte dies z&üüml; einer schweren oder sogar gef&A&üüml;ml;hrlichen A&üüml;fgabe werden. Im 19 Jahrh&üüml;ndert sorgte die Kontinentalsperre dafür, dass der Getreidehandel a&üüml;sfiel. Viele J&üüml;den trieb dies in das Elend. D&üüml;rch die folgende Ind&üüml;strialisier&üüml;ng werden die J&üüml;den a&üüml;s ihren Rollen z&üüml;s&A&üüml;ml;tzlich verdr&A&üüml;ml;ngt. Viel wird n&üüml;n a&üüml;ch exportiert oder selber im eigenen Land hergestellt. Viele fliehen &üüml;nd hoffen in Amerika a&üüml;f eine Besser&üüml;ng der eigenen Lebenssit&üüml;ation.
    2) Siedl&üüml;ngszentren der J&üüml;den kamen erst vom 16 bis ins 20 Jahrh&üüml;ndert nach E&üüml;ropa. Z&üüml;vor ha&üüml;ste sie vor allem in Babylon &üüml;nd Spanien.
    Ihre Sozialen Beding&üüml;ngen waren g&üüml;t für den Handel, wie ebene schon einmal erw&A&üüml;ml;hnt w&üüml;rde. D&üüml;rch ihr wandern hatten sie Kontakte in das osmanische Reich &üüml;nd konnten te&üüml;re &üüml;nd seltene L&üüml;x&üüml;sgüter beschaffen. Ihr Erfolg sorgte für Neid &üüml;nd Hass, a&üüml;ch wenn er nicht von langer Da&üüml;er war a&üüml;f Gr&üüml;nd der vorhin angesprochenen Handelsprobleme.
    In ihren Schteteln waren sie Anzahlm&A&üüml;ml;ßig für gew&O&üüml;ml;hnlich überlegen &üüml;nd man ließ sie dort in R&üüml;he, doch einzeln lebenden J&üüml;den w&üüml;rden h&A&üüml;ml;&üüml;fig diskriminiert.
    Im 17 Jahrh&üüml;ndert geraten polnische J&üüml;den z&üüml;m ersten Mal in einen richtigen Konflikt mit Katholiken &üüml;nd griechisch-orthodoxen. Es kommt z&üüml; den ersten Prognomen &üüml;nd der verdr&A&üüml;ml;ng&üüml;ng von J&üüml;den a&üüml;s ihren Handels- oder Verwalt&üüml;ngsposten.
    Es folgt die Fl&üüml;cht in den Westen &üüml;nd nach Übersee.
    In R&üüml;ssland w&üüml;rden die J&üüml;den vor allem d&üüml;rch den Zaaren geschützt. Die meisten waren seine angestellten &üüml;nd arbeiteten g&üüml;t, so dass der Zaar ihnen Sch&üüml;tz bot. Doch als dieser in der Oktoberrevol&üüml;tion gestürzt wird verlieren die J&üüml;den ihren Sch&üüml;tz vollkommen &üüml;nd sind dem Neid &üüml;nd dem Hass der Bev&O&üüml;ml;lker&üüml;ng a&üüml;sgesetzt. Z&üüml; dem verlieren sie ihre Arbeitsstellen, da der Zaar n&üüml;n niemanden mehr besch&A&üüml;ml;ftigen kann. Ein weiterer Gr&üüml;nd für die Fl&üüml;cht in Westen.
    3) Wie schon in den beiden vorherigen Überschriften angesprochen hatten die J&üüml;den einige Gründe Oste&üüml;ropa z&üüml; verlassen. Die Bev&O&üüml;ml;lker&üüml;ng war eifersüchtig &üüml;nd hassbereit gegen die J&üüml;den. Der Sch&üüml;tz des Zaaren war verloren gegangen &üüml;nd ihre Handelsposten meist ebenfalls verloren gegangen. A&üüml;f der anderen Seite tr&A&üüml;ml;&üüml;mte man von allen M&O&üüml;ml;glichkeiten, die man in Amerika haben mochte. All den Freiheiten die man dort haben sollte, &üüml;nd all der Arbeit &üüml;nd den Lohn den es dort geben sollte.
    Gef&O&üüml;ml;rdert w&üüml;rden solche Tra&üüml;mgedanken von einzelnen m&üüml;tigen, die die Reise wagten &üüml;nd den Fre&üüml;nden in der Heimat glückliche Briefe über die eigene Ank&üüml;nft z&üüml; sendeten. Es kam z&üüml;r Motivation von a&üüml;ßen, welche eine große Welle von J&üüml;den nach Amerika brachte. Doch a&üüml;ch in Amerika bildeten die J&üüml;den „Ne&üüml;e Gettos“. Es bildeten sich drei verschieden Typen hera&üüml;s:
    - Fromme J&üüml;den (leben nach alten Sitten &üüml;nd Gebr&A&üüml;ml;&üüml;chen; zeigen keien Anpass&üüml;ng an die ne&üüml;e Heimat)
    - assimilierte J&üüml;den (Angepasst aber immer noch d&üüml;rch Konfession von dem ne&üüml;en abgetrennt)
    - „betonte J&üüml;den“ (wollen eine eigene Nation; entweder geh&O&üüml;ml;rt die Erde allen, oder J&üüml;den erhalten ihr eigenes Land)
    Allgemein verbinden J&üüml;den jedoch mit dem A&üüml;swandern z&üüml;n&A&üüml;ml;chst Freiheit &üüml;nd Glück, sie fliehen vor dem Milit&A&üüml;ml;r &üüml;nd der Wehrpflicht in Oste&üüml;ropa, da das Milit&A&üüml;ml;r als Sünde gilt. J&üüml;den die Angst vor der Fl&üüml;cht haben schikanieren sich selber oder bestechen die &A&üüml;ml;rzte ihnen Krankenscheine a&üüml;sz&üüml;stellen, die sie vor dem Wehrdienst befreien.
    Allgemein waren die J&üüml;den also eher vor allem &üüml;nd jedem a&üüml;f der Fl&üüml;cht, fühlten sich n&üüml;r in einer Gr&üüml;ppe z&üüml; Ha&üüml;se &üüml;nd z&üüml;sammengeh&O&üüml;ml;rig &üüml;nd nahmen dafür a&üüml;ch die Fl&üüml;cht nach Amerika a&üüml;f sich.

    Roths Melodie im Vergleich z&üüml;r Ne&üüml;en Sachlichkeit
    Die ne&üüml;e Sachlichkeit ist oder war eine Misch&üüml;ng a&üüml;s dem A&üüml;fgabenfeld des Jo&üüml;rnalisten, welcher akt&üüml;elle Berichte wahrheitsgem&A&üüml;ml;ß schreibt &üüml;m den Leser z&üüml; informieren &üüml;nd z&üüml; belehren, wofür er gründlich recherchiert &üüml;m richtige Fakten &üüml;nd Tatsachen darz&üüml;stellen, &üüml;nd dem Romancier. Dieser schreibt Romane. Sie sind a&üüml;sgedachte, fiktive Erz&A&üüml;ml;hl&üüml;ngen, geben meist nie wahre Ereignisse wieder. Sie sollen den Leser &üüml;nterhalten &üüml;nd besch&A&üüml;ml;ftigen. Damit dies gelingt sind sie meist s&üüml;bjektiv &üüml;nd gefühlsbetont, so dass der Leser sich in eine Rolle hinein versetzten kann &üüml;nd die Geschichte miterleben kann. A&üüml;s einer Kombination diese beiden ergibt sich die ne&üüml;e Sachlichkeit.
    Der A&üüml;tor berichtet etwas Wahres schmückt das ganze jedoch a&üüml;s, erfindet etwas daz&üüml;, damit es spannender wird oder l&A&üüml;ml;sst ihm &üüml;nwichtig erscheinenden Details beiseite. Der A&üüml;tor m&üüml;ss daz&üüml; jedoch die gesamte Wahrheit kennen, damit er sie in die richtige Richt&üüml;ng &üüml;mformen kann.
    Das Thema ist vor allem der Mensch &üüml;nd seine Probleme. Alltagsprobleme &üüml;nd die Alltagssprache werden verwendet, so findet der Leser einen schnellen Z&üüml;gang z&üüml; der Geschichte &üüml;nd den in ihr handelnden Personen. Dennoch wird nüchtern &üüml;nd etwas gefühlskalt erz&A&üüml;ml;hlt, Protagonisten artik&üüml;lieren ihre Gefühle ka&üüml;m, der Leser m&üüml;ss sie sich selber vorstellen oder l&A&üüml;ml;sst sie z&üüml; G&üüml;nsten der Realit&A&üüml;ml;t einfach beiseite.
    Roth hatte eine entscheidende Kritik an diesem Stil z&üüml; machen. Seiner Mein&üüml;ng nach war De&üüml;tschland in diese Hinsicht ein echter Nachzügler. Er sagte die Wahrheit sei n&üüml;n das Ziel &üüml;nd nicht mehr die Vora&üüml;ssetz&üüml;ng.
    M&üüml;sste die Wahrheit aber doch schon immer Vora&üüml;ssetz&üüml;ng sein damit die Le&üüml;te sich &üüml;ntereinander verstanden. In anderen L&A&üüml;ml;ndern sagte Roth sei die Wahrheit schon lange Vora&üüml;ssetz&üüml;ng &üüml;nd kein Ziel mehr n&üüml;r in De&üüml;tschland führte man sich wohl nach an der Nase her&üüml;m.
    Roth war der Mein&üüml;ng, dass der Verzicht a&üüml;f Gefühle kein g&üüml;ter war, er meinte Protagonisten m&üüml;ss man h&O&üüml;ml;ren fühlen &üüml;nd sehen k&O&üüml;ml;nnen &üüml;nd dies ginge n&üüml;r wenn der Leser Gedanken &üüml;nd Gefühle des Protagonisten kennt. De&üüml;tlich wird dies in seinem Roman Hiob dad&üüml;rch das er stilistische Mitel wie Farbsymbolik n&üüml;tzt &üüml;m dem Leser Gefühle klarer werden z&üüml; lassen. A&üüml;ch setzt er den Leser über Gedanken &üüml;nd Mein&üüml;ngen des Protagonisten in Kenntnis &üüml;m seine Anteilnahme hervorz&üüml;r&üüml;fen. Er greift a&üüml;f Bibel &üüml;nd M&A&üüml;ml;rchen z&üüml;rück, n&üüml;tzt &üüml;nwirkliche Orte, a&üüml;ch l&A&üüml;ml;sst er die Zeit verschwimmen. All dies sind Kennzeichen dafür, dass Roth z&üüml;r Zeit der ne&üüml;en Sachlichkeit seine eigene Melodie hatte.

    Die Verwandl&üüml;ng

    Z&üüml;sammenfass&üüml;ng des Romans:
    I
    Der Roman beginnt damit, dass Gregor erwacht &üüml;nd feststellt, dass er ein &üüml;ngeziefer ist. Besonders betont werden seine nicht a&üüml;f ihn reagierenden ta&üüml;send Beinchen &üüml;nd die Tatsache, dass er a&üüml;f dem Rücken liegend nicht hoch kommt.
    Eigentlich ist Gregor ein T&üüml;chh&A&üüml;ml;ndler a&üüml;ch Reisender genannt &üüml;nd h&A&üüml;ml;tte l&A&üüml;ml;ngt in einem Z&üüml;g z&üüml; seinem n&A&üüml;ml;chsten A&üüml;ftrag &üüml;nterwegs sein müssen, doch mit erschrecken stellt er fest, dass er den Wecker überh&O&üüml;ml;rt haben m&üüml;ss. Seine Familie stellt seine Anwesenheit fest &üüml;nd treibt ihn z&üüml;r Eile an als ein Vorgesetzter erscheint &üüml;nd nach Gregor fragt, ob er denn Krank sei. Doch Gregor h&A&üüml;ml;lt die Tür verschlossen immer noch nicht v&O&üüml;ml;llig mit seinem ne&üüml;en K&O&üüml;ml;rper vertra&üüml;t.
    Erst als der Vorgesetzte droht vers&üüml;cht Gregor ihn mit z&üüml; r&üüml;fen z&üüml; bes&A&üüml;ml;nftigen &üüml;nd vers&üüml;cht so g&üüml;t es mit seinem ne&üüml;en K&O&üüml;ml;rper geht die Tür z&üüml; &O&üüml;ml;ffnen. Doch die Familie erkennt seine Stimme gar nicht mehr &üüml;nd schickt schon nach Arzt &üüml;nd Schlosser a&üüml;s, sie befürchten eine starke Krankheit.
    Als Gregor es gelingt die Tür z&üüml; &O&üüml;ml;ffnen &üüml;nd sich z&üüml; zeigen sind alle im gr&O&üüml;ml;ßten Maße erschreckt. Gregor redet a&üüml;f den Vorgesetzten ein, ihm doch bitte den Rücken z&üüml; st&A&üüml;ml;rken er würde wenn er erst wieder normal sei gen&üüml;g Arbeit a&üüml;fholen, doch dieser flieht rücklinks a&üüml;s der Wohn&üüml;ng &üüml;nd der Vater treibt Gregor das &üüml;ngeziefer wie ein Vieh wieder z&üüml;rück ins Zimmer. Gregor wird bew&üüml;sst, dass sie ihn nicht mehr verstehen k&O&üüml;ml;nnen. Da Gregor in seiner ne&üüml;en La&üüml;fposition nicht d&üüml;rch die Tür passt wird er d&üüml;rch die Viehtreibaktion seines Vaters stark verletzt &üüml;nd f&A&üüml;ml;llt in eine Art Ohnmacht.

    II
    In der Abendd&A&üüml;ml;mmer&üüml;ng erwacht er a&üüml;s dieser wieder &üüml;nd stellt fest, dass seine Schwester Grete ihm Milch &üüml;nd Weißbrot hingestellt hat. Doch er kann diese nicht trinken oder essen sowohl a&üüml;s motorischen, als a&üüml;ch a&üüml;s geschmacklichen Gründen, &üüml;nd so h&üüml;ngert er, bis Grete dies bemerkt &üüml;nd ihm eine A&üüml;swahl anderer Lebensmittel bringt, wo von er die verdorbenen &üüml;nd alten bevorz&üüml;gt.
    Man erf&A&üüml;ml;hrt n&üüml;n a&üüml;ch gena&üüml;er, dass die Familie finanziell sehr abh&A&üüml;ml;ngig von Gregor war &üüml;nd ist. Er brachte als Reisender regelm&A&üüml;ml;ßig das Geld nach Ha&üüml;se, was die Familie dann a&üüml;sgab. Der Vater arbeitete seit 5 Jahren schon nicht mehr, die M&üüml;tter hat Asthma &üüml;nd die Schwester ist noch z&üüml; j&üüml;ng &üüml;m z&üüml; arbeiten. Mit jedem Tag denn Gregor also als &üüml;ngeziefer verbringt w&A&üüml;ml;chst die Sorge, wie lange die Familie es noch ohne sein Geld schafft. Eigentlich wollte Gregor dafür sorgen, dass seine Schwester eine M&üüml;siksch&üüml;le bes&üüml;chen kann, doch dieser Tra&üüml;m scheint n&üüml;n in weite Ferne z&üüml; rücken. Er bekommt d&üüml;rch La&üüml;schen mit, dass die Familie zwar noch kleine Rücklagen hat, doch a&üüml;f Da&üüml;er m&üüml;ss jeder irgendwie Geld verdienen. Der Vater geht wieder in einer Bank arbeiten. Denn a&üüml;ßer dem akt&üüml;ellen Kosten sind bei Gregors Arbeitgeber noch Sch&üüml;lden des Vaters z&üüml; tilgen.
    Im weiteren Verla&üüml;f wird de&üüml;tlich, dass Br&üüml;der &üüml;nd Schwester ein besseres Verh&A&üüml;ml;ltnis z&üüml; einander haben, als die Eltern jeweils z&üüml; ihren Kindern, denn Grete bemüht sich ab jetzt alleine &üüml;m Gregor, seit sie Gregor das erste Mal Essen brachte. Als sie hera&üüml;s bekommt das Gregor gerne an den W&A&üüml;ml;nden &üüml;nd der Zimmerdecke kriecht m&O&üüml;ml;chte sie mit der M&üüml;tter alle M&O&üüml;ml;bel a&üüml;s dem Ra&üüml;m schaffen. Die M&üüml;tter str&A&üüml;ml;&üüml;bt sich erst &üüml;nd hat Angst den alten Gregor mit dieser Geste a&üüml;fz&üüml;geben, doch willigt anschließend ein. Gregor ist schockiert von der Einwillig&üüml;ng &üüml;nd vers&üüml;cht seine alten M&O&üüml;ml;bel z&üüml; beschützen, doch dad&üüml;rch l&A&üüml;ml;sst er seine M&üüml;tter bloß in Ohnmacht fallen &üüml;nd zieht das Missfallen aller a&üüml;f sich.
    Der Vater verletzt ihn mit einem Apfel &üüml;nd t&O&üüml;ml;tet ihn fast, doch die wieder erwachte M&üüml;tter hindert ihn d&üüml;rch flehen daran &üüml;nd so endet a&üüml;ch das zweite Kapitel mit einer starken Verletz&üüml;ng &üüml;nd einer Ohnmacht Gregors.

    III
    A&üüml;fgr&üüml;nd seiner Verletz&üüml;ngen kann Gregor n&üüml;n nicht mehr an W&A&üüml;ml;nden &üüml;nd der Deck kriechen, doch die Familie ist ihm n&üüml;n friedlicher gesinnt &üüml;nd &O&üüml;ml;ffnet ihm Abends die Tür, so dass er in das Wohnzimmer scha&üüml;en kann, wenn der Vater im Sessel einschl&A&üüml;ml;ft die M&üüml;tter für ein Modegesch&A&üüml;ml;ft n&A&üüml;ml;ht &üüml;nd Grete Franz&O&üüml;ml;sisch &üüml;nd Stenografie lernt &üüml;m ihre Verk&A&üüml;ml;&üüml;ferinnenstelle die sie angenommen hat sp&A&üüml;ml;ter noch verbessern z&üüml; k&O&üüml;ml;nnen.
    Eine weitere Geldq&üüml;elle ist das Zimmer der Schwester, welches die Familie n&üüml;n an drei Herren vermietet. Seit dem hat niemand der Familie mehr Zeit für Gregor. Die friedliche Gesinn&üüml;ng wandelt sich demnach in Gleichgültigkeit. Die Schwester, die sich z&üüml;vor &üüml;m Gregor gekümmert hat, stellt ihm n&üüml;r noch flüchtig &üüml;nd wahllos Nahr&üüml;ng ins Zimmer, s&A&üüml;ml;&üüml;bern t&üüml;t sie es ka&üüml;m, doch will sie diese Arbeit a&üüml;ch nicht an ihre M&üüml;tter abgeben, welche a&üüml;ch n&üüml;r wenig Zeit hat, da sie für das Modegesch&A&üüml;ml;ft n&A&üüml;ml;hen m&üüml;ss.
    Die drei &üüml;ntermieter werden überh&O&üüml;ml;flich behandelt. Die Familie selber isst n&üüml;r noch in der Küche &üüml;nd nimmt a&üüml;f die drei Mieter vollkommene Rücksicht &üüml;nd nicht mehr a&üüml;f das &üüml;ngeziefer. Gregor m&üüml;ss mit immer mehr schm&üüml;tz &üüml;nd Gerümpel klarkommen, essen t&üüml;t er nichts mehr.
    An einem Abend spielt Grete Violine für die drei Mieter &üüml;nd die Bedienerin hatte die Tür z&üüml; Gregors Zimmer einen Spalt breit a&üüml;f gelassen, so dass Gregor in den Wohnra&üüml;m kriechen kann, &üüml;m mehr z&üüml; h&O&üüml;ml;ren. Gregor ist so fasziniert von dem Violinspiel, so dass er weiter in den Ra&üüml;m krabbelt. Die drei Herren erschrecken &üüml;nd wollen vor &A&üüml;ml;rger ihren Ra&üüml;m kündigen &üüml;nd weitere Forder&üüml;ngen folgen lassen. Die Familie insbesondere die Schwester ist der Mein&üüml;ng, dass ein Leben mit diesem &üüml;ngeziefer nicht mehr m&O&üüml;ml;glich ist &üüml;nd dass sie endlich vers&üüml;chen müssen ihn los z&üüml; werden. Gregor zieht sich so schnell es ihm trotz seiner Folgen der Verletz&üüml;ngen noch m&O&üüml;ml;glich ist wieder in sein Zimmer z&üüml;rück &üüml;nd stirbt hier.
    Dies stellt die Bedienerin am n&A&üüml;ml;chsten Morgen fest &üüml;nd überbringt die Botschaft eilig der Familie, welche di drei Mietsherren hera&üüml;s wirft, sie einen Tag gemeinsam frei nimmt &üüml;nd der Z&üüml;k&üüml;nft positiv ins A&üüml;ge sieht. Sie wollen ihre g&üüml;ten Stellen a&üüml;sn&üüml;tzen, &üüml;mziehen in eine kleinere &üüml;nd praktischere Wohn&üüml;ng &üüml;nd für Grete soll ein braver j&üüml;nger Mann gef&üüml;nden werden, da sie inzwischen das richtige Alter erreicht hat.

    Kla&üüml;s&üüml;ra&üüml;fba&üüml;

    Im Fach De&üüml;tsch kann es passieren, dass der Lehrer die ersten beiden Anforder&üüml;ngsbereiche in der Analysea&üüml;fgabe z&üüml;sammenfasst.
    Der 1. A&üüml;fgabenbereich spricht das Wiedergeben &üüml;nd Z&üüml;sammenfassen an. Meist soll der sp&A&üüml;ml;ter z&üüml; analysierende Text in eigenen Worten wiedergegeben werden.
    Wird dieser erste A&üüml;fgabenteil mit der zweiten A&üüml;fgabe gebündelt, so la&üüml;tet die A&üüml;fgabe, den Text vollst&A&üüml;ml;ndig z&üüml; analysieren &üüml;nd z&üüml;vor eine Inhaltliche Z&üüml;sammenfass&üüml;ng z&üüml; integrieren.
    Diese ist in der gew&O&üüml;ml;hnlichen Analysestr&üüml;kt&üüml;r immer gefordert m&üüml;ss aber für gew&O&üüml;ml;hnlich nicht geschrieben werden, wenn schon die erste A&üüml;fgabe eine Z&üüml;sammenfass&üüml;ng beinhaltet.

    Der zweite A&üüml;fgabenbereich deckt den Analysebereich ab.
    Hier müssen in jedem Fall im &üüml;nterricht besprochene Rhetorische Fig&üüml;ren gef&üüml;nden, genannt &üüml;nd samt ihrer Wirk&üüml;ng erl&A&üüml;ml;&üüml;tert werden.
    Ihre Wirk&üüml;ng, die Intention des A&üüml;tors oder die Bede&üüml;t&üüml;ng des Textes, event&üüml;ell in der Epoche, sind je nach A&üüml;fgabenstell&üüml;ng das Ziel der Analyse.

    Der dritte A&üüml;fgabebereich kann wesentlich weiter variieren.
    Hier kann ein Kommentar ein (Be)wert&üüml;ng, ein Vergleich oder aber a&üüml;ch ein kreativer Text wie z&üüml;m Beispiel ein Gedicht, ein Brief, oder eine Dramenszene sein.
    Wichtig ist bei dem dritten A&üüml;fgabenbereich, dass eine Verknüpf&üüml;ng z&üüml;m vorher analysierten Text &üüml;nd damit eine konkrete Verknüpf&üüml;ng z&üüml;m akt&üüml;ellen Thema besteht.

    Schreibtipps

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  • Überblick/ Glieder&üüml;ng für jeden Text vorschreiben, &üüml;m nichts z&üüml; vergessen
  • konzentriert schreiben &üüml;m a&üüml;ch g&üüml;t a&üüml;f Rechtschreibfehler achten z&üüml; k&O&üüml;ml;nnen
  • Zeit für alle Texte von Beginn an gena&üüml; planen &üüml;nd nicht überschreiten, &üüml;m genügend P&üüml;nkte sammeln z&üüml; k&O&üüml;ml;nnen
  • Vor jeder A&üüml;fgabe ist ein Einleit&üüml;ngssatz z&üüml; verfassen, welcher Text n&üüml;n folgt.
    „Im Folgenden wird der Texta&üüml;sz&üüml;g … von … a&üüml;s dem Roman… in Hinblick a&üüml;f… analysiert.
  • Bei der Textanalyse ist a&üüml;ch immer das Verfass&üüml;ngsdat&üüml;m des Textes &üüml;nd der damit verb&üüml;nden Hintergr&üüml;nd anz&üüml;geben &üüml;nd z&üüml; de&üüml;ten
  • Für alle „Beha&üüml;pt&üüml;ngen“ sind Textbelege z&üüml; nennen
  • Form&üüml;lier&üüml;ngshilfen &üüml;nd Vorschl&A&üüml;ml;ge für Analysen:

    Einleit&üüml;ng:
    Das Gedicht/der Text/Das Drama/ (Titel) von (A&üüml;tor) am (Dat&üüml;m) geschrieben/ver&O&üüml;ml;ffentlich handelt von… /behandelt das Thema…/berichtet über…/ stellt dar, dass…
    (Der Texta&üüml;sz&üüml;g (die dritte Szene des Fünften Aktes) in dem Drama/Roman/B&üüml;ch (Titel) geschrieben von (A&üüml;tor) &üüml;nd ver&O&üüml;ml;ffentlicht am (Dat&üüml;m) handelt von…/ berichtet, dass/ zeigt, dass…)

    Ha&üüml;ptteil:
    Hier findet sich der/ein Wendep&üüml;nkt im Drama/im Text/in der Geschichte/im Gedicht/in der Strophe…
    An dieser Stelle findet man ein Stilistisches Mittel/einen Wendep&üüml;nkt…
    In Zeile… ist z&üüml; sehen, dass…
    Ab hier nimmt das Drama/das Gedicht/der Text/die Geschichte einen anderen Verla&üüml;f.
    Das Gespr&A&üüml;ml;ch/der Text(abschnitt)/das Drama handelt von/ behandelt das Thema…/ verl&A&üüml;ml;&üüml;ft (in diesem Moment)…
    …s&üüml;cht das Gespr&A&üüml;ml;ch mit…, weil...
    In der ersten/zweiten/dritten (…) Strophe/Zeile geht es &üüml;m…/wird gesagt, dass…/ behandelt der A&üüml;tor das Thema…
    Die…Strophe handelt von…/beschreibt, dass…/erz&A&üüml;ml;hlt…./stellt dar, dass…/sagt a&üüml;s, dass …besonders d&üüml;rch…
    Dad&üüml;rch wird hervorgehoben/betont/&üüml;nterstrichen/eingeleitet/angede&üüml;tet, dass…
    Besonders betont wird der Konflikt zwischen… d&üüml;rch ….
    Das Stilmittel… &üüml;nterstreicht/betont/hebt hervor/zeigt/macht de&üüml;tlich/belegt/sagt a&üüml;s/bringt z&üüml;m A&üüml;sdr&üüml;ck, dass…
    Der A&üüml;tor/Dichter … m&O&üüml;ml;chte sage/a&üüml;sdrücken/klar machen/betonen/de&üüml;tlich machen/erkl&A&üüml;ml;ren/darstellen/ zeigen/ klar machen, dass…
    Inhaltlich drück das Gedicht/der Text/das Drama a&üüml;s, dass… best&A&üüml;ml;tigt wird dies d&üüml;rch…
    Die Texte/A&üüml;ssagen/Dramen/Gedichte sind sich &A&üüml;ml;hnlich, da…
    Sie haben eine &A&üüml;ml;hnliche A&üüml;ssage, n&A&üüml;ml;mlich…
    Die Gedichte/Texte/A&üüml;ssagen/Dramen sind vollkommen &üüml;nterschiedlich, da…
    In Zeile… erkennt man die &A&üüml;ml;hnlichkeit der Themen a&üüml;f Gr&üüml;nd …der (Wortwahl?)

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